Mit großem Interesse haben wir den Beitrag der EVG und den konträren Beitrag der GDL zum Thema „MOBILITÄTSWENDE“ und der am 20. Mai 2019 dazu stattgefundenen Demonstration zur Kenntnis genommen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) blicken wir auch auf die DEUTSCHE BAHN AG, wie Ihr es durch das Anklicken der nachstehenden Links aufrufen und nachlesen könnt.

> http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=deutsche+bahn+ag !

> http://www.ak-gewerkschafter.de/category/tarifpolitik/gdl/ !

> http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=evg !

Mit großem Interesse haben wir den Beitrag der EVG und den konträren Beitrag der GDL zum Thema „MOBILITÄTSWENDE“ und der am 20. Mai 2019 dazu stattgefundenen Demonstration zur Kenntnis genommen.

Wir haben beide Auffassungen nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Die EVG meint:

Bildergebnis für fotos vom logo der evg gewerkschaft

Menschen: Danke an alle, die dabei waren!

Die Schiene muss das Rückgrat des Verkehrssystems der Zukunft sein. Dafür haben wir am Montag gekämpft und ein deutliches Zeichen gesetzt. Denn nur so können wir den Verkehrskollaps vermeiden und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Hunderte EVG-Mitglieder haben dafür an Montag demonstriert.

Worum geht es? Deutschland braucht die Mobilitätswende. Die Bundesrepublik hat sich in völkerrechtlichen Verträgen dazu verpflichtet, die CO2-Emissionen deutlich zu reduzieren. Jeder Wirtschaftssektor muss dafür einen Beitrag leisten, auch der Verkehrssektor. Während aber andere Bereiche (Industrie, private Haushalte etc.) ihre CO2-Emissionen bereits deutlich reduziert haben, stagnieren die Emissionen im Verkehr auf weiterhin hohem Niveau. Das muss sich ändern und das geht nur durch die Förderung der umweltfreundlichen Schiene.

Nach Berechnungen der EVG kann allein die Schiene 20 Prozent der im Verkehrsbereich geforderten CO2-Einsparungen leisten – wenn sie entsprechend gefördert wird. Gefördert werden heißt: sie muss finanziell unterstützt und politisch zum Verkehrsträger Nr. 1 der Zukunft entwickelt werden. Die jüngsten politischen Signale gehen in die richtige Richtung – doch die Politik muss noch mutiger werden.

In einem ausführlichen Positionspapier hat die EVG aufgeschrieben, was getan werden muss. Wir brauchen bis 2030 pro Jahr 10 Milliarden Euro zusätzlich für die Schiene, um sie für die Herausforderungen der Zukunft fit zu machen. Mit diesen Investitionen werden auch die Fehler der Vergangenheit, nämlich z.B. die massive Vernachlässigung der Infrastruktur, ausgeglichen.

Durch den Klick auf den hier stehenden Link könnt Ihr den Beitrag als PDF auf der Homepage der EVG direkt aufrufen und lesen.

> https://www.evg-online.org/fileadmin/Politik/bahnretter/evg_demo_190520_Danke_hoch.pdf !

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Die GdL meint zum Thema:

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Echte Interessenvertretung statt wirkungsloser Showeffekte!

GDL Aktuell – Aushang – 20.05.2019

Bei einer Demonstration unter dem Motto „Mehr Bahn für die Menschen!“ hat die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) in Berlin mehr Geld und mehr Unterstützung für die Schiene gefordert. Doch öffentlicher Lärm und effekthascherische Showveranstaltungen bringen die Bahn nicht voran. Um die Verkehrswende zu schaffen, bedarf es anderer Mittel.

Vor allem muss der Eigentümer Bund seiner Verantwortung durch eine glasklare Aufstellung seines Unternehmens gerecht werden. Die Infrastruktur der DB braucht eine effizientere Struktur und klare Vorgaben, an welcher Stelle und mit welchem Aufwand die einzelnen Projekte tatsächlich betrieben werden dürfen. Das heißt auch: Keine milliardenschweren Leuchtturmprojekte mehr, die nur geringe bis gar keine Effekte für das Gesamtsystem haben. Außerdem muss endlich Schluss sein mit Heerscharen von Unternehmensberatern, Besserwissern und Erbsenzählern. Vor Ort müssen Entscheider arbeiten, die auf die Sorgen und Nöte der Mitarbeiter eingehen und auch deren Vorschläge für Verbesserungen verstehen und umsetzen – also her mit Praktikern und Eisenbahnern mit Fachwissen.

Die GDL lehnt es jedenfalls ab, Scheingefechte gegen den Eigentümer zu führen. Die Mitarbeiter des Zugpersonals erbringen Millionen von Überstunden und werden von ihrer Gewerkschaft, der GDL, in ihrer kostbaren Freizeit nicht zu angeblichen „Massenprotesten“ verführt. Und die Amtsinhaber und Betriebsräte der GDL wehren sich Tag für Tag gegen Projekte der Arbeitgeber, die auf die Rationalisierung der direkten Mitarbeiter abzielen. Sie haben die Indianer zu schützen und deshalb weder Zeit noch Lust, für die Mehrung der Häuptlinge auf die Straße zu gehen. 

Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr auch die Stellungnahme als PDF auf der Homepage der GDL aufrufen und lesen.

> https://uploads.gdl.de/Aktuell-2019/SW-Aushang-1558355455.pdf !

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