Bericht des Kollegen Dr. Paul Michels (AK-Mitglied) über die erfolgreiche Demon vom 17.09.22 der Organisation AACHENER FÜR EINE MENSCHLICHE ZUKUNFT!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hatten wir ja die Demonstrationder Organisation AACHENER FÜR EINE MENSCHLICHE ZUKUNFT,

die am Samstag, den 17.09.2022, hier in Aachen stattgefunden hat, mit Beitrag vom 16.09.2022 beworben.

Diesen Beitrag könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen.

> http://ak-gewerkschafter.com/die-organisation-aachener-fuer-eine-menschliche-zukunft-ruft-mit-unserer-ak-unterstuetzung-fuer-den-17-09-22-zu-einer-weiteren-demo-unter-dem-motto-frieden-freiheit-gerechtigkeit-auf/ !

Unser AK-Mitglied Dr. Paul Michels (http://ak-gewerkschafter.com/?s=paul+michels) hat dazu einen Bericht verfasst, den wir Euch nachstehend zur Kenntnis bringen. Wir sagen ihm ein HERZLICHS DANKESCHÖN dafür.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Paul Michels informiert:

Am Elisenbrunnen rief am Sa, den 17.9.22, eine Kundgebung zu Frieden durch Verhandlungen und Diplomatie in der Ukraine auf. Waffenlieferungen wurden als der falsche Weg kritisiert. Sie würden den Krieg nur ver-längern. Sanktionen wirkten sich auf unser Land stärker aus als auf die russische Föderation. Um dem Gasmangel und damit dem Preisauftrieb entgegenzuwirken, helfe nur die sofortige Öffnung der zusätzlichen Ostseepipeline Nordstream 2.

Einige Sätze aus der Rede unseres Kollegen Frank Blank am Elisenbrunnen 1:

(Foto aus https://de.wikipedia.org/wiki/Elisenbrunnen)

„Ich persönlich habe mittlerweile deutlich weniger Angst vor Corona
als vor den Maßnahmen, die sich unsere Politiker immer wieder einfallen lassen in der Absicht, uns schützen zu wollen.
  Aber, so wurde uns versichert, es ging ja immer um nichts Geringeres, als die Welt zu retten. Der Anspruch, die ganze Welt retten zu wollen, hat uns schon so manche Krise beschert, unter anderem die Energiekrise. Sie läßt uns den kommenden Winter noch mehr fürchten als den nahenden Herbst. Und über all den wiederkehrenden Jahreszeiten schwebt die Inflation.
   Die Schuldigen an dieser politischen Wetterlage sind auch schon ausgemacht: Corona, der Ukraine Krieg und sämtliche Menschen, die es wagen, die Politik zu kritisieren. Ihnen wird vorgeworfen, eine „verfas-sungsschutzrelevante und sicherheitsgefährdende Delegitimierung des Staates“ zu betreiben. Die Angst geht um vor dem, was im Herbst und Winter passieren kann. Sie geht vor allem in der Ampelkoalition um.  …
Sprechen wir kurz über die Inflation, denn im August stieg die Inflations-rate zum Juli um 0,4 % an, das klingt jetzt erst mal nicht nach viel. Aber das liegt daran, daß die Inflation generell in diesem Jahr auf einem Re-kordniveau liegt. Im August 2022 stiegen die Verbraucherpreise in Deutschland um knapp 8 % gegenüber dem August vom letzten Jahr.“

Und sie stieg weiter an. So manche(r) mag sich darauf ihren/seinen Reim gemacht haben, da niemand garantieren kann, daß die nicht gerade üppi-gen Löhne in diesem Land für einen solchen mächtigen Preisauftrieb reichen werden.
Am Ende seiner Rede stellte Frank folgende 11 Forderungen auf:
Schluß mit steigenden Energiepreisen!
Schluß mit allen Coronamaßnahmen!
Schluß mit Spaltung der Gesellschaft!
Schluß mit Waffenlieferungen in Kriegsgebiete!
Schluß mit einseitiger Berichterstattung der Mainstreammedien!
Schluß mit der Impfpflicht im Gesundheitswesen und in der Bundeswehr!
Schluß mit steigenden Lebensmittelpreisen!
Schluß mit den Lügen und falschen Versprechungen der Regierung!
Schluß mit GEZ-Zwangsgebühren!
Schluß mit dem gefährlichen Impfexperiment!
Schluß mit dem Coronaregime!

