Wir rufen zur Teilnahme an der Demonstration zur Wiederherstellung unserer Grundrechte und gg. die CORONA-HYSTERIE für den 06. November 2021 in Aachen auf!

Die ‚Corona-Maßnahmen‘ erfordern unsere Gegenwehr! Die ‚Daumenschrauben werden immer enger angezogen‘: der Bundestag hat am 7.September folgende Verschärfung des sog. Infektionsschutzgesetzes (IFSG) beschlossen (s.: https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg ):

„§ 36(3) Sofern der Deutsche Bundestag nach § 5 Absatz 1 Satz 1 [IFSG] eine epidemische Lage von nationaler Tragweite festgestellt hat [das tut der Bundestag ohne Grund fortlaufend] und soweit dies zur Verhinderung der Verbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) erforderlich ist, darf der Arbeitgeber in den in den Absätzen 1 und 2 genannten Einrichtungen und Unternehmen [das sind z.B. „Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte,  Schulen und sonstige Ausbildungseinrichtungen“],  personenbezogene Daten eines Beschäftigten über dessen Impf- und Serostatus in Bezug auf die Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) verarbeiten, um über die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses oder über die Art und Weise einer Beschäftigung zu entscheiden. …“

Das sind Vorschriften, die nicht mehr weit von denen in Frankreich entfernt sind, wonach inzwischen sämtliche Beschäftigte in Einrichtungen, die Publikumsverkehr haben, geimpft oder genesen sein müssen; andernfalls werden sie fristlos entlassen. Manche werden sagen: „Sie können sich doch ‚impfen‘ lassen“. Doch die sog. ‚Impfungen‘ mit den nicht ordnungsgemäß zugelassenen mRNA-Stoffen bergen enorme Risiken, die in vielen Fällen sogar den Tod bedeuten können. s.: https://impfnebenwirkungen.net/ema/tabellen/todkrank.html

Wie gesagt: die ‚Daumenschrauben werden immer enger angezogen‘! Wehren wir uns!

Sie alle sind eingeladen, am ersten Samstag im November, also am 6.11., 15 Uhr, Aachener Markt, zur Demonstration der ‚Aachener für eine menschliche Gesellschaft‘, des Arbeitskreises ‚GewerkschafterInnen Aachen‘ und der ‚Freien Linken Aachen‘ für die Wiederherstellung unserer Grundrechte.

Näheres in Kürze!

*********************************************************

Unser AK-Recherche-Team informiert:

Mit Satire zum Auflockern beginnen wir wieder!

Quelle: picture alliance/dpa/Revierfoto/Infografik WELT

Und ab hier wird es wieder sehr ernst!

Stand: 20.10.2021 15:38 Uhr

Österreich folgt dem Beispiel Italiens: Arbeitnehmer müssen auch dort künftig nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Ab 1. November gilt diese 3G-Regel am Arbeitsplatz. Bei Missachtung drohen Geldstrafen.

Nach Italien führt auch Österreich die 3G-Nachweispflicht am Arbeitsplatz ein. Vom 1. November an müssen Beschäftigte nachweisen können, dass sie geimpft, regelmäßig getestet oder von Covid-19 genesen sind, wie die Regierung in Wien mitteilte. Der Nachweis sei überall dort Pflicht, wo physischer Kontakt mit anderen nicht ausgeschlossen werden könne, wie etwa im Büro oder der Kantine. „Wir reden hier nicht vom Homeoffice, vom Nachtwächter oder vom Lkw-Fahrer“, sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein nach einer Kabinettssitzung.

Mehr dazu nach dem Klick auf den hier stehenden Link:

> https://www.tagesschau.de/ausland/europa/corona-3g-oesterreich-101.html !

Durchsicht: Zensur und Impf-Monolog

Diese Durchsicht zu absurden Vorwürfen gegen unsere Corona-Experten in einer Veranstaltung der Städteregion Aachen wurde von YouTube wegen „unangemessener Inhalte“ noch vor der Veröffentlichung gelöscht. Wir werden mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln gegen diese erneute Zensur durch Youtube vorgehen und halten unsere Leser auf dem Laufenden. Wir sind mit diesem Beitrag auf die Plattform rumble ausgewichen.

Worum geht es in diesem Video? Die Städteregion Aachen lud zu einem Impfdialog u.a. mit dem Gesundheitsdezernenten. Also statt Impf-Nötigung eine Debatte mit Kritikern? Nein, die wollte man nur mit völlig absurden Behauptungen für unglaubwürdig erklären, auch unsere Achgut-Coronaexperten.

Für Dr. Gunter Frank nebst Video-Beitrag bitte den nachstehenden Link anklicken.

>https://www.achgut.com/artikel/durchsicht_aachener_impf_monolog !

Kommentar: Kimmich ist vielleicht kein Impfgegner, aber er ist unsolidarisch und unwissend

 

Die Bayern gewinnen mit 4:0 gegen Hoffenheim, aber Thema ist Joshua Kimmich. Der Nationalspieler bestätigte die Gerüchte, er sei nicht geimpft – und erklärte sich mit Argumenten, die durchblicken lassen, dass er sich nicht ausreichend informiert hat.

Mehr dazu nach dem Klick auf den hier stehenden Link:

> https://www.focus.de/sport/fussball/kommentar-kimmich-ist-vielleicht-kein-impfgegner-aber-er-ist-unsolidarisch-und-unwissend_id_24355351.html !

Kollege Heinz-J. Kaltenbach (http://ak-gewerkschafter.com/?s=kaltenbach) teilt mit:

„Hallo Manni,

vergangenen Samstag hat das ungeimpfte Pflegepersonal der Provinz Quebec, in der Provinzhauptstadt Quebec, mit einem Demonstrationsmarsch durch die Stadt und anschließende Schweigeminuten, Arm in Arm demonstriert. Grund war die Maßnahme des Gesundheitsminister am 14 Oktober, einen Tag vor Ablauf eines Ultimatums, das alle Ungeimpfte in Pflegeeinrichtungen beurlaubt werden. Ohne Lohnfortzahlung. Ebenso sollen sie die ihre Boni, die sie für ihre außerordentlichen Leistungen während der Pandemie geleistet haben, zurückzahlen. Zudem verlieren sie ihre Lizenz zur Berufsausuebung. Es ist ihnen dann nicht möglich, ihren Beruf in einer anderen Provinz auszuüben.

Davon sind 14 Tausend betroffen. Einen Tag vor Ablauf des Ultimatums, zog der Gesundheitsminister Christian Dube seine Anordnung zurück!  Der Gesundheitssektor hätte den abrupten Verlust von 14Tausend nicht verkraftet. Zähneknirschend verlängerte er das Ultimatum um 30 Tage. Inzwischen versucht man verzweifelt mit Prämien, Pflegekräfte in Rente wieder zur Arbeit zu bewegen. Das Gesundheitswesen ist hier schon Jahre vernachlässigt worden und es fehlt überall in der Provinz an Kräften. Der Plan, identisch wie in Frankreich , scheint aller Wahrscheinlichkeit nach… zu scheitern. Es sollte doch jeden einleuchten. Wenn Pflegepersonal die jeden Tag mit Infizierten zu tun haben, sich weigern sich impfen zu lassen, muss es doch einen bestimmten Grund geben ! 

Gruß aus Quebec 

Heinz“

@alyn718

Protesta in silenzio #nogreenpass #vaccination #scioperogreenpass

♬ A relaxed and gentle sound relaxes your heart(882381) – Relaxation Partner

https://www.bitchute.com/video/soz7BWLiLGfS/

Weitere Infos werden in diesen Beitrag noch eingestellt!

 

D. Altpeter, J. Marquis, H. J. Kaltenbach, W. Erbe u. M. Engelhardt

Share
Veröffentlicht unter Aachen | Schreib einen Kommentar

Kollege Udo Buchholz informiert für den BBU darüber, dass die Wiederholung der Online-Konsultation zu Tesla nicht ausreichend ist!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

über den Kollegen Udo Buchholz, dem Pressesprecher & Vorstandsmitglied des BBU (http://ak-gewerkschafter.com/?s=udo+buchholz+bbu), haben wir eine weitere Pressemitteilung erhalten.

Darin weist die Organisation darauf hin, dass die Wiederholung der Online-Konsultation zu Tesla nicht ausreichend ist.

Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

(Das rechte Bild zeigt ein Eigenfoto des Kollegen Udo Buchholz.)

*********************************************************

Kollege Udo Buchholz informiert für den BBU:

Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) e. V.

BBU-Pressemitteilung, 22.10.2021

BBU: Wiederholung der Online-Konsultation zu Tesla reicht nicht aus

(Bonn, Grünheide, Potsdam, 22.10.2021) Die notwendige Wiederholung der
Online-Konsultation für die Errichtung und den Betrieb der
Automobilfabrik von Tesla im brandenburgischen Grünheide ist für den
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V. (BBU) nur ein Symptom
für ein von Grund auf defizitäres Genehmigungsverfahren. Der
Umweltverband fordert, die Vorgehensweise unter dem Motto „Schnelligkeit
statt Korrektheit“ aufzugeben, die die Landesregierung Brandenburgs und
Tesla für das Genehmigungsverfahren durchgesetzt haben. Es ist nun
dringend geboten, das weitere Genehmigungsverfahren mit einem
veränderten Leitbild durchzuführen, welches konsequente
Sachverhaltsermittlungen und die Durchsetzung klarer Anforderungen
gegenüber Tesla umfasst. Dies beinhaltet auch eine Neuauslegung
überarbeiteter und ungeschwärzter Antragsunterlagen, in deren Rahmen die
Veröffentlichung neuer, in Auftrag gegebener Gutachten erfolgen muss.

