Kollege Udo Buchholz informiert: „Aus für die Uranfabriken – Keine neuen AKW in den Niederlanden – Sonntagsspaziergänge auch 2024!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir eine weiterte Pressemitteilung des AKU GRONAU über Kollegen Udo Buchholz, dem Pressesprecher und Vorstandsmitglied des BBU (http://ak-gewerkschafter.com/?s=udo+buchholz+bbu) erhalten.

Diese ist betitelt mit

„Aus für die Uranfabriken – Keine neuen AKW in den Niederlanden – Sonntagsspaziergänge auch 2024!“

Wir haben sie nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“(http://ak-gewerkschafter.com/category/atompolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

 

(Das linke Eigenfoto zeigt Udo Buchholz.)

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Kollege Udo Buchholz informiert:

(Das Foto zeigt die TeinehmerInnen des Neujahrs-Spazierganges an der Gronauer Urananreicherungsanlage bei der Ansicht der neuen Jahreskalender der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad.)

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Pressemitteilung des Arbeitskreises Umwelt (AKU) Gronau
Mitglied im Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)

Pressemitteilung, 08.01.2024

Initiativen fordern das Aus für die Uranfabriken in Gronau, Lingen und
Almelo (NL) – Keine neuen Atomkraftwerke in den Niederlanden!
Sonntagsspaziergänge in Gronau auch 2024

Mitglieder niederländischer und deutscher Umwelt- und
Friedensinitiativen haben am Sonntag in Gronau bei einem
Vernetzungstreffen die sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage
in Gronau und Almelo (NL) sowie der Uran-Brennelementefabrik in Lingen
gefordert. Außerdem wurden die Pläne zum Neubau von Atomkraftwerken in
den Niederlanden strikt abgelehnt.

Vor dem Vernetzungstreffen hat an der umstrittenen Uranfabrik in Gronau
der traditionelle, monatlich stattfindende Sonntagsspaziergang
stattgefunden. Aktuell fand er zum Jahresanfang als Neujahrsspaziergang
statt. Wie gewohnt nahmen Mitglieder niederländischer und deutscher
Umwelt- und Friedensorganisationen teil. Für Gesprächsstoff sorgten
dabei auch die bevorstehenden Proteste in Ahaus (14.1.) gegen
Atommülltransporte aus Jülich und in Lingen (Standort der letzten
Brennelementefabrik in der Bundesrepublik; Demonstration am 20.1.).

Beim Neujahrsspaziergang in Gronau wurden u. a. aktuelle Informationen
zum Atommüll-Endlager-Projekt Schacht Konrad (Niedersachsen) verteilt.
Im Schacht Konrad soll zukünftig auch Uranmüll aus Gronau gelagert
werden. Der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau teilt die Auffassung der
Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad, dass der Schacht Konrad nicht als
Atommüll-Endlager geeignet ist.

Weiterhin wurde bei dem Neujahrsspaziergang eine Unterschriftenliste
(Sammeleinspruch) gegen aktuelle Pläne zur Erweiterung der
Produktpalette bei der Brennelementefabrik Lingen verbreitet. Einsprüche
können bis Anfang März gesammelt und eingereicht werden.

Bei dem Vernetzungstreffen der Initiativen wurde bekräftigt, dass
weiterhin Mitglieder niederländischer und deutscher Initiativen und
Verbände an den monatlichen Sonntagsspaziergängen an der Gronauer
Urananreicherungsanlage teilnehmen wollen. Die Gründe für die Ablehnung
der Urananreicherung in Gronau (und auch in Almelo) sind vielfältig: In
den Anlagen und in den Lagerstätten für Uranhexafluorid kann es zu
Störfällen und Freisetzungen von Uranhexafluorid kommen. Freisetzungen
kann es auch bei Transportunfällen geben und auch durch kriegerische
oder terroristische Angriffe, zum Beispiel mit Drohnen. Uranhexafluorid
ist radioaktiv und chemisch sehr brisant.

Am 3. März findet, wenige Tage vor dem Jahrestag der Atomkatastrophe von
Fukushima (Japan, 11.3.), der 450. Sonntagsspaziergang an der Gronauer
Urananreicherungsanlage statt.

Weitere Themen bei dem Vernetzungstreffen waren die
Ostermarschaktivitäten (Ende März) und der Jahrestag der Atomkatastrophe
in Tschernobyl (Ukraine, 26. April).

Weitere Informationen:

 https://bbu-online.de

https://ostermarsch-gronau.de

https://www.enschedevoorvrede.nl

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