Applaus

Frank erwähnte am Ende seiner Rede den Freitod eines unserer Mitdemonstranten, nämlich Stefan. Nach einem musikalischen Beitrag von Jochen mit Betrachtungen über die dunklen Seiten der menschlichen Seele schlug er eine Schweigeminute zu Ehren des Verstorbenen vor.

Roberts Rede zu dem jüngsten Versagen der Medien als aufgeklärte, kritische Öffentlichkeit beginnt mit der Forderung: „Schluß mit der einseitigen Berichterstattung in den Mainstreammedien.“
Gibt es überhaupt eine zweiseitige Berichterstattung?
Robert: Ja, theoretisch, ja, denn der Journalismus war seit dem Ende des 19. Jahrhunderts eigentlich darauf verpflichtet, immer unterschiedliche Sichtweisen zu bringen. Es ist nämlich im Pressekodex des Presserats eine lange Passage zu finden, in der es um die Sorgfaltspflicht der Journalisten geht. Da geht es um wahrhaftige, gewissenhafte, sorgfältige Darstellung von Fakten.Und Wahrhaftigkeit, das müßte im Journalismus eigentlich heißen, daß man recherchiert.
In vielen Redaktionen ist aufgrund des Zeitmangels und des Personal-mangels Recherche kaum noch möglich. Aber ich habe den begründeten Verdacht, daß die Recherche gar nicht gesucht wird, daß sie vermieden wird, um nur nicht bei strittigen Themen anzuecken mit dem, was die Chefredaktion sagt.
Zu den Coronamaßnahmen ist kein einziger Kritiker in Radio und TV zu Wort gekommen. Sie wurden ohne Pro und Contra als angemessen dargestellt. Maischberger schoß den Vogel ab, indem sie Bill Gates einlud.
Wir haben bei TV und Radio nur einseitige Darstellungen erlebt.
Bei den Zeitungen gab es in nur 2-3 Blättern abweichende Meinungen. Sie sind damit so selten, daß man sie als Alibi für die durchgehende Einseitigkeit der Berichterstattung bezeichnen kann. Das ist ein Skandal!

2.) Der Ukrainekrieg. Wir wissen, dass jeder Krieg seine Vorgeschichte hat. Sie beginnt 2014. Was erfahren wir darüber? Seit der Absetzung des ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch  2 durch die Maidanput-schisten standen die Westmedien auf deren Seite. Die Organisationen, die sich in dieser Zeit um einen halbwegs neutralen Standpunkt bemüht haben, waren UNHCR, die KSZE und stellenweise  Amnesty International.
Der Osten der Ukraine wurde sonst weitestgehend übergangen und so die Solidarisierung mit dem gerechten Aufstand der russischsprachigen Ukra-iner verhindert. Wo ukrainische Armee und faschistische Banden ihn nicht im Blut ersticken konnten 3, wurde der erfolgreiche Aufstand als Werk von Separatisten und von russischen Militärkräften ganz im Sinne Kiews, also falsch, dargestellt. Denn die UNHCR konnte keinen russischen Soldaten finden. Eine rote Linie gegen die Herabsetzung der russischen Kultur und Sprache  ist berechtigter, ukrainischer Widerstand und noch kein Separatismus, selbst wenn er bewaffnet ist.  4

Wir erleben in den letzten Wochen eine ganz schlimme Kampagne, in der Werbung gemacht wird für Waffenlieferungen, für den Export von Kampfpanzern in die Ukraine. Könnt ihr euch erinnern, wer dagegen zu Wort gekommen ist? Diese Propaganda für verbrecherische Exporte bleibt unwidersprochen und ist somit ein weiterer Skandal.

Bereiche der Unzulänglichkeit der Medien: Corona, Ukraine, der ganze Bereich der Inflation und Wirtschaft, wo verheimlicht wird, daß der Gas-preis an der Amsterdamer Gasbörse (im Eigentum der USA) ermittelt wird und nicht im Kreml.
Ergebnis: 25% trauen den öffentlichen Medien nicht und 3 Mio zahlen keine Gebühren mehr.
Wir brauchen aber unabhängige Medien, die Sine Ira Et Studio, also ohne Eifer und Streben, uns eine Sache wie den Ukrainekrieg oder das Zustan-dekommen des Gaspreises erklären können und uns nicht mit vorgefer-tigten Meinungen und Kommentaren abspeisen.  5

Applaus

Almann: Prangert im Rapp die abgründigen seelischen Folgen der Coronarestriktionen für unsere Kinder an.

