Und wieder geben wir Euch exakt am heutigen Mittwoch (29.06.2022) unsere AK-TV-TIPPS für die kommende Zeit!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

pünktlich zur Wochenmitte präsentieren wir Euch heute als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) wieder unsere AK-TV-TIPPS  (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=ak-tv-tipps) für die kommenden Tage.

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Am SONNTAG, DEN 03. JULI 2022, 09.35 UHR, strahlt der TV-Sender

                 

den Dokumentarfilm mit dem Titel

„PHILOMENA LEE, EINE MUTTER ALS OPFER“

aus.

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf die entsprechende Programmvorschau.

> https://www.netzwelt.de/tv-show/189920-wahren-geschichte-so-seht-arte-sendung-tv-stream-sendetermine.html !

Hier eine Kurzbeschreibung der Sendung:

Philomena Lee war noch keine 20 Jahre alt, als sie infolge eines Liebesabenteuers schwanger wurde. In der konservativen irischen Gesellschaft der 50er Jahre galt ein uneheliches Kind als unverzeihliche Sünde. Die Kirche war damals der einzige Zufluchtsort für die betroffenen Frauen – und ein Mittel, sie von der Gesellschaft auszugrenzen und ihre Arbeitskraft auszubeuten.

1952 brachte Philomena im Kloster Roscrea einen Jungen zur Welt, den sie jedoch nur eine Stunde pro Tag nach der kräftezehrenden Arbeit in der Wäscherei sehen durfte. Im Dezember 1955 wurde ihr Sohn fortgebracht und von einem amerikanischen Ehepaar adoptiert. Erschüttert von der brutalen Trennung verließ Philomena Lee wenige Wochen später Irland und begann ein neues Leben in Großbritannien.

50 Jahre später machte sie sich mit Hilfe eines englischen Journalisten auf die Suche nach ihrem Sohn. Als eine der ersten Irinnen ging sie mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit und entlarvte so das in den 50er Jahren von der katholischen Kirche in Irland betriebene System zur Adoption von unehelichen Kindern.

Die Dokumentation verrät viel darüber, wie sich die Rolle der Frau in der irischen Gesellschaft entwickelt hat, aber auch über die Emanzipationsversuche der Frauen, die von Kirche und Staat immer wieder zurückgedrängt wurden. Dennoch schafften sie es, den Institutionen auch einige Neuerungen abzutrotzen. Und noch an ein weiteres Thema wagt sich die Dokumentation: Die Zahl der irischen Frauen, die von Vertretern der katholischen Kirche missbraucht wurden, geht in die Tausende. Die packende Dokumentation ist eine Hommage an sie und ihre Kinder.

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Am DIENSTAG, DEN 05. JULI 2022, 20.15 UHR, strahlt der TV-Sender

                 

die Dokumentation mit dem Titel

„INSEKTEN KILLER – WIE CHEMIERIESEN UNSER ÖKOSYSTEM ERSTÖREN“

aus.

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf die entsprechende Programmvorschau.

> https://www.arte.tv/de/videos/098073-000-A/insektenkiller/ !

Hier eine Kurzbeschreibung der Sendung:

Mit seinen Nahaufnahmen von Insekten wirkt dieser Film wie eine Ode an die Schönheit der Natur, doch gleichzeitig prangert er deren Bedrohung durch den massiven Einsatz von Neonikotinoiden an, sogenannten „systemischen“ Insektiziden, die sich in allen Pflanzenzellen ausbreiten. Untersuchungen belegen, dass Chemikalien dieser Art auch die Gesundheit des Menschen beeinträchtigen.

