Kollege Wolfgang Erbe informiert über folgende Themen: „IAA Autokonzerne entmachten – Blockaden laufen an!“ & „Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bei streikenden Krankenhausbeschäftigten sehr beeindruckt!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) Haben wir ein weiteres Info-Potpourri unseres Kollegen Wolfgang Erbe (http://ak-gewerkschafter.com/?s=wolfgang+erbe) erhalten.

Darin informiertder Kollege Wolfgang über folgende Themen:

„IAA Autokonzerne entmachten – Blockaden laufen an!“ & „Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bei streikenden Krankenhausbeschäftigten sehr beeindruckt!“

Wir haben dieses Info-Potpourri in seiner Gänze nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

**********************************************************

Kollege Wolfgang Erbe informiert:

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bei streikenden Krankenhausbeschäftigten sehr beeindruckt

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) ist am Montagabend nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur mit einem Notarzt in ein Berliner Krankenhaus gebracht worden. Er ist aktuell in ärztlicher Behandlung, wie die dpa erfuhr. Altmaier hatte an einem Abendessen des Wirtschaftsausschusses des Bundestages in einem Berliner Hotel teilgenommen. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung berichtet, Altmaier sei mit einem Rettungswagen in die Berliner Charité gebracht worden.

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.wirtschaftsminister-in-berliner-charit-peter-altmaier-mit-notarzt-in-klinik-gebracht.eb3c8e5b-43eb-48ae-ae33-13a27596dde0.html

https://www.tagesschau.de/inland/altmaier-krankenhaus-101.html

imago/Friedel

Nach Warnstreiks wollen die Klinikmitarbeiter jetzt unbefristet streiken (Archivbild).

Berlin An den landeseigenen Krankenhäusern Vivantes und Charité soll voraussichtlich ab diesem Donnerstag unbefristet gestreikt werden. Das teilte die Gewerkschaft Verdi am Montag nach Urabstimmungen mit. Sie rechne mit deutlich mehr als 1000 bis 2000 Beschäftigten, die in den Streik treten, sagte Verdi-Verhandlungsführerin Meike Jäger. „Das wird sicherlich spürbar werden für die Unternehmen“, so Jäger.

Der Vorstand der Charité bedauert die angekündigten Streikmaßnahmen, wie ein Sprecher sagte. Der Vivantes-Konzern legte unterdessen Pläne für ein neues Modell vor, dass Pfleger entlasten soll. Im Falle eines Streiks würden weitere Verhandlungen aber ausgesetzt, hieß es vom Konzern.

Bei den Urabstimmungen in den Krankenhäusern sowie Vivantes-Tochterunternehmen stimmten jeweils rund 98 Prozent der teilnehmenden Mitglieder oder mehr für einen Streik, berichteten Vertreter. Genaue Angaben zur Zahl der Verdi-Mitglieder veröffentliche die Gewerkschaft nicht, sagte Jäger. Es habe aber im Zuge der Warnstreiks in den vergangenen Tagen einen deutlichen Zuwachs von über 1800 Mitgliedern in den Krankenhäusern gegeben.

Modell: Flexiblere Arbeitseinteilung, weniger Belastung und mehr Qualität

Das Modell von Vivantes sehe vor, dass der Leistungsumfang der Krankenhäuser sich nach dem vorhandenen Personal richte, teilte eine Sprecherin mit. Ziel sei es, die Versorgungsqualität zu verbessern und gleichzeitig die Belastung für Pflegekräfte zu begrenzen. Der Vivantes-Vorschlag sieht auch eine deutlich flexiblere Arbeitseinteilung vor. Das Modell müsse aber zunächst getestet werden.

„Im bestehenden Gesundheitssystem stellt uns das allerdings vor enorme wirtschaftliche Herausforderungen. Daher werden wir gemeinsam mit Verdi Finanzierungsmöglichkeiten für dieses Vorhaben finden müssen“, erklärte Personalgeschäftsführerin Dorothea Schmidt. Vivantes und Verdi haben demnach weitere Arbeitstreffen vereinbart, in denen die Vorschläge gemeinsam konkretisiert werden sollen.

