Das „Aachener Bündnis NEIN zu Waffenlieferungen“ lädt zu zwei wichtigen Veranstaltungen (21.05.22 und 26.05.22) ein! Kommt bitte ALLE hin!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) weisen wir auf die nachstehenden Veranstaltungen hin und laden dazu herzlich mit ein!

Unter Bezugnahme auch auf den Beitrag vom 17. Mai 2022 (http://ak-gewerkschafter.com/helene-dr-ansgar-klein-legen-uns-gleich-vier-dringliche-anliegen-ans-herz-es-handelt-sich-dabei-um-den-who-pandemievertrag-die-abstimmung-im-bundestag-zur-grundgesetzaenderung-100-mrd-so/) halten wir diese Veranstaltungen für erforderlich!

1.: Zur ‚Abstimmung im Bundestag zur Grundgesetzänderung ‚100 Mrd. Sondervermögen‘ und zum Krieg in der Ukraine will das Aachener Bündnis ‚NEIN zu Waffenlieferungen‘ – ‚Freie Linke Aachen‘, ‚Aachener für eine menschliche Zukunft‘, ‚AK Gewerkschafter/Innen Aachen‘, ‚Aachener Kriegsgegner/Innen‘ – am Samstag, 21. Mai, eine Protestveranstaltung durchführen.

Auftaktkundgebung: 15 Uhr am Aachener Elisenbrunnen; von dort ziehen wir über Kapuzinergraben, Kleinmarschierstraße, Fischmarkt, zum Markt zur Schusskundgebung.

(Foto aus https://de.wikipedia.org/wiki/Elisenbrunnen)

Themen der Redebeiträge: u.a.: Keine Waffen-Lieferungen in Kriegsgebiete, Stopp des 100 Milliarden- Militär-Sonderfonds, Minus 10% pro Jahr für die Bundeswehr – statt 2% vom BIP, Diplomatische Lösung des Ukraine-Konflikts unter dem Motto: „Frieden in Europa ist nur mit Russland und nicht gegen Russland möglich!“, Rolle der NATO, Deutschland als ‚Kriegspartei‘, Folgen der Sanktionen gegen Russland.

Die Veranstaltung ist polizeilich angemeldet. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, am Samstag, 21. Mai, 15 Uhr, zum Elisenbrunnen zu kommen.

2.: ‚Keine Auslieferung von Julian Assange an die USA!‘

Das Aachener Bündnis #FreeAssange# – ‚Freie Linke Aachen‘, ‚Aachener für eine menschliche Zukunft‘, ‚AK Gewerkschafter/innen Aachen‘, ‚Aachener Kriegsgegner/innen‘ – organisiert  – parallel zur Karlspreisverleihung – am 26. Mai um 11 Uhr im ‚Hof‘ (zwischen Krämerstraße und Büchel) eine Solidaritätsveranstaltung für DEN Mann, der seit über 12 Jahren mal im Gefängnis, mal isoliert in einer Botschaft  und dann wieder im Gefängnis eingesperrt wird, und der ganz aktuell an die USA ausgeliefert werden soll. Dort wartet „zwar keine Todesstrafe“ auf ihn, aber dafür 175 Jahre (sic!) US-Gefängnis!

(Foto aus https://www.gettyimages.de/fotos/free-assange)

  • im Hof wird u.a. eine Rede von Stella (Assanges Frau) in Vertretung durch Deepa Driver (auf Deutsch) vorgetragen. Deepa kommt extra aus London zu uns! Sie ist dort als Anwältin in der „Assange-Unterstützungsgruppe“
  • Gegen 12 werden wir unterbrechen und wer will, kann die paar Schritte zum Markt gehen, um dort die #FreeAssange#-Solidarität der ‚Karlspreis-Verleihungs-Prominenz‘ zu zeigen.
  • Anschließend werden wir uns erneut im ‚Hof‘ zur Abschlusskundgebung treffen.

Die Veranstaltung ist polizeilich genehmigt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, am 26. Mai, 11 Uhr, zur ‚Free Julian Assange‘-Veranstaltung in den ‚Hof‘ zu kommen. (siehe auch: http://www.ac-frieden.de/2022/05/02/freiheit-fuer-julian-assange-solidaritaetsveranstaltung-am-26-mai-12-uhr-aachen-katschhof/ und: https://kraz-ac.de/events/free-assange )

Hier noch ein Hinweis auf zwei weitere Veranstaltungen zum gleichen Themenkomplex:

1. https://kraz-ac.de/events/abendveranstaltung-zu-free-assange

2. https://kraz-ac.de/events/buchpraesentation-zensur

PRESSEMITTEILUNG:

„Das ‚Aachener Bündnis NEIN zu Waffenlieferungen‘ ruft für Samstag, den 21. Mai, zu einer Protestaktion gegen Waffenlieferungen in Kriegsgebiete auf, kündigt Dr. Ansgar Klein, ein Sprecher des Bündnisses, an. „Der Krieg in der Ukraine, in dem durch deutsche Waffenlieferungen und Ausbildung von ukrainischen Soldaten auf deutschem Boden die Bundesrepublik inzwischen zur Kriegspartei geworden ist, was auch die ‚Wissenschaftlichen Dienste des deutschen Bundestages‘ bestätigt haben, erfordert unseren massiven Widerstand“, so Klein, „auch die geplante Grundgesetzänderung, durch die ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro nur für Rüstung im Grundgesetz verankert werden soll, ist in unseren Augen unverantwortlich“ betont Klein.

Die Protestaktion beginnt mit einer Auftaktkundgebung um 15 Uhr am Aachener Elisenbrunnen; von dort wird es einen Demonstrationszug zum Markt geben, wo auf einer Abschlusskundgebung u.a. die Problematik der Waffenlieferungen und der gegen Russland verhängten Sanktionen und die Rolle der NATO in diesem Konflikt zur Sprache kommen werden.

Zu dieser Aktion, die polizeilich genehmigt ist, sind alle interessierten  Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Veranstalter:

„Aachener Bündnis NEIN zu Waffenlieferungen“:

´Freie Linke Aachen´, ´Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK)´, ´Aachener für eine menschliche Zukunft´ und ´KriegsgegnerInnen Aachen´!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Und wieder geben wir Euch exakt am heutigen Mittwoch (25.05.2022) unsere AK-TV-TIPPS für die kommende Zeit!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

pünktlich zur Wochenmitte präsentieren wir Euch heute als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) wieder unsere AK-TV-TIPPS  (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=ak-tv-tipps) für die kommenden Tage.

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Am  MONTAG, den 30. Mai 2022, ab  22.50  UHR, strahlt der TV-SENDER
 
 
die Dokumentation mit dem Titel
 
„JEDER TAG EIN KAMPF? – QUEERES LEBEN“
 
aus.
 
Der Klick auf den nachstehenden Link blättert Euch die Programmvorschau zur Sendung auf.
 
 

Hier die Kurzbeschreibung der Sendung:

Sommer 2021: Die Allianz-Arena in München soll zum Spiel Deutschland gegen Ungarn in Regenbogenfarben leuchten. Die UEFA verbietet das – und Deutschland ist aus Protest im Regenbogen-Rausch: Wahrzeichen werden bunt angestrahlt, Regenbogenfahnen werden gehisst, die eigene Toleranz wird gefeiert. Deutschland, ein Paradies für queere Menschen?

Reporter Klaas-Wilhelm Brandenburg hat andere Erfahrungen gemacht. Er will wissen, wie es queeren Menschen in Deutschland geht. Jasmin L. aus Berlin ist nicht-binär und lebt in einer Beziehung mit einer anderen nicht-binären Person. Als sich die beiden vor zweieinhalb Jahren liebevoll an einem Bahnhof in Berlin voneinander verabschieden, werden sie von einem Familienvater beschimpft und angespuckt. Sowas erlebt Jasmin immer wieder: „Ich weiß, sobald ich auf die Straße gehe, kann irgendwas passieren, wenn ich mich offen oute.“

Wie tolerant ist unsere Gesellschaft tatsächlich?

Auch Paulino K. aus Ulm kennt Ablehnung. Schon im Kindergarten merkt er, dass er ein Mann ist – aber in seiner Geburtsurkunde steht als Geschlecht weiblich. Seine Eltern können das nicht akzeptieren. Später kommt er in ein Mädchenheim – hier wird er ausgegrenzt, sogar als „Transe“ beleidigt. „Ich hatte niemanden, mit dem ich mal so richtig reden konnte“, sagt Paulino heute. Er musste ganz alleine mit dem Druck fertig werden. Ein Leidensdruck, der irgendwann fast lebensgefährlich für ihn wurde.

„Die Story im Ersten“ trifft queere Menschen in den verschiedensten Phasen ihres Lebens: Kinder in der Schule, junge Menschen im Beruf, Senior*innen im Pflegeheim. Wir ziehen Bilanz nach fünf Jahren „Ehe für alle“: Wie gleichgestellt sind queere Menschen in Deutschland? Wie tolerant ist unsere Gesellschaft tatsächlich? Müssen queere Menschen auch im Jahr 2022 noch um Akzeptanz kämpfen?

Ein Film von Klaas-Wilhelm Brandenburg und Alex Grantl

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Am  MITTWOCH, den 01. Juni 2022, ab  20.15  UHR, strahlt der TV-SENDER
 
 
die Dokumentation mit dem Titel
 
„EXPEDITION INS TIERREICH – ZIEMLICH WILDE BIENEN“
 
aus.
 
Der Klick auf den nachstehenden Link blättert Euch die Programmvorschau zur Sendung auf.
 
 

Hier die Kurzbeschreibung der Sendung:

Über Jahrtausende war sie die Honiglieferantin, perfekt an Flora und Klima in Mitteleuropa angepasst: die Dunkle Biene. Doch in den 1970er-Jahren verschwand sie aus Deutschland. Wie konnte es dazu kommen? Der Film begibt sich auf eine spannende Suche, zeigt, in teils noch nie gefilmten Szenen, wie es in einem wilden Bienenstock zugeht, und wie das Wildtier Honigbiene einst in den heimischen Wäldern lebte, bevor Imker begannen, daraus das kleinste Haustier der Welt zu machen.

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das nachstehende kulturelle Highlight haben wir von der Rolling Stones-Club-Homepage (https://www.stones-club-aachen.com/) für Euch auf unsere Homepage übernommen!

Liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Freundinnen und Freunde unserer Homeage,

ein großes Vorbild und „Ziehvater“ der Rolling Stones ist zweifelsohne Chuck Berry (https://www.stones-club-aachen.com/?s=chuck+berry).

