Herr Günter Pesler informiert über die Veranstaltung „Pariser Friedenskonferenz Teil II / Versailler Vertrag: Erwartungen, Ergebnisse, Entsetzen“!

Liebe Kolleginnen und Kollegen
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir einen weiteren Veranstaltungshinweis  des Günter Pesler (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=g%C3%BCnter+pesler) erhalten.
 

Darin informiert er über die Veranstaltung „Pariser Friedenskonferenz Teil II / Versailler Vertrag: Erwartungen, Ergebnisse, Entsetzen“, die am Donnerstag, den 19.März 2020, 19.00 Uhr, im Ritterzimmer der Burg Baesweiler (Burgstraße16) stattfinden wird.

Wir haben die komplette Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und ggf. Teilnahme auf unsere Homepage gepostet.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 

*****************************************************

Herr Günter Pesler informiert:

Sehr geehrte Freundinnen und Freunde der politisch-historischen Bildung,

am Donnerstag, 19. März 2020 wird die vierteilige Veranstaltungsreihe der Volkshochschule Nordkreis Aachen „Pariser Friedenskonferenz“ fortgesetzt. Als Referent würde ich mich sehr darüber freuen, Sie um 19 Uhr im Ritterzimmer der Burg Baesweiler (Burgstraße 16) begrüßen zu dürfen.

Nachdem sich der erste Teil mit grundsätzlichen Problemen der Konferenz befasst hat, wird es am 19. März um den Versailler Vertrag gehen:

Versailler Vertrag – Erwartungen, Ergebnisse, Entsetzen.

Mit Beginn der Pariser Friedenskonferenz im Januar 1919 stand der Friedensvertrag im Mittel-punkt, der Deutschland vorgelegt werden sollte. Das 14-Punkte-Programm des US-Präsidenten Woodrow Wilson, das von ihm postulierte Selbstbestimmungsrecht der Völker und das angekün-digte Ende der Geheimdiplomatie hatten in Deutschland Erwartungen auf einen „gerechten Frieden“ geweckt. Angesichts des Friedensvertrags zwischen dem Deutschen Reich und Russland – dem Vertrag von Brest-Litowsk – war diese Erwartung zwar reichlich heuchlerisch, doch das von den alliierten Siegermächten präsentierte Ergebnis hatten selbst die größten Pessimisten nicht erwartet. Jedoch war es nicht nur der Inhalt des Versailler Vertrags, der die Weimarer Republik bis zu ihrem Untergang belasten sollte, auch die Umstände seines Zustandekommens, der Umgang mit der deutschen Delegation, die Kriegsschuld- und die später verhandelte Reparationsfrage führten zu einer immer wiederkehrenden Debatte und zu einer Instrumentalisie-rung durch das republikfeindliche Spektrum, die für die junge deutsche Demokratie Folgen haben sollte.

Die weiteren Teile III und IV finden ebenfalls im Ritterzimmer der Burg Baesweiler statt, jeweils um 19 Uhr:

23. April: Teil 3 – Die Auflösung Österreich-Ungarns und die Neugestaltung Südosteuropas

28. Mai: Teil 4 – Das Erbe des Osmanischen Reiches

Ergänzender Hinweis: Falls Sie einen der Termine in der Burg Baesweiler nicht wahrnehmen können, möchte ich darauf hinweisen, dass die Vortragsreihe zu folgenden Terminen auch von der Volkshochschule Aachen (jeweils um 19 Uhr im VHS-Gebäude in der Peterstraße 21-25, Raum 214, 52062 Aachen) angeboten wird:

Teil 1: 12. März

Teil 2: 2. April

Teil 3: 30. April

Teil 4: 4. Juni

In der Hoffnung auf zahreiche Gäste verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Günter Pesler

Share
Dieser Beitrag wurde unter Aachen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.