Im Demozug ging es durch die Kleinmarschierstraße Richtung Rathaus. Die Bevölkerung wurde fortlaufend über Lautsprecher informiert. Am Ende der Demonstration lief Musik über Boxen und es wurde gerappt.
Unsere Vorschläge und Forderungen bekamen die Leute auf den Bürgersteigen zusätzlich durch ein Flugblatt an die Hand.
Neu und sehr beliebt waren farbig gestaltete „Denkzettel“, die eingängige  Aufhänger wie „Die bösen Russen“ nutzten, um in Erinnerung zu bringen, wie die Geschichte wirklich war.

Auf dem Marktplatz gab es eine Kundgebung. Wir waren zu 90 Personen. Dazu kamen noch zahlreiche Interessierte in der Nähe.

Unser Dr Ansgar Klein trug am zentralen Mikrophon schockierende Enthüllungen über das US-Unternehmen „Rand-Corporation“
vor 1.  Es hat die US-Regierung Biden darin beraten, wie mit dem Ukrainekonflikt umzugehen sei. Was wir da zu hören bekamen, war schon unglaublich: Statt Washigton zu einem friedlichen Verlauf  einschließlich gegenseitiger Sicherheitsgarantien, zu Gesprächen mit allen Beteiligten zu raten, schlug es vor, die russische Föderation in eine Zwangslage zu bringen, aus der sie sich nur durch einen militärischen Angriff befreien könnte. Die „Rand-Corporation“ sah auch die anschließende Verurteilung Rußlands als Aggressor vor, der mit massiven Sanktionen des Westens in die Knie gezwungen werden könne. Die Grünen und die SPD würden sich der Intrige nicht in den Weg stellen, weil sie sie entweder nicht erkennen oder gar mittragen.

Dr Klein: Die Ukraine ist von den USA militärisch gut gerüstet worden, um den achtjährigen Krieg gegen die Donbaß-Regionen zu führen. Und sein Fazit: Die ‚Falle‘, in die das Berliner Gruselkabinett getappt ist und dadurch Deutschland ruiniert, war gut vorbereitet!

Applaus

Musikalische Unterhaltung von Jochen und Katrin

Unsere Demonstration bewegte sich noch bis zum Elisenbrunnen und wurde dort beendet.

Fußnoten:

 1 Vollständiger schriftlicher Redetext auf der Webseite   /www.ac-frieden.de/2022/09/16/5231/

 2  Am 21. November 2013 suspendierte die Regierung Asarow die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der EU; ganz offensichtlich waren die russischen Wirtschaftssanktionen der Hauptgrund. Janukowytsch bekräftigte währenddessen in Wien den Willen seiner Regierung, an Europa „andocken“ zu wollen, die Ukraine ändere ihren EU-Kurs nicht; das Land strebe aber danach, dass seine nationalen Interessen berücksichtigt werden und zurzeit sei die Ukraine zum Abschluss des Assoziierungsabkommens aus wirtschaftlichen Gründen noch nicht bereit. Janukowytsch erklärte am 24. November, niemand werde in der Lage sein, die Ukraine vom europäischen Weg abzubringen. Die Aussetzung des Abkommens gilt als Auslöser der Demonstrationen und Proteste in der Ukraine, die sich insgesamt gegen die Politik der Staatsführung richteten und den Rücktritt von Janukowytsch forderten. (Wiki) Er wurde bedroht und mußte fliehen, um sein Leben zu retten. (P)

 3 Faschistische Morde im Gewerkschaftshaus von Odessa am 2.5.2014

 4 Thomas Röper: Die Ukraine Krise 2014 bis zur Eskalation/ Wie der neue kalte Krieg begann, 2.Aufl., 688 S., J.K. Fischer-Verlag
Das Buch enthält neben historischen Details eine Medienanalyse Ost und West.

 5 Videos von allen Redebeiträgen und von der Demo selbst:
Auf Youtube unter:

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