(Foto aus https://www.rollingstone.de/keith-richards-schwelgt-in-erinnerungen-an-chuck-berry-und-dessen-fausthieb-gegen-ihn-1226433/)

Am FREITAG, DEN 03. JUNI 2022, 21.55 UHR, strahlt der TV-Sender

                 

den Dokumentarfilm mit dem Titel

CHUCK BERRY

aus. Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf die entsprechende Programmvorschau.

> https://www.tvmovie.de/tv/chuck-berry-150857443 !

Hier eine Kurzbeschreibung der Sendung:

Das Wort „Ikone“ wird heutzutage viel zu leichtfertig benutzt. Doch wenn es um den Mann geht, der als „Pionier des Rock ’n‘ Roll“ bezeichnet wird und dessen berühmte Liveperformances in den 1950er Jahren das „Rock-’n‘-Roll-Fieber“ bei Jugendlichen verschiedenster Herkunft entfachte, dann ist es wirklich die einzig passende Beschreibung für ihn. Chuck Berry, geboren 1926 und 2017 gestorben, beglückte Generationen von Fans und beeinflusste die Musikwelt wie ansonsten vielleicht nur noch Elvis Presley. Der mehrfach ausgezeichnete Filmemacher Jon Brewer führt bei diesem Porträt der Rock-’n‘-Roll-Legende Regie. Dabei blickt er hinter die Fassade und beleuchtet den Menschen abseits des Legendenstatus. Er zeigt Chuck Berrys abenteuerliches und manchmal tragisches Leben ganz im Zeichen des Rock ’n‘ Roll, und er versucht zu ergründen, was Chuck Berry dazu befähigt hat, einige der besten Rocksongs aller Zeiten zu schreiben, und welche Höhen und Tiefen er dabei durchlebte.

Wir empfehlen diese Sendung sehr, weisen aber vorsorglich darauf hin, dass wir diesen Beitrag aufgrund der Fülle der bei uns täglich eintreffenden Informationen über THE ROLLING STONS und Aktualitäten unseren STONES-CLUB schwerlich wiederholen können.

(Foto aus https://www.billboard.com/music/rock/chuck-berry-tribute-mick-jagger-rolling-stones-7728708/)

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Wenn bei Euch Interesse an der einen oder anderen Sendung besteht, so bitten wir um Vormerkung, denn wir werden die Sendetermine auf unserer Homepage nicht wiederholen.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
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Ak-Kollege Heinz-J. Kaltenbach informiert: Droht nach der CORNA-HYSTERIE die AFFENPOCKEN-HYSTERIE?

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis- (AK-) Mitglied Heinz-J. Kaltenbach (http://ak-gewerkschafter.com/?s=kaltenbach) hat uns den nachstehenden T-Online-Beitrag vom 5.11.2021 (!) zukommen lassen.

Diesen wollen wir Euch keinesfalls vorenthalten und haben ihn deshalb zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet. Dem Heinz gubührt ein herzliches Dankeschön daür.

Für den AK manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Heinz-J. Kaltenbach informiert:

Liebe Kolleginnen und Kollegen, lest Euch den nachstehenden Beitrag von T-Online sehr sorgfältig durch und beurteilt selbst!

Bill Gates warnt vor Terroranschlägen mit Pockenviren
 
Von t-online
 
Aktualisiertam05.11.2021
 
Bill Gates: Der Microsoft-Gründer fordert Regierungen zu einer besseren Erforschung von Krankheitserregern auf. (Quelle: Evan Vucci/Reuters-bilder)

Der Microsoft-Gründer warnte bereits lange vor der Corona-Pandemie vor Krankheitserregern. Nun hat er erneut Regierungen höhere Investitionen in die Forschung empfohlen. Sonst seien künftig auch neuartige Anschläge möglich.

Bill Gates hat die Politik aufgefordert, Milliarden für Forschung und Entwicklung bereitzustellen, um künftige Pandemien und Terroranschläge mit Viren zu verhindern. „Was wäre, wenn ein Bioterrorist die Pocken auf zehn Flughäfen einschleppt? Wie würde die Welt darauf reagieren?“, fragte der Gründer von Microsoft auf einer Veranstaltung des britischen Thinktanks „Policy Exchange“.

Gates sprach davon, dass Regierungen sich auf „Pockenterroranschläge“ und „Bioterrorismus“ unbedingt vorbereiten müssten. Das sei zwar teuer, könne aber auch dazu führen, dass Grippe oder Erkältungsviren ausgerottet werden könnten. Darüber hinaus sprach sich Gates für eine Pandemie-Task-Force in der Weltgesundheitsorganisation WHO.

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Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr den Beitrag direkt auf der Homepage von t-online lesen.

> https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/menschen-schicksale/id_91094164/-bioterrorismus-bill-gates-warnt-vor-terroranschlaegen-mit-pockenviren.html !

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Bildet Euch selbst eine Meinung!

H. J. Kaltenbach

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Kollege Dirk Alpeter dazu:

 

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Herr Michael Zobel präsentiert uns seinen 2. NEWSLETTER im Monat Mai 2022 unter dem Titel „Wonnemonat und mehr…!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben hat uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitkreis (AK) diefünfte aktuelle Info des Herrn Michael Zobel (http://ak-gewerkschafter.com/?s=michael+zobel) im Jahr 2022 erreicht.

Wir haben diese aktuelle Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Dem Herrn Zobel gebührt ein HERZLICHES DANKESCHÖN für sein unermüdliches Wirken. Wir wünschen ihm auch weiterhin Glück und Gesundheit für sein ehrenamtliches Wirken!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

 

(Foto: Eigenfoto)                                                      (Foto: dpa)

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Herr Michael Zobel informiert:

Guten Tag zusammen,
 
in dieser Mail Infos zu folgenden Terminen für die kommenden Tage und Wochen, Waldgruppe, Kino, Kelmis, Braunkohle, Fortbildung…
 
– 25. Mai, Waldkäuze
– 27. Mai, KuKuK-Kino, „Now“ von Jim Rakete, Einführung von mir
– 28. Mai, wunderbare Wanderung in Kelmis
– 12. Juni, 98 Monate Sonntagsspaziergänge, diesmal wieder in Lützerath
– Sommerferien-Waldwochen
– 24. September, Hinaus in den Wald – und dann?
– Herbstferien-Waldwoche, erste Ferienwoche
– Fortbildung 2023
 
etwas detaillierter:
 
Mittwoch, 25. Mai, die Waldkäuze treffen sich wieder, alle 14 Tage, wie gehabt Treffpunkt 16 Uhr am Parkplatz Augustinerweg/Eupener Straße, 18 Uhr Abholen ebenso dort. Noch sind Plätze frei, bitte anmelden, 0171-8508321 oder Mail, damit ich den Überblick behalte…   weitere Termine 8. Juni, 22. Juni… 
 
Freitag, 27. Mai, 20:00 Uhr KuKuK-Kino, ich werde eine Einführung geben und bin gespannt auf Gespräche nach dem Film…
 
„NOW“ Dokumentarfilm von Jim Rakete,
Jim Rakete, der Veteran mit der Fotokamera, hat junge Aktivisten in ihrem Kampf gegen die Klimakatastrophe begleitet. Sein Dokumentarfilm „Now“ lebt von ihrer Frische und ihrer Wut.„Now“ von Jim Rakete ist der Film für die ersehnte grüne Wende! In seinem engagierten Kinodebüt trifft der berühmte Kult-Fotograf auf Generation Greta. Gleich sechs junge Klimaaktivist*innen melden sich hier zu Wort,darunter Luisa Neubauer (Fridays for Future), Felix Finkbeiner (Plant for the Planet) und Nike Mahlhaus (Ende Gelände)  Warum sind sie Aktivist*innen geworden? Was steht auf dem Spiel? Die von Drehbuchautorin Claudia Rinke erdachte Doku stachelt zur Nachahmung an. Ganz bewusst – damit die Jugend von heute auch morgen eine Zukunft hat. Support gibt’s von Punk-Legende Patti Smith, Autorenfilmer Wim Wenders und vielen mehr.
 
Eintritt 10 Euro, Tickets auf der Website  https://kukukandergrenze.eu/events/now/
 
Samstag (!), 28. Mai, 12 Uhr, Blüten und Galmei, Zink- und Bleirausch an der Göhl
 
Nach langer Zeit mal wieder meine Lieblingswanderung, rund um Kelmis, es geht durch wunderbare Natur, an der Emmaburg vorbei, am Hohnbach entlang…  Themen sind Orchideen, Bergbau, Napoleons heizbare Reisebadewanne, Galmeiveilchen, Mineralien und vieles mehr, mit etwas Glück sehen wir den Eisvogel oder die Wasseramsel…
Treffpunkt 12 Uhr, Parkplatz am Casinoweiher/Lütticher Straße in Kelmis/Belgien. Etwa 4 Stunden sind wir unterwegs, inklusive Picknickpause. Erwachsene 12€…
 
Sonntag, 12. Juni, Wald statt Kohle, 98 Monate Sonntagsspaziergänge, diesmal wieder in den Dörfern, rund um Lützerath, es darf keine Koalition in NRW geben, die Lützerath für die Braunkohle opfert…
 
Details zum Spaziergang in den kommenden Tagen auf meiner Webseite…   www.naturfuehrung.com 
 
Sommerferien, insgesamt vier Waldwochen mit Ute Reifferscheidt und mit mir (erste und letzte Ferienwoche), Infos und Anmeldungen über die Webseite der Stadt Aachen/Ferienspiele
 
Samstag, 24. September, Hinaus in den Wald, und dann? „Schnuppertag“– was ist Waldpädagogik, was kann mensch im Wald und in der Natur so machen?
 
4 Samstage in 2022, es wird wieder eine Fortbildung geben…
 
Herbstferien 2022, es gibt wieder eine Waldwoche für Kinder, diesmal Montag, 3. Oktober bis Freitag, 7. Oktober…   Anmeldungen sind schon jetzt möglich…
 
 
Das war´s für heute. Viel Stoff. Alles, was im Angebot ist, kann natürlich jederzeit gebucht werden, Betriebsausflug, Geburtstag für Kinder oder Erwachsene, Schulklassen, Kindergärten, Fortbildungen, Vieles ist denkbar und möglich. Ich freue mich auf das Frühjahr, auf viele Begegnungen, wo auch immer…
 
Bleibt/bleiben Sie gesund,

 
bis bald im Öcher Bösch, im Venn, im Hambacher Wald, in den Dörfern am Tagebau Garzweiler, im KuKuK…

eine möglichst entspannte Zeit wünscht

 
der „Waldmeister“
 
Michael Zobel

Naturführer und Waldpädagoge

www.naturfuehrung.com

info@zobel-natur.de

0171-8508321

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Heute veröffentlichen wir den 20. ordentlichen NEWSLETTER 2022 des Kollegen Harald Thomé auf unserer Homepage für Euch!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben hat uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) der 18. ordentliche NEWSLETTER  des Kollegen Harald Thomé (http://ak-gewerkschafter.com/?s=harald+thom%C3%A9) erreicht.