Am Mittwoch sind weitere Gespräche mit Vivantes geplant

Am Mittwoch sind weitere Gespräche mit Vivantes-Vertretern geplant. Für Mitarbeiter der Tochtergesellschaften erwarte Verdi bis Donnerstag ein Angebot der Geschäftsführung, sagte Verhandlungsführer Ivo Garbe. Es sei ein großer Erfolg, dass wieder mit dem Arbeitgeber verhandelt werde. Im Fall der Charité ist die weitere Planung laut Jäger noch ungeklärt.

„Wir sind weiterhin jederzeit bereit, die Gespräche fortzusetzen“, sagte ein Charité-Sprecher. Derzeit stagnierten die Verhandlungen leider. „Wir hatten bei den Tarifverhandlungsterminen in der vergangenen Woche ein detailliertes, attraktives Angebot mit vielen unternehmensspezifischen Leistungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorgelegt sowie Zahlenmaterial für die Gespräche zur Verfügung gestellt“, so der Sprecher. Die Gewerkschaft habe ihre Forderungen aber noch nicht ausreichend konkretisiert.

Verdi kämpft für höhere Bezahlung der Beschäftigten in Tochterfirmen

Verdi hatte bereits mit einem dreitägigen Warnstreik den Krankenhausbetrieb in beiden Kliniken eingeschränkt. Die Gewerkschaft kämpft unter anderem für bessere Arbeitsbedingungen und eine höhere Bezahlung der Beschäftigten in Tochterfirmen. Vorausgegangen waren auch gerichtliche Auseinandersetzungen. Unter anderem ging es um Notdienst-Regelungen.

https://www.berliner-zeitung.de/news/beschaeftigte-bei-charite-und-vivantes-stimmen-fuer-unbefristeten-streik-li.181132

Berliner KlinikenBeschäftigte von Vivantes und Charité wollen ab Donnerstag streiken

In den Berliner Kliniken Vivantes und Charité dürfte ab Donnerstag das Personal knapp werden. Laut der Gewerkschaft Ver.di wollen 1000 bis 2000 unbefristet streiken.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/berlin-ver-di-beschaeftigte-von-vivantes-und-charite-stimmen-fuer-streik-a-24819208-dc71-40a8-ae02-f254911d29b4

https://gesundheitohneprofite.noblogs.org/post/2021/08/25/update-zum-warnstreik/

Charité und Vivantes Pflegekräfte an Berliner Kliniken streiken

An Berlins landeseigenen Krankenhäusern haben Pflegekräfte und andere Beschäftigte die Arbeit niedergelegt. Sie fordern unter anderem mehr Personal und den vollen Tariflohn.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/streik-in-berlin-pflegekraefte-an-charite-und-vivantes-legen-arbeit-nieder-a-bd17ef6f-1171-47b3-a912-646921fce5d1

https://www.facebook.com/verdi.Lbz.BB.Landesbezirksfachbereich3/

Berliner Bündnis warnt vor mehr als 30 Klinikschließungen

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2021/04/protest-berlin-alexanderplatz-warnung-weltgesundheitstag-klinikrettung.html

https://t.me/s/GesundheitStattProfiteBerlin

https://twitter.com/mehrkh_personal?lang=de

http://www.mehr-krankenhauspersonal.de/

IAA blockieren

https://sand-im-getriebe.mobi/aufruf-iaa-blockieren/

#Aussteigen – Klimaschutz statt Autolobby

Mobilitätswende jetzt!

Grüner Lack für klimaschädliche Autos? Kurz vor der Bundestagswahl will sich die Autolobby bei der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) einen sauberen Anstrich geben. Doch der rostet: Die IAA ist trotz nachhaltigem Look weiterhin die Show der Autobranche. Statt zukunftsfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln, verdienen BMW, Volkswagen, Daimler und Co. ihr Geld immer noch vor allem mit dicken Verbrennern und heizen so das Klima weiter an

Das muss sich ändern: Mit tausenden Menschen demonstrieren wir anlässlich der IAA in München und stellen uns der Autolobby entgegen. Mit unserem Protest machen wir klar: Die nächste Bundesregierung muss den Klimaschutz im Verkehr endlich anpacken, eine echte Mobilitätswende einleiten und verhindern, dass die Autokonzerne die Zukunft nachfolgender Generationen verheizen.

