Kollege Wolfgang Erbe informiert: „Israel – der Kampf gegen den Faschismus I und II“!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

seitens unseres Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis- (AK-) Kollegen Wolfgang Erbe (http://ak-gewerkschafter.com/?s=wolfgang+erbe) haben wir einen weiteren Beitrag zum Them „Israel – der Kampf gegen den Faschismus“ (http://ak-gewerkschafter.com/?s=israel) in Form eines weiteren Updats erhalten.

Wir haben diesen Beitrag nachstehend zu Eurer gefälligen Kenn tnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Wolfgang Erbe informiert:

Israel – der Kampf gegen den Faschismus I und II

„Hayalim Almonim“

http://ak-gewerkschafter.com/kollege-wolfgang-erbne-informiert-israel-der-kampf-gegen-den-faschismus-verbrechen-der-katholischen-kirche-an-kindern-und-der-voelkermord-an-indigenen-rassismus-in-kanada-u-a-m

UPDATE II – Israel – der Kampf gegen den Faschismus 

Israelische Antifa geschlossen ausgewandert
Die Community junger Israelis in Berlin hat linksradikale Schlagseite. So viel Kritik am Judenstaat ist selten.
Die Israelszene Berlins ist überwiegend links. Doch nicht gemäßigt links, … .
Es ist die Speerspitze der linken Bewegung, die in Berlin anzutreffen ist.
Netanjahu sei schlimmer als Hitler, Israel vergleichbar mit dem Deutschland der Dreißiger und ein Apartheidstaat obendrein – von Dutzenden Israelis, denen ich in Berlin begegnete, hörte ich diese Parolen.
Nationalismus ekele sie an. Gerade sie als Israelis lehnen das ab – warum wir deutschen Juden uns mit Israel brüsten, können sie nicht verstehen.

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article142610818/Israels-Antifa-Jugend-ist-an-die-Spree-umgesiedelt.html

Israelis demonstrieren im Juli 2014 auf dem Heinrichplatz in Berlin gegen die Angriffe auf den Gazastreifen. Hat die Gemeinde junger Israelis in der deutschen Hauptstadt eine antizionistische Schlagseite?  Quelle: dpa

Interview mit Aktivist*innen der Jewish Antifa Berlin

Der Instrumentalisierung entgegentreten

https://www.facebook.com/Antifa-Israel-255226061161584/community

Vor einigen Monaten ist in Berlin eine neue Antifa-Gruppe gegründet worden. Nichts Besonderes in dieser Stadt, würde man meinen. Doch im speziellen Fall verhält es sich etwas anders – die Gründung der Jewish Antifa Berlin hat für Aufsehen gesorgt. Ein Gespräch mit Aktivist*innen der Organisation.

Mehr Artikel

Bild: Jewish Anti Fascist Action Block, Mai 2017

  1. August 2017

Was war eure ursprüngliche Motivation dahinter, warum seid ihr nicht einfach einer der in Berlin existierenden antifaschistischen Gruppen beigetreten? Was hat eine autonome Organisation jüdischer Antifaschist*innen notwendig gemacht?

Wir sind eine Gruppe von Menschen mit verschiedenen Hintergründen. Die meisten von uns haben jüdische Wurzeln und kommen aus Israel oder Deutschland. Unsere Definition als jüdische Antifa soll nicht bedeuten, dass wir Nicht-Jüd*innen ausschließen wollen. Wir empfanden es vielmehr als Reaktion auf den in der deutschen Linken herrschenden Diskurs über Kritik an der israelischen Besatzung notwendig. In vielen Kreisen der deutschen Linken wird jede Aktion gegen die Politik Israels sofort als antisemitisch gelabelt und manche Menschen unterstützen sogar ganz offen und euphorisch israelische Militärkampagnen.

Eine merkwürdige Erfahrung, die für viele in der Gruppe gemeinsam war, passierte nachdem wir Deutsch gelernt haben. Wir könnten es kaum glauben, in linken deutschen Zeitungen, rechtsextreme Propaganda aus Israel, längst als Lügen nachgewiesene Argumente und nationalistische Geschichtsschreibung zu lesen. Manchmal so direkt übersetzt, dass man die hebräische Quelle in rechten Webseiten finden könnte.

In Diskussionen innerhalb der deutschen Linken ist es oft so, dass gerne über uns oder für uns gesprochen wird. Ohne uns an den Diskussionen zu beteiligen wird dabei unsere eigene Position ignoriert oder zum Schweigen gebracht. Das Gleiche passiert oft mit anderen rassifizierten und ethnischen Minderheiten in Deutschland. Im Vergleich zu anderen Gruppen oder ethnischen Minderheiten, denen oft mit Paternalismus begegnet wird, werden Jüd*innen und Israelis als besondere Minderheit behandelt, die eine Anerkennung des Antisemitismus in Form von Reparationszahlungen erhalten. Unsere Anwesenheit wird nichtsdestotrotz oft im deutschen Kontext instrumentalisiert, um Israel zu unterstützen und den palästinensischen Kampf für Gleichberechtigung zu delegitimieren.

