Kollege Wolfgang Erbe informiert: 28 Prozent der Deutschen leben in Armut oder sind armutsgefährdet! / Aufruf zur Solidarität mit Obdachlosen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis- (AK-) Mitglied Kollege Wolfgang Erbe (http://ak-gewerkschafter.com/?s=wolfgang+erbe) hat uns im Rahmen eines Info-Potpourris den nachstehenden Beitrag zum Thema „28 Prozent der Deutschen leben in Armut oder sind armutsgefährdet“  und einen Aufruf zur Solidarität mit Obdachlosen zukommen lassen.

Wir haben den Beitrag nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

**********************************************************

Kollege Wolfgang Erbe informiert:

EINKOMMENSSTRUKTUR IN DEUTSCHLAND

von   Florian Zandt,

01.12.2021

Die deutsche Mittelschicht schrumpft seit den 90er Jahren kontinuierlich. Das geht aus einer Studie der Bertelsmann Stiftung hervor, die zusammen mit der OECD Arbeitsmarkt, Generationenzugehörigkeit und Auf- und Abstiegsdynamiken im Wandel der Zeit analysiert. Wie unsere Grafik zeigt, waren die vergangenen Jahrzehnte vor allem von finanzieller Abwärtsmobilität geprägt.

Waren im Jahr 2000 noch knapp ein Viertel der Deutschen einkommensarm oder armutsgefährdet, sind es 2018 bereits 28 Prozent. Da sich der Anteil an überdurchschnittlich viel verdienenden Einwohner/Innen nicht merklich verändert hat, geht diese Zunahme an prekären Lebenssituationen zulasten des Anteils der Mittelschicht in Deutschland, der 2018 noch 64 Prozent der Bevölkerung angehörten. Vor allem im Segment der unteren Mitte, also denjenigen, die 75 bis 100 Prozent des Einkommensmedians verdienten, zeichnet sich ein Abwärtstrend ab. 2000 gehörten dieser Gruppe noch 25 Prozent an, 2018 waren es nur noch 21 Prozent, ohne dass die darüber liegenden Einkommensgruppen Zuwachs verzeichnen konnten.

Als Katalysatoren dieser Entwicklung sehen die Autor/Innen der Studie Trends wie Digitalisierung und Dekarbonisierung, die vorher unabdingbare Berufsgruppen, beispielsweise in den Bereichen Bergbau und Handwerk, überflüssig machen würden, während die Anzahl der Angestellten in akademischen Berufe deutlich zunehme. Als weitere Faktoren werden die Corona-Pandemie und die zunehmende Präkarisierung gerade in jüngeren Generationen genannt. So waren 71 Prozent aller Babyboomer in Alter zwischen 20 und 29 in der Mittelschicht vertreten, bei den Millenials waren es nur noch knapp über 60 Prozent.

https://de.statista.com/infografik/26311/entwicklung-des-bevoelkerungsanteils-nach-einkommensgruppe/

https://de.statista.com/infografik/26311/entwicklung-des-bevoelkerungsanteils-nach-einkommensgruppe/

Köln – Arsch Huh, „Helping Hands“ und die Sozialistische Selbsthilfe Mülheim (SSM) und andere rufen zu Solidarität mit Obdachlosen auf

https://www.facebook.com/Arschhuh/photos/a.281390038619999/4541424815949812/

Die Veranstalter verbinden die als Kundgebung angemeldete Aktion über drei Tage, bei der es ein offenes Mikrofon gibt, mit Forderungen an die Stadt Köln: Abschließbare Einzelzimmer für alle Obdachlosen zählen dazu, auch für obdachlose Paare, Drogensüchtige und Menschen mit Hunden; mehr Streetworker gerade in den Abendstunden, ein städtisches Sofortbauprogramm für Hundert Wohnungen – und schließlich ein Ende der Obdachlosigkeit bis 2030. „Das sieht sowohl das EU-Parlament wie die neue Ampel-Koalition in ihren Programmen vor“, sagt Kippe.