Am 11.9. zeigen wir gemeinsam mit vielen tausend Menschen der IAA, wie die Mobilitätswende aussieht: Weniger Autos und bessere Mobilität – weniger Verkehr und mehr Klimaschutz.

https://www.iaa-demo.de/

Wolfgang Erbe

Share
Dieser Beitrag wurde unter Neuigkeiten veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Kollege Wolfgang Erbe informiert über folgende Themen: „IAA Autokonzerne entmachten – Blockaden laufen an!“ & „Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bei streikenden Krankenhausbeschäftigten sehr beeindruckt!“

  1. SONGS ZUM WIDERSTAND – ZUM STREIK – ZUR BLOCKADE
    https://www.facebook.com/127462317287406/videos/238819607626159/?__so__=watchlist&__rv__=video_home_www_playlist_video_list
    Unbefristeter Streik – die richtige Antwort auf die Wahlversprechen der Regierenden, der bürgerlichen Politiker und Politikerinnen und ihrer Bonzen und Lakaien
    https://www.rf-news.de/2021/kw36/97-86-prozent-fuer-unbefristeten-streik
    TARIFRUNDE EINZELHANDEL NRW
    ver.di NRW ruft zu landesweitem Streiktag am 9.9. nach Dortmund auf
    https://www.rf-news.de/2021/kw36/ver-di-ruft-zu-landesweitem-streiktag-am-9-9-nach-dortmund-auf
    Wenn Faschisten mal keine Ausländer und Synagogen anzünden zünden sie die Quartiere der Arbeiter*Innen und ihrer kommunistischen Partei an: https://www.rf-news.de/2021/kw36/brandlegung-an-horster-mitte-mlpd-ruft-zu-wachsamkeit-auf
    https://www.rf-news.de/kurzmeldungen
    VON WEGEN FREIHEIT UND DEMOKRATIE – STAATSTERROR GEGEN UMWELTSCHÜTZER
    https://verheizte-heimat.de/presse/
    PRÄVENTIONSHAFT! IAA-GEGNER NACH AUTOBAHN-AKTION VERHAFTET
    München – Nach der Protestaktion gegen die Automesse IAA Mobility auf mehreren Autobahnen im Raum München bleiben mindestens neun Demonstranten bis Sonntagabend in Haft.
    Das Amtsgericht Erding nahm die Frauen und Männer nach Angaben von Gerichtssprecher Thomas Lindinger aufgrund des bayerischen Polizeigesetzes in Präventionshaft.
    Wie Lindinger am Mittwoch berichtete, waren nach den Protesten zum Start der IAA am Vortag insgesamt zehn Personen, sechs Frauen und vier Männer, den drei Ermittlungsrichtern des Amtsgerichtes vorgeführt worden.
    In neun Fällen wurde bis zum Wochenende Haft angeordnet, eine Person wurde freigelassen. Die Anordnung gilt bis Sonntag 18 Uhr, also für die Dauer der Messe.
    Am Dienstag hatten Aktivisten an mehreren Autobahnen Banner angebracht und sich teils von Autobahnbrücken abgeseilt.
    Fernstraßen mussten deswegen vorübergehend gesperrt werden, es bildeten sich teils lange Staus. Die Polizei teilte mit, dass gegen 26 Beteiligte unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Nötigung ermittelt werde. Für den Mittwoch kündigte das Münchner Polizeipräsidium noch eine weitere Mitteilung an.
    Polizei ermittelt gegen Aktivisten wegen Eingriffs in den Straßenverkehr und Nötigung
    „Haft von Klimaaktivist*innen ist illegal und unerträglich“, kritisiertem IAA-Gegner auf der Internetseite der
    die Präventionshaft. Abseilaktionen über Autobahnen seien nicht strafbar, meinten die Unterstützer der inhaftierten Aktivisten in einer Erklärung.
    „Freie Autofahrt ist kein Grundrecht – Versammlungen schon“, betonten sie.
    https://www.tag24.de/muenchen/praeventionshaft-iaa-gegner-nach-autobahn-aktion-verhaftet-2113427
    https://www.facebook.com/IAABLOCKIEREN/
    https://twitter.com/iaademo
    Haft von Klimaaktivist*innen ist illegal und unerträglich – Soli-Erklärung von Beteiligten früherer Autobahn-Abseilaktionen
    https://autofrei.noblogs.org/
    https://twitter.com/aktion_autofrei
    IAA gefährdet die Gesundheit – IAA – LEBENSGEFAHR
    07.09.2021, 15:32 Uhr
    Marienplatz: Tourist bei Aufbau-Arbeiten zur IAA schwer verletzt
    Ein 77-jähriger Tourist aus Nordrhein-Westfalen ist am Montag bei Aufbau-Arbeiten zur IAA Mobility auf dem Münchner Marienplatz schwer verletzt worden. Eine sieben Tonnen schwere Arbeitsbühne fuhr über seinen Fuß.
    https://www.br.de/nachrichten/bayern/marienplatz-tourist-bei-aufbau-arbeiten-zur-iaa-schwer-verletzt,SiKXWXi

