Kollege Wolfgang Erbe informiert: Legal – illegal – scheißegal Zur Frage der Ausbeutung ausländischer Pflegekräfte während inmitten der CORONA-HYSTERIE!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) einen absolut wichtigen Beitrag unseres Kollegen Wolfgang Erbe (http://ak-gewerkschafter.com/?s=wolfgang+erbe) inmitten der CORONA-HYSTERIE (http://ak-gewerkschafter.com/?s=corona) erhalten.

Unter dem Titel „Legal – illegal – scheißegal Zur Frage der Ausbeutung ausländischer Pflegekräfte während der Pandemie!“ hat Wolfgang uns diesen Beittrag überstellt, den wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet haben.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

*********************************************************

Kollege Wolfgang Erbe informiert:

Legal – illegal – scheißegal

Zur Frage der Ausbeutung ausländischer Pflegekräfte während der Pandemie

Ein- und Ausreise polnischer Pflegekräfte während der Pandemie

500 Euro die Woche, Kost und Logis frei, und ein freier Tag pro Woche. Was hätten wir nur ohne Milena und Aneta gemacht? In ein Heim wollte meine Mutter nicht, aber mit über 90 Jahren brauchte sie Hilfe, bei allem.

Die Damen aus Polen, beide Ende Fünfzig, ihre Kinder erwachsen und aus dem Haus, wechselten einander im Rhythmus von fünf oder sechs Wochen in der Betreuung ab.

Sie besorgten den Haushalt, kauften ein, bereiteten die Mahlzeiten –
Milena ist eine exzellente Köchin –
machten die Wäsche und halfen meiner Mutter beim Waschen, beim Anziehen und schoben sie im Rollstuhl auf Spazierfahrt. Und waren liebevolle, großartige Gesellschafterinnen.

Im Souterrain des Bungalow hatten sie ihr Zimmer und schliefen offenbar mit aufgerichtetem Ohr und waren zur Stelle, wenn ihre Patientin nachts zur Toilette tappte.

Und dann war Pandemie. Mitte März 2020 verkündete Innenminister Seehofer, die Grenze sei dicht. Wer weder Bundesbürger sei noch als Ausländer dauerhaft in Deutschland lebe, dürfe nur noch aus „triftigem Grund“ einreisen – etwa als Berufspendler.

Milena war in Polen und sollte Aneta in zwei Wochen ablösen. Was war zu tun?

Nach Schätzungen arbeiten 200.000 bis 300.000 Osteuropäerinnen in Deutschland als häusliche Pflegekräfte, vermutlich zu neunzig Prozent schwarz. Private Kleinbusse für einen Fahrer und acht Passagiere verkehren wöchentlich zwischen den wichtigsten Zentren beider Länder. Der Bus sammelt acht Fahrgäste in Polen ein und setzt sie an ihren jeweiligen Bestimmungsorten innerhalb eines bestimmten Umkreises in Deutschland ab. Wer zu-
letzt abgesetzt wird, ist dann schon mal acht, neun Stunden unterwegs. Der Fahrer übernachtet in seinem Bus und fährt am Morgen dieselben Stationen wieder an, um die heimkehrenden Kräfte aufzunehmen.

Auf Milena und Aneta wartete hinter der Grenze immer die Dame, die ihnen den Job vermittelt hatte, um 50 Euro für jede Woche abzufordern.

Würde man Milena einreisen lassen? Würde Polen sie überhaupt ausreisen lassen?

Auf der Site des Ministeriums fand ich den Vordruck der Bescheinigung für Berufspendler. Als Firmenadresse gab ich Namen und Wohnort meiner Mutter an, in das Feld für den Stempel des deutschen Unternehmens setzte ich meine Unterschrift und schickte Milena das Formblatt per Mail.

Sie kam. Und wir hatten zu viert einen sehr fröhlichen Abend. Die polnischen Grenzbeamten hatten weder sie noch die übrigen Mitreisenden kontrolliert. Der Bus wurde durchgewinkt. Und wurde auf deutsche Seite wieder durchgewinkt.