  (Foto: Regine Blazevic)     

Wir haben diesen NEWSLETTER zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung auf unsere Homepage gepostet und in den Kategorien „HARTZ IV“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/hartz-iv/) und „SOZIALPOLITIK“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/sozialpolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Thomé Newsletter 20/2022 vom 22.05.2022

Liebe Kolleginnen und Kollegen,  sehr geehrte Damen und Herren,

mein heutiger Newsletter zu folgenden Themen: 

1. Zum Sanktionsmoratorium bzw. dem Heraufbeschwören eines drohenden Untergangs des Abendlandes
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Das von der Ampel geplante „Sanktionsmoratorium“ ist nun verabschiedet. Es enthält folgende Punkte:
– Wirksamkeit für 1 Jahr, ab dem Monat des Inkrafttretens des Gesetzes, vermutlich Juli 2022 – Juli 2023
– Aussetzen der Sanktionen nach §§ 31, § 31a, § 31b SGB II – also die 30 % Sanktionen – für ein Jahr
– Minderungen erst nach einem wiederholtem Meldeversäumnis, Bemessungszeitraum dafür ein Jahr.
– Minderung auf 10 % des Regelsatzes auch bei wiederholtem Meldeversäumnis begrenzt (§ 84 Abs. 3 SGB II n- N).

Den verabschiedeten Gesetzestext gibt es hier: https://t1p.de/b1har

Kommentar: Wenn man die Äußerungen aus dem Lager der Union, den Arbeitgeberverbänden,  ehemaligen BA-Chefs und sonstigen Freunden der Drangsalierung Erwerbsloser folgt, droht mit diesem Gesetz nichts weniger als die Gefahr des Untergangs des Abendlandes. Denn Sanktionen seien weiter nötig, um gegen „unkooperativer Leistungsbeziehende“ vorgehen zu können (so z.B. Ex-BA Chef Scheele). Vieles mehr kann dazu man dieser Tage in der Presse lesen.

Es ist erfreulich, dass die Ampel nun doch weitgehend ihre Ankündigung aus dem Koalitionsvertrag erfüllt. Die max. 10 % – Sanktionen bei Meldeversäumnissen sind überschaubar. Es ist zu hoffen, dass es zu einer vernünftigen Evaluierung zur Wirksamkeit dieses Moratoriums kommt. Allerdings macht eine solche Evaluierung nur Sinn, wenn Erwerbslose nicht nur nicht schikaniert werden, sondern gleichzeitig gefördert werden. Hier muss die Ampel Gas geben und die Mechanismen zur Förderung in Gang setzen.
Hierzu direkt ein Fall aus der Sozialberatung des Vereins Tacheles: es kann und darf nicht sein, dass Menschen, die beispielsweise dringend eine Brille brauchen, um wieder arbeiten zu können, diese mit abstrusen Ablehnungsbegründungen wie „die Anschaffung einer Brille sei im Regelsatz enthalten und es gäbe keinen Anspruch darauf“ versagt bekommen. Denn im vorliegenden Fall kann der Betroffene nicht arbeiten, wenn er nicht richtig sehen kann.

Genau das ist aber der Alltag für Hartz IV-Beziehende. Es gibt bisher oft eben keine notwendige Förderung, sondern lediglich unnötiges Schikanieren.   
Hier wurde jetzt ein überfälliger Schritt getan. Erst 2019 durch das BVerfG, nun von der Ampel. Die über die Jahrhunderte kultivierte reaktionäre Ideologie der Unterstellung des „faulen Arbeitslosen“ wird hoffentlich Geschichte.  Das ist nötig, mutig und eine historische Chance mit diesem reaktionären Gedankenbild endlich zu brechen.  

Tacheles hatte im Rahmen seines Beitrages als sachverständiger Dritter im  Sanktionsverfahren beim BVerfG eine Onlinebefragung zu den Auswirkungen und Folgen von den damaligen Sanktionen getätigt und den Menschen, die Sanktionen alltäglich erleben und Angst vor Sanktionen erlebt haben, die Möglichkeit gegeben, diese Erfahrungen unmittelbar  und direkt dem Gericht, welches über diese Dinge entschieden hat, vortragen zu können. Daran haben sich über 8000 Menschen mit insgesamt 600 Seiten beteiligt.  Wer diese Not, diese Angst und die Wünsche nach Förderung und nicht Drangsalierung lesen will, sollte sich dieses Dokument der Zeitgeschichte und neuer Form der Beteiligung der Betroffenen in Gerichtsverfahren anschauen:  https://t1p.de/mqxew

Auch wirklich lesenswert Tacheles-Stellungnahme im Sanktionsverfahren vor dem BVerfG in der deutlich rausgearbeitet wurde das jede Unterschreitung des sozialhilferechtlichen Existenzminimums einen Verstoß gegen die verfassungsrechtlich garantierte Sicherung eines menschenwürdigen Existenzminimums sowie gegen den Grundsatz der Gewährung eines menschenwürdigen Daseins darstellt, der im Völkerrecht, im UN-Sozialpakt, in der UN-Behindertenkonvention und im Grundgesetz verankert ist (nähere Ausführungen unter: https://t1p.de/0v3m5 )

Wir haben eine einmalige bzw. historische Chance dieses unsägliche Drangsalierungssystem jetzt weitgehend abzuschaffen, nutzen wir sie!

Das nächste Brett was zu bohren ist, ist die Höhe der Regelleistungen. Diese müssen unverzüglichst deutlich angehoben werden.  

2. Arbeitsminister Heil will Entwurf für Bürgergeld-Reform im Sommer vorlegen
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Laut aktuellen Pressemeldungen will das BMAS den Gesetzesentwurf zur Bürgergeldreform im Sommer vorlegen. „In der zweiten Jahreshälfte solle die „sehr große“ Reform im Parlament beraten und beschlossen werden“. So: https://t1p.de/76ttt

Kommentar: Das verspricht spannend zu werden. Aber: Hartz IV bleibt solange das Hartz IV, wie nicht Sanktionen komplett abgeschafft anstatt nur ausgesetzt zu werden und zudem die Regelleistungen auf eine existenzsichernde Höhe, und zwar für SGB II/SGB XII und AsylbLG – Beziehende, festgesetzt werden! 

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LVR-Klinik Viersen sucht zum 01. November 2022 eine Stv. Leitung für den LVR-Wohnverbund (m/w/d)

Sie verfügen über ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom oder Master) als Sozial- oder Heilpädagoge*in, Sozialarbeiter*in, Pädagoge*in, Psychologe*in, Sozialwissenschaftler*in, haben 3 Jahre Leitungserfahrung und mehrjährige Erfahrung in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen oder in der Eingliederungshilfe? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung (Frist: 31.07.2022)! Bei Interesse besteht 2024 die Möglichkeit der Übernahme der Leitung des Wohnverbundes. Der LVR-Wohnverbund Viersen ist eine Eingliederungshilfe-Einrichtung der LVR-Klinik Viersen mit 75 multiprofessionellen Mitarbeitenden für 160 erwachsene Menschen mit seelischer Behinderung. Er umfasst Besondere Wohnformen, betreibt ambulantes Betreutes Wohnen sowie Leben in Gastfamilien und verfügt über einen eigenen Tagesstrukturbereich. Für Fragen steht Ihnen Jörg Mielke, Telefon: 02162 96-4000, Joerg.Mielke@lvr.de.  gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Stelle finden Sie hier.

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Hier geht es zu den Mediadaten und Kosten

3. Linke: Hartz-IV-Sonderzahlungen reichen nicht – Regelsätze auf 687 Euro erhöhen!
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Aus der PM der Linken: Es braucht Ehrlichkeit in der Existenzsicherung. Die Regierung verteilt völlig willkürlich festgelegte Einmalzahlungen, die nicht einmal den Kaufkraftverlust durch die hohe Inflation ausgleichen. Hartz IV und Sozialhilfe müssen sofort und dauerhaft erhöht werden. Wir haben ehrlich gerechnet: Der Regelsatz in Hartz IV und Sozialhilfe muss 687 Euro betragen, plus Strom, plus „weiße Ware“. Auch für Kinder im Bezug braucht es monatlich 100 Euro mehr.
Mehr: https://t1p.de/zzgcw

4. Pari Studie: Armut im Studium: 30 Prozent aller Studierenden leben in Armut
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Nach einer aktuellen Expertiseder Paritätischen Forschungsstelle sind 30 Prozent aller Studierenden in Deutschland von Armut betroffen. Von den alleinlebenden Studenten und Studentinnen sind es sogar vier von fünf, die in Armut leben. Die Autor*innen der Studie empfehlen auf Basis der dramatischen Befunde weitreichende BAföG-Reformen, um den Berechtigtenkreis zu erweitern und Studierende wirksam vor Armut zu schützen. Die bisher vorliegenden Vorschläge der Bundesregierung zu einer Reform, die am Mittwoch im Bundestagsausschuss für Bildung beraten werden, seien nicht ausreichend. Gerade angesichts der aktuellen Preissteigerungen drohten weitere harte Belastungen, Verschuldung und Studienabbrüche für viele arme Studierende, warnt der Pari.
Weitere infos: https://t1p.de/jf4yi

5. Weisungen aus BaWü zum mit BuT- Leistungen und dem sogenannten 9 Euro Ticket für die Rechtskreise SGB II und SGB XII
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Dann möchte ich unkommentiert auf eine Info das BaWü Landkreistag zum Umgang mit dem 9 Euro Ticket weitergeben. Da wird es bestimmt noch das ein oder andere Problem geben. Hinweise hier zum Download: https://t1p.de/eq81n

6. Deutschen Instituts für Menschenrechte: Kein Staats­geld für rassistische Diskriminierung der AfD-nahen Stif­tung
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Die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung darf nach Auffassung des Deutschen Instituts für Menschenrechte nicht mit Steuergeldern unterstützt werden. Eine staatliche Förderung sei nicht mit der Menschenwürde aus Art. 1 Abs. 1 Grundgesetz (GG) und den im Internationalen Übereinkommen gegen rassistische Diskriminierung verbrieften Garantien vereinbar, teilte das Institut am Donnerstag unter Berufung auf ein eigenes Rechtsgutachten mit. Mehr dazu: https://t1p.de/ijftz

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Weitere Infos aus diesem NEWSLETTER inklusive Impressum könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen.