  2. DIE ASOZIALE REGIERUNG UND ARBEITER*INNEN FEINDLICHE ABGEORDNETE ABWÄHLEN – DIE ZENTRALE DES KLASSENKAMPFS VON OBEN MUß FALLEN – AFD, CDU/CSU, FDP, SPD, DIE GRÜNEN – RAUS AUS DEM BUNDESTAG – ARBEITER*INNEN MÜßEN ÜBERNEHMEN
    TARIFAUSEINANDERSETZUNG IM EINZEL, – GROSS- UND AUSSENHANDEL IN
    IN NRW – landesweite Demonstration in Dortmund
    „Ohne uns kein Geschäft“ und „heute ist kein Arbeitstag, heute ist ein Streiktag“ – lautstark zogen 2000 ver.di-Kolleginnen und Kollegen aus ganz Nordrhein-Westfalen am Donnerstag, dem 9. September 2021, durch die Dortmunder Innenstadt.
    Sie waren mit 80 Bussen aus rund 160 Betrieben des Einzel-, Groß- und Außenhandels nach Dortmund gekommen. Ver.di fordert für die Beschäftigten im Einzelhandel einen Mindestlohn von 12,50 € pro Stunde. Und in beiden Branchen (Einzelhandel und Groß- und Außenhandel) 4,5 % mehr Lohn und 45 € mehr für die Auszubildenden bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.
    „Die Angebote, die wir bisher bekommen haben, sind unter aller Sau“, sagte ver.di-Gewerkschaftssekretär Ortwin Auner und bekam dafür viel Beifall auf der Kundgebung. Ver.di und den Kolleginnen fordern außerdem vehement die Zustimmung der Unternehmer, dass die Tarifverträge für allgemeinverbindlich erklärt werden. Damit soll verhindert werden, dass Betriebe und Unternehmen, die nicht der Tarifbindung unterliegen, mit Dumpinglöhnen die Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben mit Tarifverträgen unter Druck setzen. …
    https://www.rf-news.de/2021/kw36/ohne-uns-kein-geschaeft
    Bündnis „Krankenhaus statt Fabrik“
    https://www.krankenhaus-statt-fabrik.de/
    Broschüre „Fakten und Argumente zum DRG-System und gegen die Kommerzialisierung der Krankenhäuser“
    https://www.krankenhaus-statt-fabrik.de/196
    Berlin im Streik
    https://berliner-krankenhausbewegung.de/
    „Streikrecht ist ein Grund- und Menschenrecht!“
    https://www.dgb.de/themen/++co++f887b692-fb6f-11e7-a93f-52540088cada
    Beamtenstreikrecht
    https://www.dgb.de/themen/++co++4312b368-dc19-11e7-b525-52540088cada
    Jugend hat Rechte!
    https://jugend.dgb.de/++co++cb885948-73a8-11e2-8e50-5254004678b5
    Jugend im Streik – Heidelberg
    Demo für bessere Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen
    In Mannheim haben am Samstag rund 300 Auszubildende, Studierende und Mitarbeiter aus dem Gesundheitswesen für bessere Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen demonstriert. Unter dem Motto «Es reicht. Echte Veränderungen statt nur Kosmetik» wehren sie sich nach Worten der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi gegen Ausbeutung und den hohen Kostendruck im Gesundheitssystem, der auf ihrem Rücken ausgetragen werde. «Gerade wir Auszubildende werden oft eingesetzt, um die Löcher in der Personalbesetzung zu stopfen», sagte Nina Hermann, Mitglied der Jugend- und Auszubildendenvertretung am Universitätsklinikum Heidelberg.
    In Mannheim haben am Samstag rund 300 Auszubildende, Studierende und Mitarbeiter aus dem Gesundheitswesen für bessere Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen demonstriert. Unter dem Motto «Es reicht. Echte Veränderungen statt nur Kosmetik» wehren sie sich nach Worten der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi gegen Ausbeutung und den hohen Kostendruck im Gesundheitssystem, der auf ihrem Rücken ausgetragen werde. «Gerade wir Auszubildende werden oft eingesetzt, um die Löcher in der Personalbesetzung zu stopfen», sagte Nina Hermann, Mitglied der Jugend- und Auszubildendenvertretung am Universitätsklinikum Heidelberg.
    «Es gibt politisch kein Interesse, sich ernsthaft mit den strukturellen Problemen im Gesundheitssystem auseinanderzusetzen», betonte auch Irene Gölz, Verdi-Landesfachbereichsleiterin Gesundheit und Soziales. Die Betroffenen hätten es satt, immer wieder auf ihre belastende Situation aufmerksam zu machen, ohne dass sich etwas ändere.
    https://www.stern.de/panorama/regional/demo-fuer-bessere-arbeitsbedingungen-im-gesundheitswesen-30733404.html