Oliver Kalusch vom Geschäftsführenden Vorstand des BBU erklärt hierzu:
„Der BBU hat sich bereits seit der ersten Auslegung im
immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren mit Einwendungen und
Stellungnahmen beteiligt. Von Anfang an war deutlich, dass die
Antragsunterlagen von Tesla unvollständig, vage formuliert und mit
heißer Nadel gestrickt waren. Auch im Rahmen der dritten Auslegung hatte
sich daran kaum etwas geändert. Bei den Aspekten der Anlagensicherheit
und Störfallvorsorge, die der BBU primär bearbeitet hat, gibt es
weiterhin fehlende und falsche Aussagen. Diese hat Tesla auch im Rahmen
der ersten Online-Konsultation nicht korrigiert. Gerade hinsichtlich von
Angaben bezüglich der zu erfüllenden Pflichten der Störfall-Verordnung
wurden immer weitere, bisher ungeschwärzte Passagen geschwärzt, so dass
sich der Eindruck aufdrängt, dass es den Einwendenden immer schwerer
gemacht werden sollte, qualifizierte Einwendungen zu formulieren. Die
Behörde hat dies Tesla durchgehen lassen und anscheinend vor der Firma
und dem politischen Druck kapituliert. Dies muss ein Ende haben.“

Weiterhin erklärt Oliver Kalusch: „Dass die Online-Konsultation jetzt
auch aufgrund der Einwendung des BBU wiederholt werden muss, ist ein
Symptom für ein misslungenes Genehmigungsverfahren. Denn die Behörde
hätte aufgrund des klaren Wortlauts des Planungssicherstellungsgesetzes
erkennen müssen, welche Frist zwischen der Bekanntmachung und dem Beginn
der Online-Konsultation liegen muss. Doch es musste anscheinend schnell
gehen und nicht gründlich sein. Und es bleibt nicht bei diesen
Defiziten. So wurden zwar einige Schwärzungen der Antragsunterlagen im
Rahmen der Online-Konsultation zurückgenommen. Der Bevölkerung wurde
aber nicht mehr Gelegenheit gegeben, zu den entschwärzten Passagen im
Rahmen einer Neuauslegung Stellung zu nehmen. Faktisch wurde auch ein
ganzes Kapitel zur Störfall-Verordnung und Sicherheitsabständen in den
Antragsunterlagen überarbeitet, aber nicht neu ausgelegt. Und
wesentliche neue Gutachten, die das Landesamt für Umwelt zur
Störfall-Problematik in Auftrag gegeben hat, waren weder in den
Unterlagen der Online-Konsultation enthalten noch sollen sie im Rahmen
einer Neuauslegung offengelegt werden. Gleiches gilt für Nachforderungen
der Behörde gegenüber Tesla.“

Der BBU fordert daher eine Neuauslegung grundlegend überarbeiteter
Antragsunterlagen. Und selbst wenn es bei einer Online-Konsultation
bleibt, müssen die in Auftrag gegebenen Gutachten und die Ergebnisse der
Nachforderungen an Tesla in diesem Rahmen offengelegt werden.

Die Einwendung des BBU im Rahmen der dritten Auslegung ist abrufbar unter

https://www.bbu-online.de/Stellungnahmen/BBU%20Stellungnahme%20Einwendung%20Tesla.pdf

https://www.bbu-online.de/Stellungnahmen/BBU%20Stellungnahme%20Einwendung%20Tesla%20Anhang-Gutachten.pdf

Die Äußerung des BBU im Rahmen der Online-Konsultation ist abrufbar unter

https://www.bbu-online.de/Stellungnahmen/BBU%20Stellungnahme%20Tesla.pdf

Engagement unterstützen

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter
http://www.bbu-online.de <http://www.bbu-online.de> und telefonisch
unter 0228-214032. Die Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72
<http://www.facebook.com/BBU72>. Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str.
55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.

Share
Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Die IG BAU teilt zur Tarifeinigung 2021 im Bauhauptgewerbe mit: Höhere Einkommen, Wegezeitentschädigung und Ost-West-Angleich in Sicht

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

über die Tarifrunde 2021 im Bauhauptgewerbe haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) auführilich berichtet, wie hr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt.

> http://ak-gewerkschafter.com/?s=ig-bau !

Den jüngsten Beitrag zum Thema hatten wir am 11.10.2021 auf unsere Homepage gepostet, den Ihr direkt durch das Anklicken des hier stehenden Links aufrufen und lesen könnt.

> http://ak-gewerkschafter.com/die-ig-bau-teilt-zur-lfd-tarifverhandlung-2021-im-baugewerbe-mit-damoklesschwert-eines-bundesweiten-bau-streiks-schwebt-nach-wie-vor-ueber-den-verhandlungen/ !

Wie die Gewerkschaft IG BAU nunmehr mitteilt, ist ein Abschluss derweil erzielt worden.

Einigung im Bauhauptgewerbe: Höhere Einkommen, Wegezeitentschädigung und Ost-West-Angleich in Sicht

15.10.2021

Pressemitteilungen 2021

Die Tarifpartner im Bauhauptgewerbe mit seinen rund 890 000 Beschäftigten haben sich am heutigen frühen Freitagmorgen nach fünf Verhandlungs- und zwei Schlichtungsrunden geeinigt:

(Foto: Pixabay)

Danach bekommen die Bauarbeiter*innen im Westen für die Monate Juli bis Oktober 2021 – der vergangene Tarifvertrag ist im Juni dieses Jahres ausgelaufen – eine Corona-Prämie in Höhe von 500 Euro, im Tarifgebiet-Ost sind dies 220 Euro. Zum 1. November 2021 werden die Einkommen im Westen um 2 Prozent, im Osten um 3 Prozent angehoben. Am 1. April 2022 gibt es eine weitere Erhöhung um 2,2 Prozent (Ost: 2,8 Prozent) und am 1. April 2023 um weitere 2 Prozent (Ost: 2,7 Prozent). Ferner gibt es für das Tarifgebiet West am 1. Mai 2022 eine Einmalzahlung in Höhe von 400 Euro, ein Jahr später sind es noch einmal 450 Euro. Die Laufzeit endet am 31. März 2024. Zusätzlich wird in dem neuen Vertrag festgehalten, dass im Jahr 2026 eine hundertprozentige Angleichung der West- und Ost-Einkommen sowie der Ausbildungsvergütungen erreicht sein muss. Jeder Betrieb im Tarifgebiet Ost kann jedoch per Haustarifvertrag auch früher einen Ost-West-Angleich für seine Beschäftigten festlegen.

„Unsere Vorstellungen für eine gerechtere Entlohnung der Beschäftigten lagen durchaus höher, aber mit diesem Kompromiss können wir leben“, sagt der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Robert Feiger. „Die Einkommenssteigerung liegt insgesamt über der Inflationsrate, sie ist im Osten durchweg höher als im Westen und kommt somit der angestrebten Gleichstellung erheblich näher und wir haben die Angleichung von Ost- und Westlöhnen endgültig festgeschrieben. Damit ist ein Ende der jetzt über dreißigjährigen Ungleichbehandlung festgelegt. Das war uns wichtig“, sagt Feiger. Somit sei mit Hilfe des Schlichters Professor Rainer Schlegel, Präsident des Bundessozialgerichts, „in letzter Minute ein Streik“ vorerst abgewendet worden und der Weg frei für die immensen Aufgaben, die anstehen: Rund 400 000 Wohnungen müssten pro Jahr in Deutschland entstehen, große Infrastrukturprojekte warteten auf ihre Vollendung, die Auftragsbücher der Bauunternehmen sind voll.

Die Einigung sieht auch eine Entschädigung für die oftmals langen Anfahrtswege der Beschäftigten zu ihren Baustellen vor. Danach soll es für bis zu 50 Kilometer vom 1. Januar 2023 an 6 Euro geben, ein Jahr später 7 Euro. Bei 51 bis 75 Kilometer gibt es 7 Euro (2024: 8 Euro) und über 75 Kilometer 8 respektive 9 Euro am Tag. Für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die nicht täglich von ihrem Arbeitsplatz nach Hause fahren, gibt es ebenfalls einen Ausgleich – für eine bessere Planbarkeit erst – vom Jahr 2023 an: Bei einer Entfernung von 75 bis 200 pro Fahrt – hin und zurück also das Doppelte – 9 Euro, bis zu 300 Kilometer 18 Euro, bis 400 Kilometer 27 Euro und jede Anfahrt über 400 Kilometer wird mit 39 Euro ausgeglichen. Diese Regelungen werden in den Bundesrahmentarifvertrag mit einem Sonderkündigungsrecht – erstmals möglich Anfang 2026 – aufgenommen „Damit haben wir erstmals eine erkennbare Entschädigung für die vielen Beschäftigten, die erst nach langen Fahrten auf ihre Baustelle kommen. Sie haben oftmals gar keinen Einfluss darauf, wo sie eingesetzt werden, heute hier, morgen dort“, sagt Carsten Burckhardt, im IG BAU-Vorstand zuständig für das Bauhauptgewerbe. „Natürlich sehen wir bei den Entschädigungen noch Luft nach oben, aber der Einstieg ist gemacht, zumal wir hier jetzt auch erstmals eine Gleichbehandlung der Bauarbeiterinnen und -arbeiter in den Tarifgebieten Ost und West haben.“

Verhandlungspartner der IG BAU waren der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (Handwerk) und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (Industrie). Die erste Tarifrunde war im Mai dieses Jahres. Die Bundestarifkommission der IG BAU wird in den nächsten Tagen endgültig über die Annahme des ausgehandelten Papiers entscheiden. Auch die Gremien der Arbeitgeberverbände müssen sich damit entsprechend befassen.

 

IG BAU: „Kompromiss, mit dem wir leben können“ / Bau-Streik vorerst abgewendet

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Wir werden uns in Kürze mit diesem Tarifergebnis auseinandersetzen. Was jetzt allerdings schon negativ ins Auge springt, ist die die Laufzeit, die erst am 31. März 2024 enden soll!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Share
Veröffentlicht unter Tarifpolitik | Schreib einen Kommentar

Kollege Fred Maintz teilt mit und zitiert den TAZ-Artikel „Gewerkschaftler zur Ampel-Koalition: Bis zu 13 Stunden Arbeit möglich“!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir einen weiteren Beitrag des Kollegen Fred Maintz (http://ak-gewerkschafter.com/?s=fred+maintz) erhalten.

Darin teilt Kollege Fred mit, dass dem Guido Zeitler, Chef der wegen fehlender Tarifbindung der meisten dortigen Betriebe besonders betroffenen Gewerkschaft NGG (Nahrung, Genuss, Gaststätten), Böses durch die Ampelkoalition schwant!