> https://www.tacheles-sozialhilfe.de/newsticker/thome-newsletter-20-2022-vom-22-05-2022.html !

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Kollege Udo Buchholz informiert für den BBU zum Thema „Niedersachsen: Vielfältiger Protest gegen AKW Lingen und Endlagerprojekt Schacht KONRAD!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine wichtige Pressemitteilung des BBU über dessen Vorstandsmitglied und Pressesprecher Udo Buchholz (http://ak-gewerkschafter.com/?s=udo+buchholz) erhalten.

Diese ist betitelt mit „Niedersachsen: Vielfältiger Protest gegen AKW Lingen und Endlagerprojekt Schacht KONRAD!“

(Archivfoto aus https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Demonstration-gegen-Endlager-Schacht-Konrad-geplant,aktuellbraunschweig7276.html)

Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/atompolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

        

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Kollege Udo Buchholz informiert:

BBU-Pressemitteilung, 23.05.2022

Niedersachsen: Vielfältiger Protest gegen AKW Lingen und Endlagerprojekt
Schacht KONRAD

(Bonn, Hannover, Lingen, 23.05.2022) Der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) begrüßt die aktuellen Proteste gegen das
Atomkraftwerk Lingen 2 und gegen das Atommüll-Endlagerprojekt Schacht
KONRAD bei Salzgitter. Ebenso wie die Bürgerinitiativen vor Ort fordert
der BBU die sofortige Stilllegung des AKW Lingen 2 und das Aus für das
umstrittene Endlagerprojekt.

Morgen (24. Mai 2022) soll das AKW Lingen 2 nach der Revision
(Untersuchung) wieder ans Netz gehen. Dazu schreibt das Bündnis
„AtomkraftgegnerrInnen im Emsland“ (AgiEL): „Die Dampferzeuger wurden,
trotz der Rissfunde in 2019 und 2020, diesmal nicht überprüft. Im
letzten Betriebsjahr des AKW hat Sicherheit offenbar nicht mehr „oberste
Priorität“. Ab Dienstag wird dann auch wieder neuer Atommüll produziert,
der nach jetzigem Stand der Dinge bis zum Sankt Nimmerleinstag im
Castorlager Lingen stehen bleibt. Das Castorlager wird noch vor
Jahresende die Hälfte der genehmigten Betriebsdauer erreicht haben – die
ersten 20 Jahre sind dann rum, ohne dass ein finales Dauerlager für die
abgebrannten Brennelemente gefunden wurde.“

Das Bündnis AgiEL und der Elternverein Restrisiko Emsland veranstalten
deshalb heute, 23.5., um 17 Uhr eine Mahnwache am Kreisverkehr in Lingen
Darme (Rheiner Str./Schüttorfer Str.).

Am Sonntag (22. Mai 2022) haben über 500 Menschen am Schacht KONRAD
bei Salzgitter für eine Aufgabe des alten und gefährlichen
Atommüllprojektes demonstriert.

Am 20. Jahrestag der Genehmigungserteilung für Schacht KONRAD machten
sich die zahlreichen Menschen von  20 verschiedenen Startpunkten in
einer Sternfahrt auf zu einer Umzingelung von Schacht KONRAD.

„Seit 40 Jahren kämpfen wir gegen die Lagerung von Atommüll in Schacht
KONRAD. Vor 20 Jahren wurde die Genehmigung erteilt. Trotzdem ist das
Endlager immer noch nicht in Betrieb und wir werden verhindern, dass es
jemals in Betrieb geht,“ erklärte Ludwig Wasmus, Vorstand der
Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD.

Für den BBU steht fest, dass sofort mit jeglicher Atommüllproduktion
gestoppt werden muss. „Der beschlossene Atomausstieg muss auch für die
Uranfabriken in Lingen (Niedersachsen) und Gronau (NRW) greifen, so Udo
Buchholz vom Vorstand des BBU. Beide Anlagen haben bisher unbefristete
Betriebsgenehmigungen.

Weitere Informationen:

https://atomstadt-lingen.de/aktuelles,
https://www.ag-schacht-konrad.de/gameoverhttps://bbu-online.de

Engagement unterstützen

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet
unter http://www.bbu-online.de und telefonisch unter 0228-214032. Die
Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72
Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.

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Herr Werner Schell informiert mit einem weiteren NEWSLETTER im Monat Mai 2022 wieder ganz aktuell rund um das Gesundheitswesen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) einen weiteren MAI-NEWSLETTER 2022  des Herrn Werner Schell (http://ak-gewerkschafter.com/?s=werner+schell) erhalten.

(Das Eigenfoto des Werner Schell zeigt selbigen in Aktion.)

Wir haben diesen NEWSLETTER in Form eines Beitrags nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „GESUNDHEITSPOLITIK“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/gesundheitspolitik/) archiviert.

Dem Herrn Schell sagen wir an dieser Stelle wieder ein herzliches Dankeschön für seine kritischen Worte und für sein unermüdliches Engagement!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Herr Werner Schell aktuell

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk

Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung

für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland

Werner Schell – Harffer Straße 59 – 41469 Neuss

E-Mail: ProPflege@wernerschell.de

Internet: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

23.05.2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich mache hiermit wieder auf einige Texte im Forum von Pro Pflege … aufmerksam (Auswahl):

  • Am Welt Hypertonie Tag, 17.05.2022, fand eine große kostenlose Telefonaktion mit Experten rund um das Thema Bluthochdruck statt … > https://www.wernerschell.de/forum/2/viewtopic.php?f=7&t=114&p=5003#p5003 – Angesichts der drohenden Gefahren für Leib und Leben durch eine arterielle Hypertonie und der hohen Dunkelziffer, weil die Erkrankung bei vielen Menschen zu spät diagnostiziert wird, braucht das Thema mehr öffentliche Aufmerksamkeit, um rechtzeitig vorzubeugen: Regelmäßig messen, behandeln, kontrollieren.

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  • Schwindel und Stürze: Niedrige Natriumwerte oft unerkannt  – Schwindel, Gangunsicherheit, Stürze – dahinter können viele Ursachen stecken. Aber die Rolle der Blutsalze – besonders die des Natriums – wird oft unterschätzt. Welche Symptome auf einen Natriummangel deuten. Ein zu niedriger Natriumspiegel im Blut ist die häufigste Elektrolytstörung in der Notaufnahme überhaupt. Sie betrifft bis zu 30 Prozent aller Patientinnen und Patienten in der Klinik und etwa jeden 20. älteren Menschen in der Hausarztpraxis. Und doch wird die sogenannte Hyponatriämie häufig nicht erkannt. … NDR-Visite informiert, u.a. zwei Videos (06,21 und 06,08 Min.). –  Stand: 10.05.2022 … > https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Schwindel-und-Stuerze-Niedrige-Natriumwerte-oft-unerkannt,natriummangel100.html

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  • Treffen „Runder Tisch Demenz Neuss“ am 07.06.2022, u.a. mit dem Thema: „In angemessener Weise über Demenz sprechen“ Info Susanna Saxel – Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz Berlin … Einladungstext … > https://www.wernerschell.de/forum/2/viewtopic.php?f=2&t=430  

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  • Die Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz haben einen neuen Beratungsstandpunkt zum Thema „Freistellungsmöglichkeiten für berufstätige An- und Zugehörige“ veröffentlicht. Der Beratungsstandpunkt enthält Informationen zu den rechtlichen Grundlagen und deren Möglichkeiten, um berufstätige An- und Zugehörige zu unterstützen. … > https://www.wernerschell.de/forum/2/viewtopic.php?f=6&t=437

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Gelassenheit

ist in jeder Lebensphase ein Gewinn,

insbesondere aber beim Älterwerden.

Prof. Wilhelm Schmid, Philosoph

>>>  Zu den vorstehenden Hinweisen können Texte im Forum aufgerufen werden.

Bitte jeweilige Fundstelle kopieren und in den InternetBrowser übertragen!

Wenn Sie nicht mehr informiert werden möchten, wird um entsprechende Nachricht gebeten.

Alle Newsletter sind unter folgenden Adressen nachlesbar

2021 > https://www.wernerschell.de/forum/2/viewtopic.php?f=7&t=64

2022 > https://www.wernerschell.de/forum/2/viewtopic.php?f=7&t=318  <<<

Mit freundlichen Grüßen

Werner Schell

https://www.facebook.com/werner.schell.7  bzw. https://twitter.com/SchellWerner

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Kollege Laurenz Nurk hat uns seinen 3. Mai-Newsletter 2022 zukommen lassen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir einen weiteren aktuellen NEWSLETTER aus 2022 des Kollegen Laurenz Nurk (http://ak-gewerkschafter.com/?s=laurenz+nurk) vom GEWERKSCHAFTSFORUM erhalten.

Wir haben selbigen nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „GEWERKSCHAFTSARBEIT“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/ archiviert.

Dem Kollegen Nurk gebührt wieder ein herzliches Dankeschön für seine ehrenamtliche Arbeit.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Laurenz Nurk informiert:

Ein Forum für Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, die etwas zu sagen haben

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten euch auf Artikel zur Dienstleistungsgewerkschaft auf https://gewerkschaftsforum.de/ aufmerksam machen:

Frauenpower: Der einzigartige Arbeitskampf im Sozial- und Erziehungsdienst im Jahr 2015 – Ein Rück- und Ausblick

Fast schon 7 Jahre ist es her, dass der einzigartige Arbeitskampf im Sozial- und Erziehungsdienst im Jahr 2015 zu Ende ging. Mehrmals wurde der folgende Arbeitskampf zur Aufwertung, auch wegen der Corona-Pandemie, verschoben.

Doch nun ist die erste Verhandlungsrunde gestartet.

