Und wieder geben wir Euch exakt am heutigen Mittwoch (29.06.2022) unsere AK-TV-TIPPS für die kommende Zeit!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

pünktlich zur Wochenmitte präsentieren wir Euch heute als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) wieder unsere AK-TV-TIPPS  (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=ak-tv-tipps) für die kommenden Tage.

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Am SONNTAG, DEN 03. JULI 2022, 09.35 UHR, strahlt der TV-Sender

                 

den Dokumentarfilm mit dem Titel

„PHILOMENA LEE, EINE MUTTER ALS OPFER“

aus.

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf die entsprechende Programmvorschau.

> https://www.netzwelt.de/tv-show/189920-wahren-geschichte-so-seht-arte-sendung-tv-stream-sendetermine.html !

Hier eine Kurzbeschreibung der Sendung:

Philomena Lee war noch keine 20 Jahre alt, als sie infolge eines Liebesabenteuers schwanger wurde. In der konservativen irischen Gesellschaft der 50er Jahre galt ein uneheliches Kind als unverzeihliche Sünde. Die Kirche war damals der einzige Zufluchtsort für die betroffenen Frauen – und ein Mittel, sie von der Gesellschaft auszugrenzen und ihre Arbeitskraft auszubeuten.

1952 brachte Philomena im Kloster Roscrea einen Jungen zur Welt, den sie jedoch nur eine Stunde pro Tag nach der kräftezehrenden Arbeit in der Wäscherei sehen durfte. Im Dezember 1955 wurde ihr Sohn fortgebracht und von einem amerikanischen Ehepaar adoptiert. Erschüttert von der brutalen Trennung verließ Philomena Lee wenige Wochen später Irland und begann ein neues Leben in Großbritannien.

50 Jahre später machte sie sich mit Hilfe eines englischen Journalisten auf die Suche nach ihrem Sohn. Als eine der ersten Irinnen ging sie mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit und entlarvte so das in den 50er Jahren von der katholischen Kirche in Irland betriebene System zur Adoption von unehelichen Kindern.

Die Dokumentation verrät viel darüber, wie sich die Rolle der Frau in der irischen Gesellschaft entwickelt hat, aber auch über die Emanzipationsversuche der Frauen, die von Kirche und Staat immer wieder zurückgedrängt wurden. Dennoch schafften sie es, den Institutionen auch einige Neuerungen abzutrotzen. Und noch an ein weiteres Thema wagt sich die Dokumentation: Die Zahl der irischen Frauen, die von Vertretern der katholischen Kirche missbraucht wurden, geht in die Tausende. Die packende Dokumentation ist eine Hommage an sie und ihre Kinder.

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Am DIENSTAG, DEN 05. JULI 2022, 20.15 UHR, strahlt der TV-Sender

                 

die Dokumentation mit dem Titel

„INSEKTEN KILLER – WIE CHEMIERIESEN UNSER ÖKOSYSTEM ERSTÖREN“

aus.

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf die entsprechende Programmvorschau.

> https://www.arte.tv/de/videos/098073-000-A/insektenkiller/ !

Hier eine Kurzbeschreibung der Sendung:

Mit seinen Nahaufnahmen von Insekten wirkt dieser Film wie eine Ode an die Schönheit der Natur, doch gleichzeitig prangert er deren Bedrohung durch den massiven Einsatz von Neonikotinoiden an, sogenannten „systemischen“ Insektiziden, die sich in allen Pflanzenzellen ausbreiten. Untersuchungen belegen, dass Chemikalien dieser Art auch die Gesundheit des Menschen beeinträchtigen.

Vor 30 Jahren musste ein Autofahrer etwa alle zwei Stunden einen Halt einlegen, um die Windschutzscheibe von Insekten zu reinigen. Heute kann er ganz Europa durchqueren, ohne auch nur ein einziges Mal vom Scheibenwischer Gebrauch zu machen, denn seit den 1990er Jahren ist die Gesamtbiomasse der Insekten um 75 Prozent zurückgegangen. Schuld daran ist der massive Einsatz von Neonikotinoiden, sogenannten „systemischen“ Insektiziden, die sich in allen Pflanzenzellen ausbreiten. Sie sehen aus wie bunte Bonbons und scheinen völlig harmlos, doch sie haben eine stark toxische Wirkung. Weil immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen vor den katastrophalen Folgen dieser Nervengifte warnen, setzen die Multis alles daran, den Kausalzusammenhang zwischen ihren Produkten und dem Insektentod zu vertuschen. Sie finanzieren unseriöse Studien, üben Druck auf Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen aus, betreiben intensive Lobbyarbeit bei den Regulierungsbehörden und versuchen mit allen Mitteln, Einschränkungen und Verbote zu verhindern oder zu umgehen. Unterdessen schreitet das Insektensterben mit nie dagewesenem Tempo voran. Weil Insekten aber eine zentrale Rolle als Bestäuber und Teil der Nahrungsketten spielen, zieht die radikale Dezimierung alle Ökosysteme in Mitleidenschaft: Fischen und Vögeln geht das Futter aus, so dass sie ebenfalls immer weniger werden. Zudem belegen jüngere Studien, dass die Chemikalien auch die menschliche Gesundheit beeinträchtigen.

30 Jahre ARTE, 30 Programm-Höhepunkte: ARTE feiert 30. Geburtstag! Im Mai 1992 ging der deutsch-französische Kulturkanal an den Start. Aus diesem Anlass wird ARTE über das ganze Jahr – im Fernsehen und in der Mediathek – ein besonderes Jubiläumsprogramm anbieten. Der Dokumentarfilm ist Teil dieses Programms.

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Am DONNERSTAG, DEN 07. JULI 2022, 20.15 UHR, strahlt der TV-Sender

                 

die Dokumentation mit dem Titel

„PAN AM – AUFSTIEG UND ABSTURZ“

aus.

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf die entsprechende Programmvorschau.

> https://www.arte.tv/de/videos/101368-000-A/pan-am-aufstieg-und-absturz-einer-luftfahrt-ikone/  !

Hier eine Kurzbeschreibung der Sendung:

Eine Geschichte großer Herausforderungen, verwegener Pioniertaten, technischer Meisterleistungen, von Höhenflügen und von Niederlagen. Die Airline gibt es längst nicht mehr. Doch ihr Mythos ist immer noch lebendig. Wer für Pan Am arbeitete, war stolz – und ist es heute noch. Die Flugzeuge der Pan Am waren weltweit für viele Jahrzehnte Sinnbild des American Way of Life.

Sechs Jahrzehnte lang galt sie als die führende Airline der Welt: die Pan American Airways, kurz Pan Am. Ein Symbol für den American Way of Life, eine Airline mit einem weltumspannenden Netz. Mit ihr flogen Prominente und Mächtige, Wirtschaftsbosse und Showbiz-Größen. Pan Am ist eine Luftfahrt-Ikone, der auch heute immer noch Tausende huldigen. Erfolgreiche Kino- und Fernsehproduktionen leben von der Pan-Am-Ästhetik. In Berlin gilt die Pan Am Lounge – original eingerichtet im 60er-Jahre Design – als Party-Geheimtipp.
Pan Ams Stewardessen waren in den 60er und 70er Jahren Sinnbilder kultivierter Weiblichkeit. Ein diskreter Hauch von Sexyness gehörte immer zur weiten Pan-Am-Welt. Wer bei Pan Am arbeitete, ist heute noch stolz. „Wir waren eine Elite“, erinnert sich die Münchnerin Edeltraut Miller, die in den 60er Jahren als Pan-Am-Girl auf Südamerika-Linien unterwegs war. „Pan Am war unser fliegender Teppich um die Welt“, sagt ihre Kollegin Linda Freire.