Wir haben uns entschieden, die Jewish Antifa Berlin zu gründen, um dieser Instrumentalisierung stark und kollektiv entgegenzutreten und unsere relativ privilegierte Position als Jüd*innen und Israelis zu nutzen und gegen die israelische Politik der Enteignung und Unterdrückung aktiv zu sein und aktiv für den palästinensischen Kampf um Gleichberechtigung zu werben. Darüber hinaus wollen wir auch Raum schaffen für Jüd*innen und Israelis in der deutschen Linke. Unsere Identität und Erfahrungen selbst zum Ausdruck bringen und kreativ und humorvoll gegen alle Formen des Rassismus zu kämpfen. Wir sehen in islamophoben Diskursen, die zurzeit in rechten wie auch in liberalen Kreisen im Aufschwung sind, eine klare Gefahr auch für uns als Jüd*innen – die uns immer noch als die Anderen des sogenannten christlichen Abendlands betreffen.

Zu welchen Themen plant ihr auf lange Sicht zu arbeiten? Was wollt ihr in der Zukunft mit eurer Gruppe erreichen?

Für uns ist es wichtig, einer jüdischen Stimme in der deutschen Linken wieder Gehör zu verschaffen. Eine Stimme, die klar Position gegen Antisemitismus und jede andere Form von Rassismus bezieht. Unser Hauptziel ist an der Seite der Palästinenser*innen für gleiche Rechte in Israel-Palästina zu kämpfen. Diese Rechte beinhalten den gleichen Zugang zu Landbesitz und Wohnungsbau, Bewegungsfreiheit und das Recht auf Rückkehr.

Als Menschen, die schon lange in Deutschland leben, ist es unser Ziel, den Diskurs um Israel-Palästina mit Blick auf Antisemitismus und Islamophobie zu verändern. Während massive Menschenrechtsverletzungen und Kolonialpraktiken des israelischen Staates übersehen werden, wird der israelische Staat von vielen immer noch als demokratisch wahrgenommen. Wir wollen dieses idealisierende und fehlgeleitete Image aufbrechen.

Wir sehen außerdem sehr viel Heuchelei in der deutschen Linken, die auf der einen Seite den “Refugees Welcome”- Diskurs immer hervorhebt, auf der anderen Seite aber den Fakt ignoriert, dass Palästinenser*innen immer noch eine der größten Gruppen von Geflüchteten in Deutschland, insbesondere in Berlin, darstellen. Die Palästinenser*innen in Berlin sind hier als das Resultat von Kriegen der israelischen Armee gegen sie angekommen. Die israelische Armee hat die Camps, in denen diese Menschen gelebt haben, angegriffen und hat sie damit zum zweiten Mal zu Geflüchteten gemacht. Die hier lebenden Palästinenser*innen werden als Terroristen dämonisiert und ansonsten jedes Mal komplett ignoriert, wenn sie auf ihren Kampf um Rechte aufmerksam machen wollen.

Außerdem wollen wir dazu beitragen, dass in antirassistischen Zusammenhängen eine Sensibilisierung und produktive Auseinandersetzung mit Formen des Antisemitismus stattfindet. Leider wurde die Problematisierung von Antisemitismus von Unterstützer/innen des israelischen Staates so krass instrumentalisiert, dass eine nicht-nationalistische Bekämpfung von antisemitischen Denkmustern verdrängt wurde. Wir glauben jedoch, dass diese Auseinandersetzung unverzichtbar ist.

Wenn man eure Publikationen liest scheint es ein bisschen, die Gründung eurer Gruppe war nur eine Reaktion auf die Politik der „antideutschen“ Linken. Ihr schreibt: „In vielen Teilen Deutschlands wird die jüdische Linke angegriffen.“ Könnt ihr diese Angriffe beschreiben und den ideologischen Hintergrund, der ihnen eurer Analyse nach zugrunde liegt?

Es ist offensichtlich, dass Palästinenser*innen und andere marginalisierte Gruppen in Deutschland viel härter als wir angegriffen werden, wenn sie sich gegen die israelische Politik aussprechen. Als wir uns aber in einer Gruppe von 20 Israelis und Jüd*innen hingesetzt haben, waren wir überrascht, wie viele Geschichten von Mobbing und Silencing zum Vorschein kamen. Wir erleben, wie Israelis und Jüd*innen, die hier leben oder zu Besuch sind, von linken Räumen ausgeladen werden, israelische Punkbands werden aus Clubs ausgeladen, im linken Arbeitsmarkt (wie ASTAs, verschiedene Kollektive oder NGOs) werden Leute rausgeschmissen, weil sie genauso anti-nationalistisch sind, wie ihre Kolleg*innen, aber eben aus Israel kommen. Außerdem gibt es Organisationen wie die Amadeu-Antonio-Stiftung, die Lügen über linke, israelische Aktivist*innen verbreitet und ein Bekenntnis zu Israel als jüdischen Staat fordert, bevor man in Projekten arbeitet, die aus öffentlichen Geldern gefördert werden.

