Und wieder geben wir Euch exakt am heutigen Mittwoch (05.10.2022) unsere AK-TV-TIPPS für die kommende Zeit!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

pünktlich zur Wochenmitte präsentieren wir Euch heute als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) wieder unsere AK-TV-TIPPS  (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=ak-tv-tipps) für die kommenden Tage.

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Am SAMSTAG, DEN 08. Oktober 2022, 21.15 UHR, strahlt der TV-Sender


           

das Konzert mit dem Titel

„HERBERT GRÖNEMEYER LIVE“

aus.

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf die entsprechende Programmvorschau.

> https://www.tvmovie.de/tv/herbert-groenemeyer-tumult-live-155976662 !

Hier eine Kurzbeschreibung der Sendung: Nach vier Jahren hat das Warten ein Ende: Herbert Grönemeyer meldet sich am 9. November 2018 mit seinem 15. Studioalbum zurück. Er präsentiert mit „Tumult“ ein Werk, das Mut macht. Hoffnung statt Hass, die Verteidigung der Freiheit, miteinander auskommen, noch nie ist es für ihn so wichtig gewesen, laut zu sein: „Das Land ist nervös, die Zeiten sind nervös, und wir müssen lernen, Haltung zu zeigen, den Mund aufzumachen und laut zu werden.“ „Mein ganzes Album handelt von der Zeit, in der wir uns befinden. Das hat mich inspiriert. Leute wie wir, die nicht morgens bis abends im Internet ihre Meinung abgeben, müssen lernen, anders laut zu werden, entspannt laut zu werden.“ Aber Herbert Grönemeyer singt auch von dem, was unverändert bleibt: Von der Liebe und vom geliebt werden, vom Glück der kleinen Momente und von der Euphorie des Neuanfangs. 3sat zeigt das Konzert des 62-jährigen Sängers, Musikers, Komponisten, Dichters und Schauspielers mit seinen neuen Songs und großen Hits. 

(Foto aus https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Gr%C3%B6nemeyer)

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Am MONTAG, DEN 10. Oktober 2022, 20.15 UHR, strahlt der TV-Sender


           

den Film mit dem Titel

„SOYLENT GREEN – JAHR 2022 – DIE ÜBRLEBEN WOLLEN“

aus.

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf die entsprechende Programmvorschau.

> https://www.arte.tv/de/videos/018609-000-A/soylent-green/ !

Hier eine Kurzbeschreibung der Sendung:

Das Jahr 2022, der Zustand der Erde ist bedenklich: Die New Yorker Bevölkerung ernährt sich nur noch von synthetisch hergestellten Nahrungsmitteln der Firma Soylent. Polizist Thorn recherchiert über den Tod von Simonson, einem leitenden Angestellten von Soylent. – Richard Fleischers spannender Blick aus der Vergangenheit (1973) auf unsere Gegenwart, der zum Nachdenken anregt.

Im Jahr 2022 kämpfen die Menschen im überbevölkerten New York um die nackte Existenz, weil es an elementaren Ressourcen wie Wasser, Nahrung und Wohnraum mangelt. Die Menschen, von denen lediglich noch ein paar Privilegierte wissen, was echtes Fleisch und Brot sind, ernähren sich von künstlich hergestellten, von öffentlicher Stelle verteilten Nahrungsmitteln der Firma Soylent. Das Unternehmen kontrolliert die Lebensmittelversorgung der halben Welt und hat nun sein neuestes Produkt „Soylent Green“ auf den Markt gebracht, das wesentlich nahr- und schmackhafter sein soll als seine Vorgänger „Soylent Red“ und „Soylent Yellow“. Die an Oblaten erinnernde Nahrung wird laut Behörden Algen entnommen. Inmitten dieser „Häppchengesellschaft“ recherchiert der Polizist Thorn gemeinsam mit seinem alten Zimmergenossen Sol Roth über den Tod von Simonson, einem leitenden Angestellten von Soylent. Die Ermittlungen führen sie zu einem Priester, bei dem Simonson kurz vor seinem Tod gebeichtet hat. Dieser macht jedoch nur Andeutungen über eine „grausame Wahrheit“. Kurz darauf wird der Priester ermordet aufgefunden. Akribisch arbeiten Thorn und Sol weiter an der Enthüllung der unheilvollen Wahrheit. Je mehr die beiden herausfinden, umso mehr Steine scheinen ihnen von den Behörden und Mächtigen der Stadt in den Weg gelegt zu werden. Schließlich machen sie tatsächlich eine an Grausamkeit nicht zu übertreffende Entdeckung …
Ein „früher ökologischer Thriller“ („Lexikon des Internationalen Films“) über das Jahr, in dem wir heute leben.

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Am SONNTAG, DEN 10. Oktober 2022, 21.50 UHR, strahlt der TV-Sender


           

die Dokumentation mit dem Titel

 

„DER ÖKOTHRILLER SOYLENT GREEN“

aus.

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> https://www.ardmediathek.de/video/arte/der-oekothriller-soylent-green-alarmstufe-rot-aus-hollywood/arte/Y3JpZDovL2FydGUudHYvdmlkZW9zLzEwNjY5MC0wMDAtQQ  !

Hier eine Kurzbeschreibung der Sendung:

Richard Fleischers „… Jahr 2022 … die überleben wollen“ gilt als Meilenstein des Science-Fiction-Films. Der Film mit dem Originaltitel „Soylent Green“ (1973) ist das erste Science-Fiction-Drama, in dem es um eine vom Menschen selbst verantwortete Klima- und Umweltkatastrophe geht. Die Doku zeichnet die abenteuerliche Entstehung dieses Kultfilms nach.

