Kollege Wolfgang Erbe informiert aktuell zur großen Explosion in der Sondermüll-Verbrennungsanlage in Leverkusen! Kollege Udo Buchholz nimmt für den BBU Stellung dazu!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben haben wir seitens unseres Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis- (AK-) Kollegen Wolfgang Erbe (http://ak-gewerkschafter.com/?s=wolfgang+erbe) einen Beitrag zur großen Explosion in der Sondermüll-Verbrennungsanlage in Leverkusen

erhalten.

(Foto aus WDR)

Wir haben diesen Beitrag nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Wolfgang Erne informiert:

Anwohner haben starke Lungenschmerzen nach der Explosion und anschließendem Brand in Leverkusen, mit 2 Toten, 5 Vermissten und vielen Verletzten, roch es heute gegen 15:30 nach einem leichten Nieselregen bis 16:45 in der Kölner Innenstadt süßlich faul nach Phosgen  Kohlenoxiddichlorid oder Carbonylchlorid, COCl2. Der als Gas äußerst giftige Stoff wird in der Industrie nur in hermetisch geschlossenen Kreisläufen verwendet.

Struktur von Phosgen

„Starke Lungenschmerzen“ Anwohner aus Bürrig erzählt, 

 

Hochgiftig

 
 
 
Die Feuerwehr führt einen mutigen Kampf gegen den Brand im Chempark (rf-foto)

15.29 Uhr: Warnung vor Rauchwolke sogar in Dortmund

Die Feuerwehr in Dortmund hat nach der Explosion im weit entfernten Chempark Leverkusen vor Geruchsbelästigungen in Teilen der Ruhrgebietsstadt gewarnt. „Gesundheitliche Beeinträchtigungen können nicht ausgeschlossen werden„, schrieb die Feuerwehr einige Stunden nach der Explosion am Dienstag auf Twitter. Fenster und Türen sollten geschlossen bleiben. Nach der Explosion hatte sich eine starke Rauchwolke gebildet, die weit über die Stadt hinwegzog. Leverkusen und Dortmund liegen rund 60 Kilometer Luftlinie voneinander entfernt.

 
Faktencheck
 
 
 
 

Oberbürgermeister: „Immense Detonation im Stadtgebiet“

In dem Tanklager der Sonderabfallverbrennungsanlage befanden sich drei Tanks mit Lösungsmitteln. In den Tanks mit einem Fassungsvermögen von 300 bis 400 Kubikmetern würden die Produktionsabfälle der dort ansässigen Unternehmen zwischengelagert, um dann später in der Sonderverbrennungsanlage verbrannt zu werden, sagte Friedrich. Wie viel Lösungsmittel in den Tanks enthalten war und verbrannt ist, sei unklar.

Currenta ist Betreiber des so genannten Chemparks mit drei Standorten in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen – eines der größten Chemie-Areale in Europa. Allein am Standort Leverkusen sind rund 22.000 Mitarbeiter beschäftigt und 50 Unternehmen angesiedelt, darunter auch die Dax-Konzerne Covestro und Bayer und auch Lanxess. Insgesamt sind im Chempark Leverkusen rund 22.000 Mitarbeiter beschäftigt. 

2019 hatten Bayer und Lanxess ihre Anteile an Currenta mit rund 3300 Mitarbeitern an eine Infrastruktur-Investmentgesellschaft der australische Bank Macquarie verkauft.

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/currenta-ein-tragischer-moment-fuer-leverkusen-mindestens-zwei-menschen-sterben-bei-explosion-in-chemiepark/27457120.html

Autobahnen gesperrt Große Explosion in Sondermüll-Verbrennungsanlage in Leverkusen

Leverkusen –

In der Sondermüll-Verbrennungsanlage des Chempark-Betreibers Currenta in Leverkusen  ist es zu einer Explosion  mit starker Rauchentwicklung gekommen

Behörden warnen vor extremer Gefahr. Türen und Fenster sollen geschlossen bleiben.

Nur mit ABC Schutz auf die Straße:

Sevezo warnt! – Radio einschalten – WDR 5

 
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ruft die Bevölkerung im Leverkusener Stadtteil Bürrig dazu auf, Türen und Fenster geschlossen zu halten und sich im Inneren von Gebäuden aufzuhalten.
 
 
Wolfgang Erbe
 

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Kollege Udo Buchholz, der Pressesprecher und Vorstandsmitglied des BBU (http://ak-gewerkschafter.com/?s=udo+buchholz+bbu), hat uns zum Thema das Nachstehende zugesendet.