Pan Am war von Anfang an das Werk eines einzigen Mannes: Juan Trippe, der Gründer und Patriarch der Pan Am: ein angestellter Manager, der herrschte wie ein König. Er suchte die Geldgeber, entwickelte neue Flugziele, neue Flugrouten. Er herrschte durch Visionen, Härte und Charme. Mit gewaltigen Flugbooten wagte Trippe die ersten Passagierflüge über den Pazifik und den Atlantik. Ein PR-Talent und ein unternehmerisches Genie, das immer volles Risiko ging. Trippe war ein Pionier des Jet-Zeitalters und einer der Väter des Jumbo-Jets Boeing 747. Die Dokumentation erzählt die Erfolgsgeschichte dieser Airline – und ihr jähes Ende …

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Wenn bei Euch Interesse an der einen oder anderen Sendung besteht, so bitten wir um Vormerkung, denn wir werden die Sendetermine auf unserer Homepage nicht wiederholen.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
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TARIFRUNDE METALL UND ELEKTRO 2022 – IG Metall-Vorstand empfiehlt Tarifforderung: 7 bis 8 Prozent! IG-Metall lehnt Scholz-Vorstoß zu steuerfreien Einmalzahlungen ab!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir das jüngste Tarifergebnis der IG-Metall für dieNordwestdeutsche Stahlindustrie, das jetzt von allen Tarifbezirken übernommen wurde, sehr begrüßt, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstejenden Link aufrufen und nachlesen könnt.

> http://ak-gewerkschafter.com/hoechster-tarifabschluss-seit-30-jahren-in-der-nordwestdeutschen-stahlindustrie-65-prozent-mehr-geld-fuer-18-monate-das-ist-aus-ak-sicht-ein-relativ-guter-abschluss-im-vergleich-was-sonst-so-im-be/ !

Nunmehr hat die IG-Metall (http://ak-gewerkschafter.com/category/tarifpolitik/ig-metall/) den Tarif-Vorschlag ihres Vorstandes für die EISEN- & ELEKTROINDUSTRIE veröffentlicht.

TARIFRUNE METALL UND ELEKTRO 2022

IG Metall-Vorstand empfiehlt Tarifforderung: 7 bis 8 Prozent

7 bis 8 Prozent mehr Geld: Diese Forderung empfiehlt der IG Metall-Vorstand für die Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie. Am 30. Juni beschließen die Tarifkommissionen. Am 11. Juli will die IG Metall ihre endgültige Forderung verabschieden. Die Tarifverhandlungen starten Mitte September.

Foto Jelca Kollatsch

20. Juni 2022

7 bis 8 Prozent mehr Geld, für 12 Monate: Diese Forderung hat der Vorstand der IG Metall den Tarifkommissionen für die anstehende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie empfohlen. Auf Basis dieser Forderungsempfehlung werden dann am 30. Juni die regionalen Tarifkommissionen ihre Forderungen formulieren. Am 11. Juli verabschiedet die IG Metall dann ihre endgültige Tarifforderung für die über 3,8 Millionen Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie. Die Verhandlungen in den einzelnen Tarifgebieten starten Mitte September.
 

Aufträge auf Rekordstand – Betriebe optimistisch

Der IG Metall-Vorstand begründet seine Forderungsempfehlung mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Nach einem Einbruch im März sind die Erwartungen der Unternehmen mit Blick auf Produktion, Beschäftigung und Export im Vergleich wieder angestiegen und stabil.

Metall-Tarifbewegung: So geht’s weiter

 

„Den Unternehmen geht es gut. Nicht gut geht es aber den Beschäftigten beim Blick auf Supermarkt- und Energierechnungen“, erklärt Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall. Hofmann betonte, dass der jetzt zu findende Tarifabschluss die Jahre 2022 und 2023 abdecken müsse. „Im Gegensatz zu Unternehmen können Beschäftigte gestiegene Preise nicht weitergeben. Auch angesichts der guten Auftrags- und Ertragslage ist eine ordentliche Erhöhung geboten, um über die Tarifpolitik einen Beitrag für gute Kaufkraft zu leisten“

Arbeit ist da: Der Auftragsbestand der Metall- und Elektroindustrie hat mit durchschnittlich 6,1 Monaten Reichweite einen historischen Höchstwert erreicht. Laut einer Befragung der IG Metall unter Betriebsräten in über 2400 Betrieben beurteilen rund 84 Prozent ihre Auftragslage als „gut“ oder „eher gut“, nur 2,6 Prozent als „schlecht“. 69 Prozent erwarten in den kommenden sechs Monaten eine gleichbleibende Auftragslage, 18 Prozent sogar eine bessere.

Ein Bremsklotz sind derzeit noch Engpässe in den Lieferketten, etwa bei den Halbleitern. Trotzdem sind die Betriebe gut ausgelastet: Zwei Drittel haben derzeit eine normale oder hohe Kapazitätsauslastung. Auch mit Blick auf die Ertragslage 2022 sind 70 Prozent der Betriebe optimistisch.

Dauerhafte Entgelterhöhung und Entlastung nötig

Ganz wichtig aus Sicht der IG Metall: Die 7 bis 8 Prozent mehr Geld müssen dauerhaft in die Entgelttabellen eingehen. Das wollen auch die Beschäftigten, laut einer Umfrage der IG Metall in den Betrieben.

Die letzte tabellenwirksame Erhöhung der Entgelte in der Metall- und Elektroindustrie gab es im April 2018. Seitdem ging es bei den Tarifverhandlungen vor allem um die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Corona-Krise und der Transformation. Der Krisen-Tarifabschluss 2021 beinhaltete neben einer Corona-Prämie ein neues jährliches Transformationsgeld (Transformationsbaustein oder T-Geld). Dabei vereinbarten IG Metall und Arbeitgeber eine Laufzeit bis September 2022, so dass angesichts der damals herrschenden Unsicherheit für das Jahr 2022 noch eine Korrektur der Entgelte erfolgen kann. Somit steht in der Metall- und Elektroindustrie die Entgeltentwicklung 2022 und 2023 zur Verhandlung.

„Wir beweisen wiederholt Vernunft und Verantwortung. Die Beschäftigten haben nach vier Jahren wieder eine ordentliche Erhöhung ihrer Entgelttabellen verdient“, betont Hofmann. Zusätzlich fordert er weitere Entlastungen für die Beschäftigten von der Politik. „Darüber hinaus ist es Aufgabe der Politik, dass sie zugleich beim gewaltigen Problem der Preisanstiege steuernd eingreift. Wir können die aktuellen Teuerungsraten nicht allein über Tarifpolitik ausgleichen.“

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Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr den Beitrag direkt auf der Homepage der IG-Metall lesen.

> https://www.igmetall.de/tarif/tarifrunden/metall-und-elektro/ig-metall-vorstand-empfiehlt-forderung-2022 !

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In diesem Zusammenhang begrüßen wir es als AK sehr, dass die IG-Metall den Vorschlag des Bundeskanzlers Olaf Scholz auf Einmalzahlung zu Gunsten eines Einfrierens von Tarifverhandlungen strikt ablehnt.

IG Metall lehnt Scholz-Vorstoß zu steuerfreien Einmalzahlungen ab

Die Idee, Arbeitnehmer mit einer einmaligen Zahlung zu unterstützen, stößt auch bei der IG Metall auf Ablehnung. Die Gewerkschaft besteht auf alte Forderungen.

27.06.2022 Update: 27.06.2022 – 16:53 Uhr

Jörg Hofmann Der IG-Metall-Chef will eine dauerhafte Erhöhung der Löhne durchsetzen. (Foto: dpa)
Frankfurt/Main, Berlin Die IG Metall lehnt die Pläne einer steuerfreien Einmalzahlung als Mittel zum Inflationsausgleich ab. Eine Sprecherin verwies am Montag auf Äußerungen des Gewerkschaftschefs Jörg Hofmann vom Monatsbeginn. Der Erste Vorsitzende der größten deutschen Gewerkschaft hatte bei der Ankündigung einer konzertierten Aktion durch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) erklärt: „Tarifverhandlungen werden nicht im Kanzleramt geführt. Über Ziele unserer Tarifpolitik entscheidet nicht die Politik, sondern die Tarifkommissionen und Gremien der IG Metall.“

Den kompletten Beitrag könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und in seiner Gänze auf der Homepage des HANDELSBLATT lesen.