Neben all diesen Dingen gibt es auch zunehmend Androhungen von Gewalt, sowohl im Internet als auch auf Demonstrationen. Sogar auf der 1.-Mai-Demonstration wurden einige unserer Aktivist*innen angegriffen und angeschrien, sie seien keine echten Jüd*innen und es wurde versucht ihnen ihre Schilder abzunehmen.

Wir wissen, es ist eine lange Debatte, aber als Linke aus Israel, was sollten eurer Meinung nach die grundlegenden Standards einer linken Annäherung an den Israel-Palästina-Konflikt sein?

Generell sind wir nicht dogmatisch und mögen es nicht, einer Person ihre Vision einer möglichen Zukunft zu diktieren. Untereinander haben wir unterschiedliche Auffassungen und Ideen, was uns auch ziemlich wichtig ist. Allgemein gesagt finden wir, dass Palästinenser*innen gleiche Rechte haben sollten, zu denen auch Israelis berechtigt sind. Außerdem denken wir, dass die Dekolonisation und Demokratisierung von Israel-Palästina ein guter kleinster gemeinsamer Nenner für unsere Arbeit sind. Ein Staat, zwei Staaten, kein Staat – das ist uns alles nicht so wichtig. Wichtig ist, wie die Gegebenheiten vor Ort letztendlich werden würden.

Soweit wir sehen können, wird es in Israel und Palästina immer schwieriger, Bündnispartner für progressive Politik zu finden. Wie ist die tatsächliche Situation der Linken in Israel und Palästina eurer Meinung nach und in welche Kräfte legt ihr eure Hoffnungen?

Vor zehn Jahren lagen dem palästinensischen Kampf noch verschiedene Methoden des Widerstands zu Grunde: Die zweite Intifada hat mit Großdemonstrationen begonnen, deren brutale Unterdrückung zu Selbstmordanschlägen und somit zu mehr Gewalt durch die Besatzungsmacht geführt haben. Gleichzeitig oder kurz darauf gab es außerdem den gewaltfreien Widerstand, der sowohl von rein palästinensischen Gruppen, als auch gemixten israelisch-palästinensischen Gruppen geführt wurde. Der Fokus dabei lag hauptsächlich in der Opposition zum Bau der Apartheidsmauer und der Expansion der Siedlungen. Internationalistische Aktivist*innen und auch die Presse war eingeladen aktiv darin mitzuwirken und dann in ihre Länder zurückzukehren, zu berichten und das Bewusstsein dafür zu schärfen.

Zehn Jahre später haben sich die Methoden des Kampfes dramatisch gewandelt, hauptsächlich, weil keine der Methoden irgendeine Änderung bewirkt hat und wegen der Unterdrückung von sowohl gewaltfreiem als auch militantem Widerstand durch die israelische Regierung und das Militär. Gleichzeitig wurde die israelische Linke massiv durch den Aufstieg der Rechten geschwächt, die nun Mainstream geworden sind.

Das Resultat daraus ist, dass die meisten Palästinenser*innen ihre Hoffnungen in die BDS (Boykott, Divestment and Sanctions)-Bewegung gelegt haben und die internationale Öffentlichkeit um Unterstützung bitten. Wir haben in unserer Gruppe unterschiedliche Auffassungen darüber, wie erfolgversprechend die BDS-Kampagne sein kann, aber als größte gewaltfreie Kampagne von Palästinenser*innen, die auch eine klare antirassistische Linie hat, finden wir es wichtig darauf zu bestehen, dass es eine legitime Taktik ist.

Während unserer Zeit in Rojava haben wir einige Internationalist*innen aus Palästina und anderen Ländern der Region getroffen. Unter ihnen gibt es intensive Debatten, ob das nichtstaatliche Konzept des Demokratischen Konföderalismus auch eine Idee für den Kampf der Palästinenser*innen wäre. Was haltet ihr davon?

Prinzipiell identifizieren wir uns als nicht-hierarchisch und haben sehr horizontale Strukturen und haben deshalb auch Affinitäten für ein Modell wie den Demokratischen Konföderalismus. Wir sind allerdings nicht in der Position den Palästinenser*innen zu befehlen, ihre Idee des Nationalstaats aufzugeben, bloß weil wir es als repressiven Mechanismus sehen. Zur Zeit ist er womöglich die einzige Chance die Besatzung zu beenden. Darum unterstützen wir das Recht eines unterdrückten Volkes auf Selbstbestimmung, ob daraus nun ein nicht-Staat oder ein Nationalstaat entsteht.

Wie auch immer die „Lösung“ am Ende aussieht, wir glauben sie muss das palästinensische Recht auf Rückkehr und gleiche Rechte für alle Individuen im Land beinhalten. Das wäre in einer zwei-Staaten-Lösung offensichtlich schwieriger zu erreichen.