Wir haben den kompletten Beitrag nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „NGG“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/tarifpolitik/ngg/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

********************************************************

Kollege Fred Maintz teilt mit:

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, 

Guido Zeitler, Chef der wegen fehlender Tarifbindung der meisten dortigen Betriebe besonders betroffenen Gewerkschaft NGG (Nahrung, Genuss, Gaststätten), schwant bei der Ampel Böses: 

für 12 € Mindestlohn (SPD) und mehr erneuerbare Energien (Grüne) sollen Beschäftigte vor allem in den nicht tarifgebundenen Betrieben noch mehr auf die Zähne beißen müssen (FDP): 

(zusätzliche Anmerkung von mir: Vermögenssteuer, Bürgerversicherung und die Abkehr von Sanktionen gegen Grundsicherungs-Abhängige wird es ohnehin nicht geben).

Aber lest bitte selbt.

Mit kollegialen Grüßen

Fred Maintz

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

https://taz.de/Gewerkschaftler-zu-Ampel-Koalition/!5805526/

Gewerkschaftler zu Ampel-Koalition:„Bis zu 13 Stunden Arbeit möglich“

Rot-Grün-Gelb könnte die Regelungen zur Begrenzung der täglichen Arbeitszeit aufweichen. Der Gewerkschaftler Guido Zeitler warnt vor akuter Gesundheitsgefährdung.

Viele Beschäftigte im Gastgewerbe haben in der Coronakrise ihren Job verloren – und hatten keine Absicherung Foto: Novellimage/Westend61/imago

taz: Herr Zeitler, im Sondierungspapier ist die Rede von möglichen „Abweichungen von den bestehenden Regelungen des Arbeitszeitgesetzes hinsichtlich der Tageshöchstarbeitszeit“. Kann man Arbeitnehmer künftig dazu zwingen, 20 Stunden am Tag zu arbeiten?

Guido Zeitler: Nein, man hat ja immer noch die in der Europäischen Arbeitszeitrichtlinie festgehaltene Beschränkung der Arbeitszeit durch die Nachtruhe und die beträgt mindestens 11 Stunden. Aber damit könnte man künftig immer noch bis zu 13 Stunden am Tag arbeiten.

Wenn sich an der Wochen- und Monatsarbeitszeit nichts ändert, könnte das doch manchen Arbeitnehmern sogar entgegenkommen. Dann arbeitet man in Vollzeit eben nur drei Tage die Woche statt fünf.

Das mag für Menschen, die jung sind, ja noch machbar sein. Aber irgendwann rächt sich das. Wir wissen aus der Arbeitsmedizin, dass tägliche lange Arbeitszeiten gesundheitsgefährdend sind und die Gefahr von Unfällen erhöhen. Das sind Belastungsspitzen, die nicht gut sind. Das zu systematisieren ist nicht der richtige Weg.

IM INTERVIEW:

GUIDO ZEITLER

Foto: NGG 50, ist seit 2018 Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Wenn es nicht die Arbeitnehmer sind, die von einer Aufweichung der Tageshöchstarbeitszeit profitieren, wer dann?

Zum Beispiel der Hotel- und Gaststättenverband. Deren Unternehmen haben je nach Geschäftsmodell einen unterschiedlichen Arbeitskraftbedarf. Es gibt etwa Veranstaltungen, bei denen Arbeitgeber erhöhten Personalbedarf in Spitzenzeiten haben. Diese Arbeitgeber würden von noch längeren Arbeitszeiten profitieren – zu Lasten der Beschäftigten.

In welchen Branchen würde eine Ausweitung der Arbeitszeiten drohen, wenn die neue Bundesregierung ihre Pläne umsetzt?

In allen Bereichen – selbst in der Industrie. Da haben die Arbeitgeber natürlich auch ein Interesse daran, die Maschinenauslastung hochzuhalten. Aber erfahrungsgemäß sind es Dienstleistungsbereiche mit geringer Mitbestimmungsstruktur, wo man sich die größten Sorgen machen muss. Allerdings stand auch im letzten Koalitionsvertrag was zur Arbeitszeit, man sprach von „Experimentierräumen“, aber eine wirkliche Initiative gab es nicht.

Wird das Thema dieses Mal auch unter den Tisch fallen?

Es gibt einen qualitativen Unterschied im Sondierungspapier. Da steht drin, dass Änderungen aufgrund von Betriebsvereinbarungen erfolgen können. Da werden im Zweifel bestehende Arbeitszeitregelungen aus den Tarifverträgen unterlaufen. Wenn ich als Betriebsrat vor der Wahl stehe, ein gesundheitsschädigendes Arbeitszeitmodell mitzutragen, dafür womöglich einen Personalabbau von 20 Stellen zu verhindern – da weiß man doch, welche Kräfte da in den Betrieben wirken.

Was halten Sie von der geplanten Erhöhung der Minijob-Grenze auf 520 Euro?

Das sehen wir kritisch. Im Gastgewerbe hatten wir vor Corona zwei Millionen Beschäftigte und Hunderttausende von ihnen hatten einen Minijob. All diese Menschen haben in der Coronakrise den Job verloren und keine Absicherung. Viele Minijobs dienen außerdem dazu, Schwarzarbeit zu legitimieren. Statt Minijobs noch lukrativer zu machen, sollten sie komplett sozialversicherungspflichtig sein. Und die Arbeitgeber sollten die Anteile für Arbeitnehmer übernehmen.

Share
Veröffentlicht unter NGG | Schreib einen Kommentar

Herr Werner Schell informiert mit seinem 3. Oktober-NEWSLETTER 2021 wieder ganz aktuell!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir wieder eine wichtige Mitteilung des Herrn Werner Schell (http://ak-gewerkschafter.com/?s=werner+schell) erhalten.

(Das Eigenfoto des Herrn Schell zeigt diesen in Aktion.)

Diese haben wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „GESUNDHEITSPOLITIK“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/gesundheitspolitik/) archiviert. 

Dem Herrn Schell sage wir an dieser Stelle wieder ein herzliches Dankeschön für sein unermüdliches Engagement.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

**********************************************************

Herr Werner Schell informiert wieder ganz aktuell:

   Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk

Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung

für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland

Vorstand: Werner Schell – Harffer Straße 59 – 41469 Neuss

E-Mail: ProPflege@wernerschell.de

Internet: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

22.10.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich mache hiermit wie folgt auf Texte im Forum von Pro Pflege … aufmerksam (Auswahl):

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

  • „Spahn hat viel gemacht, aber wenig bewegt“, so lautet die aktuelle Beurteilung von Sylvia Bühler vom Verdi-Bundesvorstand. Laut Bühler sind die grundlegenden Probleme in der Altenpflege ungelöst (Quelle: Altenpfleger-Newsletter vom 21.10.2021). … Und diese Einschätzung wird von zahlreichen Verbänden und Experten geteilt. Aber nicht nur die Altenpflege ist dramatisch notleidend, sondern das gesamte Pflegesystem, ambulant und stationär! … Siehe dazu auch das hiesige Statement vom 20.09.2021 > https://www.wernerschell.de/forum/2/viewtopic.php?f=5&t=242

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Die Menschen werden immer älter und älter und älter.

Gut für den einzelnen. Für die Gesellschaft ziemlich schwierig. … > https://www.facebook.com/quarks.de/photos/a.10150277013665564/10165510657770564/

Alt und Jung generationenübergreifend in den Blick nehmen ….

  • „Wer ohne Einseitigkeiten altengerecht plant, kann in den Wohnquartieren für andere Generationen nichts falsch machen. Wer die Alten vergisst, macht alles falsch.“ – Bruno Schmaus, 1999, zitiert vom Kuratorium Deutsche Altershilfe, Köln
  • „Für Ältere lässt sich eine Gesellschaft nur gut konstruieren, wenn wir die Jungen mit einbeziehen. Wir müssen generationsübergreifend denken!“ – Zitat in „Pro Alter“, Ausgabe 01-02/2015 (Seite 32ff.), Zeitschrift des Kuratoriums Deutsche Altershilfe
  •  
  •  

>>> Zu den vorstehenden Hinweisen können Texte im Forum aufgerufen werden.

Bitte jeweilige Fundstelle kopieren und in den InternetBrowser übertragen!<<<

Mit freundlichen Grüßen

Werner Schell

https://www.facebook.com/werner.schell.7  bzw. https://twitter.com/SchellWerner

Share
Veröffentlicht unter Gesundheitspolitik | Schreib einen Kommentar

Kollege Laurenz Nurk informiert wieder über neue Beiträge im Gewerkschaftsforum!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir über den Kollegen Laurenz Nurk (http://ak-gewerkschafter.com/?s=laurenz+nurk) wieder eine Mitteilung des GEWERKSCHAFTSFORUMS erhalten.

Wir haben die komplette Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in derKategorie „GEWERKSCHAFTSARBEIT“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/gewerkschaftsarbeit/) archiviert.