Die Tarifrunde der Sozial- und Erziehungsdienste soll deutlich über die klassischen Forderungen einer Gehaltsrunde hinausgehen und hat eine wichtige gesellschaftliche Komponente: Sie soll den Beschäftigten, die in der Sozial- und Erziehungsarbeit unter oft widrigen Bedingungen den Laden am Laufen halten, bessere Arbeitsbedingungen und ein Einkommen ermöglichen, das eine gute Lebensgestaltung und eine ausreichende Rente sichert. Damit soll der Fachkräftemangel in den Sozial- und Erziehungsberufen abnehmen und die Dauersorgekrise im System beendet werden. Darüber hinaus geht es aber auch um eine Aufwertung der typisch weiblichen Sorgearbeit, die zwar unverzichtbar ist, aber strukturell geringgeschätzt wird.

Ob die Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) so viel Frauenpower wie im Jahr 2015 zulässt, darf bezweifelt werden. Die Gewerkschaft hat schon vorgesorgt und mit der Einführung  von „Tarifbotschaftern“ und dem Wegfall der kraftvollen Streik-Delegierten-Konferenzen, als gutes Beispiel für Partizipation der Beschäftigten im Arbeitskampf, still und leise innergewerkschaftliche Demokratiestrukturen einfach abgeschafft und damit in der anstehenden Auseinandersetzung die Entscheidungsmacht den Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst entzogen.

Gerade deshalb lassen wir hier noch einmal den Arbeitskampf der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst Revue passieren, wollen die Erfahrungen aus dem Arbeitskampf 2015 aufzeigen und die Kritikpunkte benennen.  weiterlesen →

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ver.di-Bundesvorstand diszipliniert ver.di-Jugendgliederungen: bei der Konferenz des Bündnisses „Jugend Gegen Krieg“ mussten sie ihre Logos von der Homepage entfernen

Am Mittwoch, dem 23.04.2022 fand in Frankfurt ein Kongress des Bündnisses „Jugend gegen den Krieg“ statt. Die Veranstaltung wurde von einem breiten Bündnis von Jugendorganisationen organisiert und getragen.

Auf Druck des ver.di-Bundesvorstandes mussten die Logos von ver.di-Jugendgliederungen von der Homepage genommen werden. Selbst rechtliche Schritte wurden angedroht.

Doch die Mitglieder des Bezirksjugendvorstandes Frankfurt am Main und Region, des Bezirksjugendvorstandes München und des Bezirksjugendvorstandes Südwestfalen wollen sich das nicht gefallen lassen, sie sammeln nun Unterschriften von ver.di-Mitgliedern unter einen Offenen Brief „Demokratische Prozesse in der Gewerkschaft stärken!“ um dieses Vorgehen nicht widerspruchslos zu lassen.

Der offene Brief soll mit Unterschriftenliste an die betreffenden Bezirksjugenden und den Bundesvorstand gesandt werden.  weiterlesen →

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Die Dienstleistungsgewerkschaft wird 20 – statt Blumen: „Der hauptamtliche Apparat ist nicht der Vormund der ehrenamtlich engagierten Kolleginnen und Kollegen, sondern ihr Dienstleister.“

Eine schöne Gewerkschafterweisheit aus dem vergangenen Jahrhundert lautet: „Der hauptamtliche Apparat ist nicht der Vormund der ehrenamtlich engagierten Kolleginnen und Kollegen, sondern ihr Dienstleister.“ Diese Weisheit inspirierte ein paar Gewerkschaftsmitglieder in Dortmund, der vor sich hin dümpelnden Gewerkschaftsarbeit bei den kirchlichen Anstellungsträgern ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Dabei konnten die Aktivisten auf die … weiterlesen →

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Einhegungsmethode aktiver ehrenamtlicher Mitglieder in der Dienstleistungsgewerkschaft

Unter der Überschrift „Tarifrunde 2020: Tarifbotschafter*innen gesucht“ versuchte die Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) für die Tarifverhandlungen mit einer neuen Idee mobil zu machen. Auf den ersten Blick sah das Vorhaben recht gut aus, der zweite Blick offenbarte, dass dieses Modell nichts anderes ist, als das der alt bekannten Vertrauensleute. In neuer Verpackung soll das nun genutzt werden, damit bei den Tarifverhandlungen die Basis die Füße stillhält und nicht das passiert, was 2015 beim großen Streik der Erzieherinnen passierte: Auf der Grundlage einer demokratisch gewählten Streik-Delegierten-Konferenz wurde der Schlichterspruch kassiert.

Weil ver.di der unglaublich schwungvolle Arbeitskampf im Sozial- und Erziehungsdienst ihrer weiblichen Mitglieder von 2015 noch in den Knochen steckt, hatte man sich bei den vergangenen Tarifauseinandersetzungen im öffentlichen Dienst 2020 und für die folgenden, das Modell der Tarifbotschafter ausgedacht.  weiterlesen →

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Der ver.di-Vorsitzende ist absolut dafür, jetzt ein Sondervermögen zu schaffen

In einem Interview zum Krieg in der Ukraine und die Folgen für Deutschland und Europa nimmt der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke eine widersprüchliche Position ein. Zum einen lehnt er als „ideologisch getriebene Festlegung“ es ab, dass langfristig jährlich mindestens 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts militärischen Zwecken dienen soll, dagegen bezeichnet er das 100 Milliarden Sondervermögen als „vermutlich nicht ausreichend“. Er sagt: „Ich bin absolut dafür, jetzt ein Sondervermögen zu schaffen. Übersetzt heißt das ja nichts anderes, als dass der Staat in diesem Jahr zusätzliche Kredite aufnimmt, um Reserven angesichts des Krieges in der Ukraine zu bilden. Das ist notwendig und 100 Milliarden Euro werden vermutlich bei weitem nicht reichen. Ich sehe allerdings die dringlichsten Handlungsbedarfe nicht bei den Ausrüstungsdefiziten in der Bundeswehr“. weiterlesen →

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ver.di: organizing war gestern – machen bald Drückerkolonnen die Mitgliederwerbung?

Da würde sich Joe Hill in seinem Grab herumdrehen. Der US-amerikanische Arbeiterführer, Gewerkschaftsaktivist, Sänger und Liedermacher, dessen letzte Worte vor seiner Hinrichtung don’t mourn – organize (trauert nicht-organisiert euch) waren, war und ist für viele Gewerkschaftsaktivisten der Vater der neuen erfolgversprechenden Methode der gewerkschaftlichen Mitgliederaktivierung und -gewinnung. Viele hauptamtliche Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter waren zur Schulung in dieser Methode extra für einige Wochen in die USA geflogen.

Joe Hill würde ganz sauer aufstoßen, dass ver.di schon seit einigen Jahren „ein junges Unternehmen spezialisiert auf Dialogmarketing“ engagiert, das „realisierenden Face-to-Face-Kampagnen zur Mitgliederwerbung“ entwickelt hat. Einfach ausgedrückt heißt das, dass anstelle der Mitgliederwerbung durch eine gute Gewerkschaftsarbeit im Betrieb und vor Ort, ver.di nun auf öffentlichen Straßen und Plätzen Mitglieder gewinnen will, wie man es z.B. von den Tierschutzvereinen kennt, die vor den Kaufhallen stehen.  weiterlesen →

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Entsorgung Dortmund GmbH (EDG) – Machtkämpfe und Korruption auf dem Rücken der Belegschaft

Die Entsorgung Dortmund GmbH kommt aus den negativen Schlagzeilen nicht mehr heraus. Im Mittelpunkt einer aktuellen Korruptionsaffäre steht der Verbundbetriebsratsvorsitzende der EDG Holding GmbH Marzouk C. Gegen den SPD-Lokalpolitiker und ehemaligen Verdi-Betriebsrat läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Vorteilsannahme. Kriminalpolizist*innen nahmen den Betriebsratsvorsitzenden fest, als er von einem Jobbewerber 3.000 € annahm, um ihm einen Job bei der EDG zu verschaffen.   weiterlesen →

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Tarifrunde im Sozial- und Erziehungsdienst: ver.di hat die Streikdelegiertenkonferenz abgeschafft – Echte Streikdemokratie wird durch den Hauptamtlichenapparat kurz vor der Tarifrunde 2022 ausgeschaltet

Von Julian Koll  (VKG Dortmund)

„Die Demokratie und Entscheidungsmacht der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) ist tot. Es lebe die Informationsweitergabe und Transparenz über den aktuellen Verhandlungsstand durch die Verhandlungsführung.“

Das wäre eine ehrliche Botschaft der ver.di-Führung.

Stattdessen präsentiert man das „neue“ Konzept der Tarifbotschafter*innen (TB) und lobt sich selber. Laut ver.di sollen die TB die Tarifrunde in den Betrieben bekannt machen und Informationen aus der Tarifrunde und aus den Verhandlungen aktiv an die Kolleg*innen im Betrieb und der Dienststelle weitergeben.

Was als neue Errungenschaft dargestellt wird, ist einfach nur ein neues Wort für Vertrauensmann und Vertrauensfrau und ist tägliches Brot für aktive Gewerkschafter*innen und Betriebsgruppen.

In der Hoffnung keine große Aufmerksamkeit zu erregen, hat sich die Bundestarifkommission und die ver.di Führung still und leise dazu entschieden, aus dem von ihnen als Kontrollverlust empfundenen Streik 2015 zu lernen und die Streikdelegiertenkonferenz abzuschaffen.  weiterlesen →

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VKG: TARIFABSCHLUSS ÖD LÄNDER – ENTTÄUSCHEND

Der Tarifabschluss vom 29. November hat sehr unterschiedliche Reaktionen in der gewerkschaftlichen Öffentlichkeit hervorgerufen. Aus den betroffenen Bereichen kommt häufig Kritik an dem Abschluss, vor allem von den angestellten Lehrer:innen und aus dem Gesundheitswesen. Wieder einmal wurde die Forderung nach gleicher Bezahlung von angestellten Lehrer:innen unter den Teppich gekehrt und eine generelle Erhöhung im Gesundheitswesen nicht erreicht. Lediglich verbesserte Zulagenregelungen für bestimmte Bereiche konnten durchgesetzt werden. Es wird sicherlich Mitglieder geben, die mit dem Abschluss zufrieden sind, müssen sie doch nicht bei möglichen unwirtlichen Temperaturen auf die Straße gehen, um für ihre berechtigten Forderungen zu streiten und zu streiken. Das ist für sie der einfachere und bequemere Weg. Aufgeklärte und verantwortliche Funktionär:innen sehen den Tarifabschluss natürlich anders und weitaus kritischer. Tariffragen sind schließlich auch immer Machtfragen und wenn die Gewerkschaftsführungen auf Bundesebene und in den Betrieben es nicht schaffen, ihre Mitglieder zu mobilisieren, ist schnell Schicht im Schacht.  weiterlesen →

Herzliche Grüße

von den Kolleginnen und Kollegen des gewerkschaftsforum.de und

viel Freude beim Lesen wünscht Euch

Laurenz Nurk

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An den UNI-KLINIKEN geht der Tarifkampf verstärkt weiter, da die Arbeitgeber nicht einlenken wollen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

zu aktuellen Tarifauseinandersetzungen an den Universitätskliniken haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis mehrfach berichtet, wie hr es durch den Klick auf den nachstehenden Lin aufrufen und nachlesen könnt.

