Auch am Düsseldorf-Airport streikt heute das Sicherheitspersonal für bessere Tarifentgelte!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit Beitrag vom 24. Februar 2022 hatten wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) auf den Streik des Sicherheitspersonals am Köln-Bonn-Airport aufmerksam gemacht.

Diesen Beitrag könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen.

> http://ak-gewerkschafter.com/am-24-02-2022-streikte-das-sicherheitspersonal-am-koeln-bonn-airport-fuer-bessere-tarifentgelte/ !

Für den heutigen Tag hat die Gewerkschaft Ver.di einen Streikaufruf für den Flughafen in Düsseldorf erlassen.

(Foto aus https://euflight.de/flughafen/duesseldorf/)

Folgende Pressemitteilung hat die Gewerkschaft Ver.di dazu auf ihrer Homepage veröffentlicht:

 

Luftsicherheitskräfte: Streik der Fluggastkontrolle am Flughafen Düsseldorf für höhere Entgelte

24.02.2022

Luftsicherheitskräfte: Streik der Fluggastkontrolle am Flughafen Düsseldorf für höhere Entgelte

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft Beschäftigte im Luftsicherheitsbereich, die u.a. in der Fluggastkontrolle, dem Rollstuhlservice und in der Personal- und Warenkontrolle tätig sind, am Flughafen Düsseldorf zum Streik am Freitag, dem 25. Februar auf. Der Streik wird um 3:00 Uhr beginnen und um 24:00 Uhr wieder enden. 

In zwei Verhandlungsrunden zur Erhöhung der Entgelte für Sicherheitskräfte an Verkehrsflughäfen konnte bisher keine Einigung erzielt werden. ver.di verhandelt bundesweit für etwa 25.000 Branchenbeschäftigte mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS). Die Arbeitgeber haben zwar ein Angebot unterbreitet, das jedoch weit hinter den Erwartungen der Beschäftigten zurückbleibt und Proteste der Beschäftigten provoziert.

„In Düsseldorf werden aktuell mindestens 500 Fachkräfte benötigt, um die Kontrolle der Fluggäste in einer angemessenen Zeit vornehmen zu können und um lange Warteschlangen zu vermeiden. Deshalb muss die Arbeit der Luftsicherheitskräfte finanziell attraktiv bleiben. Das Arbeitgeberangebot ist dafür nicht ausreichend und gleicht noch nicht einmal die Preisentwicklung aus. Außerdem wollen die Arbeitgeber Nullmonate durchsetzen“, kritisiert ver.di-Verhandlungsführer Wolfgang Pieper. „Schon jetzt zeichnet sich ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften ab, die bereit sind, rund um die Uhr, an Wochenenden und an Feiertagen äußerst flexibel zu arbeiten.“

Die Luftsicherheitskräfte in ver.di fordern eine Lohnerhöhung von mindestens einem Euro pro Stunde bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Darüber hinaus soll in der Tarifrunde der Lohn für die Luftsicherheitskräfte Fracht und Personal-/Warenkontrolle mit behördlicher Prüfung auf die Lohnhöhe der Luftsicherheitsassistenten (Fluggastkontrolle) nach dem Grundsatz gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit angehoben werden.

Für die Luftsicherheitskräfte in der Bordkartenkontrolle, in der Sicherung von sicherheitsempfindlichen Bereichen, in der Flugzeugbewachung u.a. mit Qualifizierung und bestandener Prüfung sowie in der Dokumentenkontrolle soll bundesweit das gleiche Stundenentgelt (Gleicher Lohn für gleiche Arbeit) gezahlt werden. Bisher werden diese Beschäftigten regional unterschiedlich bezahlt. Jetzt müsse das Stundenentgelt auf das höchste Entgeltniveau angeglichen werden. Auch die niedrigere Bezahlung von Sicherheitskräften beim Berufseinstieg von bis zu 24 Monaten solle abgeschafft werden. Eine solche Regelung sei angesichts des Mangels an qualifizierten Arbeitskräften nicht mehr zeitgemäß.

Die Verhandlungen werden am 1. und 2. März 2022 in Berlin fortgesetzt.

Ansprechpartner in NRW: Özay Tarim 0160/90121698

Ansprechpartner für die bundesweiten Verhandlungen: Wolfgang Pieper 0171/2251189

+++++++++++++++++++++++++++++++++++

Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr die Pressemitteilung direkt auf der Homepage der Gewerkschaft Ver.di (NRW) lesen.

> https://nrw.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++1bed7792-94bf-11ec-913b-001a4a160100 !

+++++++++++++++++++++++++++++++++++

Auch heute in Düsseldorf gilt den streikenden Kolleginnen und Kollegen gebührt unsere SOLIDARITÄT! Wir werden weiter über den Fortgang der Angelegenheit berichten.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Share
Veröffentlicht unter Tarifpolitik, Ver.di | Schreib einen Kommentar

Auch am Karnevalssamstag (26.02.2022) findet inmitten der CORONA-HYSTERIE hier in Aachen unsere BÜNDNISDEMO GEGEN DIE IMPFPFLICHT statt! Ihr seid ALLE dazu eingeladen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auch am SAMSTAG, DEN 26. FEBRUAR 2022, findet ab 15.00 Uhr wieder eine Demonstration unseres BÜNDNISSES *) NEIN ZUR IMPFPFLICHT statt.

(Foto aus https://aachennews.org)

Nicht nur die drohende allgemeine Impfpflicht und der weitere Verlust unserer demokrtischen Rechte, sondern auch die Gefährdung des Friedens in Europa bereiten uns große Sorgen.

                        

Wir wollen unsere Sorgen gemeinsam an die Öffentlichkeit bringen, wie wir das an neun Samstagen unter dem Motto: ‚NEIN zur Impfpflicht‘ schon getan haben.

> Kommt auch an diesem Karnevals-Samstag zum Monheimspark und lauft mit auf der Demo!
> Verkleidet Euch – zeigt was ihr von dem ganzen Irrsinn bzw. dieser Regierungs-Narretei haltet! **)
> Protestiert mit uns gegen die  grundgesetzwidrige Impf-PFLICHT!

Die Demoroute führt vom Kurpark durch das Ostviertel zum Kennedypark und führt über die Innenstadt zurück zum Kurpark.

*) Das Bündnis wird getragen von: ‚Aachener für eine menschliche Zukunft‘, ‚Querdenken 241 Aachen‘, ‚Freie Linke Aachen‘ und ‚Arbeitskreis Gewerkschafter/Innen Aachen‘.

**)  Den Unmut über die Herrschenden haben die Rheinländer bereits seit der Besetzung durch Napoleon I. und seiner Armee (1795) auch über die kranevalistische Kostümierung zum Ausdruck gebracht!

Weitere Aufrufe zur Demo-Teilnahme könnt Ihr nach dem Anklicken  nachstehenden Links aufrufen.

> https://kraz-ac.de/events/corona-trotz-mit-wegen !

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

     

UNSER AK-RECHERCHETEAM INFORMIERT:

Mit etwas Satire zum Auflockern fangen wir wieder an!

Quelle: picture-alliance / dpa; Infografik Die Welt

Ab hier wird es allerdings wieder sehr ernst!

Kollege Heinz-J. Kaltenbach (http://ak-gewerkschafter.com/?s=kaltenbach) kommentiert den nachstehenden Beitrag wie folgt: „Ich hätte es besser nicht beschreiben können. Bisher für mich der besterBericht. Gruß Heinz“

Das nackte Gesicht der Neuen Normalität

Ziviler Ungehorsam provoziert brutale Gewalt

VERÖFFENTLICHT AM 26. Februar 2022

Der in Berlin lebende Satiriker C.J. Hopkins begleitet seit zwei Jahren mit seinen Kolumnen die Absurditäten des durch die Corona-Pandemie geprägten Neuen Normals. Vielleicht wie keinem anderen gelingen ihm dabei Einblicke in die unter der Oberfläche ablaufenden psychologischen Mechanismen. Reitschuster.de berichtete bereits über den Autor.  

Ein Gastbeitrag von C.J. Hopkins

Ich habe Ihnen gesagt, dass dieser Teil nicht schön werden würde. Der Zusammenbruch von ideologischen Bewegungen und fanatischen Kulten ist nie schön. Die „Neue Normalität“ bildet da keine Ausnahme.

Nach drei Wochen gewaltlosen zivilen Ungehorsams vor dem kanadischen Parlament in Ottawa durch Trucker und andere kanadische Bürger, die für ihr Recht kämpfen, nicht zwangsgeimpft zu werden, ließ Justin Trudeau die Schlägertrupps los.

Tausende von militarisierten Bereitschaftspolizisten (und andere nicht identifizierte, schwer bewaffnete Einsatzkräfte) schwärmten aus, umzingelten die Demonstranten, brachen in Lastwagen ein, verhafteten Menschen und schlugen sie mit Schlagstöcken und Gewehrkolben

Mehr dazu nach dem Klick auf den nachstehenden Link:

> https://reitschuster.de/post/das-nackte-gesicht-der-neuen-normalitaet/ !

J. Marquees – H. J. Kaltenbach – D. Altpeter – W. Erbe – M. Engelhardt

 

     

Share
Veröffentlicht unter Aachen | Schreib einen Kommentar

Rede des Wladimir Putin vom 21. Februar 2022 zur UKRAINE-KRISE!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in Anbetracht der UKRAINE-KRISE (http://ak-gewerkschafter.com/?s=ukraine) haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) die Rede des Wladimir Putin (http://ak-gewerkschafter.com/?s=wladimir+putin) nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme kommentarlos auf unsere Homepage gepostet.

Kommentare und Stellungnahmen dazu sind ausdrücklich erwünscht!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

***************************************************

Rede des Wladimir Putin von Montag, d. 21.Februar 2022, 21.40 Uhr (Moskauer Zeit):

„Bürger Russlands, Freunde,

in dieser Rede geht es um die Ereignisse in der Ukraine und warum dies für uns, für Russland, so wichtig ist. Meine Botschaft richtet sich natürlich auch an unsere Landsleute in der Ukraine. Die Angelegenheit ist sehr ernst und muss eingehend erörtert werden.

Die Lage im Donbass hat ein kritisches, akutes Stadium erreicht. Ich wende mich heute direkt an Sie, um Ihnen nicht nur zu erklären, was passiert ist, sondern auch, um Sie über die getroffenen Entscheidungen und die möglichen weiteren Schritte zu informieren.

Ich möchte nochmals betonen, dass die Ukraine für uns nicht nur ein Nachbarland ist. Sie ist ein unveräußerlicher Teil unserer eigenen Geschichte, Kultur und unserer Religion. Es sind unsere Kameraden, die uns am Herzen liegen – nicht nur Kollegen, Freunde und Menschen, die einst zusammen gedient haben, sondern auch Verwandte, Menschen, die durch Blut, durch Familienbande verbunden sind.

Seit jeher bezeichnen sich die Menschen im Südwesten des historischen Russlands als Russen und orthodoxe Christen. Dies war vor dem 17. Jahrhundert der Fall, als ein Teil dieses Gebiets wieder an den russischen Staat angeschlossen wurde, und auch danach.

Wir haben den Eindruck, dass wir alle diese Tatsachen kennen, dass sie allgemein bekannt sind. Dennoch ist es notwendig, zumindest ein paar Worte über die Geschichte dieses Themas zu verlieren, um zu verstehen, was heute geschieht, um die Beweggründe für Russlands Handeln zu erklären und um zu erfahren, was wir erreichen wollen.

Ich beginne also mit der Tatsache, dass die moderne Ukraine vollständig von Russland geschaffen wurde, genauer gesagt vom bolschewistischen, kommunistischen Russland. Dieser Prozess begann praktisch unmittelbar nach der Revolution von 1917, und Lenin und seine Kameraden taten dies auf eine Art und Weise, die für Russland extrem hart war – durch die Abtrennung, die Abtrennung dessen, was historisch gesehen russisches Land ist. Niemand hat die Millionen von Menschen, die dort leben, gefragt, was sie davon halten.

Vor und nach dem Großen Vaterländischen Krieg gliederte Stalin einige Gebiete, die zuvor zu Polen, Rumänien und Ungarn gehörten, in die UdSSR ein und übertrug sie der Ukraine. Dabei gab er Polen einen Teil des traditionell deutschen Bodens als Entschädigung, und 1954 nahm Chruschtschow Russland aus unbekanntem Grund die Krim weg und gab sie ebenfalls der Ukraine. Auf diese Weise entstand das Gebiet der heutigen Ukraine.

Doch nun möchte ich mich auf die Anfangszeit der UdSSR konzentrieren. Ich glaube, das ist sehr wichtig für uns. Ich werde mich der Sache sozusagen aus der Ferne nähern müssen.

Ich möchte Sie daran erinnern, dass die Bolschewiki nach der Oktoberrevolution 1917 und dem anschließenden Bürgerkrieg eine neue Staatlichkeit schaffen wollten. In diesem Punkt waren sie sich untereinander ziemlich uneinig. Im Jahr 1922 bekleidete Stalin sowohl das Amt des Generalsekretärs der Kommunistischen Partei Russlands (Bolschewiki) als auch das des Volkskommissars für ethnische Angelegenheiten. Er schlug vor, das Land nach den Grundsätzen der Autonomisierung aufzubauen, d. h. den Republiken – den künftigen administrativen und territorialen Einheiten – nach ihrem Beitritt zu einem einheitlichen Staat weitreichende Befugnisse zu übertragen.

Lenin kritisierte diesen Plan und schlug vor, den Nationalisten, die er damals »Unabhängige« nannte, Zugeständnisse zu machen. Lenins Ideen, die im Wesentlichen auf eine konföderative Staatsordnung hinausliefen, und seine Parole vom Selbstbestimmungsrecht der Völker bis hin zur Abspaltung, bildeten die Grundlage der sowjetischen Staatlichkeit. Sie wurden zunächst in der Erklärung über die Gründung der UdSSR von 1922 bestätigt und später, nach Lenins Tod, in der sowjetischen Verfassung von 1924 verankert.

Dies wirft sofort viele Fragen auf. Die Erste ist eigentlich die wichtigste: Warum war es notwendig, die Nationalisten zu besänftigen, die unaufhörlich wachsenden nationalistischen Ambitionen am Rande des ehemaligen Reiches zu befriedigen? Welchen Sinn hatte es, den neuen, oft willkürlich gebildeten Verwaltungseinheiten – den Unionsrepubliken – große Gebiete zu übertragen, die nichts mit ihnen zu tun hatten? Ich möchte wiederholen, dass diese Gebiete zusammen mit der Bevölkerung des damaligen Russlands übertragen wurden.

Außerdem erhielten diese Verwaltungseinheiten de facto den Status und die Form nationaler staatlicher Einheiten. Das wirft eine weitere Frage auf: Warum war es notwendig, so großzügige Geschenke zu machen, die die kühnsten Träume der eifrigsten Nationalisten übertrafen, und obendrein den Republiken das Recht einzuräumen, sich bedingungslos vom Einheitsstaat abzuspalten?

Auf den ersten Blick erscheint dies absolut unverständlich, ja sogar verrückt. Aber nur auf den ersten Blick. Dafür gibt es eine Erklärung. Nach der Revolution war es das Hauptziel der Bolschewiki, um jeden Preis an der Macht zu bleiben, absolut um jeden Preis. Dafür taten sie alles: Sie akzeptierten den demütigenden Vertrag von Brest-Litowsk, obwohl die militärische und wirtschaftliche Lage Kaiserdeutschlands und seiner Verbündeten dramatisch war und der Ausgang des Ersten Weltkriegs von vornherein feststand, und erfüllten alle Forderungen und Wünsche der Nationalisten im Lande.

Wenn es um das historische Schicksal Russlands und seiner Völker geht, waren Lenins Prinzipien der Staatsentwicklung nicht nur ein Fehler, sie waren schlimmer als ein Fehler, wie man sagt. Dies wurde nach der Auflösung der Sowjetunion im Jahr 1991 ganz deutlich.

Natürlich können wir die Ereignisse der Vergangenheit nicht ändern, aber wir müssen sie zumindest offen und ehrlich zugeben, ohne Vorbehalte oder politische Winkelzüge. Persönlich kann ich hinzufügen, dass keine politischen Faktoren, wie beeindruckend oder gewinnbringend sie auch immer zu einem bestimmten Zeitpunkt erscheinen mögen, als Grundprinzipien der Staatlichkeit verwendet werden können oder dürfen.

Ich versuche nicht, jemandem die Schuld zuzuschieben. Die damalige Situation im Land, sowohl vor als auch nach dem Bürgerkrieg, war äußerst kompliziert und kritisch. Das Einzige, was ich heute sagen möchte, ist, dass es genau so war. Das ist eine historische Tatsache. Wie ich bereits gesagt habe, ist die Sowjetukraine das Ergebnis der Politik der Bolschewiki und kann zu Recht als »Wladimir Lenins Ukraine« bezeichnet werden. Er war ihr Schöpfer und Architekt. Dies wird durch Archivdokumente vollständig und umfassend bestätigt, einschließlich der strengen Anweisungen Lenins bezüglich des Donbass, der tatsächlich zur Ukraine geschoben wurde. Und heute hat die »dankbare Nachkommenschaft« Lenin-Denkmäler in der Ukraine umgestürzt. Sie nennen es Entkommunisierung.

Sie wollen die Entkommunisierung? Sehr gut, das passt uns sehr gut. Aber warum auf halbem Weg stehen bleiben? Wir sind bereit zu zeigen, was eine echte Entkommunisierung für die Ukraine bedeuten würde.

Trotz all dieser Herausforderungen hat Russland mit der Ukraine immer offen und ehrlich zusammengearbeitet und, wie ich bereits sagte, die Interessen des Landes respektiert. Wir haben unsere Verbindungen in mehreren Bereichen ausgebaut. Im Jahr 2011 betrug der bilaterale Handel mehr als 50 Milliarden US-Dollar. Ich möchte darauf hinweisen, dass 2019, also vor der Pandemie, der Handel der Ukraine mit allen EU-Ländern zusammengenommen unter diesem Indikator lag.

Gleichzeitig war auffällig, dass die ukrainischen Behörden es stets vorzogen, mit Russland so zu verfahren, dass sie alle Rechte und Privilegien genießen, aber von allen Verpflichtungen befreit sind.

Die Beamten in Kiew ersetzten die Partnerschaft durch eine schmarotzerhafte Haltung, die sich zuweilen äußerst dreist zeigte. Es genügt, an die ständigen Erpressungen bei den Energietransiten und die Tatsache zu erinnern, dass sie buchstäblich Gas gestohlen haben.

Ich kann hinzufügen, dass Kiew versucht hat, den Dialog mit Russland als Druckmittel in seinen Beziehungen zum Westen zu nutzen, indem es die Drohung einer engeren Bindung an Russland nutzte, um den Westen zu erpressen und sich Präferenzen zu sichern, indem es behauptete, dass Russland andernfalls einen größeren Einfluss in der Ukraine haben würde.

Gleichzeitig haben die ukrainischen Behörden – das möchte ich betonen – damit begonnen, ihre Staatlichkeit auf der Negation all dessen aufzubauen, was uns vereint, und versucht, die Mentalität und das historische Gedächtnis von Millionen von Menschen, von ganzen Generationen, die in der Ukraine leben, zu entstellen. Es überrascht nicht, dass die ukrainische Gesellschaft mit dem Aufstieg des rechtsextremen Nationalismus konfrontiert wurde, der sich rasch zu aggressiver Russophobie und Neonazismus entwickelte. Dies führte zur Beteiligung ukrainischer Nationalisten und Neonazis an den Terrorgruppen im Nordkaukasus und zu den immer lauter werdenden Gebietsansprüchen an Russland.

Eine Rolle spielten dabei externe Kräfte, die ein weit verzweigtes Netz von Nichtregierungsorganisationen und Sonderdiensten nutzten, um ihre Klientel in der Ukraine zu pflegen und deren Vertreter an die Schaltstellen der Macht zu bringen.

Es ist anzumerken, dass die Ukraine eigentlich nie stabile Traditionen echter Staatlichkeit hatte. Deshalb entschied sie sich 1991 für die gedankenlose Nachahmung ausländischer Modelle, die nichts mit der Geschichte und den ukrainischen Realitäten zu tun haben. Die politischen Regierungsinstitutionen wurden mehrfach an die schnell wachsenden Clans und ihre eigennützigen Interessen angepasst, die nichts mit den Interessen des ukrainischen Volkes zu tun hatten.

Die von den oligarchischen ukrainischen Behörden getroffene sogenannte prowestliche zivilisatorische Entscheidung zielte und zielt nicht darauf ab, bessere Bedingungen im Interesse des Wohlergehens der Menschen zu schaffen, sondern darauf, die Milliarden von Dollar zu behalten, die die Oligarchen den Ukrainern gestohlen haben und auf ihren Konten bei westlichen Banken lagern, während sie den geopolitischen Rivalen Russlands ehrfürchtig entgegenkommen.

Einige Industrie- und Finanzkonzerne sowie die von ihnen bezahlten Parteien und Politiker haben sich von Anfang an auf die Nationalisten und Radikalen verlassen. Andere behaupteten, für gute Beziehungen zu Russland und für kulturelle und sprachliche Vielfalt zu sein, und kamen mithilfe ihrer Bürger an die Macht, die ihre erklärten Bestrebungen aufrichtig unterstützten, darunter auch die Millionen von Menschen in den südöstlichen Regionen. Doch nachdem sie die begehrten Ämter erhalten hatten, verrieten sie ihre Wähler sofort, indem sie ihre Wahlversprechen nicht einhielten und stattdessen eine Politik verfolgten, die von den Radikalen vorangetrieben wurde, und manchmal sogar ihre ehemaligen Verbündeten verfolgten – die öffentlichen Organisationen, die die Zweisprachigkeit und die Zusammenarbeit mit Russland unterstützten . Sie machten sich die Tatsache zunutze, dass ihre Wähler zumeist gesetzestreue Bürger mit gemäßigten Ansichten waren, die den Behörden vertrauten und im Gegensatz zu den Radikalen nicht aggressiv vorgingen oder zu illegalen Mitteln griffen.

In der Zwischenzeit wurden die Radikalen immer dreister in ihren Aktionen und stellten jedes Jahr mehr Forderungen. Es fiel ihnen leicht, den schwachen Behörden ihren Willen aufzuzwingen, die ebenfalls mit dem Virus des Nationalismus und der Korruption infiziert waren und die wirklichen kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Interessen des Volkes und die wahre Souveränität der Ukraine kunstvoll durch verschiedene ethnische Spekulationen und formale ethnische Attribute ersetzten.

Eine stabile Staatlichkeit hat sich in der Ukraine nie herausgebildet; die Wahl- und sonstigen politischen Verfahren dienen nur als Deckmantel, als Projektionsfläche für die Umverteilung von Macht und Eigentum zwischen verschiedenen Oligarchenclans.

Die Korruption, die sicherlich für viele Länder, auch für Russland, eine Herausforderung und ein Problem darstellt, hat in der Ukraine das übliche Maß überschritten. Sie hat die ukrainische Staatlichkeit, das gesamte System und alle Bereiche der Macht buchstäblich durchdrungen und zersetzt.

Radikale Nationalisten machten sich die berechtigte öffentliche Unzufriedenheit zunutze, sattelten auf die Maidan-Proteste auf und ließen sie 2014 zu einem Staatsstreich eskalieren. Sie erhielten auch direkte Unterstützung von ausländischen Staaten. Berichten zufolge stellte die US-Botschaft täglich 1 Million Dollar zur Unterstützung des sogenannten Protestcamps auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew zur Verfügung. Darüber hinaus wurden große Beträge direkt auf die Bankkonten der Oppositionsführer überwiesen, mehrere zehn Millionen Dollar. Aber die Menschen, die tatsächlich gelitten haben, die Familien derjenigen, die bei den Zusammenstößen auf den Straßen und Plätzen von Kiew und anderen Städten ums Leben gekommen sind, wie viel haben sie am Ende bekommen? Besser nicht fragen.

Die Proteste auf dem Maidanplatz haben die Ukraine der Demokratie und dem Fortschritt nicht näher gebracht. Nach ihrem Staatsstreich führten die Nationalisten und die sie unterstützenden politischen Kräfte die Ukraine schließlich in eine Sackgasse und stießen das Land in den Abgrund des Bürgerkriegs. Acht Jahre später ist das Land gespalten. Die Ukraine hat mit einer akuten sozioökonomischen Krise zu kämpfen.

In der Ukraine gibt es keine unabhängige Justiz. Die Kiewer Behörden haben auf Verlangen des Westens das vorrangige Recht zur Auswahl der Mitglieder der obersten Justizorgane, des Justizrats und der Kommission für die hohe Qualifikation der Richter, an internationale Organisationen übertragen.

Share
Veröffentlicht unter Uncategorized | 8 Kommentare

Die Pläne der Bezirksregierung zur Schließung ihrer Aussenstellen sind unausgegoren und teuer!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) verfolgen wir seit Wochen die Berichterstattungen über die Absicht der Bezirksregierung in Köln ihre Nebenstandorte Bonn-Bad Godesberg (ca. 260 Beschäftigte) und Aachen (ca. 180 Beschäftigte) zu schließen und in die Kölner Peripherie zu verlagern.

Dazu hat die Gewerkschaft Ver.di den nachstehenden Beitrag veröffentlicht:

Landesvermessung

Pläne der Bezirksregierung unausgegoren und teuer

Landesvermessung soll von Bad Godesberg endgültig nach Köln ziehen

Pläne der Bezirksregierung unausgegoren und teuer  – Landesvermessung soll von Bad Godesberg endgültig nach Köln ziehen  Ver.di

Die Bezirksregierung Köln plant, ihre Nebenstandorte Bonn-Bad Godesberg (ca. 260 Beschäftigte) und Aachen (ca. 180 Beschäftigte) zu schließen und in die Kölner Peripherie zu verlagern. Dazu sollen noch vor Jahresende 2021 die beiden Standorte in Bonn-Bad Godesberg und Aachen abgemietet werden.

„Welchen Mehrwert die geplanten Neuanmietungen, aufwendigen Umzugsmaßnahmen und damit verbundenen erheblichen Kosten haben, ist nicht erkennbar“, kritisiert Volker Wenner, Pressesprecher des ver.di-Bezirks Köln-Bonn-Leverkusen. Die Landesregierung hatte bei der Ver-waltungsreform 2007 allen Bezirksregierungen zwei Neben-Standorte zugesagt. Diese Zusage ist bis heute nicht zurückgezogen worden. Für den Aachener Standort wurde vom Land sogar bei der Auflösung der dortigen Bezirksregierung eine „Ewigkeitsgarantie“ für den Standort abge-ben. Dennoch hat sich die Bezirksregierung Köln dazu entschieden, ihre beiden Neben-Stand-orte aufzugeben.

„Auch das Versprechen der Landesregierung an die Bad Godesberger Kolleginnen und Kollegen des ehemaligen Landesvermessungsamtes und heutigen Abteilung 7 (Geobasis NRW), den Standort zu erhalten, soll nicht mehr gelten. Gerade aus fachlicher Sicht arbeitet dieser Standort weitgehend autark. Schließlich ist die Landesvermessung weiterhin für ganz NRW zuständig, während sich die übrige Bezirksregierung weitgehend mit Aufgaben des Regierungsbezirks Köln befasst“, ergänzt Volker Wenner.

Heute erst wurden die Beschäftigten von Regierungspräsidentin Gisela Walsken informiert, dass über das „‘Zusammenziehen‘ der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bezirksregierung am zentralen Standort Köln entschieden“ sei. Allerdings sollen die Beschäftigten nicht in das Dienst-gebäude der Bezirksregierung in der Zeughausstraße ziehen. Stattdessen wird das Bürogebäude der ERGO-Versicherung in der Scheidtweiler-Str. in Köln-Braunsfeld angemietet

„Eine Erklärung, welchen Nutzen ein Umzug in die Kölner Peripherie und nicht zum Hauptsitz ins Kölner Zentrum bringen soll, bleibt die Regierungspräsidentin schuldig“, moniert Wenner.
„Die Wege zur Zentrale bleiben schließlich weiterhin bestehen.“

Der Plan, den Standort Bonn-Bad Godesberg aufzulösen, führt für viele der dortigen Kolleginnen und Kollegen zu erheblichen Nachteilen. Gerade für die große Gruppe der Teilzeitbeschäftigen, die sich bewusst in der Nähe ihre Arbeitsstätte angesiedelt haben, entstehen erhebliche Prob-leme bei der Betreuung ihrer Kinder oder pflegebedürftigen Angehörigen u.a. durch 2-3 Stun-den längere Arbeitswege, kritisiert die Gewerkschaft ver.di.

„Ein Umzug in die Kölner Peripherie wird bewirken, dass sich die Kolleginnen und Kollegen an-dere Arbeitsgeber suchen werden“, befürchtet Wenner. Die heute schon bestehende prekäre Situation des Fachkräftemangels wird sich mit so einer Maßnahme nochmals verschärfen.

Auch der damit verbundene klimapolitische Aspekt und die weitere Belastung der jetzt schon völlig überlasteten Rheinschiene wiederspricht allen aktuellen klimapolitischen Aussagen der Landesregierung.
„Daneben steht für die Godesberger Weststadt die weitere Prekarisierung und der langjährige Leerstand des landeseigenen Gebäudes nach dem Muster des Landesbehördenhauses an der B9 zu befürchten, während das Land gleichzeitig erhebliche Mietkosten an einen privaten Vermieter zu zahlen hat“, kritisiert Wenner.

Dazu nachstehend das Aktuellste zum Thema aus den

                            REGIONALES

24. Februar 2022

AACHEN Der Personalrat der Bezirksregierung Köln lehnt nach unseren Informationen die Schließungspläne der Behördenspitze ab. Regierungspräsidentin Gisela Walsken hatte die Mitarbeiter in Aachen und Bonn im Dezember darüber informiert, dass diese Standorte Ende 2023 geschlossen werden und ein neuer Bürokomplex in Köln angemietet werde. Die ablehnende Haltung der Personalvertretung, die in dieser Frage ein Mitwirkungsrecht hat, liegt der Regierungspräsidentin
bereits seit längerem vor. In seiner Stellungnahme an die Behördenspitze stellt der Personalrat viele weitere Fragen, etwa zum Problem der Fachkräfteabwanderung wegen der Standortschließung. Walsken hat sich bislang nicht dazu geäußert.
Ob die Regierungspräsidentin trotz des negativen Votums des Personalrats bei den Standortschließungen bleibt, ist dem Personalrat ebenfalls noch nicht mitgeteilt worden. Sollte diese Mitteilung erfolgen – also keine Einigung innerhalb der Behörde gefunden werden  –  wird das Verfahren zur übergeordneten Stelle ins Landesinnenministerium und zum Hauptpersonalrat nach Düsseldorf wandern. (cs)

Wir haben dieses u. a. auf unserer kommenden AK-Sitzung am 08.03.2022 zum Thema: http://ak-gewerkschafter.com/einladungen-treffen/ !

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Share
Veröffentlicht unter Aachen | Schreib einen Kommentar

Herr Werner Schell aktuell: „Pflegenotstand und kein Ende in Sicht …. Totalversagen der politisch Verantwortlichen!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben hat uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine Mitteilung des Herrn Werner Schell (http://ak-gewerkschafter.com/?s=werner+schell) unter dem Titel „Pflegenotstand und kein Ende in Sicht …. Totalversagen der politisch Verantwortlichen!“ erreicht.

(Das Eigenfoto des Werner Schell zeigt selbigen in Aktion.)

Wir haben diesen Beitrag nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „GESUNDHEITSPOLITIK“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/gesundheitspolitik/) archiviert.

Dem Herrn Schell sagen wir an dieser Stelle wieder ein herzliches Dankeschön für seine kritischen Worte und für sein unermüdliches Engagement!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

**********************************************

Herr Werner Schell aktuell

 

 

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk

Unabhängige und gemeinnützige Initiative

Vorstand: Werner Schell – Harffer Straße 59 – 41469 Neuss

E-Mail: ProPflege@wernerschell.de

Internet: https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

23.02.2022

Pflegenotstand und kein Ende in Sicht … Totalversagen der politisch Verantwortlichen!

„Gute Pflege setzt voraus, dass genügend Pflegekräfte eingesetzt werden, die für ihre anspruchsvolle Arbeit auch ausreichend Zeit haben.“

https://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=3&t=21461

Pflegemängel im Alloheim in Dormagen – die NGZ berichtete am 18.05.2022 über meine Kritik an der Einrichtung und darüber hinaus … Es wurden der Redaktion im Zusammenhang mit der Berichtsvorbereitung zahlreiche Informationen übermittelt, die verdeutlichen, warum das „Pflegekind im Brunnen liegt“. Bereits 2007/2008 gab es erhebliche Mängelberichte aus Dormagen, die im Gefolge meiner weiteren Aktivitäten u.a. zu der Buchveröffentlichung „100 Fragen zum Umgang mit Pflegemängeln in Pflegeeinrichtungen“ führten. Aktuell muss ich wegen der ausgebliebenen Auflösung des Pflegenotstandes von einem Totalversagen der politisch Verantwortlichen ausgehen. … > https://www.wernerschell.de/forum/2/viewtopic.php?f=4&t=353&p=4211#p4211

Ich nehme anlässlich der NGZ-Berichterstattung Gelegenheit, nochmals in Kürze meine Sicht der Pflegesituation vorzustellen:

Über Pflegemängel wird u.a. von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk seit vielen Jahren umfassend – auch in Richtung aller politischen Parteien –  informiert. Es gab vielfach konstruktive Reformvorschläge. Auch bei den (31) Neusser Pflegetreffs wurden in Anwesenheit der jeweils zuständigen Minister/Politiker/Prüfer (usw.) entsprechende Handlungsanforderungen vorgestellt (siehe z.B. https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/Pressemitteilungen/PflegereformGroKo_Erfordernisse2014.pdf ). Patienten- und Pflegebeauftragte der Bundesregierung waren neben zahlreichen Pflegeexperten vor Ort. Alle Aspekte des bestehenden Pflegenotstandes wurden ausführlich und gezielt angesprochen.

Es kam in Anerkennung der vielfältigen Bemühungen um bessere Pflegebedingungen und entsprechende Reformen zur Verleihung des Ehrenpreises des Landschaftsverbandes Rheinland für soziales Engagement (2010) sowie zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes (2013) und des Landesverdienstordens NRW (2017). Zusätzlich wurde (2017) seitens der Sparkasse Neuss der Bürgerpreis für das gemeinnützige Engagement verliehen (> https://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=4&t=22893&p=106843 ). Dies alles belegt, dass die hiesigen Bemühungen „oben angekommen sein müssen. … Und dennoch … nichts wurde wirklich verbessert! Jedenfalls sind mit kleineren Reförmchen keine Verbesserungen zu erzielen. Das ist so, als wolle man „mit einer Wasserpistole einen Waldbrand löschen“ (Zitat: Claus Fussek).

Ich gehe nach all dem von einem Totalversagen der seit Jahren verantwortlichen Politiker aus. Sie haben auch die Heim-Prüfvoraussetzungen geschaffen, die offensichtlich nicht immer zielgerichtet greifen. Entscheidend für die Pflegemängel sind die strukturellen Grundlagen, die die Politik gestaltet hat. Eine Verbesserung der Stellenschlüssel in den Pflegeeinrichtungen wird z.B. seit über 20 Jahren gefordert. Allerdings muss die Personalaufstockung unter Beibehaltung der Fachkraftquote von 50% erfolgen. Nur so kann eine einigermaßen qualitätsgesicherte Versorgung der pflegebedürftigen Personen in den Einrichtungen. Eine alleinige Vermehrung des Hilfspersonals, so wie es aktuell Frau Moll, die neue Pflegbeauftragte der „Ampel“ plant, ist inakzeptabel und wird den Pflegenotstand nicht auflösen helfen …. > https://www.wernerschell.de/forum/2/viewtopic.php?p=3463#p3463 Mittlerweile werden schon für die Ausbildung von Pflegeassistenten Personen eingeworben, die weder über einen Schulabschluss noch über ausreichende deutsche Sprachekenntnisse verfügen. Das Rothgang-Gutachten, auf das man sich jetzt stützt, ist für eine wirkungsvolle Auflösung des Pflegenotstandes nicht wirklich tauglich. Daher macht es jetzt auch wenig Sinn, wenn Politiker mit dem Finger auf andere zeigen: „Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf her!“

Im Übrigen ist noch wichtig: Die Kommunen müssen in den Quartieren (Stadtteilen, Ortschaften), nahe bei den BürgerInnen Konzepte gestalten helfen, die für ältere Menschen ein möglichst langes Verbleiben im gewohnten Umfeld gewährleisten (dem Grundsatz „ambulant vor stationär“ folgend). Ein Manager, Kümmerer, muss vor Ort alle „Fäden ziehen“, mit den BürgerInnen das Wohnumfeld im Blick haben und Hilfen bzw. Unterstützungen gestalten. Quartierskonzepte bestehen aus vielfältigen Bausteinen. Darauf mache ich seit Jahren aufmerksam und fordere die zuständigen Politikern zum Handeln auf. Nähere Informationen ergeben sich aus meinem Statement vom 14.08.2015, für eine Fachtagung im Rhein-Kreis Neuss zusammen gestellt > https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de/Pressemitteilungen/Neue_Wohnformen_im_Quartier_Statement_Fachtagung_14082015.pdf In Neuss-Erfttal gibt es bereits mit Unterstützung von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk eine bescheidene Quartiersentwicklung, die ständig weiter entwickelt werden soll. Insoweit müssen aber gesetzliche Vorgaben geschaffen werden, damit auch eine finanzielle Absicherung der notwendigen Hilfe- und Unterstützungsstrukturen gewährleistet werden kann. Solche Strukturen können die stationäre Pflegeversorgung nachhaltig entlasten!

Werner Schell – Diplom-Verwaltungswirt – Oberamtsrat a.D. – Buchautor/Journalist – Dozent für Pflegerecht

Mitglied im Verband der Medizin- und Wissenschaftsjournalisten e. V. https://www.vmwj.de
https://www.wernerschell.de – Pflegerecht und Gesundheitswesen

Infos auch bei https://www.facebook.com/werner.schell.7 bzw. https://twitter.com/SchellWerner

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk

führt regelmäßig Pflegetreffs mit bundesweiter Ausrichtung durch.

ist Initiator bzw. Mitbegründer des Quartierkonzeptes Neuss-Erfttal.

ist Unterstützer von „Bündnis für GUTE PFLEGE„.

ist Unterstützer der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen„.

tritt für wirksame Patientenrechte und deren Durchsetzung ein.

unterstützt im Rahmen der Selbsthilfe auch Patienten mit Schlaganfall einschließlich deren Angehörige.

ist Mitgründer und Mitglied bei „Runder Tisch Demenz“ (Neuss).

Share
Veröffentlicht unter Gesundheitspolitik | Schreib einen Kommentar

Am 23.02.2022 streikte das Sicherheitspersonal am Köln/Bonn-Airport für bessere Tarifentgelte!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir zur Kenntnis genommen, dass am gestrigen Tag (23.02.2022) das Sicherheitspersonal am Flughafen Köln/Bonn für bessere Tarife gestreikt hat.

(Foto aus https://www.koeln-bonn-airport.de/am-airport/aktuelles/default-e0595018ac.html)

Dazu teilt

heute mit:

KÖLN/DÜSSELDORF Im Tarifstreit der Luftsicherheitsbranche hat es am Mittwoch nach zwei Verhandlungsrunden ohne Einigung einen ersten Warnstreik gegeben. Am Flughafen Köln/Bonn legten laut Gewerkschaft Verdi am Morgen rund 100 Sicherheitsmitarbeiter im Frachtbereich ihre Arbeit nieder. Der Warnstreikaufruf richtete sich an die Beschäftigten der Personal- und Warenkontrolle sowie der Frachtkontrolle. Die Aktion sollte bis Mitternacht andauern. Nach Angaben eines Verdi-Sprechers wurden ein Zufahrtstor sowie die Personalkontrolle lahmgelegt. Lastwagen und Mitarbeiter von Logistikfirmen hätten nur mit erheblichem Aufwand über andere Zufahrten und Eingänge auf das Gelände gelangen können. (dpa)

Und am 23.02.2022 teilte die Gewerkschaft Ver.di dazu mit:

Luftsicherheitskräfte: Streik der Fluggastkontrolle am Flughafen Düsseldorf für höhere Entgelte

24.02.2022

Luftsicherheitskräfte: Streik der Fluggastkontrolle am Flughafen Düsseldorf für höhere Entgelte

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft Beschäftigte im Luftsicherheitsbereich, die u.a. in der Fluggastkontrolle, dem Rollstuhlservice und in der Personal- und Warenkontrolle tätig sind, am Flughafen Düsseldorf zum Streik am Freitag, dem 25. Februar auf. Der Streik wird um 3:00 Uhr beginnen und um 24:00 Uhr wieder enden. 

In zwei Verhandlungsrunden zur Erhöhung der Entgelte für Sicherheitskräfte an Verkehrsflughäfen konnte bisher keine Einigung erzielt werden. ver.di verhandelt bundesweit für etwa 25.000 Branchenbeschäftigte mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS). Die Arbeitgeber haben zwar ein Angebot unterbreitet, das jedoch weit hinter den Erwartungen der Beschäftigten zurückbleibt und Proteste der Beschäftigten provoziert.

„In Düsseldorf werden aktuell mindestens 500 Fachkräfte benötigt, um die Kontrolle der Fluggäste in einer angemessenen Zeit vornehmen zu können und um lange Warteschlangen zu vermeiden. Deshalb muss die Arbeit der Luftsicherheitskräfte finanziell attraktiv bleiben. Das Arbeitgeberangebot ist dafür nicht ausreichend und gleicht noch nicht einmal die Preisentwicklung aus. Außerdem wollen die Arbeitgeber Nullmonate durchsetzen“, kritisiert ver.di-Verhandlungsführer Wolfgang Pieper. „Schon jetzt zeichnet sich ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften ab, die bereit sind, rund um die Uhr, an Wochenenden und an Feiertagen äußerst flexibel zu arbeiten.“

Die Luftsicherheitskräfte in ver.di fordern eine Lohnerhöhung von mindestens einem Euro pro Stunde bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Darüber hinaus soll in der Tarifrunde der Lohn für die Luftsicherheitskräfte Fracht und Personal-/Warenkontrolle mit behördlicher Prüfung auf die Lohnhöhe der Luftsicherheitsassistenten (Fluggastkontrolle) nach dem Grundsatz gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit angehoben werden.

Für die Luftsicherheitskräfte in der Bordkartenkontrolle, in der Sicherung von sicherheitsempfindlichen Bereichen, in der Flugzeugbewachung u.a. mit Qualifizierung und bestandener Prüfung sowie in der Dokumentenkontrolle soll bundesweit das gleiche Stundenentgelt (Gleicher Lohn für gleiche Arbeit) gezahlt werden. Bisher werden diese Beschäftigten regional unterschiedlich bezahlt. Jetzt müsse das Stundenentgelt auf das höchste Entgeltniveau angeglichen werden. Auch die niedrigere Bezahlung von Sicherheitskräften beim Berufseinstieg von bis zu 24 Monaten solle abgeschafft werden. Eine solche Regelung sei angesichts des Mangels an qualifizierten Arbeitskräften nicht mehr zeitgemäß.

Die Verhandlungen werden am 1. und 2. März 2022 in Berlin fortgesetzt.

Ansprechpartner in NRW: Özay Tarim 0160/90121698

Ansprechpartner für die bundesweiten Verhandlungen: Wolfgang Pieper 0171/2251189

++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr diese Mitteilung direkt auf der Homepage der Gewerkschaft Ver.di lesen.

> https://nrw.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++1bed7792-94bf-11ec-913b-001a4a160100 !

++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Den streikenden Kolleginnen und Kollegen gebührt unsere SOLIDARITÄT! Wir werden weiter über den Fortgang der Angelegenheit berichten.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Share
Veröffentlicht unter Tarifpolitik, Ver.di | Schreib einen Kommentar

STOPPT die Privatisierungsvorhaben von FDP & GRÜNEN in Bezug auf die DB-SCHENKER-BETRIEBE!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK)  ist uns die seit Jahrzehnten grassierende Privatisierungswelle in Deutschland und Europa ein Dorn im Auge, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt.

> http://ak-gewerkschafter.com/?s=privatisierung !

Numehr haben die GRÜNEN und die FDP innerhalb der Ampelkoalition erneut eine Debatte um die Privatisierung der SCHENKER-Betriebe

(https://www.dbschenker.com/de-de)

angestoßen.

Das wäre dann ein weiterer Verkauf des „TAFELSILBERS“ unserer Bürgerinnen und Bürger. Dazu teilt dpa. am heutigen Tage (24.02.2022) das nachstehende mit:

+++++++++++++++++++++++++++++++++++

BERLIN Für einen besseren Zugverkehr in Deutschland dringen FDP und Grüne auf einschneidende Veränderungen bei der Deutschen Bahn. Der Staatskonzern soll sich demnach auf sein Kerngeschäft konzentrieren und den internationalen Logistiker DB Schenker möglicherweise verkaufen. Der Regierungspartner SPD reagierte jedoch zurückhaltend auf entsprechende Forderungen. Auf der Bahn lasten Schulden und ein Investitionsstau in Milliardenhöhe. „Deshalb sollten Beteiligungen an Unternehmen, die wie DB Schenker ihre Umsätze überwiegend im Ausland erzielen, veräußert werden“, forderte der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Torsten Herbst. Der Grünen-Verkehrspolitiker Matthias Gastel regte den Verkauf oder die Neuaufstellung von Tochterfirmen an, die kaum Berührungspunkte zum unmittelbaren Bahngeschäft haben und die für einen zuverlässigeren Schienenverkehr nicht benötigt werden. Bahnchef Richard Lutz hatte zuletzt hervorgehoben, Schenker habe zwei fantastische Jahre hinter sich und stabilisiere den Konzern finanziell mit Rekordumsätzen und Rekordgewinnen. DB Schenker bietet international Transporte für Industrie und Handel zu Land, zu Wasser und in der Luft an. (dpa)

+++++++++++++++++++++++++++++++++

Der Ausverkauf öffentlicher Einrichtungen und Dienstleistungen muss sofort gestoppt werden. Die Privatisierung geht immer voll zu Lasten der Allgemeinheit!

(Symbolschild aus https://mikenagler1.wordpress.com/2013/12/13/irrweg-ppp-millionenverschwendung-in-pirna-schloss-sonnenstein/)

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Share
Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Der DGB äussert sich zum Deutschen Mindestlohn! Als AK erheben wir erneut die Forderung, den Mindestlohn auf das Niveau von Luxemburg anzuheben!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Thema „MINDESTLOHN“ beschäftigt uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) schon seit Jahren, wie Ihr es durch das Anklicken des nachtehenden Links aufrufen und nachlesen könnt.

> http://ak-gewerkschafter.com/?s=mindestlohn !

Was wir positiv zur Kenntnis genommen haben, ist der Mindestlohn in Luxemburg!

Aktuell beträgt der Mindestlohn in Luxemburg 13,05 Euro. Er wurde zuletzt zum 01. Oktober 2021 angepasst (Stand: Januar 2022).

Vor diesem Hintergrund haben wir die aktuellste Stellungnahme des DGB (http://ak-gewerkschafter.com/category/dgb/) zum Mindestlohn nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Deutscher Gewerkschaftsbund             

Mindestlohn

21.02.2022
 

Mindestlohn-Erhöhungsgesetz

Wer profitiert von 12 Euro Mindestlohn?

Die Erhöhung des Mindestlohns hilft 6,2 Millionen Beschäftigten

Armut trotz Arbeit ist leider kein Randphänomen, sondern Realität vieler Menschen. Vor allem da, wo es keinen Tarifschutz gibt, weil die Arbeitgeber sich Tarifverhandlungen verweigern, sind die 12 Euro als unterste Haltelinie nötig. In Deutschland profitieren insgesamt 6,2 Millionen Beschäftigte von der Mindestlohnerhöhung, denn sie verdienen aktuell unter 12 Euro je Stunde.

DGB/Hyejin Kang/123rf.com

In Deutschland profitieren insgesamt 6,2 Millionen Beschäftigte von der Mindestlohnerhöhung, denn sie verdienen aktuell unter 12 Euro je Stunde. Das sind 16,4 Prozent aller Beschäftigten, die grundsätzlich Anspruch auf den Mindestlohn haben. Neben drei Millionen geringfügig entlohnten Beschäftigten und 1,8 Millionen Teilzeitbeschäftigten profitieren auch 1,4 Millionen Vollzeitbeschäftigte von der Anhebung des Mindestlohns.

Für einen vollzeitbeschäftigten Single ohne Kinder bedeutet die Erhöhung ein Einkommensplus von netto etwa 220 Euro monatlich im Vergleich zur aktuellen Mindestlohnhöhe. Damit wird die Wichtigkeit der Anhebung des Mindestlohns abermals unterstrichen.

Höherer Mindestlohn hilft besonders Frauen und Beschäftigten in Ostdeutschland

Vor allem Frauen, die 57 Prozent aller Mindestlohnbezieher*innen ausmachen, und Beschäftigten in Ostdeutschland hilft die Lohnuntergrenze.

Mehr als jede/r Fünfte in Ostdeutschland, 22 Prozent der Beschäftigten, wird ab Oktober 2022 mehr verdienen. In Westdeutschland sind es 16,4 Prozent. Insgesamt 19,4 Prozent – das sind 3,5 Millionen – aller erwerbstätigen Frauen arbeiten aktuell zu Stundenlöhnen unter 12 Euro. 

Handel, Gastgewerbe sowie Gesundheits- und Sozialwesen profitieren von 12 Euro Mindestlohn

Besonders im Handel mit etwa 1,3 Millionen Beschäftigten, im Gastgewerbe mit 660.000 Beschäftigten und im Gesundheits- und Sozialwesen mit 549.000 Beschäftigten bringt die Anhebung deutliche Verbesserrungen mit sich.

Auch im Bereich Verkehr und Lagerei mit 622.000 Beschäftigten, im Baugewerbe mit 176.000 Bechäftigten und der Land- und Forstwirtschaft mit 162.000 Beschäftigten können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab Herbst 2022 mit mehr Geld rechnen.

Gemessen an allen Beschäftigten einer Branche ist die Geltung der Mindestlohnanhebung im Gastgewerbe am höchsten. Dort profitieren zukünftig 60 Prozent aller Beschäftigten von der neuen gesetzlichen Lohnuntergrenze, gefolgt von der Land- und Forstwirtschaft mit 46 Prozent, Verkehr und Lagerei mit 29 Prozent sowie dem Handel mit 25 Prozent.

Diese Daten beruhen auf einer eigens für den DGB vorgenommenen Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes auf Grundlage der aktuellen Verdiensterhebung. Zudem erfolgten eigene Berechnungen des DGB. Sie bilden den Stand zum Oktober 2022 ab, also zum zukünftigen Zeitpunkt der Mindestlohnerhöhung. Die Auswertung betrachtet alle Beschäftigungsverhältnisse ohne Auszubildende, Praktikant*innen, Minderjährige.

Schluss mit Armut trotz Arbeit

„Armut trotz Arbeit ist leider kein Randphänomen, sondern auch in der Bundesrepublik Realität vieler Menschen. Vor allem da, wo es keinen Tarifschutz gibt, weil die Arbeitgeber sich Tarifverhandlungen verweigern, brauchen wir die 12 Euro als unterste Haltelinie“, betont DGB-Vorstandmitglied Stefan Körzell

Es geht hier um Wertschätzung

„Besonders in den systemrelevanten Branchen, im Handel, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Speditions- und Lagereigewerbe und in der Gastronomie, werden die 12 Euro zu deutlichen Verbesserungen führen. Es geht hier um mehr Wertschätzung der geleisteten Arbeit von Millionen Beschäftigten. Dennoch bleiben wir dabei: Gute Arbeit wird nach Tarif bezahlt – wir ermutigen die Arbeitgeber, Tarifverhandlungen mit den Gewerkschaften zu führen,“ so Körzell.

Mindestlohn steigert auch gesamtwirtschaftliche Kaufkraft

„Der höhere Mindestlohn wird auch die gesamtwirtschaftliche Kaufkraft stärken – hochgerechnet sind das ca. 4,8 Milliarden Euro pro Jahr. In Zeiten pandemiebedingter wirtschaftlicher Einbrüche ist dies eine wichtige Konjunkturstütze, denn ein Großteil der zusätzlichen Einkommen wird unmittelbar in den Wirtschaftskreislauf zurückfließen. Überdies sorgt die Erhöhung des Mindestlohns auch für Mehreinzahlungen in den Sozialversicherungen und trägt somit zu deren Schutz und Finanzierbarkeit bei.“

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr den Breitrag direkt auf der Homepage des DGB aufrufen und nachlesen.

> https://www.dgb.de/schwerpunkt/mindestlohn/++co++33553ee6-90c9-11ec-916f-001a4a160123 !

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Die Forderung nach Angleichung des Mindestlohnes in Deutschland an den in Luxemburg ist eine Forderung, die wir immer wieder als AK erheben! Der DGB wäre auch gut beraten, den Luxemburger Mindestlohn als Modell auch für Deutschland anzuerkennen.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-                                            

Share
Veröffentlicht unter DGB | Schreib einen Kommentar

Und wieder geben wir Euch exakt am heutigen Mittwoch (23.02.2022) unsere AK-TV-TIPPS für die kommende Zeit!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
pünktlich zur Wochenmitte präsentieren wir Euch heute als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) wieder unsere AK-TV-TIPPS  (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=ak-tv-tipps) für die kommenden Tage.

++++++++++++++++++++++++++++++++++

 
Am  FREITAG, den 04. März 2022, ab  20.15 UHR, strahlt der TV-SENDER
 

die Dokumentationen über die Neonazis wie folgt aus:
 
20.15 UHR: „RECHTS UND RADIKAL“
 
aus.
 
Der Klick auf den nachstehenden Link blättert Euch die Programmvorschau zur Sendung auf.
 
 

Hier die Kurzbeschreibung der Sendung:

Birgit Wärnke und Julian Feldmann blicken in ihrem Film auf eine Zeit zurück, die ihre braunen Schatten bis heute wirft. Sie porträtieren drei Neonazis der Wendezeit, begleiten einen AfD-Politiker, fragen bei Historikern und Zeitzeugen nach den Ursachen. In ihrer akribischen Recherche zeigen sie seltene Archivaufnahmen und unveröffentlichte Dokumente aus der Stasi-Unterlagenbehörde. Der Film zeichnet rechte Kontinuitätslinien nach und analysiert ihre prägende Wirkung auf das wiedervereinigte Deutschland.

21.00 Uhr: „WENN RECHTSEXTREMISTEN FREIE SCHULEN UNTRWANDERN“

Der Klick auf den nachstehenden Link blättert Euch die Programmvorschau zur Sendung auf. 

> https://tv.de/sendung/wenn-rechtsextremisten-freie-schulen-unterwandern/wenn-rechtsextremisten-freie-schulen-unterwandern,1481703287/ !

Hier die Kurzbeschreibung der Sendung:Keine Noten und wenig Leistungsdruck, Entfaltung der Persönlichkeit und Förderung künstlerischer und handwerklicher Kreativität: pädagogische Grundsätze von Schulen in freier Trägerschaft. Sie sind meisten kleiner und überschaubarer und vor allem selbst verwaltet von Lehrern und Eltern. Immer mehr Familien entscheiden sich für diese privaten Bildungseinrichtungen: Ihre Zahl steigt – seit Anfang der 1990er Jahre um 80%.

Doch immer häufiger engagieren sich auch Lehrer oder Eltern mit rechtsextremer Gesinnung in Schulen freier Trägerschaft. Schleichend und zunächst unbemerkt nutzen sie die besonderen Möglichkeiten, die Selbstverwaltung und Mitspracherechte bieten – für ideologische Einflussnahme auf Kinder und Lehrinhalte.

In einer Waldorfschule in Minden hatte sich ein Lehrer vom Hausmeister zu einem besonders beliebten Handwerkslehrer bis zu einer Art inoffiziellem Schulleiter hochgearbeitet, dessen Meinung bei wichtigen Entscheidungen zählte. In Mecklenburg wurde einer freien Schule ihr Umfeld zum Problem – geprägt von rechten Kameradschaften und sogenannten völkischen Siedlern, die deren Kinder diese Schule besuchten und deren Eltern sich dort engagierten. Und eine freie Bildungseinrichtung in Berlin geriet unter den Einfluss eines rechtsextremen Vaters und Holocaustleugners.

Hinweise auf solche Entwicklungen erfolgen fast immer anonym. Auch das macht es den Schulaufsichtsbehörden schwer, einzugreifen. Die Autorinnen der Story haben Fälle wie diese verfolgt und bei ihren Recherchen festgestellt, wie groß die Angst betroffener Eltern und Lehrer ist, offen darüber zu sprechen.

21.45 UHR: „SCHATTENKRIEGER – DER NEONAZIGEHEIMBUND HAMMERSKINS“

Der Klick auf den nachstehenden Link blättert Euch die Programmvorschau zur Sendung auf. 

> https://tv.de/sendung/schattenkrieger-der-neonazi-geheimbund-hammerskins/schattenkrieger-der-neonazi-geheimbund-hammerskins,1484054778/ !

Kurzbeschreibung der Sendung: Die Doku deckt auf, welche Gefahr von den ‚Hammerskins‘ ausgeht – einem rechtsextremen Netzwerk, das im verborgenen agiert und oft fatal unterschätzt wird. Sie glauben an die ‚Vorherrschaft der weißen Rasse‘, trainieren für einen angeblich bevorstehenden Umsturz am ‚Tag X‘ und haben Verbindungen ins Umfeld rechtsextremer Terroristen. Die ‚Hammerskins‘ sind eine der einflussreichsten und ältesten rechtsextremen Gruppierungen in Deutschland.

Ob beim lukrativen Rechtsrock oder bei rechtsextremen Kampfsport-Events – führende ‚Hammerkins‘ haben an vielen Stellen ihre Finger im Spiel. Trotzdem ist noch immer wenig über sie bekannt.

Recherchen des MDR und des WDR-Magazins MONITOR zeigen: Die ‚Hammerskins‘ sind eine Art Geheimbund, bleiben gerne unter dem Radar und ziehen im Hintergrund die Fäden. Sie verstehen sich als Eliteorganisation, sind weltweit vernetzt und organisiert wie ein Rockerclub: Abschottung nach außen, Hierarchien nach innen. Es gibt kaum Aussteiger – wer einmal dabei ist, bleibt dabei oder schweigt anschließend. Umso außergewöhnlicher sind die Einblicke ins Innere des Neonazi-Geheimbundes, die die Dokumentation liefert. Unter großem Risiko verdeckt gedrehte Aufnahmen von wichtigen Veranstaltungen, Auszüge aus internen Foren, Fotos von geheimen Treffen, konspirativen Konzerten und sogar Schießtrainings zeigen, wie aktiv und gewaltaffin die ‚Hammerskins‘ sind.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++

Am  MITTWOCH, den 03. März 2022, ab  20.15 UHR, strahlt der TV-SENDER
 

Dokumentation
 
„KAMPF UM DAS TRINKWASSER – WELCHE AUSWIRKUNGEN DER KLIMAWANDEL HAT“
 
aus.
 
Der Klick auf den nachstehenden Link blättert Euch die Programmvorschau zur Sendung auf.
 
 

Hier die Kurzbeschreibung der Sendung:

Die Preise für Trinkwasser werden steigen. Der simple Grund: wir brauchen nicht weniger davon, es gibt aber sinkende Grundwasserstände. Das Gut Wasser wird auch bei uns immer kostbarer. Der Klimawandel macht sich bemerkbar. Und das hat Auswirkungen, denn in Ballungszentren wird besonders viel Wasser verbraucht, was in anderen, ländlicheren Regionen gewonnen wird. Die Metropolregion Frankfurt etwa bekommt Wasser aus dem Hessischen Ried oder dem Vogelsberg. Der Kampf um diese Zulieferungen wird bei knapperen Ressourcen intensiver. Auch der Preis dafür steigt in die Höhe.

(Foto aus https://www.ndr.de/Themenschwerpunkt-Kampf-ums-Wasser-Unsere-kostbare-Ressource,wasser744.html)

+++++++++++++++++++++++++++++++++++

Am  Freitag,, den 04. März  2022, ab  20.15 UHR, strahlt der TV-SENDER
 

das Drama
 
„SCHWABENKINDER“
 
aus.
 
Der Klick auf den nachstehenden Link blättert Euch die Programmvorschau zur Sendung auf.
 
 

Hier die Kurzbeschreibung der Sendung: Tirol Ende des 19. Jahrhunderts: Die Not zwingt viele Bergbauern, ihre Kinder den Sommer über nach Schwaben zu schicken, wo sie als Arbeitskräfte an Bauern vermittelt werden.
Auch Kaspar, noch nicht einmal zehn Jahre alt, ist unter den „Schwabenkindern“. Nach dem Tod seiner Mutter gibt ihn sein Vater weg: Er soll auf dem Ravensburger Markt an Bauern vermittelt werden. Mit anderen Kindern aus dem Dorf macht sich Kaspar auf den Weg.
Als sie nach entbehrungsreichen Wochen endlich in Ravensburg ankommen, werden sie wie Sklaven feilgeboten. Kaspar trifft es hart: Ihn wählt der Bauer Steinhauser aus, der sich als brutaler Tyrann entpuppt. Für den Jungen beginnt eine Zeit des Leidens. Erst im Jahr 1908 kommt Kaspar als Erwachsener zurück in sein Dorf. Der Vater, den sein Gewissen und der Kummer um den verlorenen Sohn fast das Herz gebrochen hat, liegt im Sterben, doch es bleibt Zeit für die Versöhnung.

(Foto aus https://www.prisma.de/filme/Schwabenkinder,420463)

+++++++++++++++++++++++++++++++++++

Wenn bei Euch Interesse an der einen oder anderen Sendung besteht, so bitten wir um Vormerkung, denn wir werden die Sendetermine auf unserer Homepage nicht wiederholen.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
Share
Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Bericht über das Gerichtsverfahren gg. unser AK-Mitglied Dr. Paul Michels wg.“fahrlässige CORONA-NICHTTESTUNG“! Das Verfahren wurde heute zu Lasten der Staatskasse eingestellt! Dem Paul gilt unser Glückwunsch!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit Beitrag vom 20. Februar 2022  hatten wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) zur SOLIAITÄT mit unserem AK-Kollegen Dr. Paul Michels aufgerufen, der inmitten der CORONA-HYSTERIE (http://ak-gewerkschafter.com/?s=corona) am heutigen Tag vor dem Amtsgericht Aachen stand.

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf unseren Beitrag.

> http://ak-gewerkschafter.com/wir-rufen-zur-teilnahme-am-gerichtsverfahren-gg-unser-ak-mitglied-dr-paul-michels-wg-fahrlaessige-corona-nichttestung-fuer-den-22-02-22-beim-amtsgericht-aachen-auf/ !

Um es vorwegzunehmen, Paul hat aus unserer Sicht obsiegt, da das Gericht das Verfahren zu Lasten der Staatskasse eingestellt hat!

Wir gratulieren dem Kollegen Paulrecht herzlich zu diesem Sieg!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

*****************************************************

Hier kommt der persönliche Bericht des Paul über den Prozessverlauf:

Hallo Manfred,

soeben ist das Verfahren „GR ENZKONTROLLE MIT KOLLATERALSCHADEN“ zu Ende gegangen.

Es waren 5 Unterstützer gekommen, die ihre Solidarität unter Beweis gestellt haben. Einen großen Beitrag hat der Hinweis auf den Termin beim AK geleistet. Danke!

Mitgefiedert haben natürlich sehr viel mehr Leute.

Die Einlasskontrolle am Gericht ist wirklich ätzend, die Stimmung zum Schneiden!

Man muss es sich nicht unedingt antun. Trotzdem sind die Leute alle zum Gerichtssaal hochgegangen.

Eine Polizeizeugin war schon da und stand da herum.

Gestern habe ich vor Mitternacht noch einen geharnischten Beweisantrag ausgearbeitet und einen Zeugenaufruf mit Fragenmuster für jenen Polizeibeamten, der mich zwar kontrolliert, den die Behörden mir nach allen Regeln der Kunst verschwiegen haben.

Sie haben mir seinen Namen nicht genannt, nicht seinen Dienstgrad und auch nicht, ob er nun gerade aus der Polizeischule gekommen ist, also habe ich ihn N. N. genannt und ihn einer deftigen Befragung unterzogen.

Was hat sich nun im Verfahren ereignet?

Das Verfahren war beendet, bevor es begionnen hatte. Weder die Polizeibeamten noch die Stadtverwaltung hatten den „Kleinen Grenzverkehr“ auf dem „Bildschirm“.

(Foto des Andreas Steindl aus https://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/vaals-baut-buden-fuer-aachens-studenten_aid-32489691)

Sie wussten auch nicht, wann Ausnahmeregeln für den Coronatest zur Anwendung kommen, geschweige denn, dass sie das Opfer ihrer Sanktionswut mal über seine Rechte aufgeklärt hätten.

Dem Richter musste erst mal klargemacht werden, dass er es nicht mit einem prozesssüchtigen Bürger, sondern mit einem aus allen Proportionen gewachsenen Bußgeldverfahren zu tun hat.

Der Staatsanwalt – übrigens abwesend – hätte, wie zu hören war, das Verfahren nicht eingestellt. Darin wurde er jedoch vom Richter Witt überstimmt.

Da wir es nicht probiert haben, wissen wir nicht, ob nicht auch noch ein Freispruch „drin“ gewesen wäre. Das Material hatten wir vorliegen.

Anmerkung des AK-Koordinators: Der Beweisantrag liegt unserer AK-Redaktion vor.

Die 5 Anwesenden aus unseren Reihen erklärten sich mit der Einstellung des Verfahrens durchaus einverstanden. Sie bestanden nicht darauf, einen Gladiatorenkampf für ruhmreichen Freispruch vorgeführt zu bekommen.

Einstellung des Verfahrens bedeutet: Der Bußgeldbescheid mit seinen Verwaltungskosten à 278 wird annulliert, die gerichtlichen Verfahrenskosten gehen zu Lasten der Staatskasse, die geladene Polizeizeugin wurde nach Hause geschickt.

Schauen wir wie immer – ihnen auf die Finger!

Solidarität bringt´s!

Grüße,

Paul

 

Share
Veröffentlicht unter Aachen | 2 Kommentare