> https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/inflation-ig-metall-lehnt-scholz-vorstoss-zu-steuerfreien-einmalzahlungen-ab/28458670.html !

Als AK begrüßen wir diese Haltung der IG-Metall sehr!

Manni Engelhardt -Koordinator-

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Laurenz Nurk informiert uns mit seinem 2. Juni-Newsletter 2022!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir einen weiteren aktuellen NEWSLETTER aus 2022 des Kollegen Laurenz Nurk (http://ak-gewerkschafter.com/?s=laurenz+nurk) vom GEWERKSCHAFTSFORUM erhalten.

Wir haben selbigen nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „GEWERKSCHAFTSARBEIT“(http://ak-gewerkschafter.com/category/ archiviert.

Dem Kollegen Nurk gebührt wieder ein herzliches Dankeschön für seine ehrenamtliche Arbeit.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Laurenz Nurk informiert:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten euch auf neue Artikel auf https://gewerkschaftsforum.de/ aufmerksam machen:

50 Jahre „Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG)“ – 50 Jahre Drecksarbeit

Am 21. Juni 1972 stimmte der Deutsche Bundestag dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) einstimmig zu. Bis zu dem Tag war Leiharbeit in Deutschland verboten und seit dem Tag zu steht Leiharbeit in der Kritik.

Nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg sind aktuell von 100 Beschäftigten zwei in der Leiharbeit tätig. Mehr als jeder zweite Leiharbeiter übt eine Helfertätigkeit aus. Im Jahresdurchschnitt waren bei der BA gemeldeten offenen Stellen über 28 Prozent ein Leiharbeitsverhältnis, damit war fast jeder dritte über die BA zu besetzende Arbeitsplatz ein Leiharbeitsplatz. Bei den Vollzeitstellen werden sogar Werte von mehr als 40 Prozent erreicht. Die Beschäftigten in der Leiharbeit sind überdurchschnittlich häufig auf ergänzende Sozialleistungen angewiesen, während von allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 1,6 Prozent ihren Lohn mit Arbeitslosengeld II aufstocken, liegt die Quote bei den Leiharbeitskräften bei 5,9 Prozent. Der Leiharbeitsmarkt umfasst offiziell knapp 950.000 Beschäftigte, ihr Entlassungsrisiko ist fast sechsmal so hoch wie im Durchschnitt alle Branchen.

Was diese Arbeitsverhältnisse mit Menschen machen können, sei hier an einem Beispiel aufgezeigt. weiterlesen →

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Zerrissen zwischen Ost und West – Kurzer historischer Überblick über den Weg in den Ukraine-Krieg vor dem Hintergrund der Weltkrise des Kapitals

Von Tomasz Konicz

Zu Beginn des Krieges um die Ukraine, als der Schock über den Größenwahn des Kremls sich gerade erst voll entfaltete, verstörte Wladimir Putin die geschichtslose westliche Öffentlichkeit mit bizarren öffentlichen Geschichtsvorträgen, in denen er Lenin und die Bolschewiki anklagte, Russland im Verlauf der Revolution furchtbares Unrecht angetan zu haben, da sie die Ukraine in ihrer derzeitigen Form faktisch erst aus historischen Territorien Russlands geformt hätten.1 Putin wirkte hierbei wie ein Relikt des aggressiven, expansiven Nationalismus des 19., 20. Jahrhunderts, der seine Gebietsansprüche immer auch mit selektiven Geschichtsinterpretationen begründete. Doch dieser scheinbare Anachronismus, der auch beim neo-osmanischen Imperialismus Erdogans zutage tritt, täuscht über dessen gegenwärtige Funktion hinweg.

Die reaktionäre putinische Geschichtsideologie, die letztlich die Ukraine als ein synthetisches Kommunisten-Konstrukt ansieht und ihr implizit die Existenzberechtigung abspricht, bildet im 21. Jahrhundert nur ein komplementäres ideologisches Moment der stummen Geschichtslosigkeit im erodierenden neoliberalen Mainstream. Das Leben in der ewigen Jetztzeit, die durch die Kulturindustrie in den Zentren des Weltsystems prolongiert wird, sodass der Erinnerungshorizont der erodierenden Mittelklasse, die sich noch Ideologie leisten kann, nur bis zum letzten Spektakel reicht, verschafft gerade dann solchen Narrativen die notwendigen öffentlichen Freiräume, wenn Kriege oder Krisen den entsprechenden ideologischen Bedarf schaffen. Aufbauend auf dieser Geschichtslosigkeit, die durch das massenmediale Dauerbombardement entsteht, kann Geschichte instrumentalisiert werden – das gilt für Moskau wie für den Westen.  weiterlesen →

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Flüchtlinge aus der Ukraine erhalten nun die staatliche Grundsicherung und können damit für den „Sozialen Arbeitsmarkt“ zugerichtet werden

Still und leise hat die Bundesregierung am 1. Juni 2022  für Ukraine-Flüchtlinge eine Vorzugsbehandlung eingeführt. Sie fallen nicht mehr unter das Asylbewerberleistungsgesetz, können nun sofort Hartz IV-Leistungen beziehen, unterliegen keiner  Residenzpflicht und brauchen nicht mehr ihre Vermögensverhältnisse prüfen lassen. Hinzu kommt, dass städtische Baugesellschaften und Wohnungsgenossenschaften zum Beispiel in den ostdeutschen Bundesländern angekündigt haben, alle freien und demnächst freiwerdenden Wohnungen ausschließlich an Menschen aus der Ukraine zu vergeben. Alle anderen Wohnungssuchenden, die zum Teil seit Jahren auf den Wartelisten stehen, können sich wieder hinten anstellen.

Wer nun denkt, die Bundesregierung belohnt die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine nun dafür, dass sie nach Deutschland und nicht nach Russland geflohen sind und  sich besonders NATO-treu zeigen, begreift nur die halbe Wahrheit, denn man kann der Ampelkoalition durchaus unterstellen, die meist gut ausgebildeten Frauen aus der Ukraine als billige Arbeitskräfte zu rekrutieren. Mit dem Leistungsbezug aus der Grundsicherung ist nämlich die Voraussetzung für eine Beschäftigung in den Programmen des „Sozialen Arbeitsmarkts“ erfüllt und forciert den politisch gewollten weiteren Ausbau des Niedriglohnsektors.  weiterlesen →

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Edward Snowden warnt vor digitalem Finanzfaschismus

Als Edward Snowden Amerika verließ, zahlte er seinen Flug nach Hongkong mit Bargeld. Mit Kreditkarte wäre die Flucht gescheitert. Die Welt hätte nie von ihm erfahren. Auch in seinem russischen Exil greift Snowden nur zu Scheinen und Münzen. Heute warnt der Whistleblower entschieden vor digitalen staatlichen Währungen – und zugleich vor der Abschaffung des Bargelds.  weiterlesen →

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Neuer Wirecard-Skandal auf dem Wohnungsmarkt? Erste Anzeichen einer platzenden Finanzblase bei der Adler-Group

Angesichts niedriger Erträge für Staatsanleihen leiten die institutionellen Investoren auf der Suche nach lukrativen Anlagen immer mehr Kapital von den Finanzmärkten weg, hin zu den Wohnungs- und Immobilienmärkten. Sie treiben die Miet- und Hauspreise weiter in die Höhe und füttern einen riesigen finanzialisierten Wohnungsmarkt an.

Die verdeckten Insidergeschäfte der kriselnden Adler-Group haben aktuell dazu geführt, dass Immobilien in ihrer Bilanz überbewertet wurden. Fachleute sehen darin erste Anzeichen einer platzenden Finanzblase auf dem Wohnungsmarkt.

