Kollege Wolfgang Erbe informiert: Wie wir von der Industrie und der Mineralölwirtschaft verarscht wurden – Energie zum Nullpreis – Energieerzeugung und fahren mit Brauchwasser ist seit Jahren möglich!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
soeben erreicht uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) ein weiteres und hochinteressantes Info-Potpourri des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe ).
 
Darin zeigt Wolfgang u. a. m. auf, wie wir von der Industrie und der Mineralölwirtschaft verarscht wurden (Energie zum Nullpreis – Energieerzeugung und fahren mit Brauchwasser ist seit Jahren möglich!).
 
Wir haben dieses Info-Potpourri in seiner Gänze nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 

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Kollege Wolfgang Erbe informiert:

 
Wie wir von der Industrie und der Mineralölwirtschaft verarscht wurden – Energie zum Nullpreis – Energieerzeugung und fahren mit Brauchwasser ist seit Jahren möglich!

POWER TO GAS

5. Juni 2019
 

Sunfire startet Wasserstoffkraftwerk – Markteinführung für 2021 geplant

Ein neuer Hochtemperaturelektrolyseur kann nicht nur Wasserstoff aus überschüssigem Ökostrom erzeugen, sondern diesen auch bei Bedarf wieder rückverstromen – und zwar in derselben Anlage. Die Umschaltung in den jeweils anderen Betriebsmodul dauert nur wenige Minuten.

 

Die Deutz AG und das Münchner Start-up-Unternehmen Keyou wollen gemeinsam Verbrennungsmotoren voranbringen, die mit Wasserstoff betrieben werden können. Wie der Kölner Motorenhersteller Deutz mitteilte, sollen die CO2-freien Wasserstoffmotoren für den Off- und On-Roadbereich sowie die Energieerzeugung genutzt werden.

Keyou und Deutz haben bereits Prototypen entwickelt
 
Serienreife wird für 2021/2022 angestrebt
 
Keyou-inside-Technologie
 
 
Wasserstoff-Verbrennungsmotor, der mit Wasserstoff als Kraftstoff betrieben wird
Eigentlich ein alter Hut, aber vielleicht vor dem Comeback: der Wasserstoff-Verbrennungsmotor. Ein Start-up will nun konventionelle Nfz-Dieselmotoren zu emissionsfreien H 2­-Motoren umrüsten
 
Während die Autobranche über  Brennstoffzellenfahrzeuge nachdenkt, also über ein Antriebssystem mit Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle und Elektromotor, schlägt ein Start-up aus München einen alternativen Weg ein, um die Evolution des Fahrzeugantriebs voranzutreiben. Das Start-up Keyou https://www.keyou.de/
 
arbeitet an einem Wasserstoff-Verbrennungsmotor, der mit Wasserstoff als Kraftstoff betrieben wird.
 
 
 

Power-to-Gas

Wasserstoffantrieb ersetzt Elektromotor

Die Deutz AG und Keyou wollen bei der Entwicklung und dem Vertrieb von Wasserstoffmotoren kooperieren.

https://www.topagrar.com/energie/news/wasserstoffantrieb-ersetzt-elektromotor-11507145.html

12-Zylinder-Wasserstoffverbrennungsmotor des BMW Hydrogen 7

Der Wasserstoffverbrennungsmotor ist nicht zu verwechseln mit dem Antriebssystem Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle und Elektromotor, er steht dazu in Konkurrenz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hippomobile
 

BMW E38 750hL
 

Geschichte:

Ein Wasserstoffhubkolbenmotor für ein Automobil wurde erstmals 1807 vom französischen Offizier François Isaac de Rivaz eingesetzt. Er meldete diesen Motor zum Patent an. Bei diesem Motor wurde der Wasserstoff in einem Ballon mitgeführt und seitlich in den Zylinder eingeblasen, wo das Wasserstoffluftgemisch mit einem Zündfunken gezündet wurde. Der Zylinder war recht lang; bei der Zündung wurde der Kolben nach oben geschleudert, am oberen Totpunkt fiel der Kolben zurück und eine an den Kolben angebrachte Zahnstange griff in ein Zahnrad, das über einen Riemen mit den Rädern verbunden war. Das Kolbengewicht trieb so die Räder an.[1] Étienne Lenoir baute 1860 das Hippomobile, ein von einem Lenoirmotor angetriebenes Automobil, bei dem Wasserstoff, der durch Elektrolyse erzeugt wurde, als Treibstoff eingesetzt werden konnte. Der nicht sehr zuverlässige Motor entwickelte eine Leistung von 700 W bei 80 min−1 und hatte einen Wirkungsgrad von etwa 3 %.[2] 1938 rüstete Rudolf Erren einige Otto- und Dieselmotoren für den Betrieb mit Wasserstoff um.[3] MAN rüstete 1996 versuchsweise einige Stadtbusse mit Wasserstoffverbrennungsmotoren aus. Diese Motoren arbeiteten nach dem Ottoverfahren und hatten äußere Gemischbildung; später wurden auch Motoren mit innerer Gemischbildung eingesetzt.[4] BMW baute 2000 in kleiner Stückzahl von 15 Einheiten das Wasserstofffahrzeug E38 750hL mit Hubkolbenmotor; 2007 wurde der Nachfolger E68 vorgestellt, von dem 100 Stück gebaut wurden.[5]

https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffverbrennungsmotor

Wasserstoffantrieb

Als Wasserstoffantrieb wird umgangssprachlich eine Antriebsart bezeichnet, die Wasserstoff als Treibstoff nutzt. Außer beim Raketenantrieb und der Strahlturbine, die tatsächlich die Kraft des ausströmenden, verbrannten Wasserstoffes als Antriebsenergie direkt nutzen, wird im Regelfall der Wasserstoff lediglich als Energieträger für ein nachgeordnetes Antriebssystem eingesetzt.

Im Wesentlichen lassen sich folgende Konzepte unterscheiden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffantrieb

Lkw-Motoren der Zukunft: MAN setzt auf Wasserstoff statt Diesel | BR24

 

Liste der Wasserstofftechnologien

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Wasserstofftechnologien

1 Liter, 500 Kilometer: Ein Motorrad, das auch mit Dreckwasser fährt

Mit etwas technischem Wissen und einer Menge Phantasie hat der brasilianische Hobby-Erfinder Ricardo Azevedo in seiner Garage in São Paulo ein sogenanntes Moto Power H2O gebaut. Dafür hat er seine 23 Jahre alte Honda NX 200 in eine Art wasserbetriebenes Motorrad verwandelt. Die Maschine nutzt eine Autobatterie, um Strom zu produzieren. Mittels Elektrolyse entsteht eine Zündung, die die Energie bereitstellt, um das Motorrad anzutreiben.

Azevedo: “Dieses Gerät spaltet die Wassermoleküle in Sauerstoff und Wasserstoff. Dabei entsteht mehr Wasserstoff, und ich nutze ihn, um den Motor des Motorrads anzutreiben.”

Mehrere Monate testete Azevedo sein Gefährt. Jetzt sei es fertig und könne dazu beitragen, die