Anderntags, früh um sechs Uhr holte der Bus Aneta ab. Nachmittags rief sie von daheim in Polen an. Unmittelbar vor der Grenze seien die Passagiere ausgestiegen, Koffer und Tasche blieben im Bus. Zu acht gingen sie zu Fuß über die Grenze und wurden angewiesen, sich 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben.

Der Busfahrer – mit acht Koffern und acht Taschen an Bord – gab an, nur Waren aufgenommen, ohne dabei persönliche Kontakte gehabt zu haben, weshalb er nicht in Quarantäne musste. Er durfte passieren und nahm anschließend seine Mitreisenden wieder auf. Ganz offen, ganz reibungslos, auch beim nächsten Schichtwechsel.

Im Mai 2020 wurden die Grenzkontrollen gelockert, im Juni aufgehoben.

In den Nachrichten wurde nicht berichtet, dass es während der knapp drei Monate beim Schichtwechsel Hunderttausender ausländischer Pflegekräfte Probleme gegeben habe. Ob die Grenzbeamten nur überfordert waren oder sich gar höheren Werten verpflichtet fühlten, ist nicht bekannt.

https://www.lunapark21.net/buerokratieabbau-endlich/#more-8401

https://gesunde-krankenhaeuser-nrw.de/

BADEN-WÜRTTEMBERG

Landesregierung hält an Rückforderungen von Corona-Soforthilfe fest

Das Land Baden-Württemberg hat im ersten Lockdown, der vom 17. März bis 4. Mai 2020 dauerte, insgesamt 2,1 Mrd. Euro als Soforthilfe an Selbstständige und Kleinbetriebe ausgezahlt, um diese vor dem Ruin zu bewahren.

Jetzt droht Insolvenz! und die Arbeitslosikeit der Beschäftigten!

https://www.rf-news.de/2022/kw01/landesregierung-haelt-an-rueckforderungen-unberechtigter-corona-soforthilfen-fest

#AlarmstufeRot

AlarmstufeRot – Initiativen & Verbände der Veranstaltungswirtschaft 

Ab Januar soll das Kurzarbeitsgeld wieder auf 60% des Nettolohns reduziert werden. Das wäre eine Katastrophe für die Veranstaltungswirtschaft.

#alarmstuferot #veranstaltungswirtschaft #RedAlert #hilfe #perspektive #SOS

https://www.facebook.com/NightofLight2020

https://alarmstuferot.org/fakten

Wolfgang Erbe

Share
Dieser Beitrag wurde unter Neuigkeiten veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Kollege Wolfgang Erbe informiert: Legal – illegal – scheißegal Zur Frage der Ausbeutung ausländischer Pflegekräfte während inmitten der CORONA-HYSTERIE!