Vorgeworfen wird dem Unternehmen unter anderem, die Wohnungen in den Bilanzen zu hoch bewertet zu haben. Während die Adler-Group versucht, über Wohnungsverkäufe in  großem Maßstab einen „Neustart“ hin zu bekommen, spüren vor allem die Mieter die Auswirkungen der Krise im Wohnungskonzern und müssen befürchten, dass ihm z.B. das Geld für Reparaturen und Instandhaltungen ausgeht. weiterlesen →

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VKG: Den Kampf gegen Reallohnsenkungen und Sozialabbau auf die Tagesordnung setzen! Preissteigerungen nicht auf unserem Rücken! Gewerkschaftliche Gegenwehr jetzt!

Ganz offensichtlich sehen die Regierenden die Gefahr, dass die rapid steigenden Lebenshaltungskosten zu sozialer Unruhe führen, die nur schwer einzufangen ist. Deshalb bringen sie eine Reihe von vorübergehenden Entlastungsmaßnahmen auf den Weg: 300 Euro für alle Beschäftigten (von dem nach Abzug der Steuern und Sozialabgaben viel weniger übrig bleibt)[1], Vorziehen der Erhöhung der Pendlerpauschale, 9-Euro-Ticket für drei Monate, befristete Senkung der MwSt auf Sprit, einmaliger Zuschuss für Hartz-IV-EmpfängerInnen …

Damit wird aber nur ein kleiner Teil des Anstiegs der Lebenshaltungskosten ausgeglichen und vor allem nur befristet. Die abhängig Beschäftigten erleben – je nach Branche ‒ seit Mitte/Ende 2021 einen deutlichen Reallohnverlust, der sich im Laufe dieses Jahres (2022) noch verstärkt hat.

Auf die Regierenden können wir uns nicht verlassen, wenn es um die Sicherung unserer Einkommen geht. Umso wichtiger also, dass wir gewerkschaftliche Kraft in die Waagschale werfen. Dabei sollten wir uns nicht vom Gejammere der Kapitaleigner*innen irreführen oder beeindrucken lassen. Denn selbst während der Pandemie sind die Reichen noch reicher geworden, streichen große Konzerne auf unsere Kosten massive Gewinne ein, wie man gut am Beispiel der Energiekonzerne sehen kann!

Drei Achsen im Kampf zur Verteidigung des Lebensstandards der lohnabhängigen Bevölkerung:  weiterlesen →

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Arm trotz Arbeit in Europa

Von Werner Rügemer

Deutschland und die Europäische Union organisieren die globale Niedriglöhnerei. Das wird jetzt noch verstärkt durch die Pandemie-Politik und den Krieg in der Ukraine, wo Gewerkschaften ebenfalls unter Druck stehen.

Im Dezember 2021 hat die staatliche deutsche Bundesagentur für Arbeit ein Abkommen mit dem indischen Bundesstaat Kerala geschlossen: Von dort sollen Fachkräfte nach Deutschland kommen, um in Krankenhäusern und Pflegeheimen zu arbeiten. Ähnliche Abkommen bestehen schon mit anderen, westlich verarmten Staaten, zum Beispiel Vietnam, Tunesien und den Philippinen. Die Agentur will so in den nächsten drei Jahren aus diesen Drittstaaten 150.000 zusätzliche Pflegekräfte nach Deutschland importieren. Das Projekt gilt auch für Handwerker, Kellner, Köche, LkW- und Taxifahrer.1 weiterlesen →

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Ein Gespräch mit Javier Tolcachier über die unternehmerische Einflussnahme der Multistakeholder

In folgendem Interview mit Javier Tolchachier* geht es um ein Thema, von dem die meisten wahrscheinlich noch nie gehört haben, das sie aber sicherlich in irgendeiner Weise erleben, weil es mit unserem Leben zu tun hat. Und es ist ein Thema, das wir gerade deshalb ansprechen wollen, weil es in der öffentlichen Debatte nicht vorkommt. Es scheint ein Thema für Spezialist:innen zu sein, es scheint ein sehr kompliziertes Thema zu sein, und es ist nicht so kompliziert in Bezug auf das Verständnis, es ist sehr kompliziert in Bezug auf die Konsequenzen.  weiterlesen →

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Einseitige Gedenkkultur zum 17.Juni: Die vergessene Repression bei Streiks und Volksaufständen im Westen Deutschlands

Von Florian Warweg

Mit besonderer Vehemenz wird in diesem Jahr an den „Arbeiteraufstand des 17. Juni 1953″ und dessen Niederschlagung durch sowjetische Truppen erinnert. Doch auch in der westlichen Besatzungszone schickten Briten und US-Amerikaner Panzer bei Protesten und Streiks. Nur fand dies kaum Eingang in die Geschichtsbücher und Erinnerungskultur.

1952 erklärte der Präsident des Bundesarbeitsgerichts Hans Carl Nipperdey, welcher zuvor bereits Karriere als Arbeitsrechtler im „Dritten Reich“ gemacht hatte und Mitautor des „Arbeitsordnungsgesetzes“ von 1934 war, alle Formen des politischen Streiks in der Bundesrepublik für illegal. Das entsprach dem Gedankengut, das Nipperdey bereits während seiner Zeit als Nazi-Jurist vertreten hatte, als er von der Pflicht des „Gefolgsmannes gegenüber dem Gefolgschaftsführer“ sprach.

Dieses bis heute in der EU einzigartige Verbot hat seinen Ursprung unter anderem in dem einzigen Generalstreik, der im Herbst 1948 die „Westzone“ erschütterte. Die damalige Protestwelle wurde von den Alliierten ähnlich beantwortet wie der 17. Juni 1953. Mit einem Unterschied: Im Gegensatz zu den Ereignissen von 1953 in der sowjetischen Zone griff die US-amerikanische Besatzungsmacht sofort ein.  weiterlesen →

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Kann Umverteilung das Problem Armut/Reichtum lösen?

Von Willy Sabautzki 

Gewerkschaftliche und arbeitssoziologische Analysen bestätigen die sich mit rasanter Geschwindigkeit verändernden Lebens- und Arbeitsbedingungen. Unternehmerische Programme des Regierens trachten nach Steigerung von Arbeitsleistung, schneller Wertschöpfung und Steigerung der Effizienz in den Unternehmen.

Die verschärften Vorgaben für die Leistungserbringung sind Ausdruck betriebspolitischer Veränderungsprozesse und Umbrüche, die sich in zunehmenden Stressauswirkungen, körperlichen Belastungen und Krankheitssymptomen bei den Beschäftigten niederschlagen. Massiven Einschnitte in der Arbeitswelt sind Ausdruck kapitalistischer Arbeitsorganisation, die sich durch die Corona- Seuche weiter verschärft haben.

Ein Abwälzen der Krisenkosten auf die Beschäftigten und RentnerInnen gilt es zu verhindern, um der Schieflage zwischen Arm und Reich Einhalt zu gebieten. Es bedarf großer Anstrengungen gerade von Seiten der Gewerkschaften, dem erforderlichen Umbau der Wirtschaft mit einer grundsätzlichen Veränderung der kapitalistischen Produktionsweise die Richtung zu weisen. weiterlesen →

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DGB: Atlas der digitalen Arbeit

Gewerkschaften und Betriebsräte haben in vielen Branchen und Unternehmen dafür gesorgt, dass die rasante digitale Transformation auch im Interesse der Beschäftigten verläuft. Ein wichtiger, aber nicht ausreichender Schritt auf dem Weg zu einer zeitgemäßen Mitbestimmung war das sogenannte Betriebsrätemodernisierungsgesetz, das 2021 auf Druck der Gewerkschaften beschlossen wurde. Arbeitnehmervertreter*innen können seitdem die mobile Arbeit mitgestalten. Zudem dürfen sie externe Sachverständige zur Beratung hinzuziehen, wenn zum Beispiel im Unternehmen selbstlernende Software eingeführt werden soll.