> http://ak-gewerkschafter.com/?s=streik+an+den+unikliniken !

Ein Einlenken der Arbeitgeberseite ist momentan nicht in Sicht. Aktuell teilt die Gewerkschaft dazu mit:

Kliniken in NRW: Jetzt streiken auch die Azubis

+++ Update +++

19.05.2022 – 55 Prozent der Auszubildenden zur Pflegekraft an den Unikliniken in Nordrhein-Westfalen können sich derzeit nicht vorstellen, längerfristig in dem Beruf zu bleiben, den sie gerade lernen. Das ist das Ergebnis einer Befragung unter insgesamt 502 Auszubildenden der Universitätskliniken im Zeitraum April bis Mai. Demnach können sich 56 Prozent der Befragten auch nicht vorstellen, in Vollzeit zu arbeiten. 72 Prozent der Auszubildenden sagen, dass es für sie eine zusätzliche Belastung darstelle, wenn in ihrer Schicht nicht ausreichend Fachkräfte arbeiten. Und auch das sagen die Azubis: Für 54 Prozent von ihnen sind die aktuellen Ausbildungsbedingungen nicht mit ihrem Privatleben vereinbar. Nur 12 Prozent bekommen das hin. Kein Wunder also, dass heute hunderte Auszubildende der Unikliniken in Essen zum Streik zusammengekommen sind. Zu übersehen und zu überhören waren sie nicht.

Viele Versprechen vor der Landtagswahl

In der Krankenhausbewegung „Notruf NRW“ zur Entlastung der Beschäftigten liegt nach Ablauf des 100-Tage-Ultimatums an die Landesregierung Anfang Mai noch immer kein Angebot der Regierung vor. Vor der Landtagswahl am 15. Mai wurden viele Versprechen gemacht. An ihnen werden die Streikenden die neue Regierung messen. Noch steht die aber nicht.

Auch wenn morgen erst einmal weiter verhandelt werden wird, hat die Uniklinik Köln bereits Patienten vor weiteren Einschränkungen durch den bis zum 26. Mai verlängerten Streik an den Unikliniken in Aachen, Bonn, Köln, Düsseldorf, Münster und Essen gewarnt. Das OP-Programm in Köln sei drastisch reduziert, es gebe weiter erhebliche Verzögerungen bei terminierten und bei ambulanten Behandlungen. An der Uniklinik Essen nähmen im Schnitt täglich rund 250 Beschäftigte am Streik teil, das teilte die Klinikleitung dort mit. Hinzu kämen Erkrankungen und Quarantänen wegen Covid-19. Derzeit seien deshalb knapp zwei Drittel der OP-Säle geschlossen.

Vor dem heutigen Streiktag sagte Gabriele Schmidt, ver.di-Landesbezirksleiterin NRW: „Wir brauchen an den Unikliniken qualifiziertes Fachpersonal und das geht nur mit einer guten beruflichen Ausbildung. Kliniken, die in Ausbildung investieren, haben in Zukunft weniger Probleme gutes Fachpersonal zu finden.“

300 Auszubildende von allen sechs Unikliniken am 19. Mai 2022 im Streik in Essen ver.di 300 Auszubildende von allen sechs Unikliniken am 19. Mai 2022 im Streik in Essen
 

07.05.2022 – Acht Tage vor der Landtagswahl sind rund 2.500 Beschäftigte der sechs Unikliniken in NRW durch Düsseldorf gezogen. Vor dem Landtag haben sie noch einmal lautstark auf ihre Forderung nach einem Entlastungstarifvertrag aufmerksam gemacht. Dabei werden die Streikenden tatkräftig unterstützt, denn Beschäftigte aus anderen Branchen, Patient*innen, Sozialverbände und Parteien zeigen sich mit ihnen solidarisch. 

Hauptrednerin war ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler. Sie forderte in ihrer Rede  grundlegende Veränderungen am System. Die Fallpauschalen führten zu deutlichen Fehlsteuerungen, zu Personalabbau auf der einen und unnötigen Leistungen auf der anderen Seite. Ihre Schlussfolgerung: „Die Fallpauschalen müssen weg und durch eine bedarfsgerechte Finanzierung abgelöst werden!“ Auch Beschäftigte kamen bei der Abschlusskundgebung zu Wort, berichteten aus ihrem Arbeitsalltag. Sie machen sichtbar, wie hoch die Belastungen sind, nicht nur in der Pflege, sondern auch in den anderen Bereichen der Unikliniken, etwa in der Küche. Einig waren sich an diesem Tag alle, dass so lange gestreikt wird, bis die Tinte unter einem Entlastungstarifvertrag getrocknet ist. 

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Den kompletten eitrag könnt Ihr durch den Klick auf den nachsteheden Link auf der Homepage  der Gewerkschaft Ver.di lesen.

> https://www.verdi.de/themen/nachrichten/++co++a1ef63b8-ca17-11ec-94f1-001a4a16012a !

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Als AK bleiben wir am Thema dran und werden weiter dazu berichten.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Um welchen Preis wurden die Tarifverhandlungen im Sozial- & Erziehungsdienst abgeschlossen? Alleine die Laufzeit des Tarifvertrages beträgt 5 Jahre! Die Annahme des Vertrages können die Mitglieder noch verhindern!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir kontinuierlich über die Tarifauseinandersetzung im Sozial- und Erziehungsdienst berichtet, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könntn.

> http://ak-gewerkschafter.com/?s=tarifrunde+im+sozial-+%26+erziehungsdienst !

Unseren jüngsten Beitrag zum Thema hatten wir am  29.04.2022 auf unsere Homepage gepostet. Ihr könnt ihn durch den Klick auf den nachstehenden Link direkt aufrufen und nachlesen.

> http://ak-gewerkschafter.com/einige-impressionen-zum-gestrigen-streiktag-28-04-22-im-sozial-erziehungsdienst-nach-dem-01-mai-2022-gehen-die-streiks-weiter/ !

Wie die Gewerkschaft Ver.di jetzt veröffentlicht hat, ist der Tarifkonflikt im Sozial- & Erziehungsdienst beigelegt.

Einigung erzielt

18.05.2022 – Drei Tage dauerten die Verhandlungen mit den Vertreter*innen der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), es war ein hartes Ringen. Lange blockierten die Arbeitgeber die Vorschläge der ver.di-Expert*innen für bessere Bedingungen in den Kitas, im schulischen Ganztag, in der Sozialen Arbeit und in der Behindertenhilfe. Nicht zuletzt durch die bundesweiten Streiks und Aktionen in den vergangenen Wochen kam es am Ende doch zu einer Verständigung. Die sieht zunächst pauschal zwei Entlastungstage vor sowie die Option zur Umwandlung von Entgeltbestandteilen in zwei weitere Entlastungstage. Zudem werden monatliche Zulagen je nach Berufsgruppe zwischen 130 Euro und 180 Euro gezahlt, um die Tätigkeiten im Bereich der Sozial- und Erziehungsdienste aufzuwerten.

„Der Einstieg in Entlastung und die weitere Aufwertung ist gegen die erheblichen Widerstände der kommunalen Arbeitgeber gelungen. Das ist ein weiterer maßgeblicher Schritt, um die Berufe im Sozial- und Erziehungswesen attraktiver zu machen und wirksam gegen Fachkräftemangel vorzugehen.“

Frank Werneke (ver.di-Vorsitzender)

„Dieses Ergebnis ist den Kolleginnen und Kollegen in den Sozial- und Erziehungsdiensten zu verdanken, die in den vergangenen Tagen und Wochen gekämpft und gestreikt haben. Der Einstieg in Entlastung und die weitere Aufwertung ist gegen die erheblichen Widerstände der kommunalen Arbeitgeber gelungen. Das ist ein weiterer maßgeblicher Schritt, um die Berufe im Sozial- und Erziehungswesen attraktiver zu machen und wirksam gegen Fachkräftemangel vorzugehen“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke.

Im Einzelnen sieht das Verhandlungsergebnis neben den „Zwei-plus-zwei“-Entlastungstagen eine monatliche Zulage für Erzieherinnen und Erzieher von 130 Euro vor, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter bekommen 180 Euro mehr. Beschäftigte in der Behindertenhilfe erhalten die Zulage entsprechend ihrer Tabelleneingruppierung. Dazu sieht das Einigungspaket zahlreiche Verbesserungen vor, die zu einer höheren Eingruppierung führen: Erstmalig wird eine Zulage für die Praxisanleitung in Höhe von 70 Euro gewährt; die Auszubildenden der Heilerziehungspflege erhalten ebenfalls zum ersten Mal eine tarifliche Ausbildungsvergütung. Darüber hinaus werden die Stufenlaufzeiten wieder an die allgemeinen Tabellen im öffentlichen Dienst angepasst, so dass schnellere Stufenaufstiege erfolgen und Entwicklungsmöglichkeiten wiederhergestellt werden. 

Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von fünf Jahren bis zum 31. Dezember 2026.

Die Gewerkschaft wird jetzt die Mitglieder zu diesem Verhandlungsergebnis befragen.

 
© ver.di
SuE Einigung Zulage Erziehungsberufe
© ver.di

 

© ver.di

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Durch den KLick auf den nachstehenden Link könnt Ihr die Beiträge direkt auf der Homepage der Gewerkschaft Ver.di lesen.

> https://mehr-braucht-mehr.verdi.de/++co++03f2d052-d6d6-11ec-9aa8-001a4a160129 !

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Aus unserer AK-Sicht ist dieses Tarifergebnis das schlechteste, das bis dato im Bereich des Sozial- & Erziehungsdienstes abgeschlossen wurde, zumal eine LAUFZEIT von fünf Jahren bis zum 31. Dezember 2026 darin vereinbart ist.

Und wenn für die zusätzlichen „Freien Tage“ kein Personal eingestellt wird, kommt es hier zu einer enormen Arbeitsverdichtung!