  1. Wolfgang Erbe sagt:

    NEUE CORONA-REGELUNGEN
    Verantwortungslos, auf Kosten der Massen, maßgeschneidert für die Monopole
    Die heutige Bund-Länder-Beratung zu neuen Corona-Regelungen hat um 13 Uhr begonnen. Zur Stunde werden in der Pressekonferenz die Ergebnisse präsentiert.
    Von ba
    Freitag, 07.01.2022
    https://www.rf-news.de/2022/kw01/coronaregelungen-auf-kosten-der-massen
    Wir fordern darin erneut ein umfassendes Impfstoff- und Therapieregister, in dem kontinuierlich Wirkungen, Nutzen und Risiken von Impfstoffen und Therapeutika verbindlich erfasst werden. Aus unserer eigenen Erfahrung als impfende Ärzte und aus der Statistik bekommen wir mit, dass teilweise doch recht heftige Impf- Reaktionen auftreten, die sich in der übergroßen Zahl aber rasch zurückbilden. Wir kennen das seltene Risiko einer Herzmuskelentzündung sowie von teils tödlich verlaufenden Sinusvenen-Thrombosen vor allem nach Impfung mit Vektor-Impfstoffen. Das alles ist ein Grund, die Suche nach besser verträglichen Impfstoffen zu intensivieren, bzw. diesen Nebenwirkungen weiter auf den Grund zu gehen. Eine Studiengruppe hat in einigen Chargen des Astra-Zeneca-Impfstoffs Verunreinigung gefunden, eine andere Studiengruppe verfolgt die These, dass die DNA-Information der Vektor-Viren im Zellkern ja wieder in eine RNA-Information umgearbeitet werden muss und dass die dabei entstehenden Schnipsel teilweise falsch zusammengesetzt werden können.
    Wir verlangen auch dringend, dass die Impfstoffe weltweit auf Wirkung und Verträglichkeit geprüft werden und ebenso wie das Patentrecht auch die Abschottung der imperialistischen Binnenmärkte zugunsten der Impfstoffe der eigenen Konzerne fallen muss. So gibt es sehr ermutigende Berichte zu den in Kuba entwickelten Impfstoffen. Hier stoßen wir also durchaus auf die kapitalistischen Gesetzmäßigkeiten und die destruktiven Auswirkungen der Profitwirtschaft und der Schlacht um den Weltmarkt seitens der internationalen Übermonopole der Pharmaindustrie. Dennoch muss unbedingt festgehalten werden, dass es sich um seltene Nebenwirkungen handelt, angesichts der wohl in wenigen Monaten bereits anstehenden 4. Impfung ist aber auch eine Quote von zwei schweren Nebenwirkungen auf 10.000 Impfungen zu hoch.
    ZU RISIKEN UND NEBENWIRKUNGEN
    Die bald zur Verfügung stehenden proteinbasierten Impfstoffe bringen aus den Zulassungsstudien hoffnungsvolle Daten mit, hier muss aber berücksichtigt werden, dass sie, um zu funktionieren, Wirkverstärker (Adjuvantien) brauchen, wie sie auch in bisher üblichen Impfstoffen verwendet werden. Das wird voraussichtlich dann wieder mehr allergische Reaktionen provozieren als bei den bisherigen mRNA-Impfstoffen. Im Rahmen einer differenzierten und persönlichen Impfberatung muss also unbedingt angestrebt werden, den für den jeweiligen Patienten beste Impfstoff zu ermitteln. Das ist durchaus möglich und ist unbedingt erstrebenswert! Der Begriff „Totimpfstoff“ ist hier nicht sinnvoll, auch mRNA-Impfstoffe enthalten keine lebenden Viren und sind daher auch „Totimpfstoffe“.
    https://www.rf-news.de/2022/kw01/briefwechsel-zur-corona-impfung.pdf
    https://www.rf-news.de/2022/kw01/risiken-von-nicht-impfung-gegen-covid-19-sehr-viel-hoeher-als-risiken-der-impfung