(Foto aus https://www.tvspielfilm.de/tv-programm/sendung/der-oekothriller-soylent-green-alarmstufe-rot-aus-hollywood,632857778189654667feaace.html)

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Am FREITAG, DEN 14. Oktober 2022, 20.15 UHR, strahlt der TV-Sender


         

die Dokumentation mit dem Titel

„TERROR IM DEUTSCHEN HERBST – DIE SCHLEYER-ENTFÜHRUNG“

aus.

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf die entsprechende Programmvorschau.

> https://presse.wdr.de/plounge/tv/wdr_fernsehen/2022/10/20221014_terror_im_deutschen_herbst.html !

Hier eine Kurzbeschreibung der Sendung:

5. September 1977, Köln-Braunsfeld. Gegen 17:30 Uhr fallen Schüsse durch das Kölner Wohnviertel. Was wie ein Bürgerkrieg klingt ist der Höhepunkt einer seit Jahren tobenden Auseinandersetzung. Die RAF – die Rote Armee Fraktion – hat der Bundesrepublik den Kampf angesagt. An diesem Tag entführen die Terroristen den Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer. Diese Tat ist der Beginn des sogenannten „Deutschen Herbstes“. Mit der Geiselnahme Schleyers wollen die Terroristen ihre inhaftierten Genossen, darunter Andreas Baader und Gudrun Ensslin, freipressen.

In den Tagen nach der Entführung Schleyers leiteten in Köln die Sicherheitsbehörden eine beispiellose Fahndungsaktion ein. Mit tausenden Beamten und der vom Bundeskriminalamt eingeführten Rasterfahndung, bei der Personendaten erstmalig gesammelt und abgeglichen wurden, wollte man Schleyer und die Entführer aufspüren. Der Schock saß tief. Nicht nur war ein führender Repräsentant der BRD trotz Sicherheitsmaßnahmen entführt worden, die Tat geschah auch noch unweit der damaligen Bundeshauptstadt Bonn – damals noch Regierungssitz und Machtzentrale der Republik. Bonn wurde im Deutschen Herbst zur Festung. Das Straßenbild prägten schwerbewaffneten Polizisten.

Verschiedene Polizeibehörden gingen einer Vielzahl von Hinweisen nach. Für die Bürger wurde der Fahndungsdruck immer stärker zur Belastung. Jeder konnte Ziel einer Hausdurchsuchung oder Personenkontrolle werden. Besonders das linke Milieu diskutierte die Frage, ob der Staat noch angemessen reagiere. Die Stimmung war aufgeheizt. Der Film taucht ein in die 70iger Jahre, als der Terror nach Nordrhein-Westfalen kam. Angefangen hatte alles mit den Studentenprotesten der 60iger Jahre. In Köln wurde der KVB-Streik, der sich ursprünglich gegen eine Fahrpreiserhöhung richtete, plötzlich zum Protest gegen die herrschende gesellschaftliche Spaltung. Vera Minnik erlebte die Krawalle als Aufbruch und als Schülerin ließ sie sich mitreißen. Auch sie wollte die Revolution und die Veränderung der Gesellschaft, wie die extremen Genossen der RAF, aber nicht mit der Waffe in der Hand, sondern friedlich.

„Es knallte an allen Ecken und Enden“, erinnert sich Dieter Fox, Mitglied der Anti-Terror- Einheit GSG9. Nach der Schleyer-Entführung war die Spezialeinheit permanent in Alarmbereitschaft.

Gerhart Baum, damals Parlamentarischer Staatssekretär und wenig später Bundesinnenminister, erinnert sich ähnlich. Im Deutschen Herbst stand er ganz oben auf der Liste „Gefährdeter Personen“ und war ständig in Alarmbereitschaft „Das war mein Berufsrisiko“, sagt er und erinnert sich an die Sicherheitsbeamten die ihn dauernd umgaben.

GSG9-Mann Fox erlebte in dieser Zeit seinen schwersten Einsatz: Während die Terroristen Schleyer festhielten, wurde auf dem Weg von Palma de Mallorca nach Frankfurt Main die Lufthansa Maschine „Landshut“ entführt und landete nach einer Odyssee durch Europa in Mogadischu. Am 18. Oktober 1977 wurde das Flugzeug von der GSG 9 gestürmt und alle Geiseln befreit. Drei der vier Terroristen wurden erschossen. Im Gefängnis in Stammheim begingen die RAF Terroristen Selbstmord. Damit war auch das Schicksal von Hanns-Martin Schleyer besiegelt. Einen Tag später wurde er tot aufgefunden.

Der Deutsche Herbst war zu Ende. Die Täter wurden mit Hochdruck verfolgt – einer in Düsseldorf erschossen, ein weiterer später dort vor Gericht gestellt. Der Kölner Strafverteidiger Detlef Hartmann erlebte die Zeit nach dem Deutschen Herbst als politische Zeitenwende, die bis heute fortwirkt. Anti-Terrorgesetze von damals sind bis heute in Kraft und die Erinnerung an Täter und Opfer lebt weiter., so wie in Köln, wo Hanns-Martin Schleyers Entführung die Menschen erschütterte.

Elmar Spicker, ehemaliger Mitarbeiter der JVA Ossendorf, traf dort auf mehrere Mitglieder der sogenannten RAF.  © WDR/2Pilots

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Wenn bei Euch Interesse an der einen oder anderen Sendung besteht, so bitten wir um Vormerkung, denn wir werden die Sendetermine auf unserer Homepage nicht wiederholen.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
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