Wir empfehlen den Kolleginnen und Kollegen die Ablehnung dieses Tarifergebnisses!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Wolfgang Erbe informiert: UPDATE S.O.S NRW Stahlindustrie tausende Entlassungen? – oder Streik für jeden Arbeitsplatz? – Schock für 2.400 Mitarbeiter:  Vallourec schließt Werke in Düsseldorf und Mülheim!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben hat uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) ein Beitrag des Kollegen Wofgang Erbe (http://ak-gewerkschafter.com/?s=wolfgang+erbe) erreicht.

In diesem Beitrag berichtet Wolfgang über UPDATE S.O.S NRW Stahlindustrie tausende Entlassungen? – oder Streik für jeden Arbeitsplatz? – Schock für 2.400 Mitarbeiter:  Vallourec schließt Werke in Düsseldorf und Mülheim!

Wir haben den kompletten Beitrag nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Wolfgang Erbe informiert:

UPDATE S.O.S NRW Stahlindustrie tausende Entlassungen? – oder Streik für jeden Arbeitsplatz? – Schock für 2.400 Mitarbeiter:  Vallourec schließt Werke in Düsseldorf und Mülheim

S.O.S NRW Stahlindustrie tausende Entlassungen? – oder Streik für jeden Arbeitsplatz? 

Bewertungen von Mitarbeitern – Untergehende Firma, welche ihre Mitarbeiter selbst am Ende noch denunziert und ausnutzt

https://www.kununu.com/de/vallourec-mannesmann-v-m-deutschland/kommentare

Ein Stück Düsseldorfer Wirtschaftsgeschichte stirbt:Vallourec-Werke schließen – 2400 Jobs vor dem Aus

Düsseldorf Der französische Konzern Vallourec schließt die traditionsreichen Werke in Düsseldorf und Mülheim. Allein in Düsseldorf verlieren 1650 Menschen ihre Arbeit. Oberbürgermeister Keller ist entsetzt.

In Nordrhein-Westfalen stirbt ein Stück Wirtschaftsgeschichte: Der französische Stahlrohrkonzern Vallourec will seine beiden traditionsreichen Werke in Düsseldorf und Mülheim an der Ruhr schließen. Betroffen seien insgesamt rund 2400 Beschäftigte, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die Produktion soll Ende 2023 eingestellt werden. Die beiden Standorte gehörten früher zur Mannesmannröhren-Werke AG.

Die Werke sind seit über hundert Jahren Teil der rheinischen Wirtschaftsgeschichte: Im Jahr 1899 begannen die Brüder Mannesmann mit der Herstellung nahtloser Stahlrohre in Düsseldorf. Das war damals eine technische Revolution, waren diese doch viel haltbarer als geschweißte Rohre und konnten zudem großindustriell hergestellt werden. 1997 ging der französische Konzern Vallourec ein Joint Venture mit der Mannesmannröhren-Werke AG ein. Nach der feindlichen Übernahme von Mannesmann durch Vodafone im Jahr 2000 gingen die Röhrenwerke an den Stahlkonzern Salzgitter, der wiederum später das Geschäft an Vallourec verkaufte.

Das Unternehmen hatte ein Werk in Düsseldorf-Rath, wo aktuell 1650 Mitarbeiter beschäftigt sind. Ein zweites Werk am Standort Düsseldorf-Reisholz wurde bereits 2020 nach heftigen Protesten geschlossen und hinterließ große Ödnis.

https://rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/vallourec-werke-schliessen-2400-jobs-vor-dem-aus_aid-69929057

Vallourec will jetzt Gespräche mit den Betriebsräten und der IG Metall über einen Interessenausgleich und Sozialplan beginnen. «Wir sind daran interessiert, dass für die Menschen, mit denen wir so lange zusammengearbeitet haben, eine faire und anständige Lösung gefunden wird», sagte Guillemot. «Wir bemühen uns, die Auswirkungen so stark abzumildern wie angesichts der Gesamtsituation möglich.»

«Es ist eine Katastrophe – für die Region, für die Arbeitsplätze», sagte der Geschäftsführer der IG Metall Düsseldorf-Neuss, Karsten Kaus, der Deutschen Presse-Agentur. 

https://www.zeit.de/news/2022-05/18/konzern-vallourec-werke-in-duesseldorf-und-muelheim-schliessen

Schock für 2.400 Mitarbeiter: 

Vallourec schließt Werke in Düsseldorf und Mülheim

Stand: 18.05.2022, 19:56 Uhr

Der Stahlrohrkonzern Vallourec zieht die Reißleine. Wegen anhaltender Verluste schließt das Unternehmen seine Werke in Düsseldorf und Mülheim. Die Produktion endet Ende 2023. Die IG Metall will um die Jobs kämpfen.

Von Olaf Biernat

Schon seit Monaten bangen die Beschäftigten der traditionsreichen Stahlrohrwerke in Düsseldorf und Mülheim um ihre Jobs. Am späten Mittwochnachmittag verkündete Vallourec dann die Hiobsbotschaft: Das Unternehmen schließt seine beiden Werke in NRW, die Produktion soll Ende 2023 eingestellt werden.

Verkauf der Werke gescheitert

Die Mitarbeiter hatten lange gekämpft, zuletzt waren sie zur Zentrale der französischen Muttergesellschaft nach Paris gefahren, um zu demonstrieren. Genutzt hat es nichts. Vallourec sieht jetzt von einem ursprünglich geplanten Verkauf der Werke ab, stattdessen werden sie geschlossen.

Seit November hatte der Konzern versucht, die beiden Werke zu verkaufen. Die Beschäftigten in Düsseldorf und Mülheim produzieren unter anderem Stahlrohre für den Öl- und Gasmarkt.

Tiefrote Zahlen

Als Grund nannte der Stahlrohrkonzern anhaltend rote Zahlen. In den vergangenen sieben Jahren seien 700 Millionen Euro Verluste aufgelaufen. Ursache dafür seien Überkapazitäten in der Branche, sinkende Margen, aber auch externe Faktoren wie Ölkrisen, Strafzölle aus China, die Corona-Krise sowie der von Russland begonnene Krieg in der Ukraine mit dramatischen Auswirkungen.

IG Metall will kämpfen

Die IG Metall sieht das anders. Gerade in der jetzigen Situation, in der viele Länder nach neuen Lieferwegen von Öl und Gas suchen, seien Pipeline-Rohre gefragt. Die Gewerkschaft informiert am Mittwochabend und Donnerstagmorgen die Beschäftigten über die aktuelle Situation und wie es weitergeht. Am kommenden Freitag will dann Vallourec die Beschäftigten im ISS Dome in Düsseldorf unterrichten.

Gespräche über Sozialpläne sollen aufgenommen werden

Vallourec will jetzt Gespräche mit den Betriebsräten und der IG Metall über einen Interessenausgleich und Sozialplan beginnen. „Wir sind daran interessiert, dass für die Menschen, mit denen wir so lange zusammengearbeitet haben, eine faire und anständige Lösung gefunden wird„, sagte Guillemot. „Wir bemühen uns, die Auswirkungen so stark abzumildern, wie es angesichts der Gesamtsituation möglich ist.“

Oberbürgermeister sind betroffen

Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller zeigt sich betroffen: „Wir denken in diesen Stunden an die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, an die traditionsreiche Verbindung zwischen Düsseldorf und Vallourec und an die vielen Jahre guter und vertrauensvoller Zusammenarbeit. Diese Entscheidung stellt für die Menschen und für die Stadt als Industriestandort eine Zäsur dar.“

Mülheims Oberbürgermeister Marc Buchholz ist ebenfalls tief betroffen und kündigte an, sich weiter für die Beschäftigten einzusetzen.

https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/stahlkonzern-vallourec-schliesst-werke-in-muelheim-und-duesseldorf-100.html

Vallourec-Zentrale in Paris verkündet Werksschließungen

Düsseldorfer Traditionsunternehmen schließt in den nächsten 18 Monaten seine Standorte in Düsseldorf und Mülheim a.d. Ruhr

Erstellt: 18.05.2022
Redaktion: Röhl, Wolfgang

Am frühen Mittwochabend hat die Vallourec-Gruppe in Paris die Schließung der Stahlröhren-Werke am Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen bekannt gegeben.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller sagte dazu in einer ersten Stellungnahme: „Die Entscheidung aus der Pariser Konzernzentrale macht uns tief betroffen. Wir denken in diesen Stunden an die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, an die traditionsreiche Verbindung zwischen Düsseldorf und Vallourec und an die vielen Jahre guter und vertrauensvoller Zusammenarbeit. Diese Entscheidung stellt für die Menschen und für die Stadt als Industriestandort eine Zäsur dar. Wir werden weiterhin mit Vallourec im engen Austausch stehen und nach Kräften das Unternehmen, besonders aber die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, auf diesem schwierigen Weg begleiten.“

Hintergrundinformationen zum Unternehmen:

Die Vallourec Deutschland GmbH ist Hersteller von nahtlosen, warmgewalzten Stahlrohren, die im Energiesektor, im Maschinen- und Anlagenbau sowie im Stahlbau genutzt werden. Die Vallourec Deutschland GmbH geht zurück auf die Mannesmann-Röhrenwerke, die seit 1899 am Standort Rath mit ihrer Produktion verortet sind. Der Hauptsitz der Vallourec Deutschland GmbH in Düsseldorf ist heute eine Tochter der französischen Vallourec-Gruppe. Das Unternehmen unterhält in NRW Werke in Düsseldorf und Mühlheim an der Ruhr und beschäftigt an beiden Standorten 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Am Standort Düsseldorf sind rund 1650 Menschen betroffen. Ein zweites Werk am Standort Düsseldorf-Reisholz wurde bereits 2020 geschlossen.

https://www.duesseldorf.de/medienportal/pressedienst-einzelansicht/pld/vallourec-zentrale-in-paris-verkuendet-werksschliessungen.html

VALLOUREC MÜLHEIM AN DER RUHR

„Verkauft und verraten?“

Kollegenzeitung Stahlkocher in einer Extra-Ausgabe vom 15. Mai:

https://www.rf-news.de/2022/kw20/vallourec-beschaeftigte-protestieren-lautstark-vor-pariser-konzernzentrale

Als die Kollegen von Vallourec in Düsseldorf demonstrierten, tönte Vallourec-Boss Guinotte: „Wir werden jetzt alle Anstrengungen unternehmen, um einen neuen, geeigneten Eigentümer mit einem überzeugenden Konzept für eine nachhaltige Zukunft der deutschen Standorte zu finden.“

AUTOMOBILZULIEFERER

Abwarten, bis es zu spät ist?

