Herr Werner Schell aktuell: „Da aber Präventionsmaßnahmen ein ´Stiefkind´ im deutschen Gesundheitssystem sind, sollte immer mal wieder auf die entsprechenden Erfordernisse aufmerksam gemacht werden!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben hat uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine Mitteilung des Herrn Werner Schell (http://ak-gewerkschafter.com/?s=werner+schell) erreicht.

(Das Eigenfoto des Werner Schell zeigt selbigen in Aktion.)

Wir haben diesen NEWSLETTER nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „GESUNDHEITSPOLITIK“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/gesundheitspolitik/) archiviert.

Auch Herrn Schell sagen wir an dieser Stelle wieder ein herzliches Dankeschön für sein unermüdliches Engagement!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Herr Werner Schell aktuell:

 Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk

Unabhängige und gemeinnützige Initiative

Vorstand: Werner Schell – Harffer Straße 59 – 41469 Neuss

Tel.: 02131 / 150779

E-Mail: ProPflege@wernerschell.de

Internet: https://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

18.01.2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen der Studie „Hohes Alter in Deutschland“ (D80+) wird u.a. darüber berichtet, dass die Generation 80+ mehrheitlich mit ihrer Gesundheit zufrieden ist. Der dazu vorgelegte Bericht hat nochmals Veranlassung gegeben, darauf aufmerksam zu machen, dass es großen Sinn macht, möglichst zeitgerecht auf eine gesunde Lebensführung zu achten und damit die Voraussetzungen zu schaffen, Krankheiten zu vermeiden oder weit hinauszuschieben.

Nachfolgend habe ich dazu einige Hinweise zusammen gestellt und rege an, das Thema in geeigneter Weise aufzugreifen. Gesundheit ist nämlich kein Zufall und meist die Folge von geeigneten Präventionsmaßnahmen. Da aber Präventionsmaßnahmen ein „Stiefkind“ im deutschen Gesundheitssystem sind, sollte immer mal wieder auf die entsprechenden Erfordernisse aufmerksam gemacht werden.

Mit freundlichen Grüßen

Werner Schell – Diplom-Verwaltungswirt – Oberamtsrat a.D. – Buchautor/Journalist – Dozent für Pflegerecht

Mitglied im Verband der Medizin- und Wissenschaftsjournalisten e. V.

https://www.vmwj.de

https://www.wernerschell.de – Pflegerecht und Gesundheitswesen

Infos auch bei https://www.facebook.com/werner.schell.7 bzw. https://twitter.com/SchellWerner

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Kollege Udo Buchholz informiert für den BBU: Massenproteste gegen die Gasgewinnung in Gronigen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir über den Kollegen Udo Buchholz, dem Vorstandsmitglied und Pressesprecher des BBU (http://ak-gewerkschafter.com/?s=udo+buchholz+bbu) eine weitere Pressemitteilung des BBU erhalten. Darin berichtet Kollege Udo Buchholz über Massenproteste gegen die Gasgewinnung in Gronigen.

Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/atompolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelharrt -Koordinator-

 

(Das linke Eigenfoto zeitgt den Kollegen Udo Buchholz.)

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Kollege Udo Buchholz informiert:

BBU-Pressemitteilung, 17.01.2022

Massenproteste gegen die Gasgewinnung in Gronigen

(Bonn, Groningen, 17.01.2022) Mit einer Großdemonstration wurde am
Samstag (15.01.2022) in Groningen (NL) u. a. für ein Ende der dortigen
Gasgewinnung demonstriert. Der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) hat darauf hingewiesen, dass sich an der
eindrucksvollen Demonstration rund 10.000 Menschen beteiligt haben. Sie
zogen mit einem Fakkelmarsch durch die Innenstadt von Groningen.
Zeitgleich wurde der Protest von mehr als 230.000 Menschen im Internet
unterstützt, die virtuelle Fakkeln anzündeten und sich damit mit der
Bevölkerung in Groningen solidarisierten.

Als Folge der langjährigen Gasförderung bei Groningen kam es in der
Vergangenheit immer wieder zu Erdbeben, Bodenabsenkungen und Schäden an
Gebäuden. Es gab in Groningen immer wieder Proteste. Zur jüngsten
Demonstration wurde aufgerufen, nachdem kürzlich Pläne zur weiteren
Gasgewinnung bekannt wurden. Es sollen weitere 7,8 Milliarden Kubikmeter
Gas gefördert werden – unter anderem für Lieferungen in die
Bundesrepublik Deutschland.

(vgl.
https://www.welt.de/wirtschaft/article236154406/Habeck-Niederlande-beschweren-sich-ueber-hohen-deutschen-Gasbedarf.html)

„Die Proteste in Groningen verdeutlichen, dass der Einsatz erneuerbarer
Energiequellen international verstärkt werden muss“, betont
BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz. Und weiter bekräftigt Buchholz,
„dass die Nutzung der Atomenergie in keiner Form umweltverträglich ist.
Immer wieder gibt es in Atomkraftwerken und Uranfabriken Störfälle und
weltweit gibt es kein sicheres Endlager für den hochgefährlichen Atommüll“.

In den Niederlanden gibt es Pläne zum Bau von zwei neuen
Atomkraftwerken. Der BBU lehnt diese Pläne ab. Schon in der
Vergangenheit hat der BBU immer wieder grenzüberschreitend Proteste
gegen Atomprojekte in den Niederlanden unterstützt.

Weitere Informationen:

https://dvhn.nl/groningen/Steek-hier-digitaal-een-fakkel-aan-voor-Groningen-en-toon-je-solidariteit-met-het-aardbevingsgebied-27395385.html

https://www.nrc.nl/nieuws/2022/01/16/duizenden-mensen-lopen-mee-in-fakkeltocht-groningen-tegen-gaswinning-2-a4079424

https://groninger-bodem-beweging.nl

https://www.laka.org

https://www.bbu-online.de

https://uranium-network.org/blog

https://dont-nuke-the-climate.org

Engagement unterstützen

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter
http://www.bbu-online.de und telefonisch unter 0228-214032. Die
Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72
Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str.
55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.

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WeMove.EU informiert: „Wir brachten einen EU-Kommissar dazu, sein Büro zu verlassen!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir haben als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AL) die Mitteilung von WeMove.EU (http://ak-gewerkschafter.com/?s=wemove.eu) vom 16.01.2022 unter dem Titel „Wir brachten einen EU-Kommissar dazu, sein Büro zu verlassen!“ erhalten und zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage zu posten.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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WeMove.EU informiert:

an einem kalten Montagmorgen im Dezember hatten wir es geschafft: Diese engagierte Gemeinschaft brachte einen EU-Kommissar dazu, sein Büro zu verlassen und sich auf der Straße unsere Forderungen zum Schutz der Meere und des Klimas anzuhören!

Um wahrgenommen zu werden, hatten wir etwas gebraucht, das auffällt. Kleine Spenden aus unserer gesamten Gemeinschaft haben es dann ermöglicht:

Aktivist*innen und Künstler*innen von WeMove Europe und Partner*innen trugen in Anlehnung an den französischen Meeresforscher Jacques Cousteau eine markante rote Mütze. Sie verbrachten Stunden damit, ein riesiges, buntes Pop-up-Buch zu bauen – und schufen ein kleineres für den Ozean-Kommissar Virginijus Sinkevičius ganz persönlich.

WeMove Europe-Aktivistin Anya und andere Aktivist*innen bei der Übergabe des auf dem Film “Life Aquatic” basierenden Pop-up-Buches an Ozean-Kommissar Virginijus Sinkevičius (Foto: Oliver Hoslet).

Das Buch erzählt die Geschichte von Ihnen und mehr als 150.000 anderen Menschen, die eine gesunde Zukunft für unsere Ozeane wollen. [1] Eine Zukunft, die es nicht geben kann, solange wir die zerstörerische Grundschleppnetzfischerei nicht verbieten – eine Praxis, bei der riesige Netze über den Meeresboden pflügen, alles zerstören und Meerestiere töten. [2]

Link zum Video der Aktion auf YouTube
Link zum Video der Aktion auf YouTube
Sinkevičius sagte zu uns: Das ist etwas, das wir umsetzen müssen.“ [3] Zudem sagte er, dass ihn das Buch, während die Kommission den Aktionsplan für Ozeane 2022 vorbereite, ständig daran erinnern werde, Maßnahmen zu ergreifen! [4] Er werde es sogar seinen Kindern geben.

Gemeinsam haben wir damit auch für Schlagzeilen in vielen Sprachen und in ganz Europa gesorgt: von Le Monde und dem Medienspiegel der Europäischen Kommission über den Irish Examiner bis hin zum Handelsblatt. [5]

Aber das war noch nicht alles: Dank der Tatkraft dieser Gemeinschaft haben wir die Titelseiten von Politico bestimmt. Tausende von uns sorgten mit einem kleinen Beitrag dafür, dass wir zusammen über die nötigen Mittel verfügten, um schnell zu handeln und den benötigten Anzeigenplatz zu kaufen. Politico liegt überall in den Büros der EU-Entscheidungsträger*innen aus, sichtbar für Politiker*innen wie Sinkevičius – ob auf dem Weg zu Sitzungen oder in der Kaffeepause.

Unsere Brüsseler Aktivistin Anya mit dem Titelblatt des Politico-Magazins, das zeigt, dass mehr als 150.000 Europäer*innen sich für #BanBottomTrawling einsetzen.