Für den AK manni Engelhardt -Koordinator-

*********************************************************

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten euch auf neue Artikel auf https://gewerkschaftsforum.de/ aufmerksam machen:

Internationsales Investitionsrecht in Krisenzeiten: Wirtschaftsabkommen und Schiedsgerichte können demokratische Rechte aushebeln und Staaten zu Schadensersatz heranziehen – auch im Fall „Deutsche Wohnen & Co. enteignen

In den vergangenen Monaten haben Konzerne, Investoren und findige Rechtsanwälte die Verträge mit einzelnen Staaten noch einmal genauer angeschaut. Einige Kanzleien haben das schon kurz nach dem ersten Lockdown zu Beginn der Corona-Pandemie getan. Sie dachten damals schon über mögliche Konzernklagen gegen staatliche Notfall-Maßnahmen zur Eindämmung des Virus und der entsprechenden wirtschaftlichen Folgen und bastelten daran, welche Maßnahmen der Regierungen in den Geltungsbereich internationaler Investitionsabkommen fallen und zu einer Flut von teuren Schadenersatzklagen gegen Regierungen vor privaten Schiedsgerichten führen können.
Ihnen spielt in die Hände, dass im Investitionsrecht unter bestimmten Umständen nicht nur tatsächlich investierte Beträge schadensersatzpflichtig, wie die tatsächlichen Kosten des Investors sind, sondern auch entgangene Gewinne in der Zukunft. Im Gegensatz zum Investitionsrecht sehen andere Rechtssysteme in der Regel keinen Schadensersatz für völlig hypothetisch entgangene zukünftige Gewinne vor, deshalb sind die Schiedssprüche im Streit zwischen Investoren und Staaten für die Unternehmen in jedem Fall lukrativer, weil im Ergebnis der Schadensersatz viel höher ist, als bei Entscheidungen ordentlicher Gerichte.
Die Corona-Pandemie könnte nun eine Klagewelle auslösen, weil den Regierungen unterstellt wird, dass sie auf Covid-19 mit einer Reihe von Maßnahmen, wie Reisebeschränkungen, Einschränkungen der Geschäftstätigkeit und Steuervorteile reagiert haben, die sich negativ auf die Unternehmen auswirkten, weil sie die Rentabilität verringerten, den Produktionsablauf verzögerten oder die Betriebe nicht mit staatlichen Leistungen bedacht wurden.
Aber auch nach der erfolgreichen Volksabstimmung in Berlin, dort sprachen sich über 56 Prozent der Berliner für die Ziele der Initiative „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ aus, könnten im Vorfeld von konkreten Maßnahmen Investoren der Deutsche Wohnen Schadensersatz fordern und ein Schiedsgericht anrufen. weiterlesen 
 
——————————————————————————————

Eine „versteckte“ Kürzung? ZurKritik an der Regelbedarfsanpassung in der Grundsicherung und eine juristische Lanze in Richtung verfassungswidrige Unterdeckung des menschenwürdigen Existenzminimums

Von Stefan Sell
 
Nach der Bundesregierung hat nun auch der Bundesrat der „Verordnung zur Bestimmung des für die Fortschreibung der Regelbedarfsstufen nach § 28a und des Teilbetrags nach § 34 Absatz 3a Satz 1 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch maßgeblichen Prozentsatzes sowie zur Ergänzung der Anlagen zu §§ 28 und 34 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch für das Jahr 2022″ zugestimmt. Das Wortungetüm hat die – immer noch unhandliche – Abkürzung Regelbedarfsstufen-Fortschreibungsverordnung 2022 – RBSFV 2022.
Bevor jetzt jemand das Weiterlesen verweigert, weil es sich scheinbar um irgendein hyperkompliziertes Verordnungsdetail handelt, sei hier darauf hingewiesen, dass von dem, was dort fortgeschrieben wird, Millionen Menschen in unserem Land betroffen sind. Es geht um die Höhe der Leistungen für Hartz IV-Empfänger nach SGB II (5,3 Mio. Menschen) sowie für die Menschen, die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach SGB XII (über 1,1 Mio. Menschen) beziehen, außerdem ist das auch für das Asylbewerberleistungsgesetz relevant. weiterlesen 
 
——————————————————————————————-

Tarifvertrag für Mindeststandards für Arbeitsbedingungen in der Altenpflege scheitert an der Zustimmung des Caritasverbandes – die Kirchen fürchten sich vor dem Verlust ihrer Sonderrechte

Der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di war es gelungen, mit der Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP) einen Tarifvertrag über Mindestbedingungen in der Altenpflege zu vereinbaren. Die Stundenlöhne sollten stufenweise ansteigen, sodass sie rund 25 Prozent über dem bisherigen Pflegemindestlohn liegen. Vereinbart wurden auch mindestens 28 Tage Urlaub und ein zusätzliches Urlaubsgeld von mindestens 500 Euro.
Um die Mindeststandards für Arbeitsbedingungen in der Altenpflege als Tarifvertrag allgemeinverbindlich zu erklären, ist die Zustimmung der beiden großen kirchlichen Unternehmen in der Altenpflege, Caritas und Diakonie, die Voraussetzung zu dem Verfahren.
Der Deutsche Caritasverband hatte dem geplanten Verfahren seine Zustimmung verweigert. Mit der Entscheidung ist wohl das gesamte Projekt eines allgemeingültigen Tarifvertrags in der Altenpflege erst einmal vom Tisch, weil die katholische Kirche um den Verlust ihrer Sonderrechte fürchtet.
Im Folgenden werden diese Sonderrechte, die schon längst abgeschafft gehören und die Situation der bei den Kirchen beschäftigten Menschen dargestellt.  weiterlesen 
 
—————————————————————————–

Der diskrete Charme des Kapitals

Von Paul Schreyer
„Der Verzicht auf jede Konfrontation mit dem Kapital hat sich für die SPD verheerend ausgewirkt“, so Olaf Scholz in einem politischen Strategiepapier aus den 1980er Jahren. Der Staat, so Scholz damals, sei ein „Instrument des Kapitals zur Durchsetzung seiner Interessen“. Hinter solchen markigen Parolen steckte eine gründliche gesellschaftliche Analyse des Politikers, die heute aktueller denn je erscheint und eine neue Lektüre verdient. Multipolar präsentiert Auszüge – und schaut zurück auf Scholz´ Karriere und deren selten beleuchtete Wendepunkte.
 
————————————————————————

Wohnungspolitik: Zwangsräumung als Marktregulierung – das staatliche Hilfesystem funktioniert nicht mehr

Die massiven Einkommenseinbußen in den vergangenen Jahren, bedingt durch die wirtschaftliche Krise, haben dazu geführt, dass immer mehr Menschen ihre  steigenden Mietkosten nicht mehr aufbringen können und von Obdachlosigkeit bedroht sind.
In den USA wurde ein Räumungsschutz verhängt, den der Supreme Court, der oberste Gerichtshof, jetzt endgültig aufhob. Auch bei uns hatte der Gesetzgeber im vergangenen Frühjahr Kündigungen aufgrund krisenbedingter Mietschulden vorübergehend bis zum 30. Juni 2022 verboten. Einen Vorstoß der Linksfraktion im Bundestag, auch Zwangsräumungen in der Krise per Gesetz zu verbieten, lehnten alle anderen im Bundestag vertretenen Parteien, außer die Grünen, im Januar 2021 ab. Wie nötig ein Verbot der Zwangsräumung ist, zeigt, dass im Krisenjahr 2020 mindestens 30.000 Zwangsräumungen durchgeführt wurden. Das sind 82 pro Tag.
Den politischen Akteuren ist die Zahl bekannt, aber sie halten bewusst daran fest, dass Zwangsräumungen Bestandteil des nach ihren Vorstellungen funktionierenden Wohnungsmarktes sind. Bereits vor der Krise wurden die staatlichen Hilfesysteme zur Vermeidung von Räumung und Obdachlosigkeit schon massiv heruntergefahren.  weiterlesen 
 
————————————————————————

FÜR EIN ARBEITSGESETZBUCH !

Seit 1990 verspricht der Einigungsvertrag und damit das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland die Schaffung eines einheitlichen Arbeitsgesetzbuches. Bis dahin gab es in Westdeutschland kein Arbeitsgesetzbuch. In Ostdeutschland gab es ein Arbeitsgesetzbuch. Seit dem aber ist nichts passiert, das heißt entgegen dem Verfassungsversprechen von 1990 gibt es bis heute kein Arbeitsgesetzbuch für Deutschland. Es ist höchster Zeit, dass im Bundestag ein entsprechender Gesetzentwurf vorgelegt und in der Öffentlichkeit und im Parlament beraten wird. Viel zu lange waren Arbeitnehmerrechte in diesem Land nicht auf der politischen Agenda. Es reicht bei weitem nicht, einen höheren gesetzlichen Mindestlohn zu fordern. Vielmehr ist es Zeit, wieder zu einem Normalarbeitsverhältnis im Arbeitsleben zurückzukehren, von dem die ArbeitnehmerInnen leben können und dabei prekäre und befristete Beschäftigungsverhältnisse zurückzudrängen.  weiterlesen 
 
——————————————————————————————–

Die Überforderung und Auslaugung der Menschen in Arbeit

Von Meinhard Creydt

Die Überforderung und Auslaugung von Menschen in der gegenwärtigen deutschen Arbeitswelt beschäftigt die Öffentlichkeit gegenwärtig weit weniger als die Belastung und Inanspruchnahme der nichtmenschlichen Natur. Viele Arbeitende stehen unter ständigem Stress, die Arbeitsanforderungen zu schaffen. Ihre Fähigkeiten, Energien und Aufmerksamkeit werden ausgepresst wie eine Zitrone. An Personal gilt es allenthalben zu sparen, bei den Arbeitsanforderungen gibt es von Seiten der Unternehmens- und Organisationsleitungen tendenziell kein „genug“.  weiterlesen 

———————————————————————————————

Welt – wohin?