Das reicht allerdings nicht aus, um die gravierenden Veränderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, fair und gerecht zu gestalten. Eine umfassende Reform des Betriebsverfassungsgesetzes muss schnell auf den Weg gebracht werden.  weiterlesen →

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Das ist nicht unser Krieg! Die westlichen Bevölkerungen werden in die Geiselhaft der NATO-Kriegsrhetorik genommen, dabei dient dieser Krieg lediglich den Interessen einer kleinen Gruppe

Von Hannes Hofbauer

Im Schlagschatten der USA ist die Europäische Union in einen Krieg eingetreten, den das Kiewer Regime seit 2014 gegen die abtrünnigen Gebiete im Donbass führt. Dass diese langjährige militärische Auseinandersetzung unter dem Radar der Wahrnehmung im Westen blieb, ist der geopolitischen Interessenlage und den diese begleitenden Medien zuzuschreiben. Eine Rechtfertigung für den Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine, wie er am 24. Februar 2022 den mehr als sieben Jahre schwärenden Bürgerkrieg internationalisierte, ist das allerdings in keinem Fall. Der von Moskau betriebene Völkerrechtsbruch ist zu verurteilen.

Gegen den Krieg! Noch vor wenigen Wochen hätte man unter dieser Losung zwischen Brüssel, Berlin und Wien eine Friedenspolitik verstanden und wäre für wirtschaftlichen und diplomatischen Austausch zur Stärkung internationaler Bande eingetreten. Seit dem 24. Februar ist das anders. Nun schreien die Spitzen der transatlantischen Welt, geradezu angetrieben von einer kriegsgeilen Journaille, nach mehr und mehr Waffen für die eine Kriegspartei, für die Ukraine. weiterlesen →

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80 Jahre lang wurden die Reparations- und Rückzahlungen ausgesessen: der deutsche Bundestag hält die Frage der Entschädigung an Griechenland für erledigt und lehnt die Anerkennung der Forderungen rigoros ab

Vor 80 Jahren überfiel die deutsche Wehrmacht Griechenland und besetzte das Land. Was folgte waren Massaker, Rachefeldzüge gegen die Bevölkerung und Zerstörung ihrer Dörfer. Das Land wurde in den 3 ½ Jahren so geknebelt, dass bis zu 450.000 Menschen landesweit elendig verhungerten. Hunderttausende griechischer Juden wurden deportiert und ermordet.

Am 10. Juni 1944 ermordeten deutsche SS-Soldaten mehr als 200 Einwohner der boötischen Kleinstadt Distomo. Das Massaker jährt sich nun zum 78. Mal.

Die griechische Zentralbank musste 1942 eine Zwangsanleihe von sage und schreibe 476 Millionen Reichsmark zur Finanzierung der Besatzung an Nazi-Deutschland ausgeben. Bis heute sieht die Bundesregierung „für die Rückzahlung keine Grundlage“.  weiterlesen →

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Und was machen wir dafür? Zum Tod des linken Schriftstellers Erasmus Schöfer

Von Ingar Solty

»Und was machen wir dagegen?« Gegen die Zumutungen des Kapitalismus, gegen Imperialismus und Krieg. Für Dietmar Dath ist diese Frage das Lebensmotto von Erasmus Schöfer gewesen. Entsprechend überschrieben ist auch sein Nachruf in der »FAZ«. Am Dienstag ist der Schriftsteller drei Tage nach seinem 91. Geburtstag in Köln gestorben.

Als uneheliches Kind einer Malerin im brandenburgischen Altlandsberg geboren und früh verwaist, machte er sich nach seiner Promotion über »Die Sprache Heideggers« 1962 als Schreibender selbständig. 1970 war Schöfer neben Günter Wallraff, Peter Schütt, Erika Runge, Max von der Grün und Angelika Mechtel einer der Protagonisten des westdeutschen »Werkkreis Literatur der Arbeitswelt«. Dieser wollte die Literatur realistisch, das heißt: welthaltig machen und den Graben zwischen Kopf- und Handarbeiter*innen überwinden, indem er Arbeiter*innen zum Schreiben ermächtigte. weiterlesen →

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Herzliche Grüße

von den Kolleginnen und Kollegen des gewerkschaftsforum.de

und viel Freude beim Lesen

Laurenz Nurk

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Heute veröffentlichen wir den 23. und 24. ordentlichen NEWSLETTER 2022 des Kollegen Harald Thomé auf unserer Homepage für Euch!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben hat uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) der 24. ordentliche NEWSLETTER  des Kollegen Harald Thomé (http://ak-gewerkschafter.com/?s=harald+thom%C3%A9) erreicht.Leider hatte uns der 23. NEWSLETTER nicht erreicht, so dass wir beide NEWSLETTER nur per Links zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme nachstehend auf unsere Homepage posten.

  (Foto: Regine Blazevic)     

Wir haben diese NEWSLETTER zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung auf unsere Homepage gepostet und in den Kategorien „HARTZ IV“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/hartz-iv/) und „SOZIALPOLITIK“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/sozialpolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Für den Thomé Newsletter 23/2022 vom 12.06.2022 klickt bitte hier:

> https://www.tacheles-sozialhilfe.de/newsticker/thome-newsletter-23-2022-vom-12-06-2022.html !

Für den Thomé Newsletter 24/2022 vom 26.06.2022 klickt bitte hier:

> https://www.tacheles-sozialhilfe.de/newsticker/thome-newsletter-24-2022-vom-26-06-2022.html !

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Seitens des Herrn Werner Schell haben wir den vierten JUNI-NEWSLETTER 2022 mit den aktuellsten Informationen erhalten!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) den vierten JUNI-NEWSLETTER 2022  des Herrn Werner Schell (http://ak-gewerkschafter.com/?s=werner+schell) erhalten.

(Das Eigenfoto des Werner Schell zeigt selbigen in Aktion.)

Wir haben diesen NEWSLETTER in Form eines Beitrags nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „GESUNDHEITSPOLITIK“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/gesundheitspolitik/) archiviert.

Dem Herrn Schell sagen wir an dieser Stelle wieder ein herzliches Dankeschön für sein unermüdliches Engagement!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Herr Werner Schell informiert:

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk

Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung

für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland

Werner Schell – Harffer Straße 59 – 41469 Neuss

E-Mail: ProPflege@wernerschell.de

Internet: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

24.06.2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich mache hiermit wieder auf einige Texte im Forum von Pro Pflege … aufmerksam (Auswahl):

  • Abgeordnete des Deutschen Bundestages fordern Selbstbestimmung am Lebensende: Vorgeschlagen wird ein „Gesetz zur Wahrung und Durchsetzung des Selbstbestimmungsrechts am Lebensende (Suizidhilfegesetz)“. Es sieht u.a. vor, dass „jeder, der aus autonom gebildetem, freiem Willen sein Leben beenden möchte“, das Recht hat, „hierbei Hilfe in Anspruch zu nehmen“. … > https://www.wernerschell.de/forum/2/viewtopic.php?f=3&t=20&p=5509#p5509

Info zum Betreuungsrecht – Kontakte gewünscht.

Von hier wurde bereits zu konkreten Fragen eine Rückmeldung abgegeben:

  • Betreuer/innen-Sicht gesucht! Wir sind eine Gruppe von Studierenden an der LMU, die im Rahmen eines journalistischen Seminars eine Recherche zum Thema gesetzliche Betreuung durchführen. Gerne würden wir dazu ein paar Fragen an eine/n Betreuer/in stellen, um Erfahrungen aus dem Alltag sowie Gedanken zur Reform 2023 zu hören. Das Interview kann gerne schriftlich oder telefonisch/per Videocall ablaufen. Wir würden uns über eine Kontaktaufnahme freuen: Leah Süss, suess@campus.lmu.de; +49 1525 4206553. 

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Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Und das gilt für jeden,

ob das jetzt alte Menschen sind

oder Kinder – das zählt für jeden.

>>>  Zu den vorstehenden Hinweisen können Texte im Forum aufgerufen werden.

Bitte jeweilige Fundstelle kopieren und in den InternetBrowser übertragen!

Wenn Sie nicht mehr informiert werden möchten, wird um entsprechende Nachricht gebeten.