Parallel erhöhten wir den Druck, indem wir mehr als 40.000 E-Mails an Sinkevičius und an den Vizepräsidenten für den Green New Deal, Frans Timmermans, schickten. Unsere Forderung auch in den Postfächern: das Verbot der Grundschleppnetzfischerei im Meeres-Aktionsplan.

Ich bin jetzt hoffnungsvoller denn je, dass die EU der zerstörerischen Fischerei Einhalt gebieten wird – für gesunde, florierende und widerstandsfähige Meere.

Aber wir werden nicht aufhören. Bis ins Frühjahr werden wir die Diskussion über den EU-Aktionsplan für Ozeane verfolgen – und zwar jeden Schritt. Damit den Versprechen und Zusagen auch Taten folgen. In diesem Sinne: Fortsetzung folgt!

Danke, dass Sie Teil der WeMove Europe-Gemeinschaft sind. Danke für alles, was Sie tun.

Annemarie Botzki (Berlin)
für das gesamte WeMove Europe Team

Referenzen:
[1] Die Bilder des Pop-up-Buches finden Sie hier: https://twitter.com/wemoveEU/status/1471859351602311171
Ein kurzes Video, wie das Pop-up-Buch aussieht: https://twitter.com/wemoveEU/status/1472834324605161473
[2] Die Grundschleppnetzfischerei ist eine der zerstörerischsten Methoden zum Fischfang. Ihr extensiver Einsatz für den kommerziellen Fischfang hat starke Auswirkungen auf die marinen Ökosysteme und führt oft zu irreversiblen Schäden empfindlicher Lebensräume.
Mehr dazu: https://europe.oceana.org/en/our-work/bottom-trawling/overview
[3] Videoaufzeichnung von Ozean-Kommissar Sinkevičius am 21. Dezember 2021.
https://www.dropbox.com/s/cch04h92qhauh4r/Commissaire%20europ%C3%A9en%20full.mp4?dl=0
Bitte beachten Sie, dass Sie kein Dropbox-Konto benötigen, um den Film anzusehen (Sie können die Pop-up-Fenster schließen, die nach den Anmelde-/Registrierungsdaten fragen).
[4] Im Jahr 2020 veröffentlichte die EU ihre Biodiversitätsstrategie für die nächsten zehn Jahre. Die Strategie beinhaltet die Verpflichtung, die Krise der biologischen Vielfalt zu stoppen und einen „Aktionsplan zur Erhaltung der Fischereiressourcen und zum Schutz der Meeresökosysteme“ zu entwickeln, den wir kurz Aktionsplan für Ozeane nennen.
Der EU-Aktionsplan für Ozeane soll den Einsatz der zerstörerischsten Fanggeräte einschränken und einen Plan für den Übergang zu einer schonenden Fischerei erstellen. Er hat ein enormes Potenzial, die Gesundheit der Ozeane wiederherzustellen, aber die Details sind sehr wichtig.
[5] Le Monde (auf Französisch): https://www.lemonde.fr/planete/article/2022/01/03/le-chalutage-de-fond-denonce-comme-la-pire-technique-de-peche_6107979_3244.html
Irish Examiner (auf Englisch): https://www.irishexaminer.com/news/arid-40770036.html
EC Media Review, siehe hier:

EC Media Review

Handelsblatt: https://www.handelsblatt.com/dpa/wirtschaft-handel-und-finanzen-150-000-menschen-fordern-teilverbot-schaedlicher-fischfangmethode/27909854.html !

WeMove Europe ist eine Gemeinschaft von Menschen aus allen Lebensbereichen, die Europa ihre Heimat nennen,
unabhängig davon, wo wir geboren wurden, wo wir leben oder wen wir lieben.
Im Namen einer besseren Zukunft für die Menschen und den Planeten kommen wir zusammen, um Petitionen zu unterschreiben, Briefe zu verschicken und auf der Straße zu protestieren, um unseren Stimmen Gehör zu verschaffen.
Unsere Macht kommt von einander. Und es ist dank kleiner Spenden, Fünfer und Zehner, dass wir weitermachen können.

manni bitte helfen Sie, WeMove Europe weiterhin zu stärken, indem Sie einen Beitrag leisten.

 

https://www.wemove.eu/de/spenden

 

 

WeMove Europe SCE mbH | Planufer 91 Berlin | www.wemove.eu | Datenschutzerklärung | Abmelden

 

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Wir haben den NEWSLETTER Nummer 02/2022 des Kollegen Harald Thomé für Euch bei uns online gestellt!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir den NEWSLETTER Nummer 02/2022 des Kollegen Harald Thomé (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=harald+thom%C3%A9)

                                Bildergebnis für fotos von tacheles e. v. und harald thomé

erhalten und für Euch auf unserer Homepage nachstehend online gestellt sowie in den Kategorien „HARTZ IV“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/hartz-iv/) und „SOZIALPOLITIK (http://ak-gewerkschafter.com/category/sozialpolitik/) archiviert.

Diesen NEWSLETTER Nummer 02/2022 könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link auch direkt auf der Homepage von

online lesen.

> https://tacheles-sozialhilfe.de/newsticker/thome-newsletter-02-2021-vom-16-01-2022.html !

Dem Harald sagen wir wieder ein herzliches Dankeschön für sein unermüdliches Engagement im sozialpolitischen Sektor und wünschen ihm für das Jahr 2022 wieder das ALLERBESTE!!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Thomé Newsletter 02/2021 vom 16.01.2022

Liebe Kolleginnen und Kollegen,  sehr geehrte Damen und Herren,

mein heutiger Newsletter zu folgenden Themen: 

1. Zum Heizkostenzuschuss im Wohngeld und den fehlenden Hilfen für SGB II- /SGB XII- und AsylbLG-Leistungsbeziehende
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Die neue Bundesregierung hat jetzt ihren Gesetzesentwurf zum Heizkostenzuschlag im WoGG veröffentlicht. Danach plant die Bundesregierung einen einmaligen Heizkostenzuschuss von 135 € für eine Person, 175 € für zwei und weitere 35 € für jedes zu berücksichtigende Haushaltsmitglied, insofern diese für mindestens ein Monat des Bewilligungszeitraums in der Zeit vom 1. Oktober 2021 bis zum 31.März 2022 Wohngeld bezogen haben. Immerhin wurde geregelt, dass dieser einmalige Heizkostenzuschuss bei anderen Sozialleistungen anrechnungsfrei zu bleiben hat (§ 8 HeizkostenzuschussG 2022 – E). Davon sollen laut Gesetzesbegründung 710.000 Haushalte profitieren.  
Den Gesetzesentwurf gibt es hier: https://t1p.de/cb60

Es stellt sich dabei die Frage, was passiert mit den SGB II/SGB XII und AsylbLG-Leistungsbeziehenden?

a. Gefahr der Unterdeckung im Bereich der Heizkosten für SGB II/SGB XII – Leistungsbeziehende
Hier müssen Heizkosten aufgrund der Regelungen über die jeweiligen Heizkostenregelungen nach § 22, 1 SGB  II und §35,1 SGB XII  und erst recht aufgrund des Sozialschutzpakets nach § 67 Abs. 3 SGB II und § 141 Abs. 3 SGB XII zwar im Regelfall in tatsächlicher Höhe übernommen werden.
Ausnahmen gibt es aber, und zwar bei den Haushalten, bei denen die Heizkosten schon zuvor wegen vorheriger Unangemessenheit gekürzt wurden (§ 67 Abs. 3 S. 3 SGB II/§ 141 Abs. 3 S. 3 SGB XII). Diese Regelung muss dringend korrigiert werden! 

b. Gestiegene Energie und Lebenshaltungskosten
Überhaupt nicht berücksichtigt sind die massiv gestiegenen Kosten für Haushaltsenergie und Lebenshaltung.  Diese Kosten explodieren schier und das Bundesverfassungsgericht hat in Bezug auf solch eine Situation vorgegeben:

Kommt es zu kurzfristig „auftretende[n], extreme[n] Preissteigerungen“ sei zwingend eine kurzfristige Anpassung vorgeschrieben.
Dies wurde in dem Kurzgutachten von Prof. Anne Lenze (https://t1p.de/p9sgs hervorragend rausgearbeitet.

Exakt eine solche Situation, die das BVerfG genannt hat, liegt jetzt vor: die Lebenshaltungs- und Energiekosten schnellen in die Höhe und es ist daher JETZT an der Zeit für einen Sofortzuschlag von 100 € monatlich!

Das bedeutet, die Bundesregierung hat jetzt eine kurzfristige Lösung für diesen Personenkreis zu schaffen. Die eine Möglichkeit ist ein regelsatzerhöhender Sofortzuschlag für die SGB II/SGB XII und AsylbLG-Leistungsbeziehenden von 100 EUR zumindest für die erste Person. Die Alternative ist, die Höhe der Mehrkosten für Energie und Lebenshaltungskosten kurzfristig zu ermitteln und es gibt einen Zuschlag nach § 21 Abs. 6 SGB II bzw. als Regelsatzerhöhung nach § 27a Abs. 4 SGB XII und nach § 6 Abs.1 AsylbLG. Diese Regelung könnte durch Dienstanweisung aus dem Arbeitsministerium getroffen werden.

Die Verpflichtung zu handeln besteht aufgrund der Maßgaben des Bundesverfassungsgerichts, Vorschläge liegen auf dem Tisch, nun sind die Bundesregierung oder Herr Heil gefragt.

