Die Arbeitgeber im ö. D. (Land) gehen in der Tarifrunde 2021 für ihre „CORONA-HELD/INNEN“ auf Blockadehaltung! Dieses empörende Verhalten will die Gewerkschaft Ver.di nicht hinnehmen! Es kommt zu weiteren STREIKS auch bei den UNI-KLINIKEN in NRW!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) aben wir über die Tarifauseinandersetzung 2021 im öffentlichen Dienst (Länder) fortlaufend berichtet, wie Ihr es durch den lick auf den nachstehenden Link in der Gänze aufrufen und nachlesen könnt.

> http://ak-gewerkschafter.com/category/offentlicher-dienst/ !

Die Arbeitgeber haben nach unserer Ansicht auf STUR geschaltet und somit eine BLOCKADEHALTUNG euingenommen.

Das wird Weiterungen und Konsequenzen für selbige nach sich ziehen, wie die Gewerkschaft Ver.di es heute (14.11.2021) auf ihrer Homepage veröffentlicht hat.

Öffentlicher Dienst der Länder: ver.di erhöht Druck – Verhalten der Arbeitgeber empörend

14.11.2021

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) wird in den kommenden zwei Wochen vor der entscheidenden dritten Runde der Ländertarifverhandlungen Ende November die Warnstreiks schrittweise ausdehnen. Am Dienstag (16. November 2021) wird es dabei zu Aktionen und Warnstreiks im Bereich des Gesundheitswesens kommen.

„Das Verhalten der Länderarbeitgeber ist absolut empörend und hat mit der Lebenswirklichkeit der Beschäftigten nichts mehr zu tun“, erklärte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke am Sonntag. Empfindlich steigende Lebenshaltungskosten und die wachsende Arbeitsbelastung würden komplett ausgeblendet. „Geradezu ignorant ist das Verhalten gegenüber den Beschäftigten im Gesundheitswesen der Länder. Sie tragen dauerhaft eine große Last in der Corona-Pandemie. Das soll noch nicht einmal ansatzweise gewürdigt werden“, so Werneke.

In der zurückliegenden Woche hatten bereits mehrere tausend Beschäftigte des öffentlichen Dienstes der Länder mit Warnstreiks und Aktionen Druck auf die Arbeitgeber gemacht, um in der laufenden Tarifrunde ein verhandlungsfähiges Angebot einzufordern. Im Mittelpunkt standen dabei Unikliniken und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens der Länder sowie eine Reihe weiterer Ländereinrichtungen. Am Jugendaktionstag (10. November) beteiligten sich weit über tausend Nachwuchskräfte aus allen Feldern des Tarifbereiches der Länder, darunter auch viele studentisch Beschäftigte, für die ver.di ebenfalls Forderungen aufgestellt hat.

Ver.di fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder eine Einkommenserhöhung um 5 Prozent, mindestens aber 150 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Beschäftigte des Gesundheitswesens sollen tabellenwirksam monatlich 300 Euro mehr erhalten. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 100 Euro angehoben werden.

Verhandelt wird für rund 1,1 Millionen Tarifbeschäftigte (940.000 Vollzeitstellen) und 48.000 Auszubildende im öffentlichen Dienst der Länder (außer Hessen). Das Tarifergebnis soll zudem zeit- und inhaltsgleich auf die 1,2 Millionen Beamtinnen und Beamten sowie rund 880.000 Versorgungsempfänger im Bereich der Länder sowie 175.000 Beamtinnen und Beamte und 120.000 Versorgungsempfänger im Bereich der Kommunen übertragen werden (Angaben ebenfalls ohne Hessen). ver.di führt die Tarifverhandlungen gemeinsam mit den DGB-Gewerkschaften GdP, GEW und IG BAU sowie in einer Verhandlungsgemeinschaft mit dem dbb beamtenbund und tarifunion.

Pressekontakt

Jan Jurczyk
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin
Tel.: 030/6956-1011 bzw. -1012
Fax: 030/6956-3001
E-Mail: pressestelle@verdi.de

alle Ansprechpartner der Bundespressestelle

Under Ver.di-Landesbezirk NRW ruft für den 25. November 2021 zur Grooßdemonstration in Düsseldorf auf!

Weil die Ver.di und ihre Mitglieder die Blockadehaltung der Arbeitgeber auch in NRW nicht akzeptieren, werden weitere Streiks, Demos und Kundgebungen nicht nur in NRW durchgeführt.

Gabriele Schmidt, Landesleiterin ver.di NRW:

(Foto des © Dirk A. Friedrich aus https://nrw.verdi.de/ueber-uns/landesbezirksleitung-nrw zeigt die Landesbezirksleiterin Gabriele Schmidt.)

„Die Streiks sind eine klare Reaktion auf die Blockadehaltung der Arbeitgeber, die bisher kein eigenes Angebot vorgelegt haben. Sie koppeln ihre Verhandlungsbereitschaft an massive Herabgruppierungen im Eingruppierungssystem. Ob in den Landesverwaltungen, der Justiz, bei Straßen.NRW oder im Gesundheitsweisen: Menschen, die zu Pandemiebeginn beklatscht wurden, sollen nun eine Klatsche erhalten. Das macht die Beschäftigten zu Recht wütend und treibt sie auf die Straße!“

Und in NRW kommt es ab der kommenden Woche zu weiteren Warnstreiks bei den UNI-KLINIKEN, wie die RHEINISCHE POST es mittteilt.

> https://rp-online.de/nrw/panorama/verdi-kuendigt-weitere-ganztaegige-warnstreiks-an-nrw-unikliniken-an_aid-64038315 !

Beschäftige der Uni-Klinik Düsseldorf beim Streik am 9. November. (Archiv) Foto: Bretz, Andreas (abr)

An den Uni-Kliniken in Düsseldorf, Köln, Bonn, Essen, Aachen und Münster ruft die Gewerkschaft Verdi Beschäftigte ab Dienstag erneut zu Streiks auf. Auch andere Beschäftige des Landes, unter anderem an Hochschulen und Amtsgerichten, sollen sich beteiligen.

Als AK rufen wir weiter zur SOLIDARITÄT mit den Kolleginnen und Kollegen des ö. D. auf und werden über den Fortgang der Sache berichten!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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