 

Presse-Information vom 27.07.21

Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG)

Mindestens zwei Schwerverletzte

Schwere Explosion im Leverkusener Chempark bei BAYER

Am heutigen Dienstagmorgen kam es auf dem Gelände des Leverkusener Chemiegebiets Chempark, in dem der BAYER-Konzern und andere Hersteller produzieren, zu einer schweren Explosion. „Bei dem Ereignis wurden mehrere Mitarbeiter verletzt, mindestens zwei davon schwer“, so der Chempark-Betreiber CURRENTA (ehemals Bayer Industry Services GmbH & Co. OHG), der im Auftrag von BAYER und anderen Chempark-Nutzern u.a. die Ver- und Entsorgung betreibt.

Es gab mind. einen Toten, noch mindestens fünf Beschäftige werden vermisst. Die Leverkusener Feuerwehr setzte eine Warnung der Kategorie „Extreme Gefahr“ ab. Die Polizei ließ das gesamte Industrie-Areal räumen und sperrte die Autobahn A1 in beiden Richtungen.

Die Detonation erfolgte im Tanklager der Sondermüllverbrennungsanlage, in der die CURRENTA die Produktionsrückstände von BAYER und anderen auf dem Gelände ansässigen Firmen entsorgt. Danach entstand ein Brand, der die MVA teils erfasste.

Die Feuerwehr tat alles dafür, ihn nicht auf das angrenzende Gebäude, in dem brennbare Lösemittel lagern, übergreifen zu lassen. Mittags gibt es erste Meldungen zur Löschung des Brandherds.

2019 hatte BAYER seine CURRENTA-Mehrheitsbeteiligung an einen Finanzinvestor verkauft, lässt aber u.a. Chempark und seine Sondermüll-MVA rechtlich von CURRENTA betreiben. Vor rund zehn Jahren erteilte die Bezirksregierung Köln dem Unternehmen die Genehmigung, die Kapazitäten der Brennöfen von 80.000 auf 120.000 Tonnen pro Jahr zu erweitern.

Störfälle traten in dem „Entsorgungszentrum“ schon vielfach auf. Im Jahr 2011, als BAYER noch die Mehrheit der CURRENTA-Anteile hielt, erging nach einem Störfall dort ein Sandregen über Teile Leverkusens. 2010 entflammte ein Feuer und 2009 traten nach einem Defekt in der Dosier-Einrichtung der Abluft-Behandlung Schadstoffe aus. Die Müllverbrennung ist umgeben von dichten Wohngebieten mitten auf der „größten Giftmüll-Deponie Europas“ in unmittelbarer Nähe eines der größten Chemie-Werke der Welt sowie nur eine Rhein-Breite getrennt von der Millionenstadt Köln. Explosionen dieser Art können eine Kettenreaktion auslösen und in einen Chemie-GAU münden.

„BAYER/CURRENTA spielen mit dem Feuer. Dieser Beinahe-GAU zeigt einmal mehr, welche Gefahr von Produktion und Entsorgung chemischer Stoffe ausgeht, wenn diese der Profitmaximierung dienen. Offenbar reichten die Sicherheitsanforderungen von CURRENTA und seinen Auftraggebern im Chempark erneut nicht aus, um die Sicherheit der Arbeiter*innen und Anwohner*innen zu schützen. Seit Jahrzehnten fordert die CBG: Wirksamer Schutz für die Bevölkerung muss her!“, konstatiert Marius Stelzmann von der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG).

„Für Windräder gelten gigantische Abstandsregeln, aber BAYER & Co dürfen in unmittelbarer Nähe zu Großstädten scheinbar tun und lassen was sie wollen. Dabei geht es hier um einen der größten Umschlagplätze für Chemiegifte in der Region! BAYER und CURRENTA müssen die Öffentlichkeit informieren, was da überhaupt explodiert und verbrannt ist und wie sie das in Zukunft verhindern wollen!“, meint Simon Ernst, Vorstand der CBG.

Pressekontakt:

Jan Pehrke 0211/33 39 11

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Das internationale Netzwerk der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) organisiert seit 1978 erfolgreich kritische Auseinandersetzung zu einem der großen Konzerne der Welt. Rund um den Globus und zu allen mit der Erwirtschaftung der BAYER-Profite verbundenen Problemen. Die CBG versteht ihre Arbeit als Beispiel, um derart die Strukturen von Konzernverbrechen und Konzernwillkür konkret und verstehbar zu machen. Die CBG macht Mut gegen Konzernmacht, übt Solidarität mit Opfern und Betroffenen, informiert kontinuierlich die nationale und internationale Öffentlichkeit (u.a. mit der seit 1982 erscheinenden Zeitschrift Stichwort BAYER), organisiert Widerstand und Protest.