Alle Newsletter sind unter folgenden Adressen nachlesbar

2021 > https://www.wernerschell.de/forum/2/viewtopic.php?f=7&t=64

2022 > https://www.wernerschell.de/forum/2/viewtopic.php?f=7&t=318  <<<

Mit freundlichen Grüßen und schöne Feiertage!

Werner Schell

https://www.facebook.com/werner.schell.7  bzw. https://twitter.com/SchellWerner

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Kundgebung und Demo am 1. Samstag im Juli, (02.07.2022) unter dem Motto: „Für zivile Zeitenwende – Frieden schaffen ohne Waffen!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) sind wir folgender Meinung und laden gemeinsam mit anderen Bündnismitgliedern zu einer Demo ein:

Der Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine wird viellfach als ‚Zeitenwende‘ bezeichnet, und man tut so, als ob dieser Angriffskrieg der erste seit 1939 sei. Die US-geführten Angriffskriege gegen Korea, Vietnam, Serbien, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien werden dabei tunlichst verschwiegen ebenso wie die jahrelangen Angriffe ukrainischer nationalistischer Truppen gegen die Regionen Donetsk und Luhansk, die von den USA und den europäischen Signatarmächten des Minsker Abkommens (incl. Deutschland) nicht nur geduldet sondern unterstützt wurden. Diese Doppelmoral, die auch noch genutzt wird, um ein gigantisches westliches Rüstungsprogramm gegen Russland zu installieren, gilt es anzuprangern und eine ganz andere ‚Zeitenwende‘ zu beginnen, nämlich eine zivile Zeitenwende, die auf Verständigung und Abrüstung setzt, eine Politik, die der sozialdemokratische Bundeskanzler Willy Brandt in den 70er Jahren erfolgreich verfolgt hat, die aber durch die US-geführte NATO-Osterweiterung und die jetzige (US-geführte) SPD/GRÜNE/FDP/CDU-CSU-Politik zu Grunde gerichtet wird.

Das Aachener Bündnis ‚NEIN zu Waffenlieferungen‘‚Aachener für eine menschliche Zukunft‘, ‚Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis-Aachen‘, ‚Freie Linke-Aachen‘ und ‚KriegsgegnerInnen-Aachen‘ – lädt ein zur

Kundgebung und Demo am 1. Samstag im Juli, (02.07.2022) unter dem Motto:

„Für zivile Zeitenwende – Frieden schaffen ohne Waffen!“

ein!

Startkundgebung 15.00 Uhr am Elisenbrunnen:

(Foto aus https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Aachen,_Elisenbrunnen_–_2016_–_2824.jpg)

Demozug über Kapuzinergraben, Kleinmarschierstr., Schmiedstr. und Jakobstr. zur Schlusskundgebung auf dem Markt. Vorgesehen sind mehrere Beiträge zum Thema; den musikalischen Rahmen gestaltet wieder – wie am 26. Mai – Blue Flower. 

Unsere Veranstaltung findet parallel zur ‚Zivile-Zeitenwende-Demo‘ in Berlin statt:

https://zivilezeitenwende.de/wp-content/uploads/2022/06/ZivileZeitenwende_FlyerA4.pdf .

Die Demo ist bei der Polizei angemeldet. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Kommt bitte ALLE hin!

Pressemitteilung:

Das Aachener Bündnis ‚NEIN zu Waffenlieferungen‘ – ‚Aachener für eine menschliche Zukunft‘, ‚Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis-Aachen‘, ‚Freie Linke-Aachen‘ und ‚KriegsgegnerInnen-Aachen‘ – lädt zu einer Protestaktion am Samstag, 2. Juli, ein; unter dem Motto: „Für zivile Zeitenwende – Frieden schaffen ohne Waffen“; Startkundgebung ist um 15 Uhr am Elisenbrunnen, anschließend Demozug über Kapuzinergraben, Kleinmarschierstr., Schmiedstr. und Jakobstr. zur Schlusskundgebung auf dem Markt. Vorgesehen sind mehrere Beiträge zum Thema; den musikalischen Rahmen gestaltet wieder – wie am 26. Mai – Blue Flower. Die Veranstaltung findet parallel zur ‚Zivile-Zeitenwende-Demo‘ in Berlin statt, die von zahlreichen Organisationen unterstützt wird.

Dr. Ansgar Klein, ein Sprecher des Bündnisses erläutert dazu: „Der Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine wird viellfach als ‚Zeitenwende‘ bezeichnet, und man tut so, als ob dieser Angriffskrieg der erste seit 1939 sei. Die US-geführten Angriffskriege gegen Korea, Vietnam, Serbien, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien werden dabei tunlichst verschwiegen, ebenso die jahrelangen Angriffe ukrainischer nationalistischer Truppen gegen die Regionen Donetsk und Luhansk, die von den USA und den europäischen Signatarmächten des Minsker Abkommens (incl. Deutschland) nicht nur geduldet, sondern unterstützt wurden. Diese Doppelmoral, die auch noch genutzt wird, um ein gigantisches westliches Rüstungsprogramm gegen Russland zu installieren, gilt es anzuprangern und eine ganz andere ‚Zeitenwende‘ zu beginnen, nämlich eine zivile Zeitenwende, die auf Verständigung und Abrüstung setzt, eine Politik, die der sozialdemokratische Bundeskanzler Willy Brandt in den 70er Jahren erfolgreich verfolgt hat, die aber durch die US-geführte NATO-Osterweiterung und die jetzige SPD/GRÜNE/FDP/CDU-CSU-Politik zu Grunde gerichtet wird.“

Zu dieser Aktion, die polizeilich genehmigt ist, sind alle interessierten  Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

 

 

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Der BBU kann heute sein FÜNZIGSTES JUBILÄUM feiern! Als AK gratulieren wir ihm HERZLICH dazu!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir über den Kollegen Udo Buchholz, dem Vorstandsmitglied und Pressesprecher des BBU (http://ak-gewerkschafter.com/?s=udo+buchholz+bbu) erfahren, dass der BBU am heutigen Tage Fünfzigjähriges-Jubiläum feiern kann.

Dazu gratulieren wir ihm recht herzlich.Die uniläumsmitteilung haben wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere GHomepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/atompolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Udo Buchholz informiert:

(Die BBU-Fotos zeigen: Für die weltweite Stilllegung aller Atomanlagen! Sofort! & Demonstration in Lingen, 26.10.2019)

BBU-Pressemitteilung, 23.06.2022

1972 – 2022: 50 Jahre Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)
50 Jahre konsequenter Einsatz für die Umwelt

(Bonn, 23.06.2022) Am Freitag (24. Juni 2022) vor genau 50 Jahren wurde
der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU, aktuell mit Sitz
in Bonn) gegründet. In ihm sind zahlreiche Bürgerinitiativen und
Umweltverbände aus dem ganzen Bundesgebiet organisiert, die sich für
umfassenden und konsequenten Umweltschutz einsetzen. Die Geschichte des
BBU ist eng mit der Geschichte der Anti-Atomkraft-Bewegung verbunden.
Das Themenspektrum des BBU hat sich in den 50 Jahren seines Bestehens
stark erweitert – geblieben ist die dringende und nach wie vor
erschreckende Notwendigkeit für weitere umfangreiche Aktivitäten im
Bereich des Umwelt- und Naturschutzes und für das tatsächliche Ende
jeglicher Nutzung der Atomenergie. In der Vereinssatzung des BBU heißt
es: „Vereinszweck ist die Erhaltung und Wiederherstellung der
natürlichen Lebensgrundlagen, der Schutz der Natur und der durch
Umweltgefahren bedrohten öffentlichen Gesundheit.“Zu seinem 50.
Geburtstag wünscht sich der BBU weitere Mitglieder und Spenden zur
Absicherung seines Engagements.

Der BBU wurde am 24. Juni 1972 von Bürgerinitiativen, Umweltgruppen und
Friedensinitiativen vor dem Hintergrund des drohenden Baus eines
Atomkraftwerks in Wyhl (Baden-Württemberg) gegründet. Der BBU war zu der
Zeit einer der ersten und zudem der größte bundesweit arbeitende
Umweltverband. Zu den Mitgliedern des BBU gehören heute ebenso örtliche
Bürgerinitiativen wie große Verbände (z. B. Greenpeace und Robin Wood).
Der BBU ist ein überparteilicher Zusammenschluss und als Verein
gemeinnützig anerkannt.