Von Hannes Hofbauer
 
Das Erschreckende an der im Corona-Notstandsregime sichtbar gewordenen Parallelität von wirtschaftlichen Interessen und dem Aufbau politisch-autoritärer Staatsstrukturen ist das weitgehende Fehlen linker Kritik. Dies ist einerseits dem Verkennen der Funktion des Ausnahmezustandes geschuldet und andererseits der Einschätzung, es handele sich beim Corona-Regime um Maßnahmen, die zum Wohle der Volksgesundheit erlassen werden. Die Idee, dass das Gesundheitsargument nur vorgeschoben sein könnte, wird von vielen hastig als ungeheuerlich verworfen.
Seit nahezu eineinhalb Jahren können interessierte Bürgerinnen und Bürger beobachten, wie anfangs ahnungslose politische Verantwortliche Zug um Zug in die Rolle von Seuchentreibern hineingewachsen sind. Die Verbreitung von Angst ist generell zum Geschäftsmodell geworden, aus dem führende Pharma-Konzerne sowie die Kontrollindustrie ihre Megagewinne erzielen. In punkto Faktenlage wurde die anfängliche Ahnungslosigkeit durch ein nicht nachvollziehbares Wirrwarr sich ständig ändernder Verordnungen und Gesetze ergänzt. Zur Gewissheit ist mittlerweile auch geworden, dass dieser Zustand nach Drucklegung des Buches weiter anhalten wird.  weiterlesen 
 
————————————————————————
 

Wahlen – eine Angelegenheit der Reichen? Wählen im „abgehängten“ Stadtteil

Während die Wohlhabenden mitgestalten möchten und wählen gehen, koppeln sich die Ärmeren immer mehr ab, sie stellen den übergroßen Teil der Wahlverweigerer. Dementsprechend haben die reichen Menschen deutlich mehr Einfluss auf die Zusammensetzung der Bundes- und Landtage und der Kommunalparlamente genommen, als die armen.
Die Gründe, nicht zur Wahl zu gehen, sind von ihnen schnell benannt. Sie finden keine Partei mehr, die ihnen ein Angebot macht, niemand fragt sie nach ihren Interessen und keiner setzt sich für ihre Belange ein. Sie haben eine fundamentale Enttäuschung gegenüber der Politik erfahren. Das Gefühl am Rand zu stehen mit dem ohnmächtigen Wissen, auf demokratischem Weg in ihrem Umfeld und in der Gesellschaft allgemein nichts mehr verändern zu können, macht sie immer passiver. Sie haben gemerkt, dass sie Produkt einer Politik sind, die ihnen die Lebensgrundlagen systematisch entzogen hat und dies dann ihnen auch noch als Fortschritt verkauft wird. Die gewählten Politiker selbst haben sich damit abgefunden, dass sie nicht mehr mit den sogenannten Abgehängten in den „Problemstadteilen“ als Wähler rechnen und erreichen können, weil die Kommunikation abgebrochen ist.
So entsteht ein Kreislauf, der nur den konservativen und rechten Parteien nützt und die ganze Gesellschaft weiter nach rechts ausrichtet.  weiterlesen 
 
———————————————————————–

Renten – von Legenden umwoben

Von Suitbert Cechura
 
Renten und Rentenreform sind ein Dauerthema in der Öffentlichkeit. Zwar hat bereits ein Arbeitsminister Norbert Blüm in den 1980er-Jahren die Renten für sicher erklärt, aber die ständigen Reformen und Reformvorschläge sprechen demgegenüber Hohn. Politiker, Wissenschaftler und Journalisten tun sich hervor mit Reformüberlegungen, wobei die verschiedenen Vorschläge oft mit Begründungen und Erklärungen daherkommen, die wenig mit der Wahrheit, aber viel mit Legenden zu tun haben. Diese gilt es zu durchleuchten. weiterlesen 
 
———————————————————————–

Die strafende Stadt: Ein ganzer Stadtteil wird unter Generalverdacht gestellt

Da die Stadt Dortmund mit ihrer Sozialpolitik in der „abgehängten“ Nordstadt gescheitert ist, schlägt sie nun brutal um sich und bekämpft im Verbund mit der Polizei nicht die Armut, sondern die Armen. Es wird Tag und Nacht „Präsenz“ gezeigt und „konsequent, auch bei kleineren Verstößen“ durchgegriffen. Das beginnt mit massiver Polizeipräsenz im Alltagsbild der Nordstadt, geht über martialische, überzogene Polizeieinsätze, auch schon bei Bagatelldelikten und endet bei den aggressiven Durchsuchungen und Totalabsperrungen ganzer Wohnquartiere mit Hunderten von Einsatzkräften.
Immer mehr Menschen werden zu Opfern von Gewalt und Willkür der Ordnungskräfte.
Die Auswirkungen der „Agenda 2010″, die von der rot-grünen Koalition Anfang des Jahrhunderts auf den Weg gebracht wurde, haben der politischen Kultur und dem sozialen Klima im Land dauerhaft geschadet. Der Arbeitsmarkt wurde dereguliert, der Sozialstaat demontiert, eine Steuerpolitik betrieben, die den Reichen mehr Reichtum und den Armen mehr Armut gebracht und auch der Mittelschicht deutlich gemacht hat, dass ihr Abstieg jederzeit möglich ist. Da reagieren die Stärkeren ihre Abstiegsängste, Enttäuschung und ihre Ohnmacht an den Schwächeren ab. Begleitet wird das Ganze von dem Misstrauen gegenüber den Mitmenschen und wenn man sieht, dass der Staat überall ein Sicherheitsproblem entdeckt, das mit martialischen Einsätzen der Sicherheitskräfte entschärft werden muss, dann wird die gefühlte Bedrohung real erlebt und nach dem noch stärkeren Staat gerufen.
Dabei ist es erforderlich, denen, die nichts mehr haben als strafender und disziplinierender Staat entgegenzutreten und denjenigen Menschen mit Abstiegsängsten und den Vermögenden einen starken Staat zu demonstrieren.
Nach gleichem Muster läuft dieser Prozess innerhalb einer einzelnen Kommune ab.  weiterlesen 
 
—————————–

Herzliche Grüße

von den Kolleginnen und Kollegen des Gewerkschaftsforums und viel Freude beim Lesen

Laurenz Nurk

Share
Veröffentlicht unter Gewerkschaftsarbeit | Schreib einen Kommentar

WeMove.EU fordert: „Wir müssen den Klimawandel bekämpfen!“ und bittet um Spenden!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir ein Video von WeMove.EU (http://ak-gewerkschafter.com/?s=wemove.eu) erhalten.

Dieses ist betitelt mit der Überschrift „Wir müssen den Klimawandel bekämpfen!“. Darüber Hinaus bittet WeMove.EU auch um Spenden.

Wir haben die komplette Mitteilung zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung nachstehend suf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „KAMPAGNEN“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/kampagnen/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

**********************************************************

WeMove.EU ruft auf:

Dies ist Teil einer Serie von E-Mails, die unsere Direktorin alle 6 Wochen schreibt und in denen sie Geschichten erzählt, die Ihnen helfen sollen zu verstehen, was wir versuchen zu tun und wo Sie ins Bild reinpassen.

Hallo Manni Engelhardt,

ich dachte, ich probiere mal etwas anderes aus. Anstatt Ihnen zu schreiben, habe ich ein Video mit einer kurzen Geschichte und einer Frage für Sie aufgenommen.

Wir müssen den Klimawandel bekämpfen. Und um das zu schaffen, werden wir auf dem Weg einige Opfer bringen müssen. Aber wenn sich das auf die Stromrechnungen der Menschen auswirkt, könnte es nach hinten losgehen. Was denken Sie darüber? Sollten wir uns damit befassen? Ich würde gerne Ihre Meinung hören!

Ich beherrsche Deutsch wirklich nicht perfekt, aber ich dachte, Sie würden es mir verzeihen, wenn ich es versuche, selbst wenn mir hier und da ein Fehler unterläuft! Ich fand Sprachen schon immer unglaublich wichtig, und ehrlich gesagt schmerzt es mich manchmal, wenn ich sehe, wie sehr das Englische die Welt beherrscht.

Klicken Sie hier um uns Ihre Meinung mitzuteilen.

Vielen Dank,

Laura (Brüssel) und das ganze WeMove Team

WeMove Europe ist eine Gemeinschaft von Menschen aus allen Lebensbereichen, die Europa ihre Heimat nennen,
unabhängig davon, wo wir geboren wurden, wo wir leben oder wen wir lieben.
Im Namen einer besseren Zukunft für die Menschen und den Planeten kommen wir zusammen, um Petitionen zu unterschreiben, Briefe zu verschicken und auf der Straße zu protestieren, um unseren Stimmen Gehör zu verschaffen.
Unsere Macht kommt von einander. Und es ist dank kleiner monatlicher Spenden, Fünfer und Zehner, dass wir weitermachen können.

manni bitte helfen Sie, WeMove Europe weiterhin zu stärken, indem Sie einen Beitrag leisten.

https://act.wemove.eu/campaigns/spenden-wemove

***************************************************

Share
Veröffentlicht unter Europa | Schreib einen Kommentar

Herr Michael Zobel gibt weitere Aktivitätstermine bekannt!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben haben wir als Gewerkschafter/Innen-rbeitskreis (AK) eine weitere Mitteilung des Herrn Michael Zobel (http://ak-gewerkschafter.com/?s=michael+zobel) erhalten.

Darin gibt dieser weitere Aktivitätstermine bekannt. Wir haben die komplette Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

 

(Foto: Eigenfoto)                                            (Foto: dpa)

*********************************************************

Herr Michael Zobel gibt bekannt:

Guten Tag zusammen,

diesmal ganz kurz…, kommende Natur-Termine:
 
Zuerst: Endspurt, die Grenzkunstroute021 – fragil läuft noch bis zum 31. Oktober. Eine tolle Runde durch den Grenzwald. Mit der phänomenalen Waldwerkstatt, mit jedem Tag schöner, alleine dafür lohnt sich der Ausflug zum KuKuK.
 
– Pilze
 
Jetzt sind sie endlich da, nach einem regelrechten Spätstart… zwei weitere Termine ganz aktuell:
 
Freitag, 22. Oktober, 15.30 Uhr, da sollte der Sturm vorbei sein
 
Mittwoch, 27. Oktober, 15 Uhr
 
Hexenei und Fliegenpilz, Zunderschwamm und Falscher Pfifferling, Pilzwanderung (kein Sammeln vorgesehen), Treffpunkt jeweils KuKuK
 

– Waldgruppe „Waldkäuze“

Die Waldkäuze, die „offene“ Waldgruppe für Kinder, geht in die nächsten Runden. 
 
Mittwoch, 3. November, 16 bis 18 Uhr, Treffpunkt Parkplatz Augustinerweg, Abholen ebenso. Teilnahmegebühr 10€ pro Kind, Anmeldungen ab sofort möglich. Weitere Termine 17. November, 1. Dezember…
 

– Braunkohle

Natürlich geht auch dieses Thema (leider) weiter. 24. Oktober, 90 (!) Monate Wald- und Dorfspaziergänge, im Oktober jeden Sonntag rund um Lützerath, am 31. Oktober ganz groß, im November wieder am Hambacher Wald, mehr auf
 
 
ganz zum Schluss noch dies, Personal für den Weihnachtsmarkt gesucht:
 
Für den wunderbaren Mineralienstand auf dem Aachener Weihnachtsmarkt wird noch Personal gesucht. Bei Interesse bitte schnell melden bei Silke unter
 
 

Das war´s für heute, bleibt/bleiben Sie gesund, bis bald im Öcher Bösch, im Hambacher Wald, in den Dörfern am Tagebau Garzweiler, im KuKuK, oder wo auch immer, eine möglichst entspannte Zeit wünscht

der „Waldmeister“

Michael Zobel

Naturführer und Waldpädagoge

www.naturfuehrung.com

info@zobel-natur.de

Share
Veröffentlicht unter Aachen | Schreib einen Kommentar

Und wieder geben wir Euch exakt am heutigen Mittwoch (20.10.2021) unsere AK-TV-TIPPS für die kommende Zeit!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
pünktlich zur Wochenmitte präsentieren wir Euch heute als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) wieder unsere AK-TV-TIPPS  (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=ak-tv-tipps) für die kommenden Tage.
 

