Marita Dresen und Helmut Kehrmann rufen erneut über WeAct auf: Setzt ein Zeichen und macht mit damit ALLE BEDROHTEN DÖRFER  am Tagebau GARZWEILER II erhalten bleiben!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir zur WeAct-Petition der Marita Driesen & des Helmut Kehrmann (http://ak-gewerkschafter.com/?s=marita+dresen) ein Update erhalten, das wir nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet haben.

Setzt ein Zeichen und macht mit damit ALLE BEDROHTEN DÖRFER  am Tagebau GARZWEILER II erhalten bleiben!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Marita Dresen und Helmut Kehrmann informieren:

Liebe Unterzeichner*innen der WeAct-Petition „Kein weiteres Dorf mehr für Kohle!“,

unsere jahrelangen Proteste haben Erfolg! Im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung steht, dass fünf der bedrohten Dörfer am Tagebau Garzweiler II erhalten werden sollen. Keyenberg, Kuckum, Unter- und Oberwestrich sowie Berverath werden nicht abgebaggert, die Kohle unter den Häusern bleibt im Boden. Die Petition von Marita Dresen und Helmut Kehrmann ist ein Stein im Mosaik der starken Bewegung, die das möglich gemacht hat – vielen Dank an alle von euch, die unterzeichnet und uns unterstützt haben!

Wir haben gefeiert – doch zurücklehnen können wir uns nicht. „Über Lützerath sollen die Gerichte entscheiden“ heißt es im Koalitionsvertrag. Die Bundesregierung schiebt damit die Verantwortung für Klimaschutz an die Justiz ab.

Eckardt Heukamp, der letzte Landwirt des kleinen Dorfes an der Tagebaukante, wehrt sich derzeit vor dem Oberverwaltungsgericht Münster gegen seine vorzeitige Enteignung durch den Kohlekonzern RWE. Die Entscheidung des Gerichts kann in den nächsten Wochen jederzeit kommen – wir halten uns bereit. 

Für uns ist klar: Wenn Lützerath abgebaggert wird, ist die 1,5°C-Grenze der Klimaerhitzung nicht einzuhalten. 1,2°C Klimaerhitzung sind bereits jetzt die Hölle für viele Menschen auf der Welt, insbesondere im globalen Süden. Darum gehen unsere Proteste weiter. Fünf Dörfer haben wir gerettet – den Kampf um Lützerath werden wir auch gewinnen – mit eurer Unterstützung.

Macht mit beim Aktionstag am 8. Januar: 

Am Samstag bauen wir gelbe Xe als Zeichen unseres Widerstandes und machen Aktionen überall in Deutschland. Mit den gelben Xen zeigen wir: Wenn die Abrissbagger vor Lützerath stehen, werden wir das Dorf beschützen! 

Setzt ein Zeichen auf Social Media: mit einem Foto von euch, euren Freund*innen, eurer Familie mit einem gelben X oder einem Demoschild in der Hand. Der gemeinsame Hashtag für den Aktionstag lautet #XfürLützi. Wenn ihr möchtet, dass wir oder Fridays for Future eure Fotos teilen, könnt ihr sie gerne in diese Cloud hochladen: https://fffutu.re/iKhaXr

Organisiert  eine kleine Aktion bei euch vor Ort, z.B. eine Mahnwache oder etwas Künstlerisches… Was ihr mögt. Wir arbeiten noch an einer Übersichtskarte, so dass ihr in den nächsten Tagen hoffentlich seht, ob in eurer Stadt schon eine Soli-Aktion geplant ist. Haltet euch auf unserer Website auf dem Laufenden.

Diese Aktionen verbinden wir in einem Livestream online, der am 8.1. um 14 Uhr beginnt: http://luetzerathlebt.info/08-01. Im Livestream gibt es auch Einblicke ins widerständige Lützerath, Redebeiträge (u.a. vom Träger des Alternativen Nobelpreis Vladimir Slivyak), Berichte von den verschiedenen Aktionen und mehr. Wenn wir wollt, dass eure Aktion in den Livestream eingebunden wird, meldet euch bei: @mariesolkl (Telegram) oder https://wa.me/491637435791 (WhatsApp)

Verfolgt die aktuellen Entwicklungen: Sobald das Gericht eine Entscheidung über Lützerath getroffen hat, werden wir am darauffolgenden Samstag in Lützerath demonstrieren – natürlich mit Corona-Sicherheitskonzept. 

Alle aktuellen Infos findet ihr unter https://www.alle-doerfer-bleiben.de/demo/.

Herzliche Grüße

Alle Dörfer bleiben

Marita Dresen und Helmut Kehrmann hat diese Petition auf WeAct gestartet. Verändern auch Sie Politik mit WeAct und starten Sie eine Petition!.

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