Außerdem lehnen wir, als Jüd*innen, die Idee des jüdischen Staates als einzige Lösung gegen die Verfolgung der Jüd*innen ab. Wir glauben, eine Lösung muss ethnische und religiöse Trennlinien überwinden und nicht weitere Spaltung und Konflikte schaffen. Das ist alles sehr widersprüchlich und wir erkennen das an – deswegen ist für unsere Arbeit auch weniger wichtig, wie genau sich Menschen in der Zukunft unter demokratischen Bedingungen definieren und organisieren würden– wir sehen vielmehr unsere Aufgabe darin, demokratische Bedingungen erstmal zu schaffen – aus denen Selbstbestimmung und die freie Entfaltung aller Menschen in der Region möglich werden.

Als wir eure Publikationen gelesen haben ist uns aufgefallen, dass eure Gruppe zur Zeit im Grunde zu zwei Themen arbeitet: Eine Kritik der (antideutschen) deutschen Linken und Solidaritätsaktionen für Palästina. Plant ihr in der Zukunft auch in lokalen Kämpfen in Berlin mitzuwirken, zum Beispiel zum Thema Gentrifizierung, Streiks, Antifaschismus, oder bleibt ihr bei diesen beiden Themenfeldern?

Bis jetzt haben wir als Gruppe an zwei verschiedenen 1.-Mai-Demonstrationen, den jährlichen palästinensischen Nakba-Tag Demonstrationen und den Black-Lives-Matter-Demonstrationen teilgenommen. Individuell haben wir alle einen Hintergrund in den sozialen Kämpfen, sei es die Refugee-Bewegung, Migration, LGBTQ+, Gentrifizierung und so weiter, sowohl hier als auch in Israel-Palästina.

Wir sehen den palästinensischen Kampf als einen von verschiedenen anti-kolonialen Kämpfen an. Da viele von uns Immigranten sind, ist es uns wichtig, uns mit anderen migrantischen Organisationen, Geflüchteten und anderen Minderheiten in Deutschland zu connecten. Der deutsche Diskurs verleugnet meistens jegliche Verantwortung für Rassismus gegenüber allen Minderheiten, da er sich selbst bestätigt darin sieht, den Antisemitismus anzuerkennen. Wir würden gern diese Divide-and-Conquer-Position beenden, in die wir gesteckt wurden und im Gegensatz dazu solidarisch sein und gemeinsame Netzwerke mit anderen Gruppen, die Rassismus in diesem Land erfahren, aufbauen.

Da die Situation in der Jerusalem und der West Bank zurzeit wieder eskaliert und sogar von einer 3. Intifada die Rede ist (auch wenn das ziemlich häufig vorkommt), wären wir an eurer Analyse der Situation interessiert. Wie ist es zustande gekommen, wie seht ihr die Situation, wie denkt ihr, wird sie sich entwickeln und was könnte daraus entstehen?

Als in Deutschland lebende Jüd*innen finden wir es nicht angemessen, dass uns die Rolle des Analysierens und über mögliche Ergebnisse Spekulierens zukommt. Diese Frage sollte Palästinenser*innen gestellt werden, am besten Palästinenser*innen, die vor Ort sind. Nichtsdestotrotz sehen wir diesen Kampf als ein Mittel der Zurückgewinnung von Souveränität und des Widerstands gegen die Besatzungsmacht. Der Kampf um einen symbolisch derart wichtigen Ort ist repräsentativ für einen Kampf für ein Ende der Besatzung als Ganzes. Als solcher sind wir solidarisch mit ihm. Es ist ausserdem ein wichtiger gewaltfreier Volksaufstand. Als solcher sind wir ebenfalls solidarisch mit ihm. Da die meisten von uns nicht religiös sind, können wir nur hoffen, dass es auch Raum für eine Fülle anderer, gewaltfreier Volksaufstände, neben diesem geben wird.

interview: lcm

https://www.xn--untergrund-blttle-2qb.ch/politik/deutschland/interview_jewish_antifa_berlin_4248.html

Es gibt keine bedingungslose Solidarität

https://www.antifainfoblatt.de/artikel/es-gibt-keine-bedingungslose-solidarit%C3%A4t

Wolfgang Erbe

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3 Antworten zu Kollege Wolfgang Erbe informiert: „Israel – der Kampf gegen den Faschismus I und II“!