  2. Wolfgang Erbe sagt:

    KOLLEGINNEN BERICHTEN
    Unter Pflegebeschäftigten wachsen Widersprüche gegen Corona-Politik der Regierung
    Über die Corona-Pandemie und die Politik der Regierung findet in den verschiedenen Pflegeeinrichtungen eine entfaltete Diskussion unter den Beschäftigten statt. Eine Krankenschwester in einer Schule für behinderte Kinder berichtet:
    „Unter den festangstellten ausgebildeten Kräften war es keine Frage, sich impfen und boostern zu lassen. Schon aus Verantwortung den zu betreuenden Kindern gegenüber. Nur eine Kollegin weigert sich bislang hartnäckig, sich impfen lassen. Sie ist keine Querdenkerin und teilt auch keine rechten Ansichten. Sie bezieht aber einseitig ihre Informationen aus Telegram und lässt sich bislang nicht darauf ein, die Informationen von dort kritisch zu hinterfragen. So vertritt sie z.B. die Ansicht, dass die Pharmaindustrie hinter der Pandemie stecke, die wollten nur verdienen.“
    Tatsache ist, dass Biontech, Pfizer und Moderna allein mit den Corona-Impfstoffen auf einen Gesamtjahresgewinn vor Steuern in Höhe von 34 Milliarden Dollar kommen. Das sind knapp 880 Euro Gewinn jede Sekunde! Kann man deshalb aber daraus schließen, die Pharmaindustrie hätte das Virus in die Welt gesetzt? Auch andere internationale Monopole nutzen die Pandemie, um ihre Profite zu steigern. So haben die Automonopole im ersten Halbjahr 2021 einen Rekordgewinn von 71,4 Milliarden Euro erzielt, indem sie u.a. die Unterbrechung von Lieferketten zu saftigen Preiserhöhungen und Verschärfung der Ausbeutung nutzten. Daraus zu schließen, die Automonopole hätten ein Interesse an Lieferengpässen, ist willkürlich. Außerdem hat die durch die Corona-Pandemie drastisch verschärfte Weltwirtschafts- und Finanzkrise im Zusammenhang mit der gesamten krisenhaften Entwicklung des Imperialismus eine Situation geschaffen, die gesamtgesellschaftliche Krisen provoziert und eben nicht zur Stabilität der herrschenden kapitalistischen Verhältnisse beiträgt.Die willkürliche Herstellung eines Zusammenhangs zwischen zwei Ereignissen ist eine metaphysische Methode, die den Blick auf die Wirklichkeit verbaut und zu falschen Schlussfolgerungen führt.
    Die Kollegin berichtet weiter: „Alle Kolleginnen führen geduldig und beständig die Auseinandersetzung mit der Kollegin. Und obwohl diese zum Teil hart geführt wird, wird nie der Boden des kollegialen Zusammenhalts verlassen. Eine ungeimpfte Kollegin ist in erster Linie immer noch eine Kollegin. Viel Ärger gibt es mit den neuen Quarantäne-Bestimmungen der Bundesregierung. Obwohl wissenschaftlich bewiesen ist, dass auch Geimpfte und Geboosterte Corona-Viren übertragen können – wenn auch weniger ausgeprägt-, wird jetzt die Quarantäne für geboosterte Kontaktpersonen aufgehoben. So muss z.B. eine Kollegin trotzdem zur Arbeit kommen, obwohl ihr Mann infiziert ist und in Quarantäne zu Hause bleiben muss. Solche Beispiele machen die Kolleginnen ziemlich sauer und sie fühlen sich nicht ernst genommen. Sie strengen sich die ganze Zeit an, um Infektionen zu verhindern und Infektionsketten zu durchbrechen, und jetzt haben sie den Eindruck, das ist alles nicht mehr so wichtig. Ich merke, wie unter Kollegen das Vertrauen in die neue Regierung, vor allem den neuen Gesundheitsminister Karl Lauterbach, erschüttert wird.“
    Mit der Verkürzung der Quarantänezeit und Lockerung der Quarantänebestimmungen kommt die Bundesregierung einer zentralen Forderung der Monopole nach, auf jeden Fall die Aufrechterhaltung der kapitalistischen Produktion zu gewährleisten. Die Ampel-Regierung gibt sich fortschrittlich und modern, aber auch sie ist eine Dienstleisterin der Monopole.
    Diskutiert wird auch, dass Arbeitszeitverkürzung und Neueinstellungen notwendig sind, auch angesichts der verschärften Arbeitsbedingungen und wie man das erkämpfen kann. Mehr zu solch wichtigen Auseinandersetzungen und Forderungen im Gesundheitswesen in der nächsten Druckausgabe des Rote Fahne Magazins, das am 4. Februar erscheint – hier bestellen, am besten gleich im Abo!
    Die Internationalistische Liste/MLPD hat unter dem Motto „Gesundheit vor Profit“ Gesundheitspolitische Leitlinien veröffentlicht – nach wie vor topaktuell!
    https://www.rf-news.de/2022/kw04/unter-pflegebeschaeftigten-wachsen-widersprueche-gegen-corona-politik-der-regierung
    RÜCKZAHLUNG DER NOVEMBER- UND DEZEMBERHILFEN?
    https://www.rf-news.de/2022/kw01/landesregierung-haelt-an-rueckforderungen-unberechtigter-corona-soforthilfen-fest
    https://www.taxi-times.com/droht-eine-rueckzahlung-der-november-und-dezemberhilfen/