Wallraff und Becker übernachten draußen

In den vergangenen Jahren seien indes immer mehr Menschen obdachlos geworden. Mehr als 7000 Menschen sind in Köln wohnungslos gemeldet, mehr als 300 Menschen leben auf der Straße.

Zwischen Freitag und Montag wollen jeweils zahlreiche Kölnerinnen und Kölner aus Solidarität auf dem Bahnhofsvorplatz schlafen, darunter sollen auch der Undercover-Journalist Günter Wallraff und der Kabarettist Jürgen Becker sein.

Die AG Arsch huh wird am Freitag, 3. Dezember, 19.30 Uhr, mit einer neuen Version des Höhner-Songs „Alles verlore“ die Übernachtungsaktion einläuten. Tommy Engel, Arno Steffen, Anke Schweitzer, Harry Alfter und Kai Engel von Brings sowie andere Künstlerinnen und Künstler haben das Lied neu eingespielt. Einige von ihnen werden am Freitag zu Spenden für den Verein „Arche für Obdachlose“ aufrufen, der in Mülheim eine neue Anlaufstelle für Obdachlose nach dem Vorbild des „Gulliver“ am Hauptbahnhof aufbauen will.

Netzwerk mit der Immobilienwirtschaft

„Gerade in Mülheim hatten viele Obdachlose im Lockdown nicht mal die Möglichkeit, aufs Klo zu gehen“, sagt Arsch-huh-Sprecher Hermann Rheindorf. „Wir unterstützen die Aktion von Initiativen wie Helping Hands und SSM auch, weil die Arche für Obdachlose neue Wege geht. Dass Vertreter der Immobilienwirtschaft wie Konrad Adenauer sich auch dafür engagieren, freut uns sehr.“ 

https://www.ksta.de/koeln/uebernachten-mit-obdachlosen–solidaraktion-mit-ag-arsch-huh-und-prominenten-koelnern-39179058

Obdachlose am Breslauer Platz Foto: Arton Krasniqi

Arsch huh, Zäng ussenander

Alle reden über Obdachlosigkeit. Aber nur wenige wissen, was es heißt EINE NACHT MIT OBDACHLOSEN AUF DER STRASSE zu verbringen.
Am Freitag findet der Auftakt einer Solidaritätsaktion statt. Rainer Kippe eröffnet den Abend. Es kommen Betroffene zu Wort Musiker von Arsch huh treten auf.
Schließt euch an! Packt euren Schlafsack und die Isomatte ein und kommt vorbei!

https://www.facebook.com/Arschhuh/photos/a.281390038619999/4541424815949812/

http://ak-gewerkschafter.com/?s=richard+rehacek

Share
Dieser Beitrag wurde unter Neuigkeiten veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu Kollege Wolfgang Erbe informiert: 28 Prozent der Deutschen leben in Armut oder sind armutsgefährdet! / Aufruf zur Solidarität mit Obdachlosen!

