Kollege Udo Buchholz informiert: Karfreitag (29.3.24) wieder Ostermarsch zur Gronauer Urananreicherungsanlage!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hat uns soeben über den Kollegen Udo Buchholz, dem Pressesprecher und Vorstandsmitglied des BBU (http://ak-gewerkschafter.com/?s=udo+buchholz+bbu), der Aufruf des AKU-Gronau zum OSTERMARSCH (http://ak-gewerkschafter.com/?s=ostermarsch) 2024 erreicht.

Wir haben diesen Aufruf (Pressemitteilung) nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/atompolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

 

(Das linke Eigenfoto zeigt Udo Buchholz.)

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Kollege Udo Buchholz informiert:

(Das Foto im Anhang zeigt den Ostermarsch in Gronau zur
Urananreicherungsanlage, 2023. )

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Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
Mitglied im Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)

Pressemitteilung, 25.03.2024

Karfreitag (29.3.24) wieder Ostermarsch zur Gronauer Urananreicherungsanlage

Karfreitag (29. März 2024) findet wieder im Schulterschluss mit den
bundesweiten Ostermärschen der Friedensbewegung ein Ostermarsch zur
umstrittenen Urananreicherungsanlage in Gronau statt. Die
Auftaktkundgebung beginnt um 13 Uhr am Bahnhof Gronau (Westfalen). Die
Abschlusskundgebung wird gegen 14.30 Uhr vor dem Haupttor der
Urananreicherungsanlage eröffnet, Röntgenstraße 4. Veranstaltet wird der
Ostermarsch in diesem Jahr vom Arbeitskreis Ostermarsch Gronau, in dem
Anti-Atomkraft- und Friedensinitiativen aus dem Dreiländereck rund um
Gronau (NRW, Niederlande, Niedersachsen) zusammen arbeiten.

Schon mehrfach führten in Gronau Ostermärsche zur
Urananreicherungsanlage. Immer wieder wurde dabei darauf hingewiesen,
dass die Zentrifugentechnik, die bei der Urananreicherung zum Einsatz
kommt, auch zum Bau von Atomwaffen genutzt werden kann.

Im Aufruf zur Teilnahme an dem Ostermarsch heißt es u. a.: „Diese
Zentrifugentechnik kommt auch im Atomprogramm des Irans zum Einsatz.
Fest steht: Wer über die Zentrifungentechnik ver­fügt, kann sie
grundsätzlich für die Versorgung von Atomkraftwerken, aber auch für die
Produk­tion von Atomwaffen nutzen. Die Bundesrepublik sichert sich mit
dem Betrieb der Urananrei­cherungs­anlage Gronau und der
Zentri­fugen-Firma ETC in Jülich den Status einer stillen Atommacht.
Jegliche Uranan­reicherung muss internatio­nal verboten und geächtet
wer­den.

Im Dreiländereck von NRW, Niedersachsen und den Niederlanden wehren wir
uns auch gegen den Einstieg des russischen Atomkonzerns Rosatom bei der
Brennelementeproduktion in Lingen, gegen ständige Uran­transporte und
gegen die drohenden Castor-Atommüll-Transporte quer durch NRW von Jülich
nach Ahaus. Wir lehnen den geplanten Neubau von Atomkraftwerken in den
Niederlanden ab und fordern das Aus für den internationalen Uranabbau.“

Einleitend heißt es in dem Gronauer Ostermarsch-Aufruf: „Die Welt steht
buchstäblich in Flammen: Der brutale russische Angriffskrieg in der
Ukraine bringt weiterhin sehr vielen Menschen Leid, Tod und Vertreibung
– und es ist leider nicht der einzige Krieg, der aktuell tobt.Immer
weitere Konfliktherde entstehen, während andere Konflikte, wie etwa
zwischen Israel und Palästina, erneut gewaltvoll eskaliert sind. Und die
Gefahr eines Atomkrieges ist aufgrund der russischen Aggression so groß
wie schon lange nicht mehr.“

Zur Teilnahme an dem Gronauer Ostermarsch rufen Initiativen und
Organisationen aus Gronau sowie aus dem Großraum Münsterland und Emsland
auf, Auch der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)
unterstützt den Aufruf zur Teilnahme.

Das endgültige Kundgebungs- und Musikprogramm für den Ostermarsch wird
in den nächsten Tagen veröffentlicht. Den vollständigen Aufruf zur
Teilnahme findet man unter https://ostermarsch-gronau.de

Weitere Informationen zu den bundesweiten Ostermärschen:
http://s9y.ostermarsch-ruhr.dehttps://www.friedenskooperative.de

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