2. Kindergrundsicherung für alle – Es darf keine Kinder erster und zweiter Klasse geben!
—————————————————————————-

Das fordert Claudius Voigt von der GGUA. Die Kindergrundsicherung ist eines der sozial- und familienpolitischen Prestigeprojekte der neuen Bundesregierung. In ihr sollen verschiedene Leistungen wie Kindergeld, Sozialhilfeleistungen für Kinder, Teile des Bildungs- und Teilhabepakets sowie der Kinderzuschlag gebündelt und einfach und automatisiert berechnet und ausgezahlt werden. Dabei soll ein „Garantiebetrag“ einkommensunabhängig und ein „Zusatzbetrag“ abhängig vom Elterneinkommen geleistet werden. „Diese Leistung soll ohne bürokratische Hürden direkt bei den Kindern ankommen und ihr neu zu definierendes soziokulturelles Existenzminimum sichern“, heißt es einigermaßen ambitioniert im Koalitionsvertrag.
Mehr dazu: https://t1p.de/u02k

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Quereinsteiger für einen neuen Beruf/Job: Qualifizierung Sprinklertechniker® (m/w/d) mit IHK-Zertifikat. – Wird mit 100% gefördert (BGS)

Optional ist der Theorie-Unterricht in Zukunft auch online möglich.

Die Qualifizierung erfolgt bei der ZFB – Zentrum für Brandschutztechnik GmbH.

Während der 6 oder 8 Monate (Option: mit fachbezogenem Sprachtraining) der Qualifizierung, erlernt man umfassende Kenntnisse über den Service und die Montage von Feuerlöschanlagen, und die dazugehörenden Betriebsabläufe.

Die Teilnehmer erhalten mit dem Zertifikat Sprinklertechniker*in (ZFB/IHK) hervorragende Möglichkeiten im nationalen und internationalen Arbeitsmarkt, denn:

Allein bundesweit werden ca. 17.000 Arbeitskräfte gesucht. Die Branche ist krisensicher, und befindet sich stetig im Wachstum.

Durch die enge Zusammenarbeit der ZFB mit Brandschutzunternehmen, wird die Vermittlung in einen Job unterstützt und garantiert.

Den nächsten Kursstart und mehr Informationen können Sie anfragen unter:

02058 – 77921 60

bewerbung@zfb.eu

https://zfb.eu

3. Tabellarische Übersicht: Die Möglichkeiten eines unbefristeten Aufenthalts im Aufenthaltsgesetz / Tabelle für 2022
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Aus der Beschreibung der GGUA: Für Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit stellt sich spätestens nach einigen Jahren in Deutschland die Frage nach den Möglichkeiten eines unbefristeten, sicher(er)en Aufenthaltsrechts. Dies gilt sowohl für Drittstaatsangehörige, die in Deutschland ihr Studium abgeschlossen haben oder als Fachkräfte hier leben, als auch für Menschen, die einen Aufenthalt aus familiären oder aus humanitären Gründen haben. Nur ein unbefristetes Aufenthaltsrecht gibt eine recht hohe rechtliche Sicherheit, die auch dann nicht mehr gefährdet ist, wenn zum Beispiel der Arbeitsplatz verloren geht oder man sich trennt. Für Drittstaatsangehörige sieht das Aufenthaltsgesetz zwei unbefristete Aufenthaltstitel vor: die Niederlassungserlaubnis und die Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU. Aber – wen würde es überraschen – so einfach ist die Sache nicht: Es gibt nämlich nicht die eine Niederlassungserlaubnis, sondern 18 verschiedene. Welches die richtige ist, hängt unter anderem davon ab, zu welchem Zweck und mit welchem Aufenthaltstitel man sich zuvor schon in Deutschland aufgehalten hat.

Hier gibt es die Übersicht: https://t1p.de/glc2

4. Verschiedene neue Weisungen zum WoGG, UVG und SGB II
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Dann möchte ich auf im Rahmen der Kampagne für mehr Behördentransparenz auf verschiedene neue Weisungen hinweisen, sie sind jetzt neu veröffentlicht:

Richtlinien Unterhaltsvorschuss

Richtlinien Wohngeld

SGB II

5. Menschrechtsinstitut legt Bericht zur Menschenrechtslage in Deutschland vor                                                                                       —————————————————

Aus dem Vorwort zum Bericht: „Die Pandemie hatte und hat bis heute eine menschenrechtliche Dimension. Sie hat neue Gefährdungen der Grund- und Menschenrechte hervorgebracht und bestehende Gefährdungen sichtbarer gemacht oder sogar verstärkt – genannt seien bespielhaft die Lebensbedingungen in Unterkünften für obdachlose oder geflüchtete Menschen und häusliche Gewalt.

Rassismus, Antisemitismus und Demokratiefeindlichkeit wurden in der Corona-Pandemie ebenfalls sichtbarer und teilweise auch stärker. Menschen, die asiatisch gelesen wurden, waren vermehrt verbalen und körperlichen Übergriffen im öffentlichen Raum ausgesetzt. Nach lokalen Pandemie-Ausbrüchen gab es Äußerungen von Politikerinnen, die migrantischen Personen die Schuld an diesen Ausbrüchen zuwiesen. Doch gerade politische Verantwortungsträgerinnen müssen Rassismus entgegentreten und dürfen ihn keinesfalls befeuern. Denn es geht um die Grundlagen unseres Zusammenlebens: die Anerkennung, dass alle Menschen mit gleicher Würde und gleichen Rechten ausgestattet sind.

Corona war nicht alles. 2020 haben wir viele andere Themen mit menschenrechtlicher Dimension in den Blick genommen und weiterverfolgt. So machte das Institut öffentlich immer wieder auf den Zusammenhang von Klimawandel und Menschenrechten aufmerksam und suchte engagiert mit europäischen und internationalen Partnern nach Lösungen“.

https://dserver.bundestag.de/btd/20/002/2000270.pdf

6. SOZIALRECHT-JUSTAMENT 1-2022
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Im neuen SOZIALRECHT-JUSTAMENT  1-2022 hat der Kollege Bernd Eckardt die Probleme der Bedarfsdeckung im Falle »temporärer Bedarfsgemeinschaften« im SGB II. Tatsächlich wurde die besondere Lebenslage von Kindern getrenntlebender Eltern bei der Konzeption des SGB II schlicht übersehen. Das Bundessozialgericht hat zwar schon im Jahr 2006 die Konstruktion der »zeitweisen Bedarfsgemeinschaft« erfunden, ohne sich aber näher mit der besonderen Bedarfssituation von Kindern auseinandersetzen, die im Rahmen des Umgangsrechts einer weiteren Bedarfsgemeinschaft angehören. Dabei ist es weitgehend geblieben. Im Jahr 2015 wurde den Kindern allenfalls in begründeten Einzelfällen die Möglichkeit eines besonderen Bedarfs zugestanden. Ende letzten Jahres hat das Bundesozialgericht (B 14 AS 73/20 R vom 14.12.2021) wiederum bestätigt, dass solche Bedarfe nur in Einzelfallentscheidungen berücksichtigt werden können. Das gilt nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts auch für die Bedarfe der Unterkunft. Im SOZIALRECHT-JUSTAMENT gehe ich ausführlich auf die aktuelle Rechtsprechung ein.

Hier das neue SJ zum Download: https://t1p.de/ufah

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7. Nächste SGB II – Grundlagenseminare
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In dieser zweitägigen Fortbildung wird ein grundlegender Durch- und Überblick über das SGB II mit dem Schwerpunkt des Leistungsrechts gegeben. Die Teilnehmenden werden danach einen fundierten und systematischen Überblick, mit kritischem Blick auf die Details haben. Es werden dabei Möglichkeiten von parteiischer Beratung und Gegenwehr und Möglichkeiten der Durchsetzung der Rechte der Ratsuchenden aufgezeigt.

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–  28./29. März 2022   als Online-Seminar (1 Platz)
–  04./05. April 2022    als Online-Seminar
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–  30./31. Mai 2022     als Online-Seminar
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Weitere Infos aus diesem NEWSLETTER und das Impressum nach dem Klick auf den hier stehenden Link:

> https://tacheles-sozialhilfe.de/newsticker/thome-newsletter-02-2021-vom-16-01-2022.html !

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Kollege Wolfgang Erbe informiert über INFLATIONSALARM und über die Inflation, die die bürgerlichen Politiker/Innen nicht stoppen kann und anderes mehr!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) wieder ein hochinteressantes Info-Potpourri unseres AK-Kollegen Wolfgang Erbe (http://ak-gewerkschafter.com/?s=wolfgang+erbe) erhalten. Darin berichtet Wolfgang u. a. über INFLATIONSALARM und über die Inflation, die die bürgerlichen Politiker/Innen nicht stoppen kann!

Wir haben dieses Info-Potpourri in seiner Gänze zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme nachstehend auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Wolfgang Erbe informiert:

VERDAMMT SPANNEND UND UNTERHALTSAM – Flatland | Full Action Sci-Fi Movie | Dennis Hopper + Guerilla + Liberté + INFLATIONSALARM! – Streik! Inflation – bürgerliche Politiker werden sie nicht stoppen! + Reisen schneller als das Licht?