  1. ANTIDEUTSCHE beschmutzen den Widerstand jüdischer KommunistInnen gegen den SS Staat und spalten heute den Kampf gegen Rechts – zum geschichtlichen und aktuellen Hintergrund:
    Schwestern! – Vergeltung! – ein Buch über den bewaffneten antifaschistischen Widerstand gegen die SS und den SS Staat
    „Schwestern, Vergeltung!“
    3. August 2021 – 25 Av 5781
    Eine literarische Erinnerung an vergessene jüdischen Heldinnen des Widerstandes
    Von Roland Kaufhold
    „Du hast immer gekämpft wie eine wahre Heldin“ (S. 502). Mit diesen Worten verabschiedete sich Liran, Enkel der weitgehend unbekannt gebliebenen Widerständlerin Renia Kulkielka, im August 2014 auf einem Friedhof in Haifa von seiner Großmutter.
    Die 1925 im polnischen Jedrzejów geborene Widerständlerin Renia Kukielka, Kurierin der Widerstandsgruppe Freiheit (DROR) in Bedzin, ist die Protagonistin der von Judy Batalion verfassten eindrücklichen literarischen Nach-Erzählung Sag nie, es gäbe nur den Tod für uns. Parallel hierzu erzählt Batalion die Geschichten von 19 weiteren Frauen, die während der Zeit der deutschen Verfolgung in heldenhafter, konkret handelnder Weise im Kampf gegen die organisierte Vernichtung engagiert waren – im sicheren Wissen darum, dass dieser ihnen höchst wahrscheinlich das Leben kosten werde. Die Mehrzahl von ihnen, sie waren alle etwa gleich alt, standen in freundschaftlicher, mit-kämpferischer Beziehung zu Renia.
    Die Geschichte des jüdischen Widerstandes, der Aufstände in Auschwitz und zahlreicher weiterer Konzentrationslagern, ist in den vergangenen Jahren vielfach nacherzählt worden (vgl. Lustiger 1994, Edelman 2007, Gradowski 2019, Polian 2019, vgl. Kaufhold 2020). Der starke Anteil von Frauen, wie etwa von Renia Kukielka und Chaika Grossman, wurde hierbei nie angemessen gewürdigt. 