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Am  SAMSTAG, den 23. Oktober 2021, ab  20.15 UHR, strahlt der TV-SENDER
 
 
die Dokumantation
 
„BERLIN – SCHICKSALSJAHRE EINER STADT – DAS JAHR 1967“ 
 
aus.
 
Der Klick auf den nachstehenden Link blättert Euch die Programmvorschau zur Sendung auf.
 
 

Hier die Kurzbeschreibung der Sendung:

Folge 7 (90 Min.)
 
 
Das Jahr 1967 – die Jugend in Ost-Berlin singt Volkslieder in der Singebewegung, die Kommune 1 gründet sich in West-Berlin, Benno Ohnesorg wird von einer Polizeikugel getötet und das Fernsehen im Westen erstrahlt in Farbe. Eine Berlin-Chronik der Superlative: 30 Folgen, Jahr für Jahr erzählt,
 

1967 ist das Jahr der Jugendbewegungen. In West-Berlin gehen die Studenten auf die Barrikaden, die Kommune 1 gründet sich und während des umstrittenen Schah -Besuchs stirbt der Student Benno Ohnesorg durch eine Polizeikugel. In Ost-Berlin wird der einflussreichste Singeklub von Hootenanny-Klub in Oktoberklub umbenannt. Die Mitbegründerin und spätere Liedermacherin Bettina Wegner, erinnert sich an die Vereinnahmung der Singebewegung und ihren Widerstand dagegen. Die Charlottenburgerin Lilli Brandies hingegen erzählt von einem erfolgreichen Prostest: Die Bewohner des Kaiserdamms machen die Umbenennung in Adenauerdamm rückgängig. Erinnerungen an das Jahr erstrahlen bunt – endlich gibt es Farbfernsehen im Westen. (Text: rbb)

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Am  MONTAG, den 25. Oktober 2021, ab  20.15 UHR, strahlt der TV-SENDER
 
 
die Dokumantation
 
„SCHALOM UND HALLO – 1700 JAHRE JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLND“ 
 
aus.
 
Der Klick auf den nachstehenden Link blättert Euch die Programmvorschau zur Sendung auf.
 
 

Hier die Kurzbeschreibung der Sendung:

Schalom und Hallo – 1700 Jahre Jüdisches Leben in DeutschlandAuf eine Reise durch 1700 Jahre deutsch-jüdische Geschichte und damit auf die Spuren ihrer eigenen Vorfahren begibt sich die Schauspielerin Susan Sideropoulos.

Doku über den Beitrag jüdischer Kultur zur Geschichte Deutschlands.

  • Moderation:
  • Susan Sideropoulos

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Am  DONNERSTAG, den 28. Oktober 2021, ab  20.15 UHR, strahlt der TV-SENDER
 
 
die Dokumantation
 
„DIE ZERRISSENE GESELLSCHAFT: WENN UNGERECHTIGKEIT SPALTET“ 
 
aus.
 
Der Klick auf den nachstehenden Link blättert Euch die Programmvorschau zur Sendung auf.
 
 

Hier die Kurzbeschreibung der Sendung:

Ungleiche Chancen- und Ressourcenverteilung nimmt zu. Der „Gerechtigkeitsindex“ führt Deutschland auf Rang 7, die USA auf 24. In 20 Jahren erwartet der Soziologe Michael Hartmann US-Verhältnisse auch bei uns.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Wenn bei Euch Interesse an der einen oder anderen Sendung besteht, so bitten wir um Vormerkung, denn wir werden die Sendetermine auf unserer Homepage nicht wiederholen.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
Share
Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Wir haben den NEWSLETTER Nummer 39/2021 des Kollegen Harald Thomé für Euch bei uns online gestellt!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir den NEWSLETTER Nummer 39/2021 des Kollegen Harald Thomé (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=harald+thom%C3%A9)

                                Bildergebnis für fotos von tacheles e. v. und harald thomé

erhalten und für Euch auf unserer Homepage nachstehend online gestellt sowie in den Kategorien „HARTZ IV“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/hartz-iv/) und „SOZIALPOLITIK (http://ak-gewerkschafter.com/category/sozialpolitik/) archiviert.

Diesen NEWSLETTER Nummer 39/2021 könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link auch direkt auf der Homepage von

Bildergebnis für fotos von tacheles e. v. und harald thomé

online lesen.

> https://tacheles-sozialhilfe.de/startseite/tickerarchiv/d/n/2840/  !

Dem Harald sagen wir wieder ein herzliches Dankeschön für sein unermüdliches Engagement im sozialpolitischen Sektor!

Nicht irritieren lassen. Es ist in der Tat der 39. NEWSLETTER, da Harald Thomé zwei Nummer  9-NEWSLETTER unterschiedlichen Inhaltes im Februar 2021 gepostet hat!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

*******************************************************

Thomé Newsletter 39/2021 vom 17.10.2021

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

mein heutiger Newsletter zu folgenden Themen: 

1. Zur Ampelkoalition / Sondierungspapier von SPD, Grüne und FDP
———————————–

Die Ampel konstituiert sich, sie haben ein erstes Sondierungspapier rausgegeben, in dem die Ziele der neuen Ziele formuliert werden.

Darin heißt es: „»Abschaffung« von Hartz IV

Anstelle der bisherigen Grundsicherung werden wir ein Bürgergeld einführen. Das Bürgergeld soll die Würde des und der Einzelnen achten, zur gesellschaftlichen Teilhabe befähigen sowie digital und unkompliziert zugänglich sein.

Es soll Hilfen zur Rückkehr in den Arbeitsmarkt in den Mittelpunkt stellen.

Während der Coronakrise galten großzügige Regelungen zu Schonvermögen und zur Überprüfung der Wohnungsgröße. Wir prüfen, welche dieser Regeln wir fortsetzen wollen.

An Mitwirkungspflichten halten wir fest und prüfen, wie wir hier entbürokratisieren können.

Die Zuverdienstmöglichkeiten wollen wir verbessern, mit dem Ziel, Anreize für Erwerbstätigkeit zu erhöhen„.

Das Papier gibt es hier zum Download: https://t1p.de/o36e

Der Spiegel hat das ganz gut rausgearbeitet: https://t1p.de/cpea

Dazu ein paar Anmerkungen: Bürgergeld bleibt Hartz IV. Hartz IV ist erst dann abgeschafft, wenn die Sanktionen abgeschafft wurden. Alles andere ist Etikettenschwindel. 

  • Nicht enthalten ist die Frage der Höhe der Regelbedarfe, diese müssen aus 1000 Gründen deutlich erhöht werden, für alle Leistungsbeziehenden. Besonders aber für die Menschen, die auf lange Sicht auf SGB II-/SGB XII- und AsylbLG-Leistungen angewiesen sind.

  • 500.000 Haushalte bekommen alleine im SGB II nicht die vollen KdU, hier muss sich deutlich etwas ändern.

  • Die Energiekosten gehen durch die Decke, diese müssen aus den Regelbedarfen rausgenommen und den KdU zugeordnet werden.

  • Die Rückkehr in den Arbeitsmarkt muss wirklich im Mittelpunkt stehen und nicht die Erfüllung von „Integrationsquoten“ der Jobcenter und das Bedienen von Beschäftigungsträgern.

  • Unter Achtung der Würde eines jeden Einzelnen fällt mir ein, das die Grundsätze des „Europäische Kodex für gute Verwaltungspraxis“ in Kombination der „Allgemeine Geschäftsordnung für die Behörden des Freistaates Bayern“ (AGO), in Verbindung einer drei wöchigen Genehmigungsfiktion eingeführt werden könnte.   

  • Dann sind X Änderungen im SGB XII nötig: höhere Regelbedarfe, höheres Schonvermögen, höhere Anrechnungsfreibeträge bei Zuverdienst, Berücksichtigung von alters-, krankheits- und behindertenspezifischen Besonderheiten bei den Unterkunftskosten. Schaffung einer Anspruchsgrundlage für laufende und einmalige Bedarfe.

  • Geplant ist ein „Neustart der Familienförderung und Kindergrundsicherung“. Dies ist gewiss erfreulich, hier wäre auf jeden Fall wünschenswert, dass das Kindergeld der Förderung der Familie zugutekommt und nicht im Sozialleistungsbezug wieder angerechnet wird.

  • Die Ausbildungsförderungssysteme und

    das BAföG sollen reformiert werden, auch ein gutes Vorhaben, der erste Schritt sollte sein, deutliche Änderungen an den Anspruchsvorraussetzungen und eine deutliche Erhöhung vorzunehmen.

Das sind ein paar spontan rausgegriffene notwendige Änderungen. Hier hat die Ampelkoalition einiges zu tun, um ihre Versprechungen aus dem Sondierungspapier umzusetzen.

Der Pari reagiert hat seiner ersten Bedenken geäußert und seine große Sorge zum Sondierungspapier formuliert, mehr dazu: https://t1p.de/0tn2h

2. Stefan Sell zu den Regelbedarfen 2022 und zur juristischen Lanze in Richtung verfassungswidrige Unterdeckung des menschenwürdigen Existenzminimums

———————————————-

Stefan Sell erklärt nochmal ziemlich deutlich die Unterdeckung bei den geplanten Regelbedarfen für das Jahr 2022 und die Maßgaben des BVerfG bei Änderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel Preissteigerungen oder Erhöhungen von Verbrauchsteuern, zeitnah zu reagieren, um zu jeder Zeit die Erfüllung des aktuellen Bedarfs sicherzustellen.