Erik W. Lentz, Ph.D. WISSENSCHAFTLER

https://www.eriklentzphd.com/

Flatland | Full Action Sci-Fi Movie | Dennis Hopper

Soolking feat. Ouled El Bahdja – Liberté [Clip Officiel] Prod by Katakuree

https://www.youtube.com/watch?v=CTAH-AqYm48&list=RDfiys5d-Hfd4&index=4

INFLATIONSALARM! – Streik!

Inflation – bürgerliche Politiker werden sie nicht stoppen!

Erneut – jetzt auf 5,3 Prozent – ist die offizielle Inflationsrate gegenüber dem Vorjahresmonat im Dezember gestiegen. Für die große Masse der Bevölkerung, vor allem für Arbeiterhaushalte, liegt die Teuerung weit darüber, mindestens bei 10 Prozent.

Von ba

Samstag,  15.01.2022

Preise für Lebensmittel steigen besonders stark (shutterstock_2089303663)

https://www.rf-news.de/2022/kw02/inflation-buergerliche-politiker-werden-sie-nicht-stoppen

ERSCHEINT DEMNÄCHST

Inflationsalarm!

Sozialpolitisches Kampfprogramm der MLPD

Das ist der Titel einer neuen, hochaktuellen Broschüre der MLPD, die in diesen Tagen erscheint. Die MLPD bezieht damit klar Position gegen Inflation als bewusste Methode der Abwälzung der Krisenlasten auf die Massen. Mit einem aktuellen Kampfprogramm ruft sie zum organisierten Kampf für Lohnnachschlag und Inflationsausgleich bei den Sozialleistungen auf.

https://www.rf-news.de/2022/kw02/inflationsalarm-sozialpolitisches-kampfprogramm-der-mlpd

http://ak-gewerkschafter.com/kollege-wolfgang-erbe-informiert-deutsche-wirtschaft-vor-dem-aus-bundesweiter-streik-am-24-september-2021-historische-finanzkrise-die-usa-vor-der-pleite-u-a-m/#comment-205969

http://ak-gewerkschafter.com/?s=wolfgang+erbe

Demo von Coronaleugnern und Völkische Student*innen in Dresden Medizinstudenten protestieren dagegen und stellen sich schützend vor ihre Klinik – Polizei zeigt sie an +

Unsere Sonne im Mittelpunkt einer neu entstehenden Galaxis?

Demo von Coronaleugnern in Dresden und der Protest dagegen:

Polizei kesselt Dresdner Medizinstudenten ein und geht gegen aktive Demokraten vor – totales Versagen der Einsatzzentrale der Polizei

Polizeipräsident Jörg Kubiessa muß zurücktreten

https://www.polizei.sachsen.de/de/76602.htm

http://www.funkfrequenzen01.de/index001.htm

In weißen Kitteln und mit Schildern wie „Impfen statt Schimpfen“ hatten sich Medizinstudierende schützend vor das Gelände des Klinikums gestellt

https://www.n-tv.de/panorama/Studierende-nach-Protest-vor-Klinik-angezeigt-article23058799.html

Ein Teilnehmer (l) einer als „Spaziergang“ deklarierten Demonstration von Impfgegnern und Kritikern der Corona-Maßnahmen steht vor zahlreichen Gegendemonstranten. (Foto: dpa)

https://www.tagesspiegel.de/politik/polizei-kesselte-die-jungen-leute-ein-saechsischer-innenminister-will-mit-medizinstudenten-sprechen/27974840.html

Medizinstudenten protestieren dagegen und stellen sich schützend vor ihre Klinik – Polizei zeigt sie an

Über Telegram verabredeten sich Coronaleugner und Impfgegner in der Nähe der Dresdner Uniklinik zum »Spaziergang«. Studenten organisierten einen Gegenprotest – und wurden prompt von der sächsischen Polizei eingekesselt.

14.01.2022

https://www.spiegel.de/gesundheit/polizei-unterbindet-coronaprotest-vor-dresdener-klinikum-a-f1bffcb1-8780-4d22-ad60-0ee9827df48c

Uniklinikum wurde abgeriegelt

Bei der Räumung eines Straßenabschnittes seien Teilnehmer in einer «unübersichtlichen und dynamischen Situation» von Beamten aus Berlin festgesetzt worden. Wenn man eine solche Aktion plane, sei es besser, im Vorfeld Kontakt zur Versammlungsbehörde und Polizei wegen eines Kooperationsgespräches aufzunehmen.

Die Polizei hatte mit einer größeren Menschenmenge gerechnet und Gewalt von Extremisten nicht ausgeschlossen, weil Gruppierungen aus dem rechten Spektrum für die Demo geworben hatten. Deshalb wurde das Uniklinikum von zwei Hundertschaften abgeriegelt, an jedem Eingang waren Beamte postiert. «Es wäre für uns unerträglich gewesen, wenn das so schon ächzende Klinikpersonal noch durch ein Spalier von Querdenkern und Corona-Kritikern gehen muss», sagte der verantwortliche Polizeiführer Hendrik Schlicke.

https://www.zeit.de/news/2022-01/13/polizei-unterbindet-corona-protest-vor-uniklinik-in-dresden

Völkische Student*innen stehen auf

Am 9. Oktober 2021 versammelten sich in Dresden etwa 350 Teilnehmer*innen zu einer Demonstration unter dem Motto „Studenten stehen auf“. Die Demonstration richtete sich gegen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie und reproduzierten die bekannten ignoranten „Ich zuerst“-Inhalte aus dem Querdenken-Milieu. An der Demonstration mischten aber auch bekannte völkische Neonazis mit.

Die Dresdner Gruppe „Studenten stehen auf“ tauchte im November 2020 erstmals auf Telegram auf und ist seit Sommer 2021 verstärkt offline aktiv. Die Demonstration war Teil eines bundesweiten Aktionstages und sollte zugleich dessen Hauptattraktion sein. Entsprechend gab es auch eine nicht unwesentliche Anreise Auswärtiger, die Resonanz blieb dennoch überschaubar. Die Technik wurde vom lokalen Querdenken-Ableger um Marcus Fuchs organisiert. Mit Ralf Ludwig (Querdenken Stuttgart) steuerte ein bekannter bundesweiter Querdenker einen Redebeitrag bei. Begleitet wurde die Demonstration vom üblichen Querdenker-Streamingzirkus.

Offenbar bildet sich mit „Studenten stehen auf“ ein neues Projekt im „vorpolitischen Raum“, mit dem völkische Aktivist*innen ihren Einfluss erweitern wollen. Nicht verwunderlich, dass auf den Zusammenkünften, dann auch schonmal strammer Rechtsrock von „Sleipnir“ aufgelegt wird. Und vermutlich ist es auch kein Zufall, dass das Logo von „Studenten stehen auf“ große Ähnlichkeiten zum Logo des identitär-neonazistischen Webprojekts „Europa Invicta“ aufweist.

Fakt ist: Dresden ist für rechte Aktivist*innen ein beliebter Studienort. Der dort verbreitete Ruf von Dresden als Zentrum der Bewegung sorgt für Zuzug und dementsprechend auch immer wieder Anläufe politisch Fuß zu fassen. Das zeigt sich derzeit an der Universität selbst: Seit Semesterbeginn werden auf dem Campus regelmäßig und massenhaft rechte Sticker vom Versand „Politkleber“ verklebt. Der Versand gehört dem Hallensischen Neonazi Sven Liebig, der in den 2000er Jahren eng mit dem „Blood & Honour Netzwerk“ verbunden war. Neben rassistischen und antisemitischen werden vor allem coronaleugnende Inhalte auf dem Campus verbreitet.

https://naziwatchdd.noblogs.org/post/2021/11/17/voelkische-studentinnen-stehen-auf/

Unsere Sonne im Mittelpunkt einer neu entstehenden Galaxis?

REISEN ZU DEN STERNEN

Neue Möglichkeit für Raumflüge mit Überlichtgeschwindigkeit?

Bisherige Hypothesen zum Warp-Antrieb sehen exotische Materie- und Energiezustände vor. Neue Berechnungen zeigen, es ginge auch anders

https://www.merkur.de/welt/weltall-warp-antrieb-star-wars-lichtgeschwindigkeit-star-trek-universum-raumschiff-forscher-90258824.html

https://www.spektrum.de/news/energie-die-physik-des-warp-antriebs/1866733

https://www.derstandard.de/story/2000125099281/neue-theoretische-loesungen-fuerreisen-mit-ueberlichtgeschwindigkeit-entdeckt

https://www.eriklentzphd.com/

INFINITUM – Die Ewigkeit der Sterne von Christopher Paolini

https://www.weltbild.de/kommentare/ebook/infinitum-die-ewigkeit-der-sterne_27429101-1

https://thelibrarianandherbooks.com/2020/12/21/rezension-zu-infinitum-die-ewigkeit-der-sterne-von-christopher-paolini/

© Cover: Knaur, Foto: Viktoria M. Keller

Mittwoch, 12. Januar 2022

Eine wachsende BlaseSo entstand die Umgebung unserer Milchstraße

Computergrafik der lokalen Blase mit der Sternentstehung auf deren Oberfläche.

