Tarifrunde 2021 im Handel ist immer noch ohne Ergebnis! Jetzt gehen die betroffenen Kolleginnen u. Kollegen in verstärkte Protestaktionen! STREIK ist das Gebot der Stunde!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis berichten wir kontinuierlich über die Tarifauseinandersetzung im Handel und Einzelhandel, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt.

> http://ak-gewerkschafter.com/?s=handel !

Den jüngsten Beitrag zum Thema hatten wir am27. August 2021 auf unsere Homepage gepostet, den Ihr durch das Anklicken des nachstehenden Links aufrufen und nachlesen könnt.

> http://ak-gewerkschafter.com/im-handel-einzelhandel-wurde-immer-noch-kein-tarifergebnis-erzielt-in-nrw-laufen-jetzt-die-streiks-der-gewerkschaft-ver-di-dazu-an/ !

Da immer noch keine relevanten Angebote auf der Arbeitgeberseite festzustellen sind, hat die Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) am Donnerstag (09.09.2021) ganztägig zu landesweiten Streiks in beiden Handelsbranchen aufgerufen, die auch stattgefunden haben.

Dies war im Vorfeld der Verhandlungen am heutigen Freitag (10.09.2021) auch mehr als notwendi. Auch heute streiken die Beschäftigten des Groß- und Außenhandels erneut und wollen somit den Druck auf die Arbeitgeberseite erhöhen!

Dazu hat die Gewerkschaft Ver.di auf ihrer Homepage das Folgende mitgeteilt:

Fachbereich Handel

Tarifkonflikt im Handel spitzt sich zu: ver.di ruft zu landesweitem Streiktag nach Dortmund

07.09.2021

Nachdem die Tarifverhandlungen im Einzelhandel am vergangenen Mittwoch (1.9.) in fünfter Runde erneut ergebnislos beendet wurden, ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) am Donnerstag (9.9.) ganztägig zu landesweiten Streiks in beiden Handelsbranchen auf. Im Vorfeld der Verhandlungen am Freitag (10.9.) wollen auch Beschäftigte des Groß- und Außenhandels erneut den Druck erhöhen. Zur Kundgebung in Dortmund werden neben Streikenden aus rund 160 Betrieben auch ver.di-Verhandlungsführerin Silke Zimmer und Norbert Walter-Borjans (SPD) erwartet.

„Die Beschäftigten beider Branchen sind stinksauer. Im Einzelhandel wurden die Verhandlungen in der letzten Woche beendet, weil die Arbeitgeber uns nur in Trippelschritten entgegengekommen sind. Im Groß- und Außenhandel gibt es seit Mai kein verbessertes Angebot und die zuletzt angesetzte Verhandlung vom 9. Juli hat die Arbeitgeberseite kurzfristig abgesagt“, erklärt ver.di-Verhandlungsführerin Silke Zimmer. „Die Arbeitgeber lassen nicht den Willen erkennen, mit uns zu einer fairen Einigung zu kommen. Stattdessen halten sie die Beschäftigten des Handels seit über vier Monaten hin. Mit den vorliegenden Angeboten sind wir noch immer meilenweit von einem Tarifabschluss entfernt.“

Einzelhandel sowie Groß- und Außenhandel hätten enorme Umsatzzuwächse erwirtschaftet, das skandalöse Verhalten der Arbeitgeber verschärfe aber den Konflikt. „Alle Beschäftigten des Handels, unabhängig davon, in welcher Teilbranche sie arbeiten, haben in der Corona-Pandemie Herausragendes geleistet und tun dies noch immer. Dafür haben sie Respekt und Wertschätzung verdient. All dies muss sich nun endlich auch in einer fairen Bezahlung bemerkbar machen. Die Botschaft für Dortmund ist klar: Das unwürdige Spielen auf Zeit muss ein Ende haben!“, so Zimmer.

ver.di fordert in beiden Branchen 4,5 Prozent und 45 Euro mehr Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütung bei einer Laufzeit von 12 Monaten, sowie die gemeinsame Beantragung der Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge. Im Einzelhandel fordert ver.di außerdem ein Mindestentgelt von 12,50 Euro pro Stunde.

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Durch das Anklicken des nachstehenden Links könnt Ihr den Beitrag direkt auf der Homepage der Gewerkschaft Ver.di lesen.

> https://nrw.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++aa6cf83e-0fc3-11ec-a71e-001a4a160110 !

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Auch hier rufen wir als AK zur SOLIDARITÄT mit den betroffenen Kolleginnen und Kollegen auf und werden weiterhin zum Thema berichten.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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