  1. Wolfgang Erbe sagt:

    Ordnungsamt der Stadt Köln will Obdachlosen töten
    Köln – „Das schürt Frust und Wut“
    Kölner Obdachlosem droht Bußgeld in Höhe von 1000 Euro
    1000 Euro Bußgeld. Der Mülheimer Klaus Müller (75) konnte kaum glauben, als er ein Schreiben las, das Mitarbeiter des Ordnungsamts am Zelt eines Obdachlosen angebracht hatten. Die Stadt hatte dem – nicht-anwesenden – Wohnungslosen ein Bußgeld in saftiger Höhe angedroht, falls er sein Zelt am Mülheimer Stadtgarten nicht umgehend räumen sollte. Müller „Von diesem Gegenstand geht eine gegenwärtige Gefahr für die öffentliche Sicherheit aus“, stand auf dem Papier, das Müller fotografiert und auf Facebook gestellt hat. „Dass da gleich solche Geschütze aufgefahren werden, finde ich unglaublich“, sagte Müller dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Die Gefahr sei an den „Haaren herbeigezogen“.
    https://www.ksta.de/koeln/-das-schuert-frust-und-wut–koelner-obdachlosem-droht-bussgeld-in-hoehe-von-1000-euro–39183786
    Drei Nächte am Hauptbahnhof – Aktionsbündnis fordert Ende der Obdachlosigkeit
    „Dä Hein vun dr Domplaat – wor e Levve lang Elektro-montör// Firma pleite, Frau fottjelaufe – alles leef quer“ 25 Jahre ist es her, als die Höhner mit dem Song „Alles verlore“ auf die prekäre Lage von Obdachlosen aufmerksam gemacht haben. Doch noch immer läuft vieles quer in Köln, noch immer landen viel zu viele Menschen auf der Domplatte. Über 7000 Menschen sind aktuell in Köln wohnungslos gemeldet. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl verdoppelt.
    Die Vereine „Helping Hands“ und die Sozialistische Selbsthilfe Mülheim (SSM) haben deswegen am Wochenende dazu eingeladen in einer Solidaritätsaktion drei Nächte am Hauptbahnhof zu übernachten und gemeinsam mit Obdachlosen und prominenter Unterstützung wie Investigativjournalist Günter Wallraff und Kabarettist Jürgen Becker gegen diese Zustände zu protestieren.
    Die AG Arsch Huh hat den alten Song der Höhner zu diesem Zweck wieder aufgegriffen und am Freitag auf der kleinen Zeltbühne eine neue Version vorgetragen. Die Botschaft aber bleibt die gleiche: es muss mehr getan werden gegen das Elend. Die Forderungen des Bündnisses: für jeden Obdachlosen ein eigenes Zimmer, einen städtischen Fahrplan zur Überwindung der Obdachlosigkeit bis 2030 und eine Notunterkunft nach Vorbild des „Gullivers“ am Hauptbahnhof auch auf der rechte Rheinseite in Mülheim.
    Nach dem Konzert von Arsch Huh diskutierten die Initiativen und ihre prominente Unterstützung das Problem mit dem etwa dreißigköpfigen Publikum. Vor allem die Frage, warum in Köln so wenig passiert, beschäftigte die Redner. „Es wird viel über Obdachlose geredet, aber mit Obdachlosen redet niemand“, sagte Nicole Freyaldenhoven von „Helping Hands“. Auch deswegen baten die Veranstalter die Obdachlosen selbst auf die Bühne, um über ihre Erfahrungen zu berichten.
    Günter Wallraff erzählt von seinen Erfahrungen in der Obdachlosigkeit
    Da erzählte etwa Bernhard von den kalten Wintern ohne Wohnung, in denen er Zuflucht im Hauptbahnhof suchte und von Mitarbeitern der Deutschen Bahn vertrieben wurde. Oder Dagmar, die als Medizinerin in England gearbeitet hat. Nachdem ihr Sohn verschwand, erlitt sie einen Zusammenbruch und lebt nun seit über drei Jahren auf der Straße. „Was mir passiert ist, kann jedem passieren“, fasst sie zusammen.
    Auch Günter Wallraff berichtete von seinen Erfahrungen mit der Obdachlosigkeit. Er verweigerte den Kriegsdienst, wurde in eine psychiatrische Anstalt überwiesen und lebte anschließend ein halbes Jahr auf den Straßen Europas. Auch in seinen Reportagen berichtete über Obdachlosigkeit. Er weiß: „Wir haben alle Klischees über Obdachlose im Kopf. Aber ich habe Menschen aus allen Milieus und Lebenslagen kennengelernt, die auf der Straße leben.“
    Jürgen Becker betonte: „Im Prinzip wissen wir, wie es geht“. Die Stadt müsse Häuser aufkaufen, um sie auch sozial benachteiligten zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig müssten die enormen Immobiliengewinne der Privatinvestoren vernünftig besteuert werden. „Man sieht an Wien, dass das funktioniert.“
    Auch für Rainer Kippe von der Sozialistischen Selbsthilfe Mülheim. Seit 50 Jahren beschäftigt versucht Menschen von der Straße zu holen. „Warum ist in dieser Stadt so viel Geld für Großprojekte wie die Oper und die historische Mitte da, während die Zahl der Obdachlosen steigt?“ fragt er.
    Es ist ein emotionales Thema. Als Kippe die Versäumnisse der Stadt kritisiert, läuft plötzlich ein Mann Richtung Bühne und fängt an, ihn zu beschimpfen. „Ich bin selbst Obdachlos“, ruft er Kippe immer wieder zu. Ordner schreiten ein und versuchen dem Mann zu erklären, dass es sich um eine Solidaraktion handelt. Man wolle den Obdachlosen helfen. „Ja wie denn?!“, fragt er. Schließlich schaltet sich die Polizei ein und nimmt den Mann fest.
    Ein deprimierender Zwischenfall, der zeigt, wie tief Wut und Verzweiflung sitzen. Umso wichtiger das Signal, dass vom Hauptbahnhof aus an die Stadt und ihre Bewohner am Wochenende gesendet wird: Es muss etwas getan werden. Und zwar sofort.
    https://www.ksta.de/koeln/drei-naechte-am-hauptbahnhof-aktionsbuendnis-fordert-ende-der-obdachlosigkeit-39185896
    https://twitter.com/kolnomas?lang=de