(Foto: Leah Hustak (STScI)/dpa)

Unser Sonnensystem befindet sich etwa in der Mitte einer 1000 Lichtjahre durchmessenden Blase aus dünnerem Gas. Wie diese Blase entstanden ist und sich entwickelt hat, haben Astronomen aus den USA und Kanada herausgefunden. Demnach hat die Wucht zahlreicher Sternexplosionen vor 14 Millionen Jahren die lokale Blase erzeugt – und auf ihrer Oberfläche die Entstehung neuer Sterne ausgelöst. Vermutlich gebe es in der Milchstraße viele ähnliche Blasen, die eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Galaxie spielen könnten, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt „Nature“.

https://www.n-tv.de/wissen/So-entstand-die-Umgebung-unserer-Milchstrasse-article23052335.html

Wolfgang Erbe

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Auch unsere weitere BÜNDNISDEMO inmitten der CORON-HYSTERIE gegen die Impfpflicht vom 15.01.2022 war von großem Erfolg gekrönt!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie wir bereits im Vorfeld als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) berichteten (http://ak-gewerkschafter.com/achtung-durch-eine-neue-coronaschutzverordnung-gibt-es-zu-beachtende-hinweise-fuer-unsere-buendnisdemo-gegen-die-impfpflicht-am-samstag-d-15-01-2022-hier-in-aachen/), fand am gestrigen Tag (Samstag, d. 15.01.22) eine weitere Großdemonstration unseres BÜNDNISSES GEGEN DIE IMPFPFLICHT statt.

                    

Entgen der aktuellen Berichterstattung des Journalisten Michael Klarmann (Nachstehende Links führen zu den Bezahlartikeln in AZ & AN!),

> https://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/1000-menschen-demonstrieren-in-aachen-gegen-eine-impfpflicht_aid-65343565 !

> https://www.aachener-nachrichten.de/lokales/aachen/1000-menschen-demonstrieren-in-aachen-gegen-eine-impfpflicht_aid-65343567 !

dessen journalistische Sorgfaltspflicht wir ja ständig als AK einfordern, konnten wir ca. 1300 Demo-Teilnehmer/Innen zählen! Und dies trotz der Erschwerung der Bedingungen durch die „NEUE CORONA-SCHUTZVERORDNUNG“, die aus unserer Sicht einen indirekten Eingriff in das grundgesetzlich garantierte Demonstrationsrecht darstellt!

Den Teil dieser „NEUEN VERORDNUNG“, der für die Durchführung von Versammlungen, Kundgebungen und Demonstrationen gilt, könnt Ihr direkt durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen.

> https://polizei.nrw/artikel/versammlungen-6 !

Eine notwendige und kurzfristig entwickelte Bündnisstrategie, die Demo in mehre Teildemos mit maximal 750 Teilnehmer/Innen aufzuteilen, war die Grundlage des Gesamterfolgs dieser MEGA-AKTION.

Der 1. Teil der Demo startete um 15.20 Uhr. Der 2. Teil startete entsprechend  in ausreichender zeitlicher Versetzung.

(Foto Walter Schumacher)

Bezüglich der Auflage des Tragens der Maskenpflicht wurde auf selbige lautstark durch die Verantwortlichen hingewisen, so dass diesbezüglich Komplikationen mit der Polizei ausgeschlossen werden konnten. Wir hatten keinerlei Probleme mit der Polizei. Das  Gegenteil kann behauptet werden, denn die Kommunikation zwischen den Demoverantwortlichen und der Polizei funktionierte aus unserer Sicht sehr gut.

Am Elisenbrunnen hatten sich nach Einschätzung einiger unserer AK-Mitglieder ca. 60 Gegendemonstrant/Innen eingefunden. Dort zeigte jemand von diesen eine Gummispritze, die er unserer Demo entgegenhielt. Dies empfanden wir als LACHNUMMER und stuften diese Performance auch so ein.

Insgesamt war auch diese Demo bei verkürzter Route wieder eine tolle Angelegenheit. Mit durchaus freundlichen, frohen und sehr disziplinierten Menschen zeigten wir den Politikerinnen und Politikern wieder, was wir von ihren grungesetzwidrigen Maßnahmen halten.

Auch der kulturelle Teil vor und nach der Demo war von besonderer Güte. Da spielte in vorzüglicher Weise der bekannte Musiker CARLOS Cachafeiro ( ein Stolberger mit spanischen Wurzeln)

                                    

(Foto aus https://www.niederelbert.de/aktuelles/2018/10/18/highlights-vom-carlos-konzert-1)

auf, was auf eine tolle Resonanz stieß. Aber auch“Die Gedanken sind frei“ von Martina Haase intoniert, wurde als passend und sehr schön empfunden.

Sollte von irgendeiner Seite behauptet werden, dass bei der Demo Nazis mitmarschiert wären, so strafen wir diese Berichterstatterinnen und Berichterstatter jetzt schon Lügen!

Ein besonderes Dankeschön gebührt aus unserer Sicht den Demoverantwortlichen um Walter Schumacher und Dr. Ansgar Klein. Aber auch den vielen, vielen Engagierten, die zum Gelingen der Demo beigetragen haben, die wir aus verständlichen Gründen aber nicht alle aufzählen können, gilt unser herzliches Dankeschön! 

Weitere Berichterstattungen könnt Ihr durch das Anklicken der nachstehenden Links aufrufen.

> https://kraz-ac.de/die-fuenfte-grosse-demo-7920 !

Freiheit + Demokratie

Die Würde des Menschen ist unantastbar.

> https://freiheitdemo.wordpress.com/2022/01/15/2022-01-15-demo-in-aachen-gegen-impfzwang/ !

> https://movieaachen.de/erneut-samstagsdemo-protest-gegen-impfpflicht-geht-auch-in-aachen-weiter/ !

Dieser Bericht wird noch weiter vervollständigt und mit Fotomaterial unterlegt werden.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

 

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Herr Günter Pesler informiert über die Tagesveranstaltung des GVB e. V. in der Pfarre St. Sebastian Würselen am 22.01.22 mit dem Titel „Gibt es sie heute wieder, die Parallelen zu Weimar?“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben haben wir als Gewerkschafter/innen-Arbeitskreis (AK)  eine Mitteilung des Herrn Günter Pesler (http://ak-gewerkschafter.com/?s=G%C3%BCnter+Pesler) über dieTagesveranstaltung des GVB e. V. in der Pfarre St. Sebastian Würselen am 22. Januar 2022 erhalten.

Wir haben diese Mitteilung (EINLADUNG) nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Teilnahme auf unsere Homepage gepostet. Auch wir als AK empfehlen Euch diese Veranstaltung.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Herr Günter Pesler informiert:

Sehr geehrte Freundinnen und Freunde der historisch-politischen Bildung,

gerne leite ich Ihnen die u. a. Ankündigung der Tagesveranstaltung zur Weimarer Republik weiter. 

Für diejenigen, die im Jahre 2019 die vierteilige Veranstaltungsreihe zum gleichen Thema besucht haben: Es handelt sich nicht um eine Wiederholung der Veranstaltung, stattdessen wird sie von einer anderen Grundidee und Struktur getragen sein sowie neue Schwerpunkte setzen.

Ich würde mich sehr über Ihre Teilnahme freuen. 

Mit freundlichen Grüßen

Günter Pesler

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Sehr geehrte Damen und Herren,
Demokratie ist die Herrschaft der Freien und Gleichen. Demokratie beruht darauf, dass die Bürgerinnen und Bürger, die in ihr leben, sie anerkennen und unterstützen.

Gibt es sie heute wieder, die Parallelen zu Weimar? Aufmerksame Beobachter*innen sind beunruhigt: Plötzlich sieht sich die in den vergangenen 70 Jahren gewachsene demokratisch-rechtsstaatliche Verfasstheit Deutschlands mit einem erstarkenden Rechtsextremismus und wachsenden Populismus konfrontiert. Die Weimarer Republik wurde ebenfalls aus dem rechten politischen Spektrum bedrängt, hatte zusätzlich mit weiteren Belastungen zu kämpfen: Kriegsniederlage, Dolchstoßlüge, Versailler Vertrag, Putschversuche, Inflation, Arbeitslosigkeit, Massenelend u. v. m. Hinzu kamen belastende Gegensätze: Demokraten und Anti-Demokraten, Fortschritt und Stagnation, Moderne und Tradition, Anpassung und Revision. Den Zerreißproben nicht gewachsen, wurde das Ende der ersten deutschen Demokratie schon vor Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft eingeläutet. Doch warum scheiterte sie überhaupt?

Wir laden ganz herzlich ein:
 
Tagesveranstaltung: Weimar – Die belastete Republik
Samstag, 22. Januar 2022, ab 10.30 Uhr im Alten Rathaus an der Kaiserstraße (gebührenfrei)
 
Referent: Günter Pesler

Der Referent, Hobby-Historiker und langjährige Geschäftsführer des Geschichtsvereins Baesweiler befasst sich vorwiegend mit der deutschen Geschichte seit der Reichsgründung 1871. Sein Schwerpunkt ist seit vielen Jahren die Weimarer Republik, wobei er Wert darauf legt, diesen Zeitraum nicht isoliert zu betrachten, sondern auch langfristige Entwicklungen und Mentalitäten in den Blick zu nehmen und Verbindungen zur Gegenwart herzustellen.

 

Mit freundlichen Grüßen

für den Geschichtskreis der Pfarre St. Sebastian Würselen

Hubert Wickerath

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Und wieder informiert uns der Kolllege Laurenz Nurk vom Gewerkschaftsforum über Aktualitäten die uns alle betreffen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir einen weiteren aktuellen NEWSLETTER aus 2022 des Kollegen Laurenz Nurk (http://ak-gewerkschafter.com/?s=laurenz+nurk) vom GEWERKSCHAFTSFORUM erhalten.