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Vorstand

Ernst, Simon / Ökonom / Wuppertal

Friedrich, Uwe / Stadtplaner / Bonn

Hincha-Weisel, Brigitte / Erzieherin / Hennef

Köhler-Schnura, Axel / Betriebswirt / Düsseldorf

Pehrke, Jan / Journalist / Düsseldorf

Beirat

Abczynski, Dr. Erika / Kinderärztin / Dormagen

Breyer, Hiltrud / Politologin / Mandelbachtal (ehem. MdEP)

Bulling-Schröter, Eva / Schlosserin / Ingolstadt (ehem. MdB)

Elsner, Prof. Wolfram / Ökonom / Bremen

Gössner, Dr. Rolf / Rechtsanwalt / Bremen

Junginger, Prof. Jürgen / Designer / Krefeld

Roth, Prof. Rainer / Sozialwissenschaftler / Frankfurt (Main)

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5 Antworten zu Kollege Wolfgang Erbe informiert aktuell zur großen Explosion in der Sondermüll-Verbrennungsanlage in Leverkusen! Kollege Udo Buchholz nimmt für den BBU Stellung dazu!

  1. UPDATE
    Anwohner haben starke Lungenschmerzen nach der Explosion und anschließendem Brand in Leverkusen, mit 2 Toten, 5 Vermissten und vielen Verletzten, roch es gestern, Montag, 27.07.2021 …
    Ein Mitarbeiter des Grünflächenamts, der gerade am Wasserturm auf dem Sitzrasenmäher mit dem Gesicht zur Müllverbrennungsanlage saß, berichtet von einem Feuerball, der „wie bei einer Atomexplosion“ in die Höhe zog. Im Gesicht habe er die glühende Hitze gespürt. Der Wasserturm steht in einem Kilometer Entfernung. Die Explosion war bis an die Hänge des Bergischen Lands spürbar. Kurz darauf stand ein regelrechter Rauchpilz über dem Tanklager der Sondermüllverbrennung, der weit über die Stadtgrenze sichtbar war. Dieser verwandelte sich in eine dicke schwarze Rauchsäule, die sich zuerst in Richtung Bürrig, Küppersteg und Opladen neigte. Später drehte der Wind etwas in Richtung Norden, dann war Rheindorf betroffen.
    https://amp.rundschau-online.de/region/explosion-an-der-sondermuellverbrennung–gewaltige-rauchwolke-ueber-der-stadt-38941684
    „Warnstufe: Extreme Gefahr“ nach Explosion in Leverkusen (NRW). Bürrig, Rheindorf, Opladen (rot markiert) sind betroffen.
    https://www.merkur.de/welt/leverkusen-nrw-buerrig-rauch-explosion-bayer-muell-verbrennung-werk-zr-90885490.html
    Leute haltet Euch auf dem laufenden, Langzeitfolgen und -schäden sind vorprogrammiert, wenn ihr jetzt Schmerzen, körperliche Beeinträchtigungen bekommt geht zu einem Arzt Eures Vertrauens – Vertrauens! – nicht nur zum Werksarzt! – Und Bauern, Gärtner und Leute die in Natur und Umwelt arbeitet wenn Ihr etwas bemerkt schickt uns auch eine Nachricht wir kümmern uns drum
    E-Mail: Manni@ManfredEngelhardt.de
    e-mail: redaktion@rf-news.de
    E-Mail: info@mlpd.de