  3. Wolfgang Erbe sagt:

    CORONA AUSBRUCH BEI VION SCHLACHTHOF
    KOLLEGINNEN FORDERN VOLLEN SCHUTZ UND LOHNWEITERZAHLUNG AUCH IN QUARANTÄNE BEI BETRIEBSSCHLIESSUNG AUCH FÜR ALLE LEIH- UND SUBUNTERNEHMENSBESCHÄFTIGTEN
    schon zu Beginn der Pandemie hat die NGG die KollegInnen unterstützt:
    https://www.kn-online.de/Region/Segeberg/NGG-zu-Corona-im-Schlachthof-Vion-System-Werksvertrag-ist-das-Problem
    doch jetzt geht es weiter in einem der vielen Standorten des Multinationalen Konzerns:
    VION SCHLACHTHOFINDUSTRIE – CORONA – BETRIEBSRAT – NGG Gewerkschaft – KOLLEGINNEN – EINE KAMPFFRONT – BEI AUSBRUCH STOPP DER PRODUKTION! – POLITIK PRANGERT DIE MENSCHENFEINDLICHEN UND GESUNDHEITSFEINDLICHEN BEDINGUNGEN DES KONZERNS AN
    Stracke fordert Verbesserungen bei der Schlachterei Vion
    Über den Strukturwandel in der Fleischindustrie sprach der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) mit Bernd Stange, Armin Trinkwalder und Roger Legath von der Geschäftsführung der Vion GmbH in Buchloe.
    Vor dem Hintergrund der jüngsten Berichte über die Arbeitsbedingungen auf Schlachthöfen und dem geplanten neuen Arbeitsschutzkontrollgesetz für die Fleischwirtschaft hatte Stracke um dieses Gespräch gebeten. „Die derzeitige Corona-Lage hat den Blick geschärft auf die oftmals prekären Arbeits- und Lebensbedingungen der Beschäftigten in den Schlachthöfen. Es ist richtig, dass der Gesetzgeber nun durchgreift und Ordnung in die Fleischbranche bringt. Das Beispiel Tönnies hat gezeigt, wie rasch sich das Virus ausbreiten kann. Aber es hat auch in geradezu toxischer Weise eine ganze Branche in Verruf gebracht. Deshalb ist es mir heute besonders wichtig, mich mit Ihnen darüber auszutauschen, wie Sie die notwendigen Veränderungen in der Fleischindustrie anpacken“, so der Abgeordnete zum Auftakt des Treffens.
    Vion ist ein internationaler Hersteller von Fleisch, Fleischerzeugnissen und pflanzlichen Alternativen mit Produktionsstandorten in den Niederlanden und Deutschland sowie Vertriebsunterstützungsbüros in 13 Ländern weltweit. Das Unternehmen gilt als eines der größten in der Fleischindustrie in Europa und ist im Bereich der Rindfleischverarbeitung in Deutschland die Nummer 1. Am Standort Buchloe sind derzeit rund 450 Mitarbeiter beschäftigt. Hier erfolgt auch die Personalabrechnung des Gesamtunternehmens. Bei Vion Buchloe werden jede Woche 2.500 Rinder geschlachtet und rund 600 Tonnen Rindfleisch zerlegt. Ein Drittel der Mitarbeiter sind Fremdarbeiter.
    Seit Jahren in der Kritik stehen große Schlachthöfe insbesondere aufgrund ihres Einsatzes von zumeist osteuropäischen Werkvertragsbeschäftigten. Dieser Einsatz erfolgt häufig über Subunternehmerketten. Weil das Werkvertragsunternehmen meist keinen Tarifvertrag und keinen Betriebsrat hat, arbeiten die über Werkverträge Beschäftigten deutlich länger und für einen geringeren Lohn als die Stammbelegschaft.
    Wie Stange ausführte, werde das im neuen Arbeitsschutzkontrollgesetz beinhaltete Verbot von Werkverträgen für die gesamte Fleischindustrie von Vion ausdrücklich begrüßt. Schon seit Jahren reduziere das Unternehmen kontinuierlich die Anzahl der Mitarbeiter mit Werkverträgen an seinen verschiedenen deutschen Standorten. „Das steht im Einklang mit unserer verantwortungsbewussten und nachhaltigen Unternehmenspolitik“, bekräftigten Trinkwalder und Legath. Stracke, der auch arbeitsmarktpolitischer Sprecher der CSU im Deutschen Bundestag ist, begrüßte ausdrücklich, dass die Vion-Geschäftsführung das gesetzliche Verbot nicht abwarte, sondern bereits in den vergangenen Wochen beschlossen habe, ab dem 1. Januar 2021 keine Mitarbeiter mehr über Werkverträge zu beschäftigen.
