Kollege Udo Buchholz informiert für den BBU zum Thema „Niedersachsen: Vielfältiger Protest gegen AKW Lingen und Endlagerprojekt Schacht KONRAD!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine wichtige Pressemitteilung des BBU über dessen Vorstandsmitglied und Pressesprecher Udo Buchholz (http://ak-gewerkschafter.com/?s=udo+buchholz) erhalten.

Diese ist betitelt mit „Niedersachsen: Vielfältiger Protest gegen AKW Lingen und Endlagerprojekt Schacht KONRAD!“

(Archivfoto aus https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Demonstration-gegen-Endlager-Schacht-Konrad-geplant,aktuellbraunschweig7276.html)

Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/atompolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

        

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Kollege Udo Buchholz informiert:

BBU-Pressemitteilung, 23.05.2022

Niedersachsen: Vielfältiger Protest gegen AKW Lingen und Endlagerprojekt
Schacht KONRAD

(Bonn, Hannover, Lingen, 23.05.2022) Der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) begrüßt die aktuellen Proteste gegen das
Atomkraftwerk Lingen 2 und gegen das Atommüll-Endlagerprojekt Schacht
KONRAD bei Salzgitter. Ebenso wie die Bürgerinitiativen vor Ort fordert
der BBU die sofortige Stilllegung des AKW Lingen 2 und das Aus für das
umstrittene Endlagerprojekt.

Morgen (24. Mai 2022) soll das AKW Lingen 2 nach der Revision
(Untersuchung) wieder ans Netz gehen. Dazu schreibt das Bündnis
„AtomkraftgegnerrInnen im Emsland“ (AgiEL): „Die Dampferzeuger wurden,
trotz der Rissfunde in 2019 und 2020, diesmal nicht überprüft. Im
letzten Betriebsjahr des AKW hat Sicherheit offenbar nicht mehr „oberste
Priorität“. Ab Dienstag wird dann auch wieder neuer Atommüll produziert,
der nach jetzigem Stand der Dinge bis zum Sankt Nimmerleinstag im
Castorlager Lingen stehen bleibt. Das Castorlager wird noch vor
Jahresende die Hälfte der genehmigten Betriebsdauer erreicht haben – die
ersten 20 Jahre sind dann rum, ohne dass ein finales Dauerlager für die
abgebrannten Brennelemente gefunden wurde.“

Das Bündnis AgiEL und der Elternverein Restrisiko Emsland veranstalten
deshalb heute, 23.5., um 17 Uhr eine Mahnwache am Kreisverkehr in Lingen
Darme (Rheiner Str./Schüttorfer Str.).

Am Sonntag (22. Mai 2022) haben über 500 Menschen am Schacht KONRAD
bei Salzgitter für eine Aufgabe des alten und gefährlichen
Atommüllprojektes demonstriert.

Am 20. Jahrestag der Genehmigungserteilung für Schacht KONRAD machten
sich die zahlreichen Menschen von  20 verschiedenen Startpunkten in
einer Sternfahrt auf zu einer Umzingelung von Schacht KONRAD.

„Seit 40 Jahren kämpfen wir gegen die Lagerung von Atommüll in Schacht
KONRAD. Vor 20 Jahren wurde die Genehmigung erteilt. Trotzdem ist das
Endlager immer noch nicht in Betrieb und wir werden verhindern, dass es
jemals in Betrieb geht,“ erklärte Ludwig Wasmus, Vorstand der
Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD.

Für den BBU steht fest, dass sofort mit jeglicher Atommüllproduktion
gestoppt werden muss. „Der beschlossene Atomausstieg muss auch für die
Uranfabriken in Lingen (Niedersachsen) und Gronau (NRW) greifen, so Udo
Buchholz vom Vorstand des BBU. Beide Anlagen haben bisher unbefristete
Betriebsgenehmigungen.

Weitere Informationen:

https://atomstadt-lingen.de/aktuelles,
https://www.ag-schacht-konrad.de/gameoverhttps://bbu-online.de

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Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
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Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

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Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.

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