  2. Leverkusen – Umweltverbrecher – zur Verantwortung ziehen!
    Der Schrei
    https://www.youtube.com/watch?v=UxUkJcbN0Ko
    Stille
    https://www.youtube.com/watch?v=_14n16KGyDI&list=RD_14n16KGyDI&start_radio=1
    Mittwoch, 28.Juli
    Staatsanwaltschaft schließt menschliches Versagen nicht aus
    Nach der Explosion in Leverkusen hat die Polizei Köln unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Köln eine Ermittlungsgruppe eingerichtet. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts des fahrlässigen Herbeiführens eine Sprengstoffexplosion und fahrlässiger Tötung aufgenommen. Das Verfahren richtet sich gegen Unbekannt. „Menschliches Versagen kann nicht ausgeschlossen werden“, sagte Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer dieser Zeitung. Ob es zu dem schwierigen Vorfall bei Arbeiten auf dem Werk kam, könne noch nicht gesagt werden.
    Rauchwolke enthielt giftige Stoffe – Untersuchungen dauern aber noch an
    Das nordrhein-westfälische Landesumweltamt (LANUV) teilte mit, man gehe „derzeit“ davon aus, dass über die freigesetzte Rauchwolke „Dioxin,- PCB- und Furanverbindungen“ in die umliegende Wohngebiete getragen worden seien. Die Betreiber-Firma des von der Detonation erschütterten Chemparks erklärte derweil, dass sie vom Tod der noch vermissten fünf Mitarbeiter ausgehe. Die Explosion hatte mindestens zwei Menschen getötet, 31 wurden nach Angaben des Betreibers Currenta verletzt. Die Ursache für die Detonation ist noch unklar.
    Nach dem Unglück hatten Tanks gebrannt, in denen nach Angaben von Currenta „organische Lösungsmittel“ gelagert waren. Anschließend stieg eine riesige Rauchwolke auf, Rußpartikel gingen auf nahe gelegene Ortschaften nieder. Unklar war zunächst, welche Stoffe sich genau im Rauch befunden hatten. Die Stadt Leverkusen empfahl ihren Einwohnern unter anderem, kein Obst- oder Gemüse aus dem Garten zu essen, auf dem sich Partikel abgelagert hatten.
    Das LANUV erklärte, nach seinen Informationen seien in den betroffenen Tanks unter anderem chlorierte Lösungsmittel gelagert worden. „Die besondere Problematik bei Stoffen, die Chlor beinhalten, ist, dass bei einem Verbrennungsprozess Chlorverbindungen zu Dioxin- oder PCB-Verbindungen werden können“, erläuterte ein Sprecher. In welcher Konzentration dies tatsächlich geschehen sei, werde aktuell noch in einem eigenen Dioxinlabor untersucht. „Diese Untersuchungen sind recht aufwendig, daher werden die Ergebnisse nicht vor Ende dieser Woche vorliegen.“
    Die Frage nach der Konzentration ist entscheidend. „Dioxin,- PCB- und Furanverbindungen werden durchaus in Zusammenhang gebracht mit Missbildungen bei Neugeborenen von Tieren, weniger beim Menschen, als Umweltöstrogene oder auch Krebs erregende Substanzen beim Menschen“, sagte Daniel Dietrich, Leiter der Arbeitsgruppe Human- und Umwelttoxikologie an der Universität Konstanz, der Deutschen Presse-Agentur. „Aber – und das ist das große Aber – nur in hohen Konzentrationen. Und die liegen nicht vor, wenn das entsprechende Gebiet im Laufe der Zeit gereinigt und dekontaminiert wird.“
    Die Stoffe klebten an Oberflächen, sagte er. „Sie springen einen nicht an, man müsste sie schon aktiv in den Körper transportieren – etwa, wenn man sich nach der Arbeit im Garten die Hände abschleckt.“ Selbst wenn man von oben bis unten mit den Partikeln bedeckt wäre, könnte man diese ohne Gefahr mit Seife abwaschen. „Nach meiner Einschätzung besteht also keine akute Gefahr für die Bevölkerung, wenn sie sich an die Handlungsempfehlungen des Landesumweltamtes und der anderen involvierten Behörden hält“, sagte Dietrich.
    Da die endgültige Analyse zunächst noch ausstand, hielt die Stadt Leverkusen ihre Empfehlungen an die Bürger aufrecht. Der Ruß sollte nicht in die Wohnung getragen werden. Neben Obst und Gemüse seien in den betroffenen Arealen etwa auch Gartenmöbel oder Pools zu meiden. Wer dringend im Garten arbeiten müsse, sollte dabei vorsorglich Handschuhe tragen. Die Spielplätze in den – nahe am Explosionsort gelegenen – Stadtteilen Bürrig und Opladen blieben vorerst gesperrt. Bereits am Dienstag hatte die Kommune erklärt, Currenta werde „zeitnah die Straßen, Gehwege und Hauseingänge reinigen“.
    Betreiber Currenta hat keine Hoffnung mehr, die Vermissten lebend zu finden