  3. Bericht von den DEMONSTRATIONEN GEGEN DIE IAA-MOBILITY IN MÜNCHEN
    Fast 30.000 gehen für wirksamen Klimaschutz auf die Straße
    Seit Tagen geht es hoch her in München, eine ganze Straßenspur quer durch die Innenstadt ist abgesperrt für die von der rot-grünen Stadtregierung nach München geholte Internationale Automobilausstellung. Während von den Stadtoberen der Greenwashing-Show der Autoindustrie alles zur Verfügung gestellt wird, behindert sie den Widerstand dagegen bis zum Schluss.
    Ein Protestcamp für junge Menschen wird erst in letzter Sekunde auf der riesengroßen Theresienwiese genehmigt, bis zum Schluss ist nicht klar, ob für ca. 1.000 Zeltbewohner gekocht werden darf. Auf einem Platz, wo in diesem Jahr sowieso kein Oktoberfest stattfindet und wo sonst immer gekocht wird im September – für die Wies´n-Gäste. Für den 11. September war eine Großdemonstration angekündigt, organisiert von breiten Bündnissen von ADFC bis Autonome. Laut Veranstalter beteiligten sich 25.000 Menschen an der Demonstration und Radsternfahrt, die Polizei kam immerhin auf 13.500.
    Die MLPD München nimmt an der Demonstration teil mit einem stationären Bücherwagen und einer Demo-Delegation. In zahlreichen Gesprächen auf und am Rande der Demo wird klar: Eine große Masse von Menschen lehnt das ganze Spektakel ab. Viele machen sich darüber Gedanken, dass hier vieles vorne und hinten nicht stimmt. Die Demonstration hat in großen Teilen der Bevölkerung Sympathie. Die Streitkultur auf der Demonstration ist freundschaftlich und sachlich. Viele erkennen die Wurzel der Probleme im kapitalistischen System, nehmen gerne die Wahlzeitung mit, manche auch das Programm, einzelne auch das Buch von Stefan Engel „Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus“ oder das Rote Fahne Magazin. Die MLPD ist von den Wahlplakaten her vielen bekannt.
    Es wird doch oft noch taktisch gewählt. Einer am Rand sagte nach der Diskussion, die zunächst kontrovers verlief, der sich aber von guten Argumenten beeindruckt zeigte: „Okay, ich nehm die Wahlzeitung mit und morgen hab ich Stammtisch, ich leg sie dann dort auf den Tisch – es stimmt, dass hier was grundsätzlich anders laufen muss.“ Solche Gespräche führten wir an diesem denkwürdigen Tag in München mehrfach.
    Die Demonstration durch die Innenstadt wurde von der Polizei massiv behindert und aufgehalten. Eine Befestigung von Transparenten auf Bäumen nahm die Polizei als Vorwand für den Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray. Insgesamt zeigte sich an diesem Tag eindrucksvoll, dass das Umweltbewusstsein der Masse der Bevölkerung sich entwickelt und auch zunehmend die kapitalistische Profitwirtschaft ins Visier genommen wird. Und es wächst die Bereitschaft sich über die sozialistische Alternative auseinanderzusetzen.
    https://www.rf-news.de/2021/kw36/fast-30-000-gehen-fuer-wirksamen-klimaschutz-auf-die-strasse
    https://www.rf-news.de/2021/kw36/internationale-automobilausstellung-iaa-drakonisches-vorgehen-der-bayerischen-polizei-gegen-umweltaktivisten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.