Besonders in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts hat der
BBU zahlreiche Großdemonstrationen gegen Atomanlagen und gegen
Atomwaffen mit organisiert, die bis heute nachwirken. Erinnert sei an
die Demonstration 1981 gegen das Atomkraftwerk Brokdorf, an der sich bei
Schnee und Eis 100.000 Menschen beteiligten, sowie an die großen
Friedensdemonstrationen gegen die Nato-Nachrüstung in Bonn. Zu den
besonderen Erfolgen des BBU und der gesamten Anti-Atomkraft-Bewegung
zählen die Verhinderung der Atommüllfabrik (WAA) in Wackersdorf, die
Nichtinbetriebnahme des Schnellen Brüters in Kalkar und die endgültige
Stilllegung der Hanauer Atomfabriken.

Auch “im neuen Jahrhundert” kann der BBU Erfolge und vielfältige
Aktivitäten vorweisen, so z. B. die Verhinderung der
Müllverbrennungsanlage in Schwabmünchen/Hiltenfingen (2011) und
anlässlich des 25. Jahrestages der Tschernobylkatastrophe (2011) die
Mitorganisation des bundesweit größten Ostermarschs. Er fand in Gronau
statt und führte dort zur umstrittenen Urananreicherungsanlage. Diese
und viele weitere Demonstrationen, die nach der Fukushima-Katastrophe
stattfanden, führten inzwischen zur Stilllegung fast aller
Atomkraftwerke in der Bundesrepublik. Weil aber, speziell international,
noch immer Atomkraftwerke und Atomanlagen betrieben werden, setzt der
BBU seine Anti-Atomkraft-Proteste und die BBU-Stromwechselkampagne in
Kooperation mit den Elektrizitätswerken Schönau (EWS), die
atomstromfreien Strom anbieten, fort.

Besonderes Augenmerk legt der BBU mit seinen örtlichen Mitgliedsgruppen
auf die Uranfabriken in Gronau und Lingen, die trotz beschlossenem
Atomausstieg bisher ohne Laufzeitbegrenzung arbeiten. Große Beachtung
findet beim BBU und seinen Mitglieder auch der noch immer katastrophale
Umgang mit Atommüll. In dem Zusammenhang ist der BBU darüber erfreut,
dass es der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (eine
BBU-Mitgliedsorganisation) gelungen ist, in jahrzehntelanger
Widerstandsarbeit in Gorleben ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll
zu verhindern.

Dezentrale Organisation und Beratung bei Umweltproblemen

Im Gegensatz zu anderen Umweltverbänden ist der BBU dezentral
organisiert. Alle Initiativen und Verbände, die sich dem BBU
anschließen, behalten ihren Namen und ihre volle Selbstständigkeit. Das
hat zur Folge, dass der BBU in verschiedenen Facetten in Erscheinung
tritt: Beispielsweise die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“, die
sich gegen die Atommülllagerung in Ahauszur Wehr setzt, “ist BBU”, das
Bündnis Heideterrasse, das sich u. a. im Bereich der Wahner Heide
engagiert, „ist BBU”, der Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz
(LBU) Niedersachsen „ist BBU“ und auch das Bund der Bürgerinitiativen
Mittlerer Neckar (BBMN) „ist BBU“.

Während sich die im BBU organisierten Bürgerinitiativen vorrangig um
örtliche Probleme wie Kraftwerke, Straßenbauprojekte oder bedrohte
Biotope kümmern, bietet der BBU als Dachverband einerseits den örtlichen
Gruppen Rückendeckung in der Auseinandersetzung mit Behörden und
Unternehmen (Unterstützung von Protestaktionen, Teilnahme an
Erörterungsterminen, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit usw.). Ergänzend
ist die BBU-Geschäftsstelle damit beschäftigt, zahlreiche Anfragen zu
verschiedensten Umweltthemen zu beantworten sowie Rat- und Hilfesuchende
mit Initiativen zu vernetzen, die sich mit entsprechenden Themen und
Projekten befassen. “Es ist wichtig”, betont BBU-Geschäftsführerin
Christine Ellermann, “dass sich die Betroffenen möglichst frühzeitig bei
uns melden. Bestenfalls schon bevor ein Genehmigungsverfahren für ein
Großprojekt eröffnet wurde oder bevor die Kettensägen schon einen halben
Wald dem Erdboden gleich gemacht haben.“

Breite Themenpalette: Atomkraft, Gentechnik und Gremienarbeit

Der BBU und seine Mitgliedsinitiativen haben in den letzten fünf
Jahrzehnten, bedingt durch eine zunehmende Vielzahl an Umweltproblemen,
die Themenpalette stark erweitern müssen. Der Widerstand gegen
Atomanlagen und Atomtransporte ist nach wie vor zentral, denn noch ist
der notwendige Atomausstieg nicht vollzogen. Und eine
Laufzeitverlängerung für die letzten drei Atomkraftwerke in der
Bundesrepublik lehnt der BBU strikt ab. Trotz der aktuellen Energiekrise
ist die Nutzung der Atomenergie kein Lösungsweg. Der BBU plädierte schon
immer für den Ausbau Erneuerbarer Energien sowie für Energieeinsparung
und Energieeffizienz (die drei großen E), um von der nuklearen und
fossilen Energieerzeugung wegzukommen.

Auf der Tagesordnung des BBU und seiner Mitglieder stehen auch die
Verhinderung der C02-Endlagerung und der Gentechnik im
landwirtschaftlichen Bereich. Massentierhaltung, Gefahren der
Tonerstäube und die Sicherheit von Chemieanlagen sind einige weitere der
vielfältigen Themen, die von Mitgliedsinitiativen des BBU sowie vom
BBU-Vorstand immer wieder aufgegriffen werden. Im Bereich der Proteste
gegen die unkonventionelle Gasförderung (Fracking) war und ist der BBU
immer bundesweit federführend aktiv und im Bereich des Gewässerschutzes
hat der Freiburger AK Wasser, der auch im BBU organisiert ist,
bundesweit einen gewichtigen Namen. Und natürlich ist der BBU aktiv im
Kampf gegen die Klimakatastrophe und für weitere Anpassungen an den
Klimawandel. Wichtig für den BBU ist dabei u. a. auch ein unverzüglicher
Umbau des Verkehrswesens. Der Fern- und Güterverkehr muss von der Straße
auf die Schiene verlagert werden und der Öffentliche
Personen-Nah-Verkehr (ÖPNV) muss genügend Fahrzeuge und
Schienen-Infrastruktur vorhalten, damit der Umstieg vom Auto auf Busse
und Bahnen auch praktisch vollzogen werden kann.

Engagiert ist der BBU auch bei der internationalen Kooperation mit
Initiativen und Verbänden, so z. B. durch die Mitgliedschaft im
Europäischen Umweltbüro (EEB), im grenzüberschreitenden Widerstand gegen
eine Uranfabrik im niederländischen Grenzgebiet oder im Widerstand gegen
den Uranabbau in aller Welt. Kontakte bestehen in mehrere europäische
Länder, zur russischen Umweltbewegung, und auch zur japanischen.

Die nach wie vor ehrenamtlich tätigen Vorstandsmitglieder des BBU sehen
es als wesentliche Aufgabe an, die Anliegen der BBU-Mitglieder zu
unterstützen. Dies geschieht durch gemeinsame Aktivitäten und auch durch
Lobbyarbeit in Gremien, wie z. B. der Kommission für Anlagensicherheit
(KAS) des Bundesumweltministeriums. Aus Gründen der Anlagensicherheit
hatte der BBU auch Einwendungen gegen das Tesla-Automobilwerk in
Grünheide eingelegt.