    https://www.rundschau-online.de/region/explosion-in-leverkusen-menschliches-versagen-nicht-ausgeschlossen—wolke-war-giftig-38939846
    Da beim Großfeuer auch chlorhaltige Lösungsmittel verbrannt seien, „ist die Schlussfolgerung naheliegend, dass über die Rauchwolke vermehrt Dioxine und PCB-Verbindungen entstanden sein könnten.“ PCB, Furane und Dioxine seien extrem krebserregend, wenn sie sich im Körper anreichern.
    Die Polizei will erst am Donnerstag mit den Untersuchungen zur Ursache des Unglücks beginnen. – Warum werden nicht schon jetzt Unterlagen der Firma gesichtet, bewertet und beschlagnahmt? Warum werden nicht schon jetzt Verantwortliche vernommen, Mitarbeiter*Innen als Zeug*Innen befragt?
    https://www.ksta.de/region/leverkusen/giftstoffe–ursache–vermisste-das-ist-bereits-ueber-den-brand-in-leverkusen-bekannt-38944786
    16.52 Uhr: Staatsanwaltschaft nimmt Ermittlungen auf
    Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung eingeleitet. Zudem werde wegen fahrlässigen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion ermittelt, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Der Vorwurf richte sich gegen unbekannt. Ein Sprecher sagte, es gehe darum, zu prüfen, ob menschliches Fehlversagen zu der Detonation geführt haben könnte. Bei der Kölner Polizei wurde dafür auch eine Ermittlungsgruppe eingerichtet.
    https://www1.wdr.de/nachrichten/explosion-erschuettert-leverkusen-100.html
    Die Betreiber-Firma des von der Detonation erschütterten Chemparks erklärte derweil, dass sie vom Tod der noch vermissten fünf Mitarbeiter ausgehe.
    https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/explosion-in-leverkusen-wie-gefaehrlich-war-der-qualm-17458750.html#void
    EXPLOSION IM CHEMPARK
    „Warum wird die Bevölkerung im Unklaren gelassen?“
    https://www.rf-news.de/2021/kw30/warum-wird-die-bevoelkerung-im-unklaren-gelassen
    Strafrechtliche Verfolgung von Umweltverbrechen:
    Grossbrand bei der Chemie-Firma Sandoz
    https://www.youtube.com/watch?v=2-W79XWtibM
    Der Chemieunfall gehört zu den grössten Umweltkatastrophen überhaupt. Die Angst und Wut in der Bevölkerung ist riesig: Eine Woche nach dem Brand nehmen in Basel 10 000 Personen an einer Kundgebung teil. In Anlehnung an die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl im April des gleichen Jahres brüllen die Demonstranten «Tschernobâle» und «Sandobyl» in ihre Megafons.
    Vom Chemiekonzern wird indes niemand zur Rechenschaft gezogen. Erst als Sandoz 1996 mit dem Chemieunternehmen Ciba-Geigy zur Novartis fusioniert, werden Schadenersatzzahlungen in der Schweiz, in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden von total 43 Millionen Franken geleistet.
    https://www.nzz.ch/schweiz/brand-von-schweizerhalle-tschernobale-ld.125274
    https://de.wikipedia.org/wiki/Grossbrand_von_Schweizerhalle
    Das Sevesoverbrechen – Urteile und Entschädigungen:
    https://www.youtube.com/watch?v=IW6awEut4W8
    https://www.youtube.com/watch?v=430orxaNULI
    https://www.youtube.com/watch?v=Pwr0KHUlBbM
    Am 24. September 1983 verurteilte ein Gericht in Monza fünf Mitarbeiter in erster Instanz zu Freiheitsstrafen von zweieinhalb bis zu fünf Jahren. Alle Verurteilten gingen in Berufung. Das Gericht entschied statt auf Vorsatz auf Fahrlässigkeit und setzte die Strafen des Produktionsleiters Jörg Sambeth, der damals für seine Firma schwieg, und der Schweizer und italienischen Angeklagten zur Bewährung aus. Laut Sambeth waren Schmiergelder und verdeckte Beziehungen im Spiel.[3]
    Von 1981 bis 1983 entschädigte Icmesa in außergerichtlichen Vergleichen die betroffenen Gemeinden Desio (mit 748.900 Euro), Cesano Maderno (1,47 Mio. Euro), Meda (671.400 Euro) und Seveso (7,75 Mio. Euro). 1993 klagten 850 Bürger aus den vergifteten Gebieten gegen Givaudan auf Entschädigung für den erlittenen moralischen und biologischen Schaden.[6]
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sevesoungl%C3%BCck
    Die Katastrophe von Bhopal, …
    51 – Sekunden vor dem Unglück – Der Chemie-Supergau von Bhopal
    https://www.youtube.com/watch?v=7B4BiFeBKuQ
    https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag8132.html
    Sanierung und strafrechtliche Aufarbeitung
    Am 7. Juni 2010 – mehr als 25 Jahre nach dem Unglück – wurden erstmals acht[9][10] leitende Angestellte der Betreiberfirma UCIL von einem indischen Gericht der fahrlässigen Tötung für schuldig befunden und zu jeweils zwei Jahren Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 1800 Euro verurteilt.[11][12] https://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophe_von_Bhopal