Wir haben selbigen nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „GEWERKSCHAFTSARBEIT“(http://ak-gewerkschafter.com/category/gewerkschaftsarbeit/) archiviert.

Dem Kollegen Nurk gebührt wieder ein herzliches Dankeschön für seine ehrenamtliche Arbeit.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Laurenz Nurk informiert:

Ein Forum für Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, die etwas zu sagen haben

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten euch auf neue Artikel auf https://gewerkschaftsforum.de aufmerksam machen:

Vom Leben auf der Straße: Explosion der Miet- und Energiekosten, massiver Wohnungsmangel und wachsender Einkommensarmut bei höheren Preisen lassen die Zahl der wohnungslosen Menschen ansteigen

Zu den unveräußerlichen Menschenrechten gehören ohne Zweifel eine sichere Unterkunft und das Wohnen in Würde, auch in Deutschland. In den vergangenen 10 Jahren ist die Zahl der Menschen ohne Wohnung stetig angestiegen. Mittlerweile sind rund 256.000 Menschen wohnungslos, knapp 50.000 davon sind obdachlos. Das ist eine ganze Stadt voller Menschen, denen das Recht auf Wohnen verweigert wird. Hinzu kommt eine Dunkelziffer, die niemand genau abschätzen kann.

Auch in NRW ist die Zahl der wohnungslosen Menschen weiter gestiegen, im Jahr 2020 waren es 49.987, gut 3.000 mehr als im Vorjahr. Diese Entwicklung wird sich weiter fortsetzen, explodierende Kosten für Miete und Energie, wegbrechender Neubau von Sozialwohnungen und steigende Einkommensarmut sorgen dafür, dass immer mehr Menschen auf der Straße leben müssen.

Hinter den Zahlen verbergen sich Menschen, die in Armut gedrückt wurden, deren Leben irgendwann einmal ins Schlingern kam und die nun dem mörderischen Leben auf der Straße ausgesetzt sind.  weiterlesen →

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Vom Volkszählungsurteil über das PRISM-Programm des NSA zur einheitlichen Identifikationsnummer für alle Zwecke und „grünen CovPass“

  1. Aktualisierung Dezember 2021

Der Bundestag hatte 1983 die Durchführung der Volkszählung beschlossen. An ihr entbrannte in der Bundesrepublik zum ersten Mal der Kampf um den Datenschutz und es formierte sich der Widerstand gegen den „gläsernen Bürger“. Erstmals wurden auch Computer eingesetzt, um die persönlichen Umfragedaten zu speichern und mit den Melderegistern abzugleichen. Es entstand eine große Boykottbewegung, die am Ende sogar das Bundesverfassungsgericht bemühte, das mit seinem neu formulierten „Recht auf informationelle Selbstbestimmung“ jedem einzelnen Menschen das Recht zustand, selbst darüber entscheiden zu dürfen, wer Daten von ihm erhebt, speichert, verwendet und weitergibt.
Doch 30 Jahre später enthüllte Edward Snowden die Internetüberwachungsprogramme PRISM und Upstream Collection, mit denen Geheimdienste und Konzerne weltweit massenhaft Kommunikationsdaten abgriffen, sammelten, auswerteten und weitergaben.
Zuletzt wurde das ID2020-Projekt aufgelegt, für das die weltweit einheitlich lesbare, biometrisch eindeutig unterlegte Identifikationsnummer für die globale Bevölkerungsüberwachung über Ländergrenzen hinweg von zentraler Bedeutung ist. Mit der zentralen Nummer sind die Voraussetzungen für die automatisierte Schleppnetzüberwachung von Milliarden Menschen durch National Security Agency (NSA), Microsoft, Facebook und andere Organisationen und Konzernen geschaffen. Nur mit der Identifikationsnummer können sie die Informationen, die es in vielen tausend verschiedenen Datenbanken über all die Menschen gibt, verlässlich zusammenführen.

Als weiterer Schritt in diese „schöne neue Welt“ ist nun der digitale Impfpass namens „CovPass“ europaweit gestartet. weiterlesen →

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Eingenordeter Journalismus

Von Claus Stille

Der deutsche Journalismus ist – in meinen Augen jedenfalls – seit 2014 (Ukraine-Krise, Maidan-Putsch) gewaltig auf den Hund gekommen. Was Deutschland anbelangt arbeitet er längst nicht mehr im Sinne der vierten Gewalt. Wie immer und überall bestätigen Ausnahmen die Regel. Nun aber in zwei Jahren Corona-Krise ist anscheinend ein vorläufiger Tiefstand erreicht. Alle elektronischen Medien führen vom frühen Morgen bis tief in den Abend hinein Corona im Mund. Die Zeitungen stehen dem nicht nach. Da hilft nur Abschalten bzw. abbestellen. Alle Medien sind quasi als Regierungssprecher tätig. Das Corona-Regierungsnarrativ wird hoch und runter unkritisch nachgebetet. Doch damit nicht genug: Einzelne Medien stechen da noch übel heraus, indem sie die von der Regierung erlassenen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung als zu lasch bezeichnen und eigene Vorschläge zur Verschlimmbesserung und ein härteres Kujonieren der Bevölkerung fordern und auf die Titelseiten knallen.

Ähnlich ging es bereits in der Ukraine-Berichterstattung vonstatten. Es zählte das Narrativ der Regierung. Das es oft an der Realität vorbeiging, interessierte den deutschen Journalismus nicht.

Damals konnte uns und erst recht heute kann uns das auf den Gedanken bringen, betreffs der Medien, des Journalismus finde eine Gleichschaltung statt. Oh, böses Wort! Negativ konnotiert. Weil an die Nazizeit erinnernd. Das darf man heute weder sagen, noch schreiben. Böse, böse!

Man muss es aber auch nicht benutzen. Denn da bin mir nämlich ziemlich sicher: eine solche Gleichschaltung findet auch gar nicht statt. Das funktioniert subtiler.  weiterlesen →

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Beim Mindestlohn wird gelogen und betrogen – auf dem Rücken der Beschäftigten

In Deutschland wurde im Jahr 2015 der Mindestlohn eingeführt. Heute,7Jahre später, werden immer noch viele Beschäftigte um ihren Lohn geprellt und dem Staat entgehen Einnahmen aus Steuern und Sozialabgaben.

Die Umgehung der Zahlung des Mindestlohns ist in bestimmten Branchen besonders häufig anzutreffen, vor allem im Hotel- und Gaststättengewerbe, Einzelhandel und bei den privaten Haushalten. Dort sind besonders hohe Zahlen von Verfehlungen beobachtet worden und die Umgehung wird im Regelfall über die Gestaltung der Arbeitszeiten, konkret über unbezahlte Mehrarbeit erreicht. Die vielen unterbezahlten Menschen wissen genau, dass sie in der vorgegebenen bezahlten Zeit die geforderte Leistung nicht erbringen können. Sie müssen sich ihrem Schicksal ergeben, weil man das nur nachweisen und bekämpfen kann, wenn die Arbeitszeiten auch konkret kontrolliert werden.

Nach dem noch gültigen Zeitplan ist der Mindestlohn seit dem 01.Januar 2022 auf 9,82 Euro gestiegen. Die neue Bundesregierung will ihn früher als vorgesehen, auf 12 Euro pro Stunde erhöhen. Da ist es an der Zeit, eine kleine Bilanz zu ziehen. weiterlesen →

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VKG: TARIFABSCHLUSS ÖD LÄNDER – ENTTÄUSCHEND

Der Tarifabschluss vom 29. November hat sehr unterschiedliche Reaktionen in der gewerkschaftlichen Öffentlichkeit hervorgerufen. Aus den betroffenen Bereichen kommt häufig Kritik an dem Abschluss, vor allem von den angestellten Lehrer:innen und aus dem Gesundheitswesen. Wieder einmal wurde die Forderung nach gleicher Bezahlung von angestellten Lehrer:innen unter den Teppich gekehrt und eine generelle Erhöhung im Gesundheitswesen nicht erreicht. Lediglich verbesserte Zulagenregelungen für bestimmte Bereiche konnten durchgesetzt werden. Es wird sicherlich Mitglieder geben, die mit dem Abschluss zufrieden sind, müssen sie doch nicht bei möglichen unwirtlichen Temperaturen auf die Straße gehen, um für ihre berechtigten Forderungen zu streiten und zu streiken. Das ist für sie der einfachere und bequemere Weg. Aufgeklärte und verantwortliche Funktionär:innen sehen den Tarifabschluss natürlich anders und weitaus kritischer. Tariffragen sind schließlich auch immer Machtfragen und wenn die Gewerkschaftsführungen auf Bundesebene und in den Betrieben es nicht schaffen, ihre Mitglieder zu mobilisieren, ist schnell Schicht im Schacht. weiterlesen →

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Unabhängige Patientenberatung – die neoliberale Dauerbaustelle

Im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung war unter der Überschrift „Rechte von Patientinnen und Patienten“ zu lesen, dass die Unabhängige  Patientenberatung (UPD) in eine dauerhafte, staatsferne und unabhängige Struktur unter Beteiligung der maßgeblichen Patientenorganisationen überführt werden soll. Viele Menschen haben beim Lesen des Vertrages zwischen den Regierungsparteien erstmals von der UPD etwas gehört, anderen war nicht mehr bewusst, dass dies einmal eine gemeinnützige Einrichtung der Zivilgesellschaft war, mit der Aufgabe, die gesundheitliche Information, Beratung und Aufklärung von Verbrauchern und Patienten in gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen anzubieten. Ein Beratungs- und Informationsangebot, unabhängig von den Krankenkassen und Leistungserbringern. Denn die meisten Patienten haben den Irrsinn der Umwandlung der guten Idee der unabhängigen Beratung von Patienten in eine Einrichtung der Pharmaindustrie gar nicht mehr im Gedächtnis, mehr noch, dass daraus einmal ein Investitionsfonds würde, konnte sich niemand vorstellen.