    https://www.hagalil.com/2021/08/judy-batalion/
    Eva C. Schweitzer
    Links blinken, rechts abbiegen
    Die unheimliche Allianz zwischen Neurechten, woken Antideutschen und amerikanischen Neokonservativen
    Eine unheilige Allianz
    Die Antideutschen sind eine kleine, aber schrille Politsekte, die links zu sein glaubt, bei Lichte betrachtet aber schon rechts angekommen ist und dem deutschen Belehrbedürfnis frönt. Einige waren mal Funktionäre in kommunistischen Gruppen der Studentenbewegung, andere kommen vom Schwarzen Block oder sind bloß Anti-Ostdeutsche, die Kleinbürger verachten. Sie haben viele Sympathisanten in den Medien. Das verleiht ihnen viel mehr Einfluss auf politische Debatten, als gut ist. Eva C. Schweitzer zeigt die Ursprünge dieser Ideologie in den USA auf, legt den schädlichen Einfluss der Antideutschen offen und erklärt, wer hinter diesem Phänomen steckt.
    Eva C. Schweitzer ist promovierte Amerikanistin, Journalistin und Verlegerin, die in New York und Berlin lebt. Sie war Redakteurin bei der „taz“ und beim „Tagesspiegel“ und arbeitete danach als USA-Korrespondentin unter anderem für „Die Zeit“, die „Berliner Zeitung“, „Baumeister“ und „Cicero“. Für einen Artikel über einen Mord in der Berliner Bauszene erhielt sie 1992 den Theodor-Wolff-Preis. „Links Blinken, rechts abbiegen“ ist ihr elftes Buch.
    Über das Buch
    https://www.westendverlag.de/kommentare/links-blinken-rechts-abbiegen/
    Die Autorin
    https://www.westendverlag.de/autoren/eva_schweitzer/
    Und die Broschüre der MLPD zum gleichen Thema:
    https://www.mlpd.de/2018/kw41/antideutsche-links-blinken-scharf-rechts-abbiegen
    Zur Broschüre der GEWANTIFA über die MLPD
    http://ak-gewerkschafter.com/kollege-wolfgang-erbe-hat-zur-broschuere-der-gewantifa-ueber-die-mlpd-eine-umfangreiche-stellungnahme-agbegeben/
    Der Kampf gegen die „Antideutschen“ als militante Fronttruppe einer Facette des modernen Antikommunismus ist notwendig. In München hat er jüngst einen wichtigen Erfolg errungen
    https://www.rf-news.de/2021/kw44/antideutsche-verlieren-vor-gericht-solidaritaet-mit-nemi-al-hassan
    https://www.dielinke-rbk.de/nc/partei/aktuell/detail-aktuell/news/junge-union-im-bergischen-faellt-wieder-rechts-auf/
    https://in-gl.de/2021/05/14/hitlergruss-chef-der-jungen-union-rhein-berg-laesst-aemter-ruhen/
    https://www.stern.de/politik/deutschland/junge-union–mitglieder-groelen-wehrmachtslied-am-jahrestag-der-reichspogrome-8446226.html
    https://www.focus.de/politik/deutschland/bayern/csu-stratege-entlassen-hitergruss_id_2528379.html
    https://www.sueddeutsche.de/bayern/guttenberg-empoert-vertrauter-gefeuert-wegen-hitlergruss-1.381786
    http://ak-gewerkschafter.com/wolfgang-erbe-informiert-antisemitismus-in-der-cdu-csu-der-faschismus-ist-ein-meister-aus-deutschland-der-holocaust-wurde-von-deutschen-dem-deutschen-staat-verbrochen/
    Generalmajor Aleksej Fjodorow vor 120 Jahren geboren
    Vor rund 120 Jahren wurde der Generalmajor der Roten Armee, Aleksej Fjodorow, geboren. Er wehrte zuerst als einfacher Soldat die Horden der weißen Garde aus seinem Heimatland ab und kämpfte später als Partisanenführer gegen die faschistische Aggression. In der Zwischen- und Nachkriegszeit half er mit, die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik aufzubauen.
    Ukraine. Der Partisanenführer, Generalmajor und zweifache Held der Sowjetunion Aleksej Fjodorowitsch Fjodorow hätte am 30. März einen runden Geburtstag gefeiert: Vor 120 Jahren, am 30. März 1901, wurde Fjodorow in der Nähe von Dnepropetrowsk geboren. Es handelt sich dabei um eine ukrainische Stadt, die später eine gewisse Bekanntheit durch die Herstellung der sogenannten Dnepr-Raketen erlangte und zur Zeit von Aleksej Fjodorows Geburt Jekaterinoslaw hieß. Aus einer bäuerlichen Familie stammend, konnte er, der zaristischen Bildungspolitik und seiner Herkunft gemäß, nur vier Jahre die Grundschule besuchen. Aus seiner restlichen Jugendzeit ist nicht viel mehr bekannt, als dass er von 1916 bis 1920 bei einem Bauhandwerker arbeitete.
    Bürgerkrieg und Parteimitgliedschaft
    1920 jedoch schließt er sich mitten im Bürger- und Interventionskrieg, der die Gefahr in sich barg, die Oktoberrevolution und den Aufbau des Sozialismus im Keime zu ersticken, als Freiwilliger der Roten Armee an, wo er als Kavallerist diente. Nach der definitiven Zerschlagung und Befreiung des Landes von der weißen Armee war er 1924–1929 beim Tunnelbau der Merefa-Cherson-Eisenbahnlinie tätig. Dazwischen, im Jahre 1927, wurde in die KPdSU aufgenommen. 1930–1931 wurde er im Vorort Mandrykowka, der heutzutage zur Stadt Dnepropetrowsk gehört, zum Sekretär der dortigen Parteiorganisation ernannt. Es folgte mehrere von der Partei aufgetragene Funktionen, darunter etwa der Vorsitz des Bezirksrates der Gewerkschaften im Gebiet Tschernihiw, der Vorsitz des Bezirkskontrollkomitees von Ponornyzja, stellvertretender Sekretär des Bezirksparteikomitees und 1. Sekretär des Kreisparteikomitees von Lossyniwka.
    Partisanenkampf – von jüdischen KommunistInnen
    Nach dem Überfall Nazideutschlands auf die Sowjetunion wurde Fjodorow zu einem der wichtigsten Organisatoren des sowjetischen antifaschistischen Widerstands in der Ukraine.
    Im Winter 1941/1942 befehligte er die Partisaneneinheit von Tschernihiw, die bis März 1942 eine maßgebliche Rolle in sechzehn Schlachten spielte und über tausend Soldaten der Nazi-Truppen vernichtete. In diesen Jahren offenbarte Fjodorow sein Talent als hervorragender Organisator des Partisanenkrieges und als einer der Schöpfer der im Kampf gegen die einfallenden deutschen Truppen angewandten Partisanentaktik. Unter seiner Führung verwandelten sich die Guerilla-Einheiten in eine wichtige Kraft, die bedeutsame militärische Operationen durchführte, um die Ausrüstung und Kampfkraft des Feindes zu zerstören. Im Mai 1942 wurde Fjodorow mit dem Titel Held der Sowjetunion und dem Lenin-Orden ausgezeichnet. Während des Frühjahrs und Sommers 1943 unterstützten Fjodorows Partisaneneinheiten den Widerstand in anderen Regionen der UdSSR, nordöstlich der Ukraine, einschließlich der Regionen Wolhynien, Belarus, Brjansk und Orjol. Infolge einer Partisanenaktion auf dem Bahnhof von Kowel unter seiner Führung gelang es ihnen, mehr als 500 für die Approvisionierung der deutschen Truppen gedachten Züge am Fortkommen zu hindern. Die Kommunistische Partei der Ukraine (KPU) schreibt darüber in ihrem kürzlich erschienenen Artikel über Aleksej Fjodorow:

    https://zeitungderarbeit.at/feuilleton/geschichte/generalmajor-aleksej-fjodorow-vor-120-jahren-geboren/
    Sowjetische JüdInnen gegen den SS Staat – Schicksalsstunden der Sowjetunion
    https://www.youtube.com/watch?v=UaG-0UIGMPU