  3. Nur wenige Anwohner berichten, warum schweigen die Leute? Warum gibt es in den Medien keine Interviews mit Anwohner*innen und Mitarbeiter*Innen? – Explosion in Leverkusen – Umweltverbrecher – zur Verantwortung ziehen!
    Hier die wenigen Stellungnahmen von Anwohner*Innen:
    https://twitter.com/DerPoet5/status/1419964888261304333
    Gabi Elabor Anwohnerin berichtet:
    „Das hat bestialisch gestunken“
    Nach Mega-Explosion in Leverkusen: Anwohnerin hat Angst um ihre Gesundheit
    Anwohnerin riecht Rauchgase trotz geschlossener Fenster und Türen
    Es ist gegen 09:40 Uhr vormittags, als es zu der Explosion auf dem Gelände der Entsorgungsfirma Currenta im Chempark Leverkusen kommt. Gabi Elabor wohnt nur wenige Meter Luftlinie vom Unfallort entfernt. Sie legt gerade die Wäsche zusammen, als plötzlich ihre Wohnung anfängt zu beben. „Auf einmal gab es einen Knall und das Haus fing an zu wackeln […] ich habe erst gedacht, das war ein Erdbeben“, berichtet die 52-Jährige. Wenig später habe sie einen riesigen Rauchpilz aufsteigen sehen, gefolgt von Sirenen. Aus Sorge um ihre Gesundheit habe sie sofort Türen und Fenster geschlossen. „Das hat bestialisch gestunken, als wenn ein Auto brennt, auch durch die geschlossenen Fenster“, so Elabor.
    https://www.rtl.de/cms/nach-mega-explosion-in-leverkusen-anwohnerin-hat-angst-um-ihre-gesundheit-4803864.html
    Viola Hackenberg – weitere Anwohnerin berichtet:
    https://www.youtube.com/watch?v=ksh3f2xCaYY
    https://www.rf-news.de/2021/kw30/warum-wird-die-bevoelkerung-im-unklaren-gelassen
    http://ak-gewerkschafter.com/wolfgang-erbe-informiert-aktuell-zur-grossen-explosion-in-der-sondermuell-verbrennungsanlage-in-leverkusen/#comment-205083
    http://ak-gewerkschafter.com/wolfgang-erbe-informiert-aktuell-zur-grossen-explosion-in-der-sondermuell-verbrennungsanlage-in-leverkusen/

  4. Kundgebung zu Sondermüll-Verbrennungsanlage am Montag in Leverkusen Wiesdorf Aufruf jetzt im Plotter:
    https://plotter.infoladen.de/node/3683
    Datum: 
    Montag, 2. August 2021 – 17:00
    Zur Unterstützung der Forderungen der Kolleg*Innen und Anwohner*Innen Kundgebung am Montag, 02. August von 17 Uhr bis 18.30 Uhr in der Fußgängerzone in Wiesdorf, Höhe Peek und Cloppenburg
    https://plotter.infoladen.de/node/3683
    Anfahrt mit der Bahn bis Leverkusen Mitte von dort mit dem Bus Linien 208, 209, und andere Linien bis Wiesdorf
    https://www.vrs.de/lis/linie/de:vrs:208
    mehr Informationen kommen noch
    Kollege Wolfgang Erbe informiert aktuell zur großen Explosion in der Sondermüll-Verbrennungsanlage in Leverkusen! Kollege Udo Buchholz nimmt für den BBU Stellung dazu!
    http://ak-gewerkschafter.com/wolfgang-erbe-informiert-aktuell-zur-grossen-explosion-in-der-sondermuell-verbrennungsanlage-in-leverkusen/#comment-205086
    http://ak-gewerkschafter.com/wolfgang-erbe-informiert-aktuell-zur-grossen-explosion-in-der-sondermuell-verbrennungsanlage-in-leverkusen/
    https://plotter.infoladen.de/node/3683
    Datum: 
    Montag, 2. August 2021 – 17:00
    Zur Unterstützung der Forderungen der Kolleg*Innen und Anwohner*Innen Kundgebung am Montag, 02. August von 17 Uhr bis 18.30 Uhr in der Fußgängerzone in Wiesdorf, Höhe Peek und Cloppenburg
    Anfahrt mit der Bahn bis Leverkusen Mitte von dort mit dem Bus Linien 208, 209, und andere Linien bis Wiesdorf
    https://www.vrs.de/lis/linie/de:vrs:208
    Besorgte Bürger melden Gerüche – Luftmesswagen unterwegs