    Allerdings habe dieser Beschluss auch weitreichende Folgen für das Unternehmen, berichtete die Geschäftsführung. So werde es nicht einfach, das notwendige Personal zu gewinnen. Anders als beispielsweise bei Tönnies würden bei Vion alle Mitarbeiter nach Tarifvertrag bezahlt. Dadurch trägt das Unternehmen schon heute höhere Personalkosten. Wenn nun auch die bisher über Werkverträge beschäftigten Mitarbeiter ins Unternehmen integriert werden, dann gelten auch für sie die Bedingungen des Tarifvertrages. Damit entsteht dem Unternehmen, wie die Gesprächspartner ausführten, ein gravierender Nachteil im Wettbewerb. Ein Gleichgewicht könne nur dann wieder hergestellt werden, wenn entweder der Tarifvertrag im Unternehmen aufgekündigt werde oder ein bundeseinheitlicher Tarifvertrag für die gesamte nationale Fleischindustrie verhandelt werde. Stracke bekräftigte, dass ein branchenweiter Tarifvertrag die beste Lösung sei. Er mahnte jedoch an, dass es hierzu auch eines Arbeitgeberverbandes auf Bundesebene bedürfe. Hierzu sei noch eine Klärung auf der Arbeitgeberseite nötig. Dann werde auch deutlich, ob die Mitbewerber von Vion gleichfalls auf eine tarifvertragliche Lösung setzen würden.
    Als Konsequenz des Verbots von Werkverträgen würde Fleisch aus deutscher Produktion deutlich teurer werden, so die Einschätzung der Geschäftsführung von Vion. Nach der bisherigen Erfahrung könne man davon ausgehen, dass der starke Preiswettbewerb bei den Einzelhandelsriesen dazu führen wird, dass die Mehrkosten nur zu einem Teil an den Verbraucher weitergegeben werden. Zu befürchten sei, dass noch mehr Fleisch als bisher aus dem Ausland importiert werde. Dass aber gerade im osteuropäischen Ausland die Standards beim Tierwohl wie bei den Arbeitsbedingungen schlechter sind als in Deutschland, liege auf der Hand.
    Stracke, der im Zuge der Beratungen zum geplanten Arbeitsschutzkontrollgesetz in intensivem Austausch auch mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium steht, bestätigte, dass der Preisdruck vermutlich auch zu Lasten der Landwirte gehen werde. Es dürfe nicht sein, dass eine solche Entwicklung Betriebsaufgaben in der Landwirtschaft beschleunige.
    Vielfach angemahnt wurden in der Debatte der vergangenen Wochen auch die Mindeststandards bei der Unterbringung von Mitarbeitern in Gemeinschaftsunterkünften. Tatsächlich ist der Großteil der Mitarbeiter bei Vion, die aus dem Ausland kommen, in privat angemieteten Wohnungen untergebracht, wie die Geschäftsführer erklärten. Damit falle bislang für das Unternehmen die Möglichkeit der Kontrolle weg.
    Die Gesprächspartner dankten dem Abgeordneten für die Gelegenheit zum Dialog. „Wir selbst werden die angestrebten Verbesserungen beim Arbeitsschutz und in der Wohnsituation von Mitarbeitern an allen Vion-Standorten in Deutschland schnellstmöglich umsetzen“, sagten sie zu.
    „Das Geschäftsmodell der Fleischindustrie insbesondere bei der Schlachtung und Fleischzerlegung muss sich verändern. Deshalb wird der Gesetzgeber für geordnete und sicherere Arbeits- und Lebensbedingungen für die Menschen in dieser Branche sorgen. Dabei darf das Tierwohl keinesfalls außer Acht gelassen werden. Nicht nur zentrale, sondern vor allem regionale Schlachthöfe wie hier bei Vion in Buchloe haben vor diesem Gesichtspunkt hohe Bedeutung. Auch aus Sicht der Landwirtschaft muss alles dafür getan werden, dass regionale Schachthöfe bestehen bleiben und noch mehr an Bedeutung gewinnen“, so der Abgeordnete abschließend.
    https://www.allgaeuhit.de/Ostallgaeu-Buchloe-Stracke-im-Gespraech-mit-der-Geschaeftsfuehrung-von-Vion-article10039228.html
    https://www.ngg.net/im-betrieb/branchen/fleisch/meat/
    Vion Food ist ein internationaler Lebensmittelproduzent mit 29 Produktionsstandorten in den Niederlanden und Deutschland sowie Verkaufsbüros weltweit – Corona Ausbrüche von Beginn bis heute – jetzt eskaliert die Situation
    Seit Beginn der Corona Pandemie hat es mehrere tausende infizierte MitarbeiterInnen in allen Betrieben und Standorten des multinationalen Schlachtbetriebs gegeben.