Wer eine neue Bürgerinitiative oder Aktionsgruppe gründen möchte, kann
sich dazu beim BBU beraten lassen. Zur Vernetzung im Umweltbereich und
zum Informationsaustausch zwischen älteren und neuen Initiativen
erscheint der BBU-Newsletter, in dem Hintergrundinformationen und
Aktionstermine veröffentlicht werden. Der Bezug ist kostenlos und
frühere Ausgaben können auf der BBU-Internetseite nachgelesen werden.
Aktuelle Informationen befinden sich zudem auch auf der Facebook-Seite
des BBU. Als weiteren Service bietet der BBU auf seiner Internetseite
eine Übersicht zahlreicher örtlicher und überörtlicher Termine aus den
Bereichen der Anti-Atomkraft-Bewegung, der Umweltschutzbewegung und der
Friedensbewegung an.

Geburtstagswünsche

Der BBU wird sich mit seinen Mitgliedern auch zukünftig unabhängig von
der Industrie, von der Bundesregierung sowie von Landesregierungenfür
einen konsequenten und umfassenden Umweltschutz einsetzen.

Zu seinem 50. Geburtstag wünscht sich der BBU neue Mitglieder
(Initiativen, Verbände und Privatmitglieder), die tatkräftig mitarbeiten
und ihr vielfältiges Wissen zum Schutz der Umwelt einbringen, oder die
als passive Mitglieder die Umweltarbeit des BBU moralisch und finanziell
unterstützen. Freuen würde sich der BBU, wenn sich auch mehr junge Leute
für die gemeinsame Umweltschutzarbeit in Bürgerinitiativen und im BBU
einbringen würden.

Der BBU freut sich zudem über kleine und große Spende, die dazu
beitragen, das wichtige Engagement des BBU auch zukünftig zu
gewährleisten. Spendenkonto: Sparkasse Köln/Bonn, IBAN: DE62 3705 0198
0019 00 26 66, SWIFT-BIC: COLSDE33. Stichwort: 50 Jahre BBU.

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter

www.bbu-online.de <http://www.bbu-online.de/> sowie telefonisch unter
0228-214032. Die Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72
<http://www.facebook.com/BBU72>. Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str.
55, 53113 Bonn.

Weitere Informationen:

Die BBU-Satzung

https://bbu-online.de/html/Satzung%202015.pdf

BBU-Aufnahmeanträge

https://www.bbu-online.de/html/antrag.htm

BBU-Pressemitteilungen der letzten 20 Jahre (chronologisch)

https://www.bbu-online.de/Presse.htm

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Wir sind mit BLAUTOPF gegen die Verlängerung der Verordnung über das digitale COVID-Zertifikat der EU!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nachstehend bringen wir Euch inmitten der CORONA-HYSTERIE (http://ak-gewerkschafter.com/?s=corona) die Mitteilung der Kolleginnen und Kollegen von

BLAUTOPF (https://www.blautopf.net)

gegen die Verlängerung der Verordnung über das digitale COVID-Zertifikat der EU zur Kenntnis.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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BLUTOPF informiert:

Liebe Kollegen und Kolleginnen der freien Presse,

am nächsten Donnerstag, dem 23. Juni, wird das EU-Parlament über die Verlängerung des digitalen Impfpasses bis zum 30.06.2023 abstimmen. Laut der französichen EU-Abgeordneten Virginie Joron wird es vor diesem Votum keine Debatte geben.

Auf unserem Blog haben wir folgende Aktion vorbereitet mit den Email-Adressen der EU-Abgeordneten:

https://www.blautopf.net/index.php/politik/politik-corona/item/488-aktion-gegen-die-verlaengerung-des-digitalen-impfzertifikats

Ebenfalls gibt es eine englische Version.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mitmachen und auf Ihren Kanälen darüber berichten könnten.

Wir hoffen auf eine rege Beteiligung, damit Impfungen eine persönliche Angelegenheit bleiben und nicht zu einem staatlichen Kontroll- und Unterdrückungsinstrument werden.

Viele Grüße

Nathalie Parent und Jens Walter
www.blautopf.net

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Kollege Heinz-J. Kaltenbach informiert über den Beitrag im corona-blog.de über den neuen Ärzteverband „Hippokratischer Eid“!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis- (AK-) Mitglied Heinz-J. Kaltenbach (http://ak-gewerkschafter.com/?s=kaltenbach) hat uns den nachstehenden Beitrag inmitten der CORONA-HYSTERIE (http://ak-gewerkschafter.com/?s=corona) zwecks Posting und somit zur Weiterverbreitung empfohlen.

corona-blog.net

Neuer Berufsverband für Ärzte: „Hippokratischer Eid“ – Gründer u.a. Prof. Bhakdi, Dr. Wodarg und Dr. Weikl

Sucharit Bhakdi, Rolf Kron, Wolfgang Wodarg, Ronny Weikl, Sonja Reitz, Thomas Külken und viele Weitere, sind Ärzte, welche man sich als Patient nur wünschen kann. Weil sie ihre Patienten schützen wollen, Atteste ausstellen und sich öffentlich äußern, werden sie durch den Staat bei ihrer Arbeit bedroht. Nun haben die Ärzte am 16.06.2022 einen neuen Ärzteverband ÄBVHE gegründet. Wünschenswert wäre, diese Information so breit wie möglich zu streuen, damit der Verband schnell wächst.

Von Corona-Blog           21. Juni 2022                       

Das neue „Medien Portal“, gegründet von Dr. Weikl und Prof. Bhakdi , berichtet auf seinem Telegram Kanal darüber, dass ein neuer Berufsverband für Ärzte gegründet wurde. Dieser heißt „Hippokratischer Eid“ und wurde am 11.06.2022 in Hamburg gegründet. Viele bekannte Ärzte aus der Demokratiebewegung sind dort aktiv:

Andreas Soennichsen, Sucharid Bhakdi, Werner Bergholz, Wolfang Wodarg, Rolf Kron, Ronny Weikl, Sonja Reitz, Thomas Külken und viele andere kleinere und größere Ärztegruppen rufen auf zum Eintreten in unseren neuen Ärztlichen Berufsverband Hippokratischer Eid, ÄBVHE.

Ärzteverband ÄBVHE

Weiter ist darüber hinaus die Gründung paralleler Verbände mit ähnlicher Zielsetzung, für Zahnärzte, psychologische Psychotherapeuten, Heilpraktiker, Krankengymnasten, Hebammen evtl. auch Tierärzte, geplant. Ein späterer Zusammenschluss unter einem Dachverband, namens „Hippokratischer Eid“, soll dann erfolgen.

Die Ärzte begründen klar, weshalb es einen neuen Berufsverband benötigt:
„Dieser neue Berufsverband eint bundesweit alle Ärzte aller Fachrichtungen, die eine freie Impfentscheidung, die Abschaffung der institutsbezogenen Impfpflicht, und eine echte evidenzbasierte Aufklärung der Bevölkerung über die hohen Risiken der genetisch manipulierenden mRNA- und Vektor-Technologien wollen.“

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Mehr dazu könnt Ihr nach dem Klick auf den hier stehenden Link auf der Homepage des corona-blog lesen.

> https://corona-blog.net/2022/06/21/neuer-berufsverband-fuer-aerzte-hippokratischer-eid-gruender-u-a-prof-bhakdi-dr-wodarg-und-dr-weikl/ !

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Dem Kollegen Heinz-J. Kaltenbach sagen wir ein herzliches Dankeschön für diese Info.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Der STELLENABBAU geht international rasant weiter! BASIC thingking teilt mit: Elon Musk macht Ernst und will Tausende Mitarbeiter entlassen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben in den vergangenen Jahren sehr intensiv über den STELLENABBAU berichtet, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt.

> http://ak-gewerkschafter.com/?s=stellenabbau !

Nunmehr steht fest, dass auch Elon Musk seine Ankündigung wahrmacht und offenbar Tausende Tesla-Mitarbeiter entlassen will!

Dazu steht zu lesen bei

Wirtschaft

Elon Musk macht Ernst: Tesla will Tausende Mitarbeiter entlassen

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