Kollege Heinz Richrath entschuldigt sich satirisch am Jahresausklang bei der Politik!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis- (AK-) Mitglied Heinz Richrath (http://ak-gewerkschafter.com/?s=heinz+richrath) hat einen Beitrag verfasst, in dem er zum Ausdruck bringt, dass er sich bei Politiker/Innen in Bund, Land und Kommune ob deren Verhalten gegenüber den Bürger/Innen entschuldigen möchte.

(Foto aus https://www.politik-kommunikation.de/politik/sieb-und-stichfest/)

Wir haben diesen satirischen Beitrag nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Gaudi auf unsere Homepage gepostet.

(Foto bei DREAM/TIME)

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Heinz Richrath informiert:

Entschuldigen Sie bitte!

Nachdem sich der Möchtegernkanzler der Herzen, Markus Söder, in der Coronakrise im Hinblick auf Ungeimpfte dafür entschuldigt hat, die Eigenverantwortung der Menschen überschätzt zu haben, möchte auch ich mich entschuldigen.

Zunächst entschuldige ich mich bei den Landtagsabgeordneten von NRW (etwa 200), die ich um eine Stellungnahme zu den absurd vielen Nebentätigkeiten (über 30) des CDU Städteregionsrat Dr.Tim Grüttemeier gebeten habe.

Konnte ich ahnen, dass alle so beschäftigt sind und nicht ein einziger die Zeit für eine Stellungnahme fand?

Entschuldigen möchte ich beim neuen grünen Staatssekretär Krischer, dass ich das Versprechen am Wahlstand auf meine Mail eine Antwort zu erhalten, ernst genommen habe.

Tausendmal entschuldige ich mich bei Aachens neuer Oberbürgemeisterin Frau Keupen, dass ich die Ankündigung von Transparenz geglaubt habe. Konnte ich ahnen, dass es sich, wie schon bei ihrem Vorgänger von der CDU, Marcel Philipp, nur um heiße Luft handelt?

Entschuldigen möchte ich mich bei Dr. Thome von der Aachener Stadtverwaltung, der mir mitgeteilt hat, dass Ausgaben nicht Gegenstand von Jahresabschlüssen sind. Konnte ich ahnen, dass man den Spruch „Er war Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand“ verallgemeinern kann?

Auch bei Schnecken muss ich mich entschuldigen, die ich ungerechterweise mit Herrn Geber, dem zuständigen städtischen Ansprechpartener für das Aachener Bürgerforum verglichen habe.

Herr Geber benötigt über ein halbes Jahr um einen Bürgerantrag abschlägig zu beantworten.

Es stimmt, es gibt Schnecken, die verbringen ihr Leben an ein und demselben Platz. Weinbergschnecken bringen es aber immerhin auf eine Geschwindigkeit von 0,004 Kilometer pro Stunde.

Meine Entschuldigung gilt auch jenen Stadtratsmitgliedern, die ich mit meinen Anschreiben belästigt habe. Konnte ich ahnen, dass ihnen die zwielichtigen Vorgänge in der Stadverwaltung und die seltsamen Geschäfte der Familie Philipp völlig am Arsch vorbeigehen? (siehe – „Wie ein CDU Oberbürgermeister mit Amigos eine Stadt ausplündert“ und rufe durch den Klick auf den nachstehenden Link den Beitrag auf: http://ak-gewerkschafter.com/unser-ak-kollege-heinz-richrath-hat-puenktlich-zur-anstehenden-kommunalwahl-die-story-unter-dem-titel-wie-ein-cdu-oberbuergermeister-mit-amigos-eine-stadt-auspluendert-verfasst/)

Entschuldigen möchte ich mich zudem bei allen Maskendealern, Schmiergeldempfängern und Pöstchenjägern in der Politik, dass ich ihren Anstand überschätzt und ihre Verlogenheit unterschätz habe.

Zuallerletzt möchte ich mich auch bei all jenen entschuldigen, bei denen ich mich hier nicht entschuldigt habe. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag.

Heinz Richrath

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