  2. Wolfgang Erbe sagt:

    Interviews und Eindrücke zum Solidaritätswochenende
    Mit und für Obdachlose vor Ort
    Wie fühlt es sich an, auf der Straße zu leben? Zwei Kölner Vereine haben alle Interessierten eingeladen, vom 3. bis 5. Dezember mit Obdachlosen eine oder mehrere Nächte auf der Straße zu schlafen. Daniel Schlipf war dabei. Und einige Prominente auch.
    Wohnungslose sind der Kälte, sexuellen Übergriffen und Demütigungen schutzlos ausgesetzt. Die nächste Mahlzeit muss irgendwie organisiert werden. Gerade im Lockdown war es für Obdachlose schwierig, überhaupt eine Möglichkeit zu finden, zur Toilette zu gehen. Können wir uns vorstellen, wie das ist, ohne es erlebt zu haben?
    Der Verein „Helping Hands Cologne“ und die Sozialistische Selbsthilfe Mülheim (SSM) haben alle interessierten Bürger:innen eingeladen, am ersten Dezemberwochenende mit Obdachlosen und im Schlafsack vor dem Kölner Hauptbahnhof zu übernachten. Auch wenn das keine Wohnungen schaffe, steigere es doch das Verständnis, sind sich die Veranstalter sicher. Und es gebe Gelegenheit zu Gesprächen und zeige Solidarität.
    Neben anderen haben der Kabarettist Jürgen Becker und der Journalist Günter Wallraff die Einladung angenommen. Die AG „Arsch huh“ hat die Aktion musikalisch eingeläutet.
    Autor: Daniel Schlipf
    Redaktion: Julia Lührs
    https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/feature-eine-nacht-mit-obdachlosen-100.html
    https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-neugier-genuegt-das-feature/index.html
    http://ak-gewerkschafter.com/?s=richard+rehacek

  3. Wolfgang Erbe sagt:

    Das wäre für viele Obdachlose eine bessere Unterkunft – die Stadt Köln hat genug nicht genutzte Freiplätze und Kölner Unternehmen und Milliardäre wären sicher bereit die Kosten aus der Portokasse zu leisten – Tiny Haus
    Die 35 Quadratmeter großen Unterkünfte sind neu und haben alle zwei Schlafräume mit jeweils zwei Betten, eine Toilette mit Dusche, einen Abstellschrank und ein offene Küche mit Wohnraum.
    https://www.ksta.de/region/euskirchen-eifel/kall/notunterkuenfte-mit-ausblick-kaller-bauhof-hat-erste-tiny-haeuser-aufgestellt-39195290