  2. Wolfgang Erbe sagt:

    Nichts an der documenta fifteen war und ist antisemitisch – aber wer in den Dreck ziehen will zieht in den Dreck. Die Motive die dahinter liegen sind offensichtlich:
    KASSEL documenta fifteen – Solidarität mit Israel heißt auch Solidarität mit den Antifaschisten und Kommunisten in Israel und Palestina – Befreiung der Völker von Kolonialismus, Imperialismus und Kapitalismus – das kann nur die kommunistische Weltbewegung in der alle Völker gemeinsam für die Freiheit kämpfen – nur wenn die Palestinenser ihre Menschen- und Völkerrechte widererlangen wird Israel frei sein.
    Heute ist Israel ein Besatzerstaat, der nicht nur die Palestinenser ihrer Rechte beraubt, sondern auch die Rechte der israelischen Bevölkerung auf Sicherheit, Freundschaft mit allen Völkern im arabischen Raum, und besonders Freiheit vor Ausbeutung und Unterdrückung brutal beraubt. Israelische StaatsbürgerInnen sind Gefangene eines kriegerischen Besatzerregimes.
    documenta fifteen hat hiermit überhaupt nichts zu tun.
    Deutschland war und ist antizionistisch und faschistisch bis in Militär und Polizei, wie übrigens alle europäischen Länder und die USA. Auch damit hat die documenta fifteen nichts zu tun.
    Schluß mit der Hetze gegen die https://documenta-fifteen.de/ Antiimperialismus ist die Solidarität der Völker!
    Macht Euch selber ein Bild von dem internationalen, antikolonialen und antiimperalistischen Kollektiv ruangrupa
    Documenta und Taring Padi äußern sich zu Verdeckung des Banners
    In der Mitteilung der Documenta hatten sich bereits am Montag sowohl die Generaldirektorin der Documenta, Sabine Schormann, zu Wort gemeldet als auch die Urheber:innen des Werks.
    „Alle Beteiligten bedauern, dass auf diese Weise Gefühle verletzt wurden“, versichert Schormann darin und betont, dass das Werk nicht für die Documenta fifteen konzipiert wurde. Sondern im Kontext der politischen Protestbewegung Indonesiens entstanden sei und bereits mehrmals außerhalb von Europa gezeigt wurde. Die Geschäftsführung der Documenta sei keine Instanz, die sich die künstlerischen Exponate vorab zur Prüfung vorlegen lassen kann, „und darf das auch nicht sein“, so Schormann.
    Die Künstlergruppe Taring Padi versicherte, sich für die Unterstützung und den Respekt von Vielfalt einzusetzen, und äußerte ihr Bedauern anlässlich der Verdeckung ihres Werks: „Wir sind traurig darüber, dass Details dieses Banners anders verstanden werden als ihr ursprünglicher Zweck. Wir entschuldigen uns für die in diesem Zusammenhang entstandenen Verletzungen.“
    Die Gruppe versicherte, dass ihre Arbeiten keine Inhalte enthalten, die darauf abzielen, irgendwelche Bevölkerungsgruppen auf negative Weise darzustellen – das Werk nehme Bezug auf eine im politischen Kontext Indonesiens verbreitete Symbolik: „Die Figuren, Zeichen, Karikaturen und andere visuellen Vokabeln in den Werken sind kulturspezifisch auf unsere eigenen Erfahrungen bezogen.“
    Anlässlich der Verhüllung des Wandbildes schrieb die Künstlergruppe, das Werk werde nun zu einem Denkmal der Trauer über die Unmöglichkeit des Dialogs in diesem Moment. „Wir hoffen, dass dieses Denkmal nun der Ausgangspunkt für einen neuen Dialog sein kann“, erklärte die Künstlergruppe.
    https://ruangrupa.id/
    https://www.facebook.com/ruangrupa/
    https://suedostasien.net/kunst-und-leben-sind-nicht-voneinander-zu-trennen/
    https://www.arte.tv/de/videos/105617-006-A/twist/
    https://www.sueddeutsche.de/image/sz.1.5603991/1408×792?v=1655441432&format=webp
    https://www.ndr.de/kultur/taringpadi100_v-contentxl.jpg
    https://media.gettyimages.com/photos/detail-of-the-mural-called-peoples-justice-by-the-indonesian-artists-picture-id1404059348?s=2048×2048
    https://media.gettyimages.com/photos/mural-called-peoples-justice-by-the-indonesian-artists-group-taring-picture-id1404059168?s=2048×2048
    https://media.gettyimages.com/photos/mural-called-peoples-justice-by-the-indonesian-artists-group-taring-picture-id1404059182?s=2048×2048
    Documenta 15
    Künstlerliste der documenta fifteen wird in Obdachlosenzeitung veröffentlicht
    Das Geheimnis ist gelüftet: Das Kuratorenkollektiv Ruangrupa veröffentlicht die Liste der weltgrößten Ausstellung für zeitgenössische Kunst in der Straßenzeitung „Asphalt“.
    https://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Kultur-9/Documenta-15-Kuenstlerliste-der-documenta-fifteen-wird-in-Obdachlosenzeitung-veroeffentlicht-38072.html
