In der anstehenden Tarifrunde 2023 für den öffentlichen Dienst (Bund und Kommunen) droht der Vorsitzende des Beamtenbunds dbb, Ulrich Silberbach, den Arbeitgebern harte Streiks an!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bereits am 12. Oktober 2022 haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) die Forderung der Gewerkschaft Ver.di (http://ak-gewerkschafter.com/category/ver-di/) für die Tarifrunde im ÖFFENTLICHEN DIENST (Bund und Kommunen) 2023 auf unsere Homepage gepostet.

Diesen Beitrag könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen.

> http://ak-gewerkschafter.com/die-gewerkschaft-ver-di-ist-mit-forderung-nach-anhebung-der-einkommen-im-oe-d-bund-kommunen-um-10-5-in-die-tarifrunde-2023-gestartet/ !

Bereits jetzt halten die Arbeitgeber die Forderung nach 10, 5 % Lohnerhöhung, die in Anbetracht der hohen Inflationsrate, die im Schnitt bei 10 Prozent liegt, für uns eine Selbstverständlichkeit darstellt, für zu hoch. Der Verband der Kommunalen Arbeitgeber (VKA) hat bereits im November die Forederung für inakzeptabel bezeichnet.

Einen entsprechenden Beitrag dazu könnt Ihr nach dem Anklicken des hier stehenden Links bei

HAUFE.DE

lesen: > https://www.haufe.de/oeffentlicher-dienst/entgelt/tvoed-tarifrunde-2022-aktueller-stand_150_576972.html !

Der Vorsitzende des Beamtenbundes hat bereits vor 8 Stunden STREIKS für diese Tarifrunde angekündigt.

Arbeit

Öffentlicher Dienst: Beamtenbund-Chef droht mit weitreichenden Streiks

Die Gewerkschaften fordern 10,5 Prozent mehr Einkommen, die Kommunen lehnen das als „nicht leistbar“ ab. Rund 2,5 Millionen Beschäftigte könnten die Arbeit niederlegen.

Streikende Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes im Jahr 2021 © Mona Wenisch/​dpa

Vor den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen droht der Vorsitzende des Beamtenbunds dbb, Ulrich Silberbach, mit größeren Arbeitsniederlegungen. „So wie ich die Äußerungen der Arbeitgeber gerade deute, wird es nicht bei den obligatorischen Warnstreiks bleiben“, sagte Silberbach der Rheinischen Post. „Denn wenn sie weiter derart auf der Bremse stehen, womöglich selbst noch mit Forderungen auf uns zukommen, schließe ich Flächenstreiks nicht aus. Dann wird es richtig ungemütlich.“

Am 24. Januar beginnen der dbb und ver.di mit Tarifverhandlungen für rund 2,5 Millionen Beschäftigte von Bund und Kommunen. Die Gewerkschaften fordern 10,5 Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) hatte die Forderungen als „nicht leistbar“ abgelehnt.

„Es wird konfliktreich, denn die Arbeitgeber verfallen da gerade in alte Wehklagemuster“, sagte Silberbach. „Sie haben immer noch nicht verstanden, dass sie in der Krise etwas für die Beschäftigten tun müssen – Energiepreisbremse hin oder her. Denn die reicht bei Weitem nicht.“

Bei der jüngsten Tarifrunde für Bund und Kommunen im Jahr 2020 waren unter anderem Kliniken, Kitas, Nahverkehr oder Sparkassen von Ausständen und Protestaktionen betroffen. Allerdings fielen die Warnstreiks damals vergleichsweise moderat aus, was auch auf die Vorsichtsmaßnahmen wegen der Corona-Pandemie zurückgeführt worden war.

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Durch den Klick auf den nachstehenden Link lönnt Ihr den Beitrag direkt auf der Homepage von  lesen.

> https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-01/oeffentlicher-dienst-tarifverhandlungen-streik !

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Wir warten gespannt ab, ob diese großmundige Ankündigung später nicht wieder auf dem Altar der Sozialpartnerschaft (http://ak-gewerkschafter.com/?s=sozialpartnerschaft) geopfert wird. Wir bleiben am Thena dran und werden fortlaufend dazu berichten.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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