    14.04 Uhr: Nach der Explosion herrscht große Verunsicherung in der Leverkusener Bevölkerung. Bereits am Vormittag hatten sich Bürger im Chempark und in den Redaktionen des  „Leverkusener Anzeiger“ und von „Radio Leverkusen“ gemeldet und auf verdächtige Gerüche hingewiesen. Wegen des starken Winds war nicht auszumachen, ob sie aus dem Werk kommen oder aus der havarierten Sondermüllverbrennung. Seit Stunden patrouilliert deshalb ein Luftmesswagen des Chempark-Betreibers Currenta durch Leverkusen. Über die Ergebnisse will das Unternehmen schnellstmöglich berichten. 
    https://www.ksta.de/region/leverkusen/explosion-in-leverkusen-drei-weitere-tote-geborgen—gerueche-beunruhigen-buerger-38939888?cb=1627591096530
    LEVERKUSEN
    Die drei dreistesten Lügen zum Chemieunfall
    https://www.rf-news.de/2021/kw30/die-drei-dreistesten-luegen-zum-chemieunfall-und-eine-peinliche-nachfrage
    Der Bahnhof Mitte (Heinrich-von-Stephan-Str. 1) ist der jüngste Leverkusener Bahnhof und liegt an der Strecke Köln-Düsseldorf. Er ersetzt den mittlerweile geschlossenen Bahnhof Wiesdorf. Mit wenigen Schritten gelangt man zum Busbahnhof, in die City (Wiesdorf) 
    https://www.leverkusen.com/guide/index.php?view=00178
    „Rauch ist immer giftig“, stellt Wilhelm Deitermann, Pressesprecher vom Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz (LANUV) fest. Das Amt geht davon aus, dass über die Rauchwolke „Dioxin-, PCB- und Furanverbindungen in die umliegenden Wohngebiete getragen wurden“. Diese Stoffe sind hochgradig krebserregend.
    https://www.wsws.org/de/articles/2021/07/28/chem-j28.html
    Welchen Weg hat die Rauchwolke nach der Explosion genommen?
    Zum Zeitpunkt des Unglücks wehte ein schwacher, bodennaher Wind aus Süden bis Südwesten, der die Wolke zunächst in ein Gebiet zwischen Langenfeld/Hilden und Solingen/Remscheid trieb. Entsprechend wurde zunächst gewarnt, dass es im Laufe des Tages im Bereich der Städte Langenfeld, Hilden, Haan, Mettmann, Wülfrath und Velbert zu einer Geruchsbelästigung kommen könne und Fenster und Türen geschlossen bleiben sollen.
    Welche Chemikalien in den explodierten Tanks lagerten, ist bekannt: chlorierte Lösungsmittel. Dass man dennoch nicht weiß, welche Substanzen die Rauchwolke enthielt, hat mehrere Gründe: Zum einen muss wohl erst geklärt werden, welche Lösungsmittel genau in welchen Mengen sich in diesem Abfalltank befanden. Zum anderen ist auch entscheidend, bei welchen Temperaturen sie verbrannt sind und wie viel Sauerstoff dabei zur Verfügung stand.
    Bislang hat das nordrhein-westfälische Landesumweltamt (LANUV) lediglich mitgeteilt, man gehe derzeit davon aus, dass möglicherweise Dioxin-, PCB- und Furanverbindungen in die umliegenden Wohngebiete getragen worden seien. Im Essener Dioxin-Labor des LANUV werden die Proben derzeit untersucht.
    Wie weit haben sich die Rußpartikel der Wolke verbreitet?
    Auch das wird noch geprüft. Die Stadt Leverkusen sammele immer noch Meldungen von Anwohnern, die Staub oder Ruß entdeckt haben, sagt eine Sprecherin. Demnach hat es in Leverkusen vor allem in den Stadtteilen Bürrig und Küppersteg, also zwischen den Autobahnen 1 und 3, Niederschläge aus der Wolke gegeben. Auch aus Leverkusen-Quetting und -Lützenkirchen seien Meldungen gekommen, „aber weniger“.
    Darüber hinaus hätten sich auch Menschen aus Solingen, Wuppertal oder Bochum gemeldet.
    https://www1.wdr.de/nachrichten/leverkusen-explosion-rauchwolke-100.html

