In dieser Zeit der CORONA-HYSTERIE wurde die Tarifrunde für die 700.000 Beschäftigten im Gebäudereinigerhandwerk ergebnislos auf den 03. September 2020 vertagt!!!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
wozu die CORONA-HYSTERIE führt, wem sie nutzt und wohin sie führen kann, haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) wochenlang sehr detailliert aufgeführt, wie Ihr es durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen könnt.
 
 
Für die Kolleginnen und Kollegen stellt sie weltweit ein Desaster dar.
 
Jetzt trifft es die Kolleginnen und Kollegen im Gebäudereinigerhandwerk deutlich, wo 700.000 Menschen beschäftigt sind.
 
Wie die Gewerkschaft IG-BAU (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=ig-bau) auf ihrer Homepage mitteilt, wurden die Verhandlungen ergebnislos abgebrochen und auf den 3. September 2020 (!) vertagt.
 
Wer es nicht glauben möchte, der lese bitte die nachstehende Online-Pressemitteilung der IG-BAU:
 

Gebäudereiniger-Handwerk: Verhandlungen für 700 000 Beschäftigte ergebnislos vertagt

Ulrike Laux © IG BAU (Alexander Paul Englert)
 
16.06.2020
 
Pressemitteilungen 2020

Die Auftaktverhandlung für die rund 700 000 Beschäftigten im Gebäudereiniger-Handwerk ist heute ergebnislos vertagt worden. Aufgrund der Corona-Maßnahmen trafen sich die Vertretungen der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und des Bundesinnungsverbands für das Gebäudereiniger-Handwerk in verkleinerten Verhandlungskommissionen in Frankfurt/Main.

Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Branchenentwicklung.

„Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig die Arbeit der Gebäudereinigerinnen und Gebäudereiniger ist.  Sauberkeit rettet Leben – das ist vielen Menschen klar geworden. Deshalb wird jetzt und auch in Zukunft mehr gereinigt. Für eine Krise der Branche gibt es überhaupt keine Anzeichen. Es muss endlich anerkannt werden, wie wichtig die Arbeit der Beschäftigten für das Funktionieren unserer Gesellschaft ist. Ein Lohn von zwölf Euro die Stunde überfordert dabei kein Unternehmen und auch nicht deren Kunden“,

sagte IG BAU-Bundesvorstandsmitglied und Verhandlungsführerin Ulrike Laux.

„Die Arbeitgeber haben uns gesagt, dass sie unsere Forderungen verstanden haben. Wir erwarten spätestens in der nächsten Verhandlung ein verhandlungsfähiges Angebot von ihnen. “

Die IG BAU fordert ein Plus von 1,20 Euro pro Stunde für die zwei Mindestlöhne der Branche. Damit stiege die unterste Lohngruppe eins auf 12 Euro und der Mindestlohn der Glasreinigung (Lohngruppe 6) auf 15,30 Euro. Die weiteren Löhne der Lohngruppen zwei bis fünf und sieben bis neun sollen um 6,5 Prozent steigen. Die Vergütungen für Auszubildende sollen um 100 Euro pro Monat über alle Ausbildungsjahre erhöht werden. Zudem fordert die IG BAU den Einstieg in ein Weihnachtsgeld für die Branche in Höhe von 80 Stundenlöhnen.

Die Verhandlungen werden am 3. September 2020 fortgesetzt.

Tarifrunde für das Gebäudereiniger-Handwerk
Verhandlungen für 700 000 Beschäftigte ergebnislos vertagt

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Für uns als AK erübrigt sich hier jeglicher Kommentar, da der Beitrag für sich spricht!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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