Stephanie (Steffi) Pötters–Singh kämpft gegen die ihre Gaststätte „STEFFENS-SCHÄNKE“ betreffenden und existenzvernichtenden Maßnahmen der Stadt Aachen inmitten der CORONA-HYSTERIE weiter!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir zur Kenntnis genommen, dass die Kollegin Stephanie (Steffi) Pötters-Singh ihren Kampf gegen die Widrigkeiten der Institutionen in Bezug auf die negativen Einflüsse der CORONA-HYSTERIE, die für sie absolut existenzbedrohend sind, ungebrochen weiterführt.

Der Klick auf den nachstehenden Link blättert Euch die bisherige Berichterstattung dazun auf.

> http://ak-gewerkschafter.com/?s=Stephanie+P%C3%B6tters-Singh !

 

Jüngst hat sie gegen die Vernichtung ihrer Existenz durch die Stadt Aachen einen OFFENEN BRIEF an die Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen verfasst.

Diesen haben wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „AACHEN“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/aachen/) archiviert. Wir sprechen der mutigen Steffi unsere Hochachtung aus und rufen zur Solidarität mit Ihr auf.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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OFFENER BRIEF der Steffi Pötters-Singh:

Stephanie Pötters – Singh

Beverstr. 28

52066 Aachen

EINSCHREIBEN/RÜCKSCHEIN

Sibylle Keupen

Rathaus

Markt 1

52062 Aachen                                                                              Aachen den 06.10.2021

OFFENER BRIEF

Weitere Corona-Auflagen und Corona-Einschränkungen durch die Stadt Aachen / Vollstreckung von Mahngebühren durch die Stadtkasse Aachen für Gewerbesteuer in Höhe von 365,85€ für einen auf NULL gesetzten Gewerbesteuerbescheid

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Keupen,

sehr entnervt und am Rande meiner psychischen Kräfte angelangt, schreibe ich Ihnen diesen offenen Brief, da ich das Verhalten der Stadt Aachen in dieser für uns Gastwirte schweren Zeit nicht mehr nachvollziehen kann.

Ich betreibe seit nunmehr 10 Jahren die Gaststätte „Steffens-Schänke“ auf dem Adalbertsteinweg 17 – 19, 52070 Aachen.

Diese, seit den 60er Jahren zum Stadtbild gehörenden Kneipe, die nicht nur nach Meinung meiner Gäste unbedingt erhaltungswürdig ist, gehört zu den wenigen Gaststätten, die in Aachen noch „kettenunabhängig“ von einer Gastwirtin betrieben wird.

Wie ich bereits eingangs dieses OFFENEN BRIEFES ausführte, vollstreckte die Stadtkasse Aachen 365,85€  Mahngebühren auf einen Gewerbesteuerbescheid der auf NULL gesetzt wurde.

Durch den ersten Lockdown im Jahr 2020 hatte ich Schwierigkeiten einen Termin bei meinem Buchhalter zu erhalten und habe so den Gewerbesteuer-Antrag eineinhalb Monate zu spät abgeben können.

Die Gewerbesteuer wurde dann nachweisbar auf 0 gesetzt, die Verzugszinsen blieben. Ohne Einkünfte musste ich 365,85€ von den Corona – Hilfen und von Hartz IV an die  Stadtkasse zahlen.

Im Juni 2021 eröffnete ich dann nach dem zweiten Lockdown meine Kneipe für genau 21 Tage.

Sowohl im Jahr 2020 als auch im Jahre 2021 war es mir aufgrund der Abstandsregeln nur möglich, innerhalb der Gaststätte 4 Gäste und an meinen Außentischen ( 3 Stück ) weitere 4 Gäste zu bewirten, womit ich kaum die Kosten decken konnte.

Am 21. Tag nach meiner Eröffnung (im Juli 2021) besuchte mich angeführt durch den Amtsleiter für das Gaststättengewerbe (Herr Nießen) das Ordnungsamt der Stadt Aachen.

Zu diesem Zeitpunkt saßen 4 Personen an den Außentischen, kein Gast befand sich im Innenraum der Gaststätte.

Es gab also eigentlich nichts zu beanstanden. Herr Nießen informierte mich darüber, dass er meinen Außenbereich vorhabe zu schließen, da ich nicht im Besitz einer Außenausschank-Genehmigung sei und mir diese auch aus Immissionsgründen nicht mehr ausgestellt werden würde.

Ich sollte doch lieber schließen und die Hilfen des Landes NRW für Selbstständige beantragen.

Viele Jahre durfte ich meine Außentische zur Bewirtung meiner Gäste so nutzen. Ich weiß also nicht, welche Genehmigung Herr Nießen mir vorab abgenommen haben muss, denn sonst hätten diese Probleme mit dem Ordnungsamt ja schon die letzten Jahre bestanden.

Es erschließt sich für mich auch nicht, wer hier durch das Immissionsschutz – Gesetz geschützt werden soll?

Meine Gäste, vor den Abgasen und der Lärmbelästigung durch den Adalbertsteinweg? Oder der Adalbertsteinweg vor den Immissionen durch meine Gäste? Und wieso ist das links anders als rechts?

Gemeint ist die andere Straßenseite, auf der Außengastronomie sichtbar möglich ist?.

Fakt ist, das ich das Gefühl nicht loswerde, dass hier systematisch meine Existenz vernichtet werden soll.

Zum besseren Verständnis füge ich den Schriftwechsel in Bezug auf meine Gewerbesteuer und über das Verbot meiner Außengastronomie durch das Ordnungsamt der Stadt Aachen als Anlage bei.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir das Verhalten der Stadt Aachen erklären könnten.

Ihre Antwort werde ich, so wie diesen „ Offenen – Brief “ auf www.ak-gewerkschafter.com veröffentlichen lassen.

Ich bitte um Ihr Verständnis für meine ausweglose Angelegenheit und bedanke mich vorab für Ihr freundliches Entgegenkommen.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Stephanie Pötters – Singh

Anlagen:

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3 Antworten zu Stephanie (Steffi) Pötters–Singh kämpft gegen die ihre Gaststätte „STEFFENS-SCHÄNKE“ betreffenden und existenzvernichtenden Maßnahmen der Stadt Aachen inmitten der CORONA-HYSTERIE weiter!

  1. Lars Hugo sagt:

    Die Frau hat Standing! Einfach bewundernswert! Da können sich etliche Gastwirte eine Scheibe von abschneiden!
    Lars Hugo (Schankwirt)

  2. Klaus-Friedel Klär sagt:

    Liebe Kolleginnen und Kollegen des Gewerkschafter-Kreis in Aachen,
    hier kann man wieder ganz deutlich sehen, dass die Executivgewalt vor keinen Maßnahmen zurückschreckt. Da sind die Existenzvernichtungen inklusive. Von Tausenden wehrt sich jetzt wieder einmal jemand, der aber ohne die solidarische Hilfe der Kolleginnen und Kollegen einen aussichtlosen Kampf gegen die Mühlen der Bürokratie führen müsste.
    Es ist gut, dass ihr dies öffentlich gemacht habt.
    Mit kollegialen Grüßen
    Klaus-Friedel Klär

  3. Dirk Momber sagt:

    Die Maschine der Meinungsunterdrückung läuft auf vollen Touren.Wenn Facebook etwas nicht (zensiert) unterdrückt so ist der Druck auf die Facebooknutzer so groß geworden,das ein Teilen der Beiträge oft nicht statt findet,weil
    man vor Sanktionen Angst hat.
    Die Plattform verkommt zum Spaß-kanal ohne Aussagekraft!
    Dirk Momber

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