    Sahabat Alumni Jerman
    Gestern um 10:43 ·
    DOCUMENTA FIFTEEN — Angst vor Zensur, Rassismusvorwürfe und schlechte Arbeitsbedingungen – in einem Brief an den documenta-Aufsichtsrat haben die Kuratoren von Ruangrupa, Künstler und das Artistic Team nicht nur ihrem Unmut über das externe Expertengremium Luft gemacht, das Kunstwerke auf antisemitische Inhalte überprüfen soll. In Auszügen kursierte das Schreiben vom 18. Juli bereits im Netz. Nun haben es die Autoren in voller Länge auf der Plattform E-Flux veröffentlicht. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu dem brisanten Brief.
    Im Mittelpunkt der Kritik steht das externe Beratergremium, das vom Aufsichtsrat vor zwei Wochen beschlossen wurde. Nach dem Antisemitismus-Eklat sollen Fachleute kritische Kunstwerke unter die Lupe nehmen. Die Autoren befürchten, dass das Gremium ein Zensurausschuss wird. Dies „wäre das Ende eines Zeitalters der Kunst, wie wir es bislang kennen“. Die Kuratoren und Künstler verweisen auf ihre Heimatländer, wo sie oftmals Zensur und Unterdrückung ausgesetzt seien. Zudem kritisieren sie, dass einzelne Standorte wie das WH22 und das Hübner-Gelände ohne ihr Wissen zwischenzeitlich geschlossen wurden, um Kunstwerke zu begutachten.
    Welche weiteren Vorwürfe machen die Autoren?
    https://www.hna.de/…/grosse-angst-um-kunstfreiheit…
    Von Matthias Lohr, Mark-Christian von Busse | 29.07.2022, 22:11 Uhr | #documentafifteen #kassel #ruangrupa #LUMBUNG #taringpadi #antisemitismus
    https://www.facebook.com/hashtag/ruangrupa
    Bewegung für Freiheit fortschrittlicher Kunst gegen neue Angriffe auf documenta
    Im Kasseler Fridericianum wurden in einem historischen Heft von 1988 zur Befreiung der algerischen Frauen Karikaturen des syrischen Künstlers Burhan Karkouty entdeckt, die mit völlig abstrusen Begründungen als antisemitisch bezeichnet wurden.
    Zum Beispiel packt auf dem einen Bild ein israelischer Soldat ein Kind am Ohr – ein klarer Bezug zur Unterdrückung palästinensischer Kinder, sogar Babies. Dies ist Alltag in den besetzten Gebieten. Rote Fahne News hat dazu erst kürzlich berichtet (siehe hier).
    Die hasserfüllten Antisemitismus-Kritiker machen daraus eine Anspielung auf das mittelalterliche Motiv der Juden als Kindermörder und sehen in der Kritik an den israelischen Soldaten einen Angriff auf das Existenzrecht Israels.
    Mit Argumentation hat das nichts mehr zu tun – es ist Hetze pur. Die documenta-Leitung hat sich damit befasst und nach Befragung von Experten nichts Strafbares festgestellt. Daher blieb es in der Ausstellung. Die Jüdische Allgemeine Zeitung und der FDP-Generalsekretär forderten nun die Schließung der documenta. Der Ruf nach Zensur wird wieder laut.
    Dagegen gewinnt allerdings die Bewegung der Freiheit für fortschrittliche Kunst immer mehr Anhänger: Der frühere Finanzminister Hans Eichel startete eine entsprechende Petition mit großer Unterstützung (825 Unterstützer in einer Woche).
    Mit Schärfe wandten sich die Künstler selber gegen alle Versuche der Unterdrückung ihrer Sicht auf die Dinge. Selbst oft aus extrem reaktionären Regimes kommend, sind sie entsetzt über die reaktionären Unterdrückungsversuche in der BRD.
    Hier geht es zu einer Petition von Dr. Rainer Werning zur Rettung der documenta
    https://www.rf-news.de/2022/kw30/bewegung-fuer-freiheit-fortschrittlicher-kunst-gegen-neue-angriffe-auf-documenta
    https://www.openpetition.de/petition/online/documenta-fifteen-danke

  3. Wolfgang Erbe sagt:

    PALÄSTINA
    Ramallah: Gewerkschafter demonstrieren vor Autonomiebehörde
    Dienstag, 02.08.2022, 18:00 Uhr
    Am Montag versammelten sich in Ramallah Hunderte Menschen vor dem Sitz der palästinensischen Autonomiebehörde und forderten, dass die Vereinbarungen über eine bessere Bezahlung und für bessere Arbeitsbedingungen für die Techniker im Öffentlichen Dienst im Westjordanland eingehalten werden. Bereits vergangene Woche hatten Techniker mit Streiks begonnen, die Palästinenserbehörde versucht, diese mit Gerichtsurteilen zu stoppen. Die Gewerkschaft der Techniker, die 30.000 Techniker vertritt, hat eine Ausweitung der Streiks für diese Woche angekündigt. Die Behörde macht Israel für ihre finanziellen Probleme verantwortlich.
    https://www.rf-news.de/2022/kw31/ramallah-gewerkschafter-demonstrieren-vor-autonomiebehoerde
    Dazu auch die kommunistische Partei Israels
    https://maki.org.il/en/
    https://maki.org.il/

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