Hier noch einmal die Erzählung von dem Untergang eines erfolgreichen Informations- und Beratungsangebotes im Gesundheitsbereich.  weiterlesen →

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Auf die Erfahrung grossen Vergnügens folgt oft der Wunsch nach erneuter Autorität – Das Covid Versagen der Linken

Von Toby Green und Thomas Fazi

Während der verschiedenen Phasen der globalen Pandemie haben sich die Präferenzen der Menschen in Bezug auf epidemiologische Strategien eng mit ihrer politischen Orientierung überschnitten.

Seit Donald Trump und Jair Bolsonaro im März 2020 Zweifel an der Weisheit einer Abriegelungsstrategie geäussert haben, haben sich Liberale und die Linken des westlichen politischen Spektrums, einschliesslich der meisten Sozialisten, in der Öffentlichkeit für die Abriegelungsstrategie der Pandemieabschwächung stark gemacht – und neuerdings auch für die Logik der Impfpässe. Jetzt, da Länder in ganz Europa mit strengeren Restriktionen für Ungeimpfte experimentieren, fallen linke Kommentatoren – die sonst so lautstark Minderheiten verteidigen, die unter Diskriminierung leiden – durch ihr Schweigen auf.

Als Schriftsteller, die sich immer auf der linken Seite positioniert haben, sind wir beunruhigt über diese Wendung der Ereignisse.   weiterlesen →

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Im Koalitionsvertrag ist die Situation der kirchlichen Beschäftigten kein großes Thema

Im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung  wird unter der Überschrift – Mitbestimmung – in nur 2 Sätzen auf das antiquierte kirchliche Arbeitsrecht eingegangen. Dort heißt es: „Gemeinsam mit den Kirchen prüfen wir, inwiefern das kirchliche Arbeitsrecht dem staatlichen Arbeitsrecht angeglichen werden kann. Verkündigungsnahe Tätigkeiten bleiben ausgenommen“. Die zukünftige Bundesregierung will also prüfen, inwiefern eine Angleichung möglich ist. Das Ganze bleibt eine unverbindliche Absichtserklärung.

Erinnert sei an dieser Stelle daran, dass vor ein paar Monaten die Bemühungen von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die Mindeststandards für Arbeitsbedingungen in der Altenpflege als Tarifvertrag allgemeinverbindlich zu erklären, von den Kirchen torpediert wurde. Die Zustimmung der beiden großen kirchlichen Unternehmen in der Altenpflege Caritas und Diakonie zur Erklärung war die Voraussetzung zu dem Verfahren. Der Deutsche Caritasverband hat dem geplanten Verfahren seine Zustimmung verweigert und damit das gesamte Vorhaben gesprengt, die evangelische Seite schloss sich dem an.

Das ist geschehen, weil die Kirchen auf ihre Sonderrechte pochen können, die sie tagtäglich auf dem Rücken der Beschäftigten ausleben können.  weiterlesen →

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Ökosozialistische Strategie: industrieller Umbau als gemeinsames Projekt von Klimabewegung und Gewerkschaften

Die Befunde der internationalen Klimaforschung und des IPCC sind klar. Die Weltgesellschaft steuert auf Kipppunkte zu, die das Erd- und Klimasystem ruckartig verändern werden. Damit werden mehrere Milliarden Menschen in einigen Jahrzehnten die bisherigen Lebensgrundlagen verlieren.

Die an der COP26 Konferenz versammelten Regierungen und ihre Taktgeber aus den großen Konzernen sind nicht gewillt, aus der fossilen Wirtschaft auszusteigen. Sie nutzen die COP Konferenzen, um ihre Einflusssphären auszuhandeln. Auch die liberal-grün-sozialdemokratische Bundesregierung stellt sich mit ihrem Programm in den Dienst der Wettbewerbsfähigkeit der Exportwirtschaft. Die Herausforderungen für die Klimabewegung und ihren Verbündeten ist riesig. Wie lässt sich das gesellschaftliche Kräfteverhältnis so stark verändern, dass sich ein industrieller Um- und Rückbau verwirklichen lässt.

Ich argumentiere, dass die Klimabewegung zusammen mit engagierten Lohnabhängigen und Gewerkschaften ein radikales Programm zur Konversion der fossilen Industrien, die Automobil- und Luftfahrtkonzerne sowie des Finanzsektors entwickeln und durchsetzen muss. weiterlesen →

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Reshoring: Die Umorganisation der globalen Arbeitsverteilung – Zurückholen von Teilen der Produktion und Verkürzung der Lieferketten

Die International Labor Organisation (ILO) hatte bereits im Jahr 2016 in einer großen Untersuchung die Prognose gestellt, dass in der ASEAN-Region, mit 660 Millionen Menschen und einer der größten Wirtschaftsräume der Welt, ein noch nie dagewesener millionenfacher Arbeitsplatzabbau von statten gehen wird. Heute geht die ILO davon aus, dass weltweit bis zu 35 Millionen Menschen zusätzlich in Arbeitsarmut leben werden und 25 Millionen erwerbslos werden, damit wären nach den offiziellen Zahlen über 200 Millionen Menschen weltweit ohne Arbeit

Der derzeitige weltweite wirtschaftliche Niedergang, gepusht durch die Corona-Pandemie, hat den massiven Arbeitsplatzabbau lediglich vorgezogen und gezeigt, wie anfällig die globalen Lieferketten geworden sind.  weiterlesen →

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Worum es 2022 geht: Konservative durch progressive Wirtschaftspolitik ablösen

Von Markus Marterbauer, Arbeiterkammer Wien

Konservative Wirtschaftspolitik versucht, die wirtschaftliche Spaltung in Verlierer*innen und Gewinner*innen für weniger sozialen Schutz für Arme und Arbeitslose und geringere Steuern für Reiche zu nutzen. Progressive Politik muss im Gegenteil die Ängste der Menschen ernst nehmen, Sicherheit geben, Hoffnung auf Verbesserung wecken und mehr Freiheit schaffen. Dafür muss sie die Machtfrage stellen.

Nachdem das Bruttoinlandsprodukt im Oktober 2021 das Vorkrisenniveau wieder erreicht hat, fällt es im Winter-Lockdown wieder darunter. Doch die ohnehin schwierige Berechnung der gesamtwirtschaftlichen Lockdown-Kosten darf nicht den Blick auf die eigentlich relevanten Fragen verstellen.  weiterlesen →

Herzliche Grüße

von den Kolleginnen und Kollegen des 

https://gewerkschaftsforum.de/  und viel Freude beim Lesen

Laurenz Nurk

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Das Magazin KLATSCH – TRATSCH.DE hat jüngst über den „Familienmensch“ Keith Richards einen Beitrag der besonderen Art verfasst!

Liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Freundinnen und Freunde unserer Homepage,

bis dato hat das Aachener Amtsgericht scheinbar noch keine Entscheidung zu unserem Antrag auf einstweilige Verfügung in Sachen „Abschaltung unserer Homepage durch unseren ehemaligen Domain-Inhaber“ getroffen, so dass wir Euch mit unseren Beiträgen lediglich über die Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis- (AK-) Homepage, Kategorie http://ak-gewerkschafter.com/category/rollingstones-club-aachen-stolberg/ erreichen können.

Das schmälert allerdings nicht unseren Tatendrang, wie Ihr es an dem nachstehenden Beitrag erkennen könnt.

Keith Richards ist wieder in die Schlagzeilen der Regenbogenpresse geraten, wie Ihr es hier lesen könnt.

Keith Richards ist ein Familienmensch: Das sind seine 5 Kinder

 | 13.01.2022, 22:00 Uhr

IMAGO / MediaPunch

Als Rolling Stone hinterlässt Keith Richards nicht nur Meilensteine in der Rockgeschichte, sondern auch zahlreichen Nachwuchs von verschiedenen Frauen – eine familiäre Spurensuche.

„Es ist mir egal, wie cool oder hip du glaubst sein zu müssen“, meint Keith Richards vor einigen Jahren in einem GQ-Interview: „Komm auf den Punkt, Baby, was zählt ist die Familie.“ Diese Aussage hätte man dem heute 78-Jährigen mit dem Image eines Rock’n’Rollers, der wirklich alles mitgenommen hat – von Sex über Drogen bis wilde Partys – gar nicht zugetraut.

Familiensinn ist tief verwurzelt

Doch Keith Richards ist eben immer noch der Junge aus einfachen Verhältnissen, der als Sopranist im Knabenchor gesungen und mit seinem alten Schulfreund Mick Jagger eine Band gegründet hat. Seine Mutter unterstützte seine Träume und kaufte ihm seine erste Gitarre. Dass seine Eltern sich 1962 scheiden ließen, hat er seinem Vater lange nicht verziehen. Familie sollte Halt geben, davon ist er bis heute überzeugt.

Marlon war immer mit dabei: Hier ist Familie Richards 1970 mit Mick Jagger in Schweden.