  4. DEUTSCHLAND – NOCH NIE GAB ES SO VIEL ARMUT IM LANDE
    16.12.2021
    Wohlfahrtsverband zu Armutsstudie
    „Ampel wiederholt einen großen Fehler“
    Der Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, stellt in der Bundespressekonferenz eine Studie zur Armut in Deutschland 2020 vor. Im Zuge dessen übt er deutliche Kritik am Koalitionsvertrag der Ampel
    Flammende Kritik an der alten und an der neuen Bundesregierung und dem neuen Regierungsprogramm – im Video:
    https://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Ampel-wiederholt-einen-grossen-Fehler-article23004040.html
    DONNERSTAG, 16. DEZEMBER 2021
    Pandemie trifft Selbstständige
    Deutsche Armutsquote erreicht Höchststand
    Während der Corona-Pandemie ist die Armutsquote in Deutschland rasant gestiegen: Rund 13,4 Millionen Menschen lebten 2020 unterhalb der Armutsgrenze, wie aus einem aktuellen Bericht hervorgeht. Damit ist der bisherige Höchstwert erreicht.
    Als Folge der Corona-Pandemie beklagt der Paritätische Wohlfahrtsverband eine Armutsquote auf Rekordniveau. „Die Armut in Deutschland erreichte im Pandemiejahr 2020 einen neuen Höchststand“, bilanzierte Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider in Berlin.
    Nach dem „Paritätischen Armutsbericht“, der auf Zahlen des Statistischen Bundesamts beruht, lebten im vergangenen Jahr etwa 13,4 Millionen Menschen in Deutschland unter der Armutsgrenze – das entspricht einer Quote von 16,1 Prozent. Als arm gelten Menschen, denen weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung steht. Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 stieg die Armutsquote allerdings nur leicht von 15,9 auf 16,1 Prozent.
    „Das große Beben in der Armutsstatistik ist trotz Pandemie weitestgehend ausgeblieben“, räumte Schneider ein und machte dafür vor allem die staatlichen Corona-Hilfen verantwortlich. Politische Maßnahmen wie das Kurzarbeitergeld und weitere diverse Unterstützungshilfen hätten sich als „effektive Instrumente der Armutsbekämpfung“ erwiesen. Zudem hätten vier Fünftel der Menschen im Jahr 2020 keine Einkommenseinbußen gehabt. „Einkommensverlierer“ seien vor allem die Selbstständigen gewesen: Im Vergleich zu 2019 stieg ihre Armutsquote von 9 auf 13 Prozent.
    Darüber hinaus diagnostizierte der Paritätische Wohlfahrtsverband einen wachsenden „Wohlstandsgraben“ zwischen Süddeutschland und dem Rest der Republik. Während in Bayern nur 11,6 Prozent in Armut lebten, lag die Quote in Bremen bei 28,4 Prozent. Deutschland sei demnach auch bereits vor Ausbruch der Pandemie ein in tiefer Ungleichheit zerrissenes Land gewesen. Mit auch nur annähernd gleichen Lebensbedingungen habe das nichts mehr zu tun, sagte Schneider: „Deutschland ist nicht nur sozial, sondern auch regional ein tief gespaltenes Land – und die Gräben werden tiefer.“
    https://www.n-tv.de/panorama/Deutsche-Armutsquote-erreicht-Hoechststand-article23004075.html
    1 Milliarde Steuergelder für Galeria Kaufhof?
    Leerstehende Galeria Kaufhofzentrale in Köln muß für Obdachlose zur Verfügung gestellt werden!
    Für Steuergelder verlangen wir die leerstehenden Galeria Kaufhof Häuser für Obdachlose zu nutzen
    http://ak-gewerkschafter.com/kollege-wolfgang-erbe-informiert-schon-wieder-toedlicher-arbeitsunfall-im-chempark-dormagen-leerstehende-galeria-kaufhofzentrale-in-koeln-muss-fuer-obdachlose-zur-verfuegung-gestellt-werden/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.