  5. Kommt am Montag zur Kundgebung nach Leverkusen Wiesdorf
    https://www.rf-news.de/2021/kw30/warum-wird-vertuscht-und-verharmlost
    Explosion in Leverkusen: Was war im Qualm drin? Ergebnisse stehen bevor
    https://www.24rhein.de/rheinland-nrw/explosion-leverkusen-chempark-rauchwolke-qualm-gefahr-analyse-ergebnisse-umweltamt-90892076.html
    Das Video zur Pressekonferenz Freitag, 30. September 2021 findet Ihr ganz unten!
    Update, 31. Juli, 16:30 Uhr:
    Nach wie vor ist unklar, ob durch die Explosion unverbrannte, gesundheitsgefährdende Stoffe freigesetzt wurden, die sich in der Umgebung verteilt haben könnten – aber – kein Grund zur Beunruhigung – Bei den Abfällen aus dem explodierten Tank handelte es sich einer Pressemitteilung zufolge um „flüssige Reststoffe aus der Produktion von Chemikalien für die Landwirtschaft.“ Deren Hauptbestandstandteil seien phosphor- und schwefelhaltige Chemikalien.
    https://www.24rhein.de/rheinland-nrw/leverkusen-explosion-chempark-buerrig-muellverbrennungsanlage-sirenen-warnapp-nina-warnung-90885464.html
    Wenn es sich wirklich, wie hier angegeben um phosphor- und schwefelhaltigen Flüssigdünger handelt der zwei Stunden gebrannt hat, dann schaun wir uns doch einmal an welche giftigen Gase dabei entstehen:
    Wenn schwefelhaltige Substanzen brennen:
    Auch andere Bestandteile des Brennstoffs können oxidiert werden; z. B. entsteht aus schwefelhaltigen Substanzen Schwefeldioxid (SO2), teils auch Schwefeltrioxid (SO3).
    Schwefeldioxid ist bei Zimmertemperatur ein Gas, welches charakteristisch stechend riecht, giftig ist und schleimhautreizend wirkt.
    Dies hatte starke Auswirkungen einerseits auf die menschliche Gesundheit – im Wesentlichen durch die Schädigung von Atemwegen – und andererseits auf die Natur, insbesondere durch die Versauerung von Böden durch sauren Regen, die vor allem zu schweren Schäden in Wäldern führte. Ebenfalls werden landwirtschaftliche Erträge beeinträchtigt, indem die Bodenfruchtbarkeit durch verschiedene Mechanismen reduziert wird.
    https://www.energie-lexikon.info/schwefeldioxid.html
    Schwefeltrioxid, SO3, ist das Anhydrid der Schwefelsäure. Es bildet bei Normbedingungen farblose, nadelförmige Kristalle, die äußerst hygroskopisch sind und sehr heftig (explosiv) mit Wasser reagieren. Es existieren für den Feststoff Schwefeltrioxid drei verschiedene Modifikationen. Einatmen hat Reizerscheinungen zur Folge, in der Lunge wird daraus Schwefelsäure, die ein lebensgefährliches Lungenödem auslösen kann.
    https://www.chemie-schule.de/KnowHow/Schwefeltrioxid
    Unfälle mit Hunderten Toten
    Da Ammoniumnitrat so gefährlich ist, gab es schon einige Unfälle und große Explosionen.
    Eine Chemikalie, die auch in Deutschland zur Herstellung von Düngemitteln verwendet wird. Und die immer wieder für schreckliche Unfälle mit Hunderten Toten und noch mehr Verletzten sorgt.
    https://www.sueddeutsche.de/panorama/ammoniumnitrat-explosion-beirut-chronologie-1.4990054
    Flüssigdünger mit Stickstoff und Schwefel
    https://www.duengerfuchs.de/wissenswertes/stickstoffduengung/fluessigduengung/
    Organophosphat VX – ist der giftigste bekannte chemische Kampfstoff. 0,4 Milligramm davon reichen aus, um einen 100-kg-Mann zu töten, wenn er das Gift verschluckt. Auch eine Aufnahme über die Haut ist tödlich: 8,6 Milligramm sind bereits zuviel.
    https://www.dw.com/de/das-nervengift-vx-zehnmal-giftiger-als-sarin/a-37705524
    nahezu unlöslich in Wasser, bedingt löslich in Alkoholen wie Ethanol (C2H5OH)
    Außerdem entsteht bei der Verbrennung von Schwefel das giftige Gas Schwefeldioxid (SO2).
    https://studyflix.de/chemie/schwefel-3249
    https://www.chemieunterricht.de/dc2/schwefel/inhalt1.htm
    Phosphorwasserstoff (Monophosphan)toggle arrow icon
    Eigenschaften: Geruchloses, brennbares, äußerst giftiges Gas
    Verwendung: Schädlingsbekämpfung
    Klinik: Lungenödem, Blutdruckabfall, Koma, Schlaganfallartige Symptomatik
    Schwefelwasserstoff (H2S)toggle arrow icon
    Vorkommen: Fäulnisvorgänge (z.B. Massentierhaltung)
    Klinik: Lungenödem, Rascher Riechverlust, Hämoglobinzerstörung (Mechanismus unklar) → Gestörte Sauerstoffversorgung
    Chronische Exposition: Hornhauttrübung, chronische Bronchitis
    wie gesagt kein Grund zur Beunruhigung:
    https://www.amboss.com/de/wissen/Erkrankungen_durch_Einwirkung_reizender_Gase/
    https://www.spektrum.de/wissen/die-10-gefaehrlichsten-chemikalien/1410633

    Das Unternehmen selbst wisse natürlich, was sich in den Tanks befunden habe. „Bis weitere Erkenntnisse vorliegen bestehen weiterhin die vorsorglichen Empfehlungen, auf den Verzehr von Obst und Gemüse zu verzichten, verunreinigte Flächen nicht anzufassen und auch nicht selber zu reinigen.“ (sk mit dpa)
    https://www.24rhein.de/rheinland-nrw/leverkusen-explosion-chempark-buerrig-muellverbrennungsanlage-sirenen-warnapp-nina-warnung-90885464.html
    Pressekonferenz zur Verdunkelung und Vertuschung der Umweltverbrechen vom 30.07.2021
    https://www.youtube.com/watch?v=qopls5nxHO4

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