    Der Vion N. V. auch Vion Food ist ein internationaler Lebensmittelproduzent mit 29 Produktionsstandorten in den Niederlanden und Deutschland sowie Verkaufsbüros weltweit. Der Konzernsitz befindet sich im südniederländischen Boxtel; der Sitz der deutschen Gesellschaft ist in Buchloe. Bis zum Februar 2005 firmierte das Unternehmen als Bestmeat Company.[2]
    Der alleinige Anteilseigner von Vion Food, die Stiftung Administratiekantoor SBT, ist ein Vermögensverwalter, der Hinterlegungsscheine für seine Aktien an NCB-Ontwikkeling ausgegeben hat, der als Investmentfonds im Namen der ZLTO handelt. Die ZLTO ist ein Verband für Unternehmer im Agrarsektor und hat etwa 15.000 Mitglieder in Noord-Brabant, Zeeland und den südlichen Teilen Gelderlands.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Vion_N._V.
    Hat alles nicht geholfen:
    Bereitstellung eines sicheren und gesunden Arbeitsumfeldes für unsere Mitarbeiter
    Zusätzlich zu unseren üblichen strengen Hygienemaßnahmen haben wir immer sofort neue Erkenntnisse zur Bekämpfung des Virus umgesetzt, z. B. Hygiene- und Belüftungsmaßnahmen am Arbeitsplatz.
    Durchführung strenger Gesundheitskontrollen am Eingang zu unseren Produktionsstätten.
    Präventives Testen unserer Produktionsmitarbeiter.
    Aufforderung an die Büromitarbeiter, möglichst von zu Hause aus zu arbeiten.
    Reduzierung sämtlicher Reiseaktivitäten.
    Bereitstellung von persönlicher Schutzausrüstung wie Gesichtsmasken und Handdesinfektionsmittel.

    https://www.vionfoodgroup.com/de/covid-19-update
    https://de.statista.com/statistik/suche/?q=Vion&Suche=&qKat=search
    https://www.proplanta.de/thema/vion
    Es fängt wieder an:
    Corona-Großausbruch bei Vion
    30 Prozent der Crailsheimer Schlachthof-Mitarbeiter positiv getestet – Rinderschlachtung gestoppt
    Der Fleischkonzern Vion ist von einem massiven Covid-19-Ausbruch im Schlachthof in Crailsheim betroffen. Die Zahl der Infizierten ist enorm, die Produktion musste gedrosselt werden.
    27. Januar 2022, 16:35 Uhr•Crailsheim
    https://www.swp.de/lokales/crailsheim/corona-grossausbruch-bei-vion-30-prozent-der-crailsheimer-schlachthof-mitarbeiter-positiv-getestet-_-rinderzerlegung-gestoppt-62310459.html
    Gewerkschaft NGG legt die Schlachtung lahm
    https://regio-aktuell24.de/gewerkschaft-ngg-legt-die-schlachtung-in-landshut-lahm/145849

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.