Vor 30 Jahren musste ein Autofahrer etwa alle zwei Stunden einen Halt einlegen, um die Windschutzscheibe von Insekten zu reinigen. Heute kann er ganz Europa durchqueren, ohne auch nur ein einziges Mal vom Scheibenwischer Gebrauch zu machen, denn seit den 1990er Jahren ist die Gesamtbiomasse der Insekten um 75 Prozent zurückgegangen. Schuld daran ist der massive Einsatz von Neonikotinoiden, sogenannten „systemischen“ Insektiziden, die sich in allen Pflanzenzellen ausbreiten. Sie sehen aus wie bunte Bonbons und scheinen völlig harmlos, doch sie haben eine stark toxische Wirkung. Weil immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen vor den katastrophalen Folgen dieser Nervengifte warnen, setzen die Multis alles daran, den Kausalzusammenhang zwischen ihren Produkten und dem Insektentod zu vertuschen. Sie finanzieren unseriöse Studien, üben Druck auf Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen aus, betreiben intensive Lobbyarbeit bei den Regulierungsbehörden und versuchen mit allen Mitteln, Einschränkungen und Verbote zu verhindern oder zu umgehen. Unterdessen schreitet das Insektensterben mit nie dagewesenem Tempo voran. Weil Insekten aber eine zentrale Rolle als Bestäuber und Teil der Nahrungsketten spielen, zieht die radikale Dezimierung alle Ökosysteme in Mitleidenschaft: Fischen und Vögeln geht das Futter aus, so dass sie ebenfalls immer weniger werden. Zudem belegen jüngere Studien, dass die Chemikalien auch die menschliche Gesundheit beeinträchtigen.

30 Jahre ARTE, 30 Programm-Höhepunkte: ARTE feiert 30. Geburtstag! Im Mai 1992 ging der deutsch-französische Kulturkanal an den Start. Aus diesem Anlass wird ARTE über das ganze Jahr – im Fernsehen und in der Mediathek – ein besonderes Jubiläumsprogramm anbieten. Der Dokumentarfilm ist Teil dieses Programms.

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Am DONNERSTAG, DEN 07. JULI 2022, 20.15 UHR, strahlt der TV-Sender

                 

die Dokumentation mit dem Titel

„PAN AM – AUFSTIEG UND ABSTURZ“

aus.

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf die entsprechende Programmvorschau.

> https://www.arte.tv/de/videos/101368-000-A/pan-am-aufstieg-und-absturz-einer-luftfahrt-ikone/  !

Hier eine Kurzbeschreibung der Sendung:

Eine Geschichte großer Herausforderungen, verwegener Pioniertaten, technischer Meisterleistungen, von Höhenflügen und von Niederlagen. Die Airline gibt es längst nicht mehr. Doch ihr Mythos ist immer noch lebendig. Wer für Pan Am arbeitete, war stolz – und ist es heute noch. Die Flugzeuge der Pan Am waren weltweit für viele Jahrzehnte Sinnbild des American Way of Life.

Sechs Jahrzehnte lang galt sie als die führende Airline der Welt: die Pan American Airways, kurz Pan Am. Ein Symbol für den American Way of Life, eine Airline mit einem weltumspannenden Netz. Mit ihr flogen Prominente und Mächtige, Wirtschaftsbosse und Showbiz-Größen. Pan Am ist eine Luftfahrt-Ikone, der auch heute immer noch Tausende huldigen. Erfolgreiche Kino- und Fernsehproduktionen leben von der Pan-Am-Ästhetik. In Berlin gilt die Pan Am Lounge – original eingerichtet im 60er-Jahre Design – als Party-Geheimtipp.
Pan Ams Stewardessen waren in den 60er und 70er Jahren Sinnbilder kultivierter Weiblichkeit. Ein diskreter Hauch von Sexyness gehörte immer zur weiten Pan-Am-Welt. Wer bei Pan Am arbeitete, ist heute noch stolz. „Wir waren eine Elite“, erinnert sich die Münchnerin Edeltraut Miller, die in den 60er Jahren als Pan-Am-Girl auf Südamerika-Linien unterwegs war. „Pan Am war unser fliegender Teppich um die Welt“, sagt ihre Kollegin Linda Freire.

Pan Am war von Anfang an das Werk eines einzigen Mannes: Juan Trippe, der Gründer und Patriarch der Pan Am: ein angestellter Manager, der herrschte wie ein König. Er suchte die Geldgeber, entwickelte neue Flugziele, neue Flugrouten. Er herrschte durch Visionen, Härte und Charme. Mit gewaltigen Flugbooten wagte Trippe die ersten Passagierflüge über den Pazifik und den Atlantik. Ein PR-Talent und ein unternehmerisches Genie, das immer volles Risiko ging. Trippe war ein Pionier des Jet-Zeitalters und einer der Väter des Jumbo-Jets Boeing 747. Die Dokumentation erzählt die Erfolgsgeschichte dieser Airline – und ihr jähes Ende …

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Wenn bei Euch Interesse an der einen oder anderen Sendung besteht, so bitten wir um Vormerkung, denn wir werden die Sendetermine auf unserer Homepage nicht wiederholen.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
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