OFFENER BRIEF an den Chefredakteur von AZ & AN zum nichtveröffentlichten Leserbrief des Kollegen Dirk Momber als Appell an die JOURNALISTISCHE SORGFALTSPFLICHT!

Sehr geehrter Herr Thelen,

wie unser Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis-(AK-)Mitglied Dirk Momber uns mitteilte, hatte er am 03. Mai 2021 einen Leserbrief zum Beitrag

„Die einen fordern mehr Corona-Tests, die anderen bezweifeln deren Zweck“

 
 
verfasst, den er Ihrer Lokalredaktion nachweisbar zugesendet hatte.
 
Da Herr Momber die Veröffentlichung seines Leserbriefes nicht registrieren konnte und auch keine Zu- bzw. Absage der Veröffentlichung erhalten hatte, erinnerte er die Lokalredaktion Aachen mit Datum vom 14. Mai 2021 höflich an selbige.
 
Die „Stummschaltung“ Ihrer Lokalredaktion Aachen hält jedoch bis zum heutigen Tage an, was dazu geführt hat, dass Herr Momber mich nunmehr darum gebeten hat, in meiner Eigebschaft als AK-Koordinator bei Ihnen Nachfrage zu halten.
 
Dabei möchte ich bemerken, dass es in jüngerer Zeit immer wieder vorurteilsbehaftete Berichterstattungen über unseren AK gegeben hat, die wir bei Ihrer Lokalredaktion nachweisbar bemängelt haben. Wir wurden als „Splittergruppe“, „Coronaleugner“ usw. diffamiert und die eingeforderten Richtigstellungen wurden teilweise auf ein juritisches Minimalmaß beschränkt oder überhaupt nicht gebracht, so wie das jetzt mit dem Leserbrief des Herrn Momber wieder geschehen ist.
 
Anzumerken bleibt, dass Ihr Mitarbeiter Michael Klarmann bereits im Vorfeld unserer Veranstaltung zum 1. Mai 2021, die wir gemeinsam mit der Organisation „AACHENER FÜR EINE MENSCHLICHE ZUKUNFT“ erfolgreich durchführten, Stimmung auf seinem TWITTER-ACCOUNT tätigte:
 
„Michael Klarmann (@Klarmann) Tweeted:
 
Offenbar planen der sektiererische „AK Gewerkschafter Aachen“ & die
verschwörungsideologischen „Aachener für eine menschlichen Zukunft“ am 1.
Mai in #Aachen eine „Mai-Demonstration ohne DGB“. Diese soll wohl als
Kontrastprogramm zu Veranstaltungen der Gewerkschaften stattfinden.“

https://twitter.com/Klarmann/status/1381293567373676553?s=20

Diesen Tweet hat er zwischenzeitlich gelöscht, aber sein Beitrag in Ihren Zeitungsausgaben steht. Und kritische Stellungnahmen dazu werden unter den Teppich der „Journalistischen SORGFALTSPFLICHT“ gekehrt.
 
Die journalistische Glaubwürdigkeit wird hierdurch schwer beschadet und der Ruf nach Einschaltung des Presserats immer lauter. Nachstehend der Leserbrief des Herrn Momber zu Ihrer geschätzten Kenntnisnahme.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Manfred Engelhardt
-AK-Koordinator-
Freunder Landstr. 100
52078 Aachen
Mobil: 01719161493
 

LESERBRIEF

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
in meiner Eigenschaft als Mitglied des Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis
und Teilnehmer an der Kundgebung zum 1. Mai am Elisenbrunnen in Aachen
kritisiere ich den Beitrag vom 03. Mai 2021 des Herrn Michael Klarmann wie
folgt und bitte um Veröffentlichung der kritischen Zeilen.
 
Ist es Absicht, oder hat es Methode? Herr Klarmann spricht davon, dass
die Veranstalter der gemeinsamen Kundgebung der Organisationen „Aachener
für eine menschliche Zukunft“ und Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK)
„weniger Wert“ auf Abstand und Maskenpflicht gelegt hätten. Das ist eine
Unterstellung, die ich so nicht stehen lassen kann. Alle Hundert
Kundgebungsteilnehmer – ausser die, die von einer Maskenpflicht befreit
waren – haben die Masken getragen  und auch Abstand gehalten. Wir sind ja
keine CORONALEUGNER, wie es der Klarmann-Bericht impliziert. Für Passanten,
die ohne Masken beim Vorübergehen kurz inne hielten und dabei keine Masken
trugen, konnten wir keine Verantwortung übernehmen. Dafür sind Ordnungsamt
und Polizei zuständig, die mit großem „Beritt“ vor Ort waren.
 
Ferner behauptet Herr Klarmann, dass Kollege Engelhardt über den
„erbärmlichen DGB“ geschimpft habe, was Unsinn ist. Manfred Engelhardt
kritisierte lediglich vehement das Verhalten des DGB, der sich am 1. Mai
2021 zum zweiten Mal nicht unter Einhaltung der Corona-Regeln öffentlich
auf der Straße zeigen wollte. Die Unterstellungen des Herrn Woelk,
Engelhardt habe keine Funktionen im Gewerkschaftsbereich und kenne die
betriebliche Realität nicht mehr, die Ihre Redaktion in der
Vorderberichterstattung unreflektiert veröffentlicht hatte, kritisierte er
ebenfalls massiv.
 
Wenn ich den Bericht lese, dann habe ich starke Zweifel daran, dass Herr
Klarmann und ich auf ein und derselben Veranstaltung waren. Der Klick auf
den nachstehenden Link öffnet Ihnen unsere Berichterstattung, die sich
diametral von der ihrigen unterscheidet.

http://ak-gewerkschafter.com/35112-2/

Herzlichen Dank für Ihre Veröffentlichung meiner Zeilen im Voraus und
 
mit freundlichen Grüßen
 
Dirk Momber
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