Vielleicht kommt es daher, dass Keith Richards ein guter Vater und treuer Ehemann sein wollte. Auch wenn es zwischen ständigen Partys, Drogen und Groupies, die es natürlich trotzdem gab, schwierig war. In Anita Pallenberg fand er seine große Liebe. Sie war erst mit seinem Bandkollegen Brian Jones zusammen. Als der Anita in Marokko zusammenschlug, rettete Keith sie und sie kamen zusammen.

Richards sind Langzeitbeziehungen wichtig

Tatsächlich soll es die schöne Schauspielerin gewesen sein, die Keiths Traum von der heilen Familie dann platzen ließ. Sie soll ein Verhältnis mit Mick Jagger und dessen damaliger Freundin Marianne Faithful gehabt haben. So kam es 1979 nach 12 Jahren Beziehung mit Keith Richards und drei gemeinsamen Kindern zur Trennung.

Sieht aus wie Urlaub, war aber Marlons Leben: immer unterwegs wie hier 1973 mit seiner Mutter in Nizza. Foto: IMAGO/ Allstar

Trotzdem hat sich Keith bemüht, für seine Kinder da zu sein. Sohn Tara verlor das Paar leider früh, der Kleine wurde nicht einmal drei Monate alt: Er verstarb 1976 am plötzlichen Kindstod. Keiths ältester Sohn ist Marlon Richards. Der 52-Jährige hatte wohl die turbulenteste Kindheit unter seinen Geschwistern. Er musste mit auf Tour, reiste durch die ganze Welt und kam erst mit acht Jahren in die Schule. Lesen und Schreiben brachte ihm seine Mutter unterwegs bei.

Keith als Großvater in Höchstform

„Natürlich war es schwer für ihn, wie ein Zigeuner, ein Gesetzloser, ein Nomade aufzuwachsen“, beschreibt es Keith im GQ-Interview, „ohne Ausbildung. Auf der Straße.“ Doch Marlon scheint seine „raue Erziehung“, wie Keith es nennt, gut überstanden zu haben. Er lebt mit Frau und seinen drei Kindern auf dem Land und arbeitet als Fotograf, Grafiker und Kurator. Als Großvater kümmert sich Keith leidenschaftlich gern um seine Enkel.

Marlons Schwester Angela Richards (49) hat vielleicht ein wenig mehr Glück gehabt. Statt mit ihren Eltern auf Tour zu müssen, blieb sie bei Keith Richards Mutter Doris Dupree Richards. Das ermöglichte eine fast normale Kindheit, allerdings bekam sie Anita und Keith nur selten zu Gesicht. Als einziges Richards-Kind will Angela konsequent nichts mit der Promi-Welt zu tun haben.

Neue Liebe, weitere Kinder

Nach dem Tod ihrer Großmutter zog Angela auf ein Anwesen ihres Vaters. Angeblich hat sie dort eine Reitschule aufgebaut. Schlagzeilen macht sie nur selten. Ihr erster Mann Dominic Jennings wurde – weit nach ihrer Scheidung – von einem Zug mitgerissen und starb an den Folgen. Seinen Ruf hatte er zuvor mit der Belästigung von jungen Mädchen bereits ruiniert. Angela hat wieder geheiratet und mit ihrem Mann Graham Whitney zwei Kinder.

Nachdem Anita Pallenberg und Keith Richards sich getrennt hatten, blieb auch der Rockstar nicht lang allein und kam bereits im Trennungsjahr 1979 mit Model Patti Hansen zusammen. Seit 1983 sind die beiden nun verheiratet. „Ich liebe ihre Liebe“, sagt ihre Tochter Theodora Richards, die zwei Jahre nach der Hochzeit zur Welt kam. Die 36-Jährige weiß ihr Glück zu schätzen, dass ihre Eltern zusammengeblieben sind.

Zweiter Familien-Anlauf klappt

Ihr Vater sei vorbildlich gewesen, er habe ihnen „Tischmanieren beigebracht, uns Gute-Nacht-Geschichten vorgelesen und uns schon zum Aufstehen Musik von Mozart vorgespielt“, erzählte Theodora mal in einem Max-Interview. Sie selbst scheint aber mehr die rockige Seite ihres Vaters geerbt zu haben. So stand das Model wegen Drogenbesitz und Sachbeschädigung vor Gericht. Allerdings hat sie wohl nur Marihuana geraucht und ein Herz auf eine Hauswand gemalt… nichts im Vergleich zu Keiths Abstürzen.

Familientreffen auf dem roten Teppich: Keith Richards mit Frau Patti, seinen Töchter Theodora (r.) und Alexandra (2.v.l.) und Enkelin Ella (mitte). Foto: IMAGO/ ZUMA Wire

Theodoras jüngere Schwester Alexandra modelt ebenfalls und arbeitet als DJ. Trotzdem gilt sie im Gegensatz zu Theodora eher als schüchtern. Sie erzählte der New York Post, dass ihre Mutter sie immer gedrängt habe, bei Schulaufführungen mitzumachen: „Meine Schwester hat immer die Hauptrolle bekommen und ich war als Baum oder Schneeflocke im Hintergrund.“

Als Vater lernt Keith Richards dazu

Dass sie sich ausgerechnet den Job als DJ ausgesucht hat, passt ihrem Vater als Musiker nicht. Ihm war nicht klar, was das für ein Beruf sein soll. Er macht Musik, ist umgeben von Live-Musik und fand Plattenauflegen eher schräg. Es fiel ihm schwerer zu verstehen, was ein moderner DJ ist“, gesteht Alexandra: „Aber ich habe an ihm gearbeitet und langsam öffnet er sich dafür.“

Darüber hinaus setzt sich Alex vor allem für Behinderte und die Weltmeere ein, sie unterstützt zahlreiche Organisationen. „Wohltätigkeitsorganisationen sind meine Leidenschaft – sie bedeuten mir am Ende des Tages wirklich etwas“, betont sie. Diese Verbindlichkeit hat Alexandra wohl auch von ihrem Vater gelernt. Denn hinter den Skandalen und Exzessen scheint Keith Richards ein echt netter Kerl zu sein. „Schade, dass die Leute nur eine Seite von ihm kennen“, meint Theodora.

Rockiger Großvater

Alkohol und Drogen hat der sechsfache Großvater abgeschworen. Ein Wein zum Essen gönnt er sich dennoch und auch sonst will er sich nicht zu sehr einschränken. „Ich bin, wer ich bin – und ich habe eine verdammt robuste Konstitution“, sagte er mal. Dass er noch einmal Vater wird, ist aber ausgeschlossen.

Seinem Bandkollegen Mick Jagger, der mit Ende siebzig noch einmal Nachwuchs bekam, warf er via Twitter vor „ein geiler alter Bastard“ und ein schlechter Vater zu sein, weil er viel zu alt sei: „Die armen Kinder!“ Dafür entschuldigte sich Keith später bei seinem alten Freund, auch wenn er im Kern sicher weiter daran glaubt, dass man im hohen Alter kein guter Vater sein kann.

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Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr den Beitrag nebst wunderschönen Instagram-Fotos zum Text auf der Homepage von  lesen.

> https://www.klatsch-tratsch.de/stars-promis/keith-richards-ist-ein-familienmensch-das-sind-seine-5-kinder-1221406/ !

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Wir meinen, dass das einmal eine alternative Berichterstattung zu den üblichen ist, die Keith von einer ganz anderen Seite zeigt.

Manni Engelhardt -Stones-Club-Manager-

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Die GEWANTIFA weist auf das Veranstaltung- und Demoprogramm unter dem Titel „Erinnerungswoche – 26 Jahre Hafenstraße“ der Initiative HAFENSTRASSE 96 hin!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) einen Beitrag der GEWANTIFA (http://ak-gewerkschafter.com/?s=gewantifa) erhalten. Darin weist die Organisation auf das Veranstaltung- und Demoprogramm unter dem Titel „Erinnerungswoche – 26 Jahre Hafenstraße“ der Initiative HAFENSTRASSE 96 hin.

Wir haben den kompletten Beitrag nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ANTIFA“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/antifa/) archiviert.

 Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

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Die GEWANTIFA informiert:

Liebe Freund*innen und Genoss*innen,

wir schicken euch im Anhang das Veranstaltungs- und Demo-Programm „Erinnerungswoche – 26 Jahre Hafenstraße“ der Initiative Hafenstraße 96 vom 12. Januar bis 19. Januar in Lübeck. Es geht um den rassistisch-nazistischen Brandanschlag auf eine Geflüchteten-Unterkunft in Lübeck 1996. Wir begrüßen diese Initiative sehr.

https://hafenstrasse96.org/

Wir selbst haben im April 2013 die Broschüre veröffentlicht: „Nicht erst seit den NSU-Morden: Staat und Nazis Hand in Hand – Der Brandanschlag der Nazis in Lübeck 1966 – Wie schon 1996 gegen die Ermordeten und ihre Angehörigen gehetzt und ermittelt wurde, um die Nazi-Mörder zu schützen“. Wir haben euch die Broschüre als PDF angehängt. Ihr könnt gerne auch gedruckte Exemplare bei uns bestellen. Weitere Broschüren und Flugblätter zu den Nazi-Pogromen findet ihr auf unserer Homepage.

https://gewantifa.wordpress.com/2014/01/11/bro-nr-08-html/

Solidarische Grüße

Mert, Gewantifa

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Homepage: https://gewantifa.wordpress.com/

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