Abwarten, bis es zu spät ist, das ist gängige Praxis: So wurde der Autozulieferer G-Küpper in Velbert von einem Investor an den nächsten verscherbelt und ging dreimal in die Insolvenz, bis er 2020 endgültig geschlossen wurde.

Die Kollegen von Vallourec wollen das verhindern

Aus Kollegenzeitung „Stahlkocher“

Samstag,  09.04.2022,  18:00 Uhr

Vallourec (ebenfalls von Verlagerung / Schließung bedrohter Automobilzulieferer in Mülheim an der Ruhr, Anm. d. Red.) kann die Produktion keineswegs von heute auf morgen nach Brasilien verlagern. So lange man uns noch braucht, sitzen wir am längeren Hebel. Es gibt keinen Grund, in der Hoffnung auf einen wohltätigen Käufer abzuwarten, bis die Bude zugemacht wird und es für einen Kampf zu spät ist.

Ergreifen wir deshalb die Initiative! Streik für den Erhalt aller Arbeitsplätze – das sind wir uns allen und nicht zuletzt der Zukunft der Jugend schuldig!

https://www.rf-news.de/2022/kw14/abwarten-bis-es-zu-spaet-ist

Aus Kollegenzeitung „Stahlkocher“

Sonntag,  23.01.2022,  18:00 Uhr

Die SPD will jetzt mit dem Mülheimer Oberbürgermeister und Verbänden schon die zweite „Industriekonferenz“ auf der Suche nach einem Investor durchführen. Die stehen wohl nicht Schlange. Nur eines ist klar: Vallourec will uns loswerden, egal wie.

Jahrelang haben sie aus uns die Profite geholt, um die Werke in Brasilien und in den USA und in China aufzubauen. Sollen wir jetzt darauf hoffen, dass sich ein Spekulant findet, der noch ein paar Euros uns herausquetschen will? Werke vor der Schließung zu verkaufen, hat Vallourec in Frankreich vorgemacht. So erlebte die Belegschaft von Saint Soulve in den vier Jahren nach dem Verkauf zwei Insolvenzen und jetzt den vierten neuen Besitzer. Sieht so die „nachhaltige Zukunft der deutschen Standorte“ aus, Herr Guinotte?

2017 wurden die Röhrenwerke von Aulnoye und Berlaimont von Vallourec an den amerikanischen Konkurrenten NOV verkauft und 2020 geschlossen.

Das ganze Theater um den Verkauf hat vor allem einen Zweck: Dass wir passiv abwarten, anstatt jetzt, wo Vallourec uns braucht, einen konsequenten Kampf zu führen. Das zeigt aber auch ihre Furcht vor einem solchen Kampf.

https://www.rf-news.de/2022/kw03/verkauft-und-verraten

Thyssenkrupp das Grobblech-Werk im Duisburger Süden vor Schließung?

Kämpferisch trat die Vallourec-Belegschaft aus Mülheim und Düsseldorf am Montagmorgen in Paris auf. Nach Schätzung der IG Metall demonstrierten rund 1000 Beschäftigte vor der Konzernzentrale. Auch französische Kolleginnen und Kollegen zeigten sich solidarisch.

Gesamtbetriebsratsvorsitzender Ayhan Üstün ist gerüht, er kann die Tränen nicht verbergen. „Das ist eine Fehlentscheidung“, sagt er. Seit Jahren hat er gekämpft, hat Konzepte vorgelegt und die Manager aufgefordert: Erschließt neue Märkte, entwickelt neue Produkte. Die Belegschaft hat verzichtet, um das Unternehmen zu retten – jetzt macht eines der Werke trotzdem zu.

Es ist eine von vielen Fehlentscheidungen, die die Manager getroffen haben. Zu spät reagierten sie, zu unentschlossen agierten sie. Vallourec stellt Stahlrohre her, und das Werk in Reisholz war komplett vom chinesischen Markt abhängig. Das Geschäft läuft seit Jahren schleppend, weil Rohre für Kohlekraftwerke oder für Öl- und Gasanlagen weniger nachgefragt werden. Den Umschwung hat das Management verpasst. Erst kürzlich richtete Vallourec eine Abteilung für den Markt im Bereich der erneuerbaren Energien ein. „Super Idee“, sagte Üstün, „aber leider zehn Jahre zu spät“. Als die Chinesen jetzt noch einen 58-prozentigen Strafzoll erließen, machte Vallourec kurzen Prozess.

Für Betriebsrat Ayhan Üstün ist die Werksschließung ein Anlass, um zu warnen. „Mir geht es nicht nur um den Standort Reisholz“, betont er. Es gehe „um Standorte in ganz Europa“. Denn wenn der schleichende Niedergang „so weitergeht, verliert Europa seine industrielle Basis“, sagt er. Anderswo würden die Kapazitäten aufgebaut, die hier in Europa wegfallen. „Jeder soll seine Kapazitäten haben“, sagt er, „aber nicht auf Kosten Europas“.

Schock in Duisburg

Stahlbeschäftigte in Duisburg dürften das ähnlich sehen. Dort will Thyssenkrupp das Grobblech-Werk im Duisburger Süden zum Verkauf anbieten. Sollte sich kein Käufer finden, soll es geschlossen werden. 800 Beschäftigte könnten betroffen sein. „Die Managementfehler der vergangenen Jahre dürfen nicht den Menschen auf den Deckel geschrieben werden“, fordert IG Metall-Bezirksleiter Knut Giesler angesichts der Schocknachricht aus Duisburg.

Die IG Metall fordert von der Politik seit langem: Lasst die Stahlindustrie in Europa nicht im Regen stehen. Im Februar wanderten Stahlarbeiter aus dem Saarland in einem Protestmarsch zu Fuß nach Brüssel (siehe Seite 7). Die IG Metall fordert, dass Investitionen finanziell gefördert werden, damit die Stahlindustrie auf die neue Wasserstofftechnologie umschwenken kann. „Und wir fordern handelspolitische Maßnahmen“, sagt IG Metall-Stahlexperte Heiko Reese. Es müssten international gleiche Wettbewerbsbedingungen herrschen.

Bei Vallourec und bei Thyssenkrupp soll zwar vorerst niemand arbeitslos werden. Die Unternehmen haben – auch auf Druck der IG Metall – versprochen, dass niemand ins Bergfreie fällt. Das ist aber noch kein Grund aufzuatmen. Wenn nichts passiere, sagt Vallourec-Betriebsrat Ayhan Üstün, „gehen wir in Europa Stück für Stück kaputt“.

https://www.igmetall.de/service/publikationen-und-studien/metallzeitung/metallzeitung-ausgabe-maerz-2020/ein-trauriger-tag-fuer-stahl

https://www.igm-vad.de/

https://www.facebook.com/VKLRath/

https://www.spd-duesseldorf.de/2022/04/26/spd-spitzenkandidat-thomas-kutschaty-besucht-vallourec-werk-in-duesseldorf-rath-industrie-muss-wieder-chefsache-werden/

Rund 1000 Beschäftigte des Stahlrohreherstellers Vallourec aus den Werken im Düsseldorfer Stadtteil Rath und in Mülheim an der Ruhr haben am Montagmorgen vor der Zentrale des französischen Konzerns in Paris für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstriert.

Kämpferisch trat die Vallourec-Belegschaft aus Mülheim und Düsseldorf am Montagmorgen in Paris auf. Nach Schätzung der IG Metall demonstrierten rund 1000 Beschäftigte vor der Konzernzentrale. Auch französische Kolleginnen und Kollegen zeigten sich solidarisch.

Foto: Jörg Schlüter

https://www.antenneduesseldorf.de/artikel/duesseldorfparis-vallourec-protest-wegen-ungewisser-zukunft-1313074.html

MÜLHEIM.  Vor dem gefürchteten 18. Mai protestieren rund 1000 Vallourec-Leute in Paris. Die Signale stehen auf Schließung, die Belegschaft gibt nicht auf.

https://www.nrz.de/staedte/duesseldorf/vallourec-beschaeftigte-protestieren-vor-der-pariser-zentrale-id235363599.html

https://www.antenneduesseldorf.de/artikel/duesseldorfparis-vallourec-protest-wegen-ungewisser-zukunft-1313074.html

https://www.wiwo.de/themen/vallourec

Zukunftsangst bei Vallourec: Mitarbeiter fahren zu Konzernzentrale nach Paris

Stand: 16.05.2022, 11:17 Uhr

1000 Vallourec-Beschäftigte aus Düsseldorf und Mülheim sind zur Zentrale nach Paris gefahren, um am Montag Antworten zur Zukunft des Röhrenwerks einzufordern.

Seit Monaten schon bangen die rund 2300 Beschäftigten der Vallourec-Röhrenwerke in Düsseldorf und Mülheim um ihre Arbeitsplätze. In der Nacht von Sonntag auf Montag sind etwa 1000 Mitarbeiter mit Bussen nach Paris zur Konzernzentrale aufgebrochen, um Antworten einzufordern.

Treffen mit der Unternehmensleitung

Gemeinsam wollen sie zeigen, dass es um Existenzen von Menschen und Familien geht, die Antworten benötigen für mehr Sicherheit in der Zukunft. Am Montagvormittag sollen sie auf die Unternehmensleitung treffen.

Der französische Rohrkonzern hatte 2021 in Düsseldorf mitgeteilt, seine zwei Werke in der Landeshauptstadt und Mülheim wegen anhaltender Verluste zu verkaufen. Gründe dafür seien hart umkämpfte Märkte, die Coronakrise und gestiegene Rohstoff- und Energiepreise.

Entscheidung am Mittwoch erwartet

Laut IG Metall will Vallourec am Mittwoch neben den üblichen Quartalszahlen eine Entscheidung über die Zukunft der Werke verkünden. Das Unternehmen zählt mit seinen Werken in Düsseldorf und Mülheim als zweitgrößter Industriestandort in NRW und blickt auf 120 Jahre Industriegeschichte zurück.

 Montagmorgen in Paris auf. Nach Schätzung der IG Metall demonstrierten rund 1000 Beschäftigte vor der Konzernzentrale. Auch fran

2.300 Mitarbeiter bangen um Arbeitsplätze

Verfügbar bis 16.05.2023

Über dieses Thema berichtete der WDR am 16.05.2022 im Hörfunk auf WDR2.

https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/vallourec-mitarbeiter-bangen-um-jobs-100.html

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