Ein gut erklärender Artikel, den es hier gibt: https://t1p.de/s0a7

Anzeige

Menschen, die eine berufliche Zukunft suchen, kommen zu uns!

Die Zukunftswerkstatt Düsseldorf (ZWD) ist eine gemeinnützige Tochtergesellschaft der Landeshauptstadt Düsseldorf. Als Unternehmen der Sozialwirtschaft engagieren wir uns seit 1989 schwerpunktmäßig im Bereich Arbeitsmarktintegration und wirken an der Lösung gesellschaftlicher Probleme mit.

Die Arbeit mit unterschiedlichen Menschen ist Ihr Ding? Verstärken Sie unser Team als:

Beratungsfachkraft mit Teamleitungsfunktion (w/m/d) (TZ 28 Std.)

Beratung der Zielgruppen unserer Beratungsstelle bei Arbeitslosigkeit und in prekärer Beschäftigung

Quartiersagent (m/w/d)

Ansprache der Menschen im Quartier und Bewerbung der Angebote

Personal- und Betriebsakquisiteur (m/w/d)

Kontaktauf- und -ausbau zu relevanten Kooperationspartnern (Jobcenter, Migrantenvereine etc.) und federführende Akquise geförderter Beschäftigter/kooperierender Arbeitgeber

Wir freuen uns auf Sie!

INFORMIEREN SIE SICH:  https://www.zwd.de/unternehmen-zwd/stellenangebote/

3. Was die BA in Bezug auf Corona und Öffnung der Geschäftsstellen plant 
———————-

Hier erstmal ein internes Papier der BA zur Öffnung der Jobcenter und Arbeitsagenturen. Papier: Corona und Termine – Stufe 3 ab 1. September 2021 – Anfang 2022 zum Download: https://t1p.de/22at und FQA zu Corona: SGB II / III: https://t1p.de/08c6

4. Neue BA – Weisungen

——————————–

Und hier noch diverse weitere BA Unterlagen:

a. Arbeitshilfe SGB II Hinweise zum Aufbau und Führen einer Leistungsakte
Ein Muster für gemeinsame Einrichtungen als Grundlage für eigene Regelungen inklusive:

Übersicht zur datenschutzrechtlichen Einstufung von Unterlagen

Aufbewahrung von Papierakten (Archiv)
Download: https://t1p.de/ync0

b. Handbuch Interner Dienstbetrieb: 14. Übersetzungsdienste und Kommunikationshilfen vom Sept. 2021, Download hier: https://t1p.de/1gp9

Praxishandbuch „Leistungsansprüche von ausländischen Staatsangehörigen nach dem SGB II“, Stand, 15.09.2021, Download: https://t1p.de/mo1h

Weisung 202110004 vom 13.10.2021 – Mehrbedarfe für

digitale Endgeräte für den Schulunterricht. Hier sagt die BA:  „Der Anspruch besteht solange der Deutsche Bundestag die epidemische Lage nationaler Tragweite festgestellt hat“. Download: https://t1p.de/vuv0

5. Ernährungsarmut – Hartz IV-Kinder – COVID-19 (aktuelle Studie von Dr. Hans Konrad Biesalski, Universität HohenheimI)

——————————————————–

Die SARS-CoV-2-Pandemie hat zu langanhaltenden Beschränkungen geführt, die vor allem Kinder in armen Familien besonders betrafen. Nicht nur der psychische Druck, die fehlenden sozialen Kontakte, die immer wieder kommuniziert werden, sondern auch eine unzureichende Ernährung hat Folgen für die Kinder. Letzteres wird aber bisher übersehen, da schwer vorstellbar. Kinder aus armen Verhältnissen sind bereits vor den Schließungen der Schulen und damit auch der Schulmensen in vielen Fällen nicht ausreichend ernährt. Eine gesunde Ernährung, wie sie Kinder vor allem in den Entwicklungsphasen brauchen, kann mit den verfügbaren Mitteln des ALG II nicht finanziert werden. Kommt eine Lockdown-Situation dazu, so wird der finanzielle Rahmen für Lebensmittel noch enger und die ausfallende Schulverpflegung verschärft die Situation einer Mangelernährung bei Kindern aus armen Verhältnissen. In Deutschland sind dies derzeit 21 %, die vorwiegend bei alleinerziehenden Müttern (53 %) leben. Die Folgen sind auch in Deutschland sichtbar, Wachstumsverzögerung und eingeschränkte kognitive Entwicklung. Ursache sind fehlende Mikronährstoffe (Eisen, Zink, Jod, Vitamin D), die für die körperliche und kognitive Entwicklung gebraucht werden. Die Erhöhung des Tagessatzes für Ernährung (4,01 €) auf 5,50 € ist ebenso eine dringend gebotene Maßnahme, wie eine Alternative zur Schulspeisung, wenn die Schulen geschlossen sind.

Download: https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/a-1553-3202.pdf

6. Nächste Groß-Demonstration am 30.10. vom Bündnis „Versammlungsgesetz NRW stoppen“ in Köln 
———————————————

Das geplante Versammlungsgesetz für NRW ist noch nicht abschließend beraten und beschlossen. Es gibt weiterhin scharfe Kritik an den Inhalten des vorgelegten Entwurfes. Nach zwei Groß-Demonstrationen mit insgesamt über 10.000 Teilnehmer:innen in Düsseldorf wird das NRWweite Bündnis „Versammlungsgesetz NRW stoppen“ am 30.10. in Köln demonstrieren. Der Protest unterstreicht nochmals die Kritik an den Inhalten des geplanten Gesetzes und zeigt auch die Breite des gesellschaftlichen Protestes: Gewerkschaften, Klimaaktive, Antifaschist:innen, Parteien, Fußball-Fans, Friedensaktive gehen gemeinsam gegen das Gesetz auf die Straße und treten für ein Grundrecht ein, das die CDU/FDP-Koalition in NRW massiv einschränken will.

Alle Informationen unter: www.nrw-versammlungsgesetz-stoppen.de

Bemerkung dazu: Demonstrationen waren und sind Kampfmittel gegen Obrigkeitsstaat und Diktatur. Für eine Demokratie ist die freie Versammlung so wichtig wie die Luft zum Atmen. Daher ist es entscheidend, sich gegen solche geplanten Verschärfungen zur Wehr zu setzen. Ich selbst habe schon viele Demonstrationen angezeigt und war dort Versammlungsleiter. Mit den geplanten Verschärfungen besteht jetzt erhebliche Gefahr, dafür in Haftung genommen und kriminalisiert zu werden. Daher dürfen die geplanten Änderungen nicht durchkommen! Natürlich zielen diese Verschärfungen auf kommende Sozialproteste, gegen Umweltzerstörung und Protest gegen Nazis und Rassist*innen.   

7. Hinweise zum Eintragen in den Newsletter
——————————————————–

Immer wieder kommen an mich Mails mit der Bitte, Menschen in den Newsletter mit aufzunehmen. Dazu kann ich nur sagen, diese Aufnahme in den Newsletter könnt Ihr/Sie selbst durchführen, das ist kein Zauberwerk. Unter folgender Url ist das Eintragen in den NL möglich: https://harald-thome.de/newsletter.html

Anzeige

Hier könnte Ihre Anzeige stehen …

Im Newsletter ist Platz für Werbeanzeigen, an dieser Stelle und unter dem ersten Beitrag. Hier könnten also Sie Ihre Werbeanzeige einstellen:  Ihr Buch, Ihre Kanzlei, ihre Fortbildung oder eine Veranstaltung bewerben, Ihre Suche nach einer Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter oder Sie suchen einen Job …..

Der Newsletter hat derzeit eine Reichweite von rd. 60.000 Empfänger*innen in ganz Deutschland. Die vornehmlichen Zielgruppen des Newsletters sind bundesweite Beratungsstellen im Bereich Existenzsicherungs- und Arbeitslosenrecht sowie Migrations- und Schuldnerberatung, aber auch Sozial- und Wohlfahrtsverbände, Rechtsanwälte mit den genannten Schwerpunkten, Einrichtungen und deren Betreuer in der Jugend- und Straffälligenhilfe, Kliniksozialdienste, Schwangerenberatung, Frauenhäuser, Wohnungslosenhilfe und weitere Organisationen.

Preise:

  • Kleine Anzeige bis    500 Zeichen – 150 €
  • Große Anzeige bis 1.000 Zeichen – 300 €,

zzgl. Umsatzsteuer.

Die Erlöse aus den Werbeanzeigen werden zu 100 % für die Finanzierung des Vereins Tacheles e.V. (www.tacheles-sozialhilfe.de) verwendet. Der Werbeplatz kann von Interessierten zur schnellen Verbreitung von fachspezifischen Infos gemietet werden.

Kontakt: info@harald-thome.de

8. Nächste SGB II – Grundlagenseminare
—————————————————————–

In dieser zweitägigen Fortbildung wird ein grundlegender Durch- und Überblick über das SGB II mit dem Schwerpunkt des Leistungsrechts gegeben. Die Teilnehmenden werden danach einen fundierten und systematischen Überblick, mit kritischem Blick auf die Details haben. Es werden dabei Möglichkeiten von parteiischer Beratung und Gegenwehr und Möglichkeiten der Durchsetzung der Rechte der Ratsuchenden aufgezeigt. Diese biete ich zu folgenden Terminen als Online-Seminar an. Wegen starker Belegung gibt diese Fortbildung erst wieder im nächsten Jahr, Anmeldung aber jetzt schon möglich,

– 07./08. Feb. 2022 als Online-Seminar
– 23./24. Feb. 2022 als Online-Seminar
– 07./08. März 2022 als Online-Seminar
– 28./29. März 2022 als Online-Seminar
– 04./05. April 2022 als Online-Seminar
– 09./10. Mai 2022 als Online-Seminar                                                                                             – -30./31. Mai 2022 als Online-Seminar
– 14./15. Juni 2022 als Online-Seminar

Ausschreibung und Anmeldung hier: https://t1p.de/chgq

9. Seminar: Basiswissen Sozialberatung – Die Werkzeuge aus und für die Praxis

In diesem Seminar wird das Handwerkszeug für die Sozialberatung vermittelt. Antragsverfahren, Mitwirkungspflichten, Bestandskraft- und Wirksamkeit von Verwaltungsakten, Aufhebung von Bescheiden, das Überprüfungsverfahren, die vorläufige Leistungsgewährung, alles in allem: die Basics der Sozialberatung. 

In den genannten Bereichen bestehen große Unsicherheiten und häufig auch keine ausreichende Kenntnis und das soll damit geändert werden.

Diese findet statt

–   17. Feb. 2022      als Online-Seminar
–   16. März 2022     als Online-Seminar
–   12. April 2022     als Online-Seminar
–   25. Mai 2022       als Online-Seminar
–   16. Juni 2022      als Online-Seminar

Ausschreibung und Anmeldung sowie weitere Details sind hier zu finden:  t1p.de/hdlq

10. SGB II-Fortbildung: SGB II-Berechnung und ALG II – Bescheide prüfen und verstehen / 3 Tages-Online-Seminar
———————————————–

In dieser dreitägigen Fortbildung wird zunächst die Systematik der Einkommensanrechnung erarbeitet und „die Wissenschaft und Detektivarbeit“ ALG II – Bescheide zu verstehen und zu prüfen, vermittelt und gerechnet, gerechnet und nochmal gerechnet.
Struktur der Fortbildung: zwei Tage Theorie und dann ein Tag rechnen in Kleingruppenarbeit. Rechnen, rechnen und nochmal rechnen und jeweils die Ergebnisse besprechen.

Diese Fortbildung biete ich an:

–   14./15./16. Feb. 2022   als Online-Seminar

Ausschreibung und Anmeldung sowie weitere Details sind hier zu finden: https://t1p.de/kdiq

11. Fortbildung: SGB II-für die Arbeit mit wohnungs- und obdachlosen Menschen
———————————————–

In dieser Fortbildung wird ein grundlegender Überblick über die SGB II – Leistungsansprüche von wohnungs- und obdachlosen Menschen gegeben. Dabei geht es wesentlich auch um die Durchsetzung der Leistungsansprüche gegenüber den Sozialbehörden.

Die nächsten Fortbildungen finden statt am:

–  25. Okt. 2021      als Online-Seminar (1 Platz)
–  02. Nov. 2021      als Online-Seminar (1 Platz)
–  20. Dez. 2021       als Online-Seminar (1 Platz)
–  26. Jan. 2022       als Online-Seminar (2 Plätze)
–  14. März 2022      als Online-Seminar
–  20. April 2022       als Online-Seminar
–  23. Mai 2022        als Online-Seminar
–  07. Juni 2022       als Online-Seminar

 Ausschreibung und Anmeldung sowie weitere Details sind hier zu finden: https://t1p.de/xily

12. Fortbildung: SGB II für die Migrationsberatung
—————————-

Diese Fortbildung richtet sich an die Migrationsberatung und die, die Geflüchtete im Umgang mit Ämtern und bei der Integration in die Gesellschaft begleiten und unterstützen.
In der Fortbildung werden die Basics der Probleme zwischen den Geflüchteten und dem Jobcenter behandelt.

Diese Fortbildung biete ich an:

–   26. Okt.  2021      als Online-Seminar (1 Platz)
–   18. Jan. 2022       als Online-Seminar
–   22. Feb. 2022       als Online-Seminar
–   21. März 2022      als Online-Seminar
–   13. Mai 2022        als Online-Seminar

Ausschreibung und Anmeldung hier: https://t1p.de/85hu

13. SGB II-Fortbildung: Sozialrechtliche Ansprüche für Schwangere, Alleinerziehende und Familien
————————————————————————————

In dieser eintägigen Vertiefungsfortbildung wird ein grundlegender Überblick über die sozialrechtlichen Leistungsansprüche von Schwangeren, Alleinerziehenden und Familien mit Kindern im SGB II gegeben.

Diese findet statt

–  24. Jan. 2022        als Online-Seminar
–  15. März 2022       als Online-Seminar
–  11. April 2022        als Online-Seminar
–  10. Juni 2022         als Online-Seminar

Ausschreibung und Anmeldung hier: https://t1p.de/u67n

14. Rechtsdurchsetzung in der sozialen Arbeit – KONKRET – Aus der und für die Praxis
————————————————————-

SGB II – Leistungsberechtigten werden zum Teil systematisch die ihnen zustehenden Ansprüche von den Jobcentern vorenthalten. Ein repressives Gesetz wird häufig noch repressiver umgesetzt. Aufgabe der sozialen Arbeit ist es, sich schützend vor die Betroffenen zu stellen, zunächst die Existenzsicherung der Rat- und Hilfesuchenden sicherzustellen und sich gegen soziale Ausgrenzung und Vorenthaltungen von Rechtsansprüchen zu positionieren.

Die Teilnehmer*innen werden konkret darin angeleitet, wie Rechtsdurchsetzung aussehen kann und welche Schritte erforderlich sind.

Diese Fortbildung biete ich an:

–  25. Jan. 2022      als Online-Seminar
–  22. März 2022     als Online-Seminar
–  19. April 2022      als Online-Seminar

Ausschreibung und Anmeldung sowie weitere Details sind hier zu finden: https://t1p.de/93hz

15. SGB II – Intensivseminare über 5 Tage in 2022
———————————————-

In dem 5-Tages-Intensivseminar geht es geballt und intensiv in das SGB II rein, dort werden die Details auseinandergenommen, die Gesetzesvorschriften zerpflückt, die Praxispunkte rausgearbeitet und einfach klein-fein zerlegt. starker Belegung gibt es erst wieder im nächsten Jahr freie Plätze. Wegen starker Belegung gibt es diese Fortbildung auch erst wieder im nächsten Jahr. 

Ich biete die nächsten SGB II – Intensivseminar über 5 Tage am an:

–  16. – 20. Mai 2022       als Präsenzseminar in Wuppertal  

–  22. –  26.Aug. 2022      als Online-Seminar

Kurze Anmerkung dazu: fünf Tage ist zwar echt viel und lange, sie werden aber an den Teilnehmenden echt vorbeifliegen und richtig viel Input geben. Also traut euch, es wird trotz Online-Seminar gut!
Das Seminar im Mai 2022 ist als Präsenzfortbildung geplant, wenn die Coronalage eine Präsenzveranstaltung nicht zulässt, wird es als Online-Seminar durchgeführt. 

Ausschreibung und Anmeldung hier: https://t1p.de/j6vu

16. SGB II-Fachfortbildungen: Rechtshilfe gegen Aufrechnung von Behördenansprüchen
——————————————–

In der Fortbildung werden die Rahmenbedingung der Darlehensgewährung im SGB II und die Aufrechnung von Darlehen und sonstige Geltendmachung im und nach dem SGB II-Bezug und die Möglichkeiten der Interventionspunkte und Gegenwehr rausgearbeitet.

Diese Fortbildung biete ich an:

–    21. Dez. 2021         als Online-Seminar

Ausschreibung, Details und Anmeldung sind hier zu finden: https://t1p.de/913t

17. Fortbildung: Sozialrechtliche Ansprüche Unter-25-Jähriger im SGB II
——————————————————————————

Diese Fortbildung biete ich am

–  22. Okt. 2021      als Online-Seminar (1 Platz)
–  01. Feb. 2022      als Online-Seminar

an.

Ausschreibung und Anmeldung sowie weitere Details sind hier zu finden: https://t1p.de/e8ef 

18. SGB II-Fachfortbildungen: Wichtiges und Neues aus dem SGB II für Kliniksozialdienste

——————————————————————

Diese Fortbildung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kliniksozialdiensten. Es wird darin zunächst ein systematischer Überblick über das SGB II-Leistungsrecht gegeben, darin werden die vielen Detailfragen, mit denen sich Sozialdienste im Umgang mit Jobcentern rumschlagen müssen, tiefer bearbeitet. Aktuelle und geplante Rechtsänderungen und Rechtsprechung fließen selbstverständlich mit ein.

Die Fortbildung eignet sich als Basic- und Update-Fortbildung mit Schwerpunkt SGB II und für KH-Mitarbeiter, die sich einen aktuellen Überblick verschaffen wollen.

Diese Fortbildung biete ich wieder am

–     25. Febr. 2022     als Online-Seminar

Details und Anmeldung sind hier zu finden: https://t1p.de/yq6p

19. Grundlagenseminar Sozialhilfe: Leistungen nach dem SGB XII und angrenzender Rechtsgebiete


Unter Berücksichtigung aktueller Rechtsprechung und Gesetzesänderungen stellt mein Kollege Frank Jäger die Grundlagen der Hilfe zum Lebensunterhalt, der Grundsicherung im Alter und der „Sozialhilfe in unterschiedlichen Lebenslagen“ systematisch dar. Sie vermittelt einen Überblick und Basiswissen über das Leistungsrecht sowie Kenntnisse bei der Berücksichtigung von Einkommen/Vermögen, beim Unterhaltsrückgriff gegenüber Angehörigen sowie Kostenersatz. Änderungen durch das Grundrentengesetz, Regelbedarfsermittlungsgesetz, das Bundesteilhabegesetz und weiterer aktueller Gesetzesänderungen werden hierbei berücksichtigt.

Die zweitägige Fortbildung lässt Raum für fachlichen Austausch und liefert wichtige Tipps für die praktische Arbeit von Sozialarbeiter*innen, Berater*innen sachverwandter sozialer Dienste, Mitarbeiter*innen der sozialen Arbeit, Berufsbetreuer*innen sowie Rechtsanwältinnen und -anwälte.

Das Grundlagenseminar SGB XII findet zurzeit nur als Webseminar statt. Weitere Termine werden alsbald bekanntgegeben.

– 24./25. Januar 2022     als Online-Seminar

Infos und Anmeldung unter: https://t1p.de/aka9 

So das war es dann.

Mit besten und kollegialen Grüßen

Harald Thomé 

Impressum

Harald Thomé / Referent für Arbeitslosen- und Sozialrecht

Rudolfstraße 125

42285 Wuppertal

info@harald-thome.de

www.harald-thome.de

Share
Veröffentlicht unter Hartz IV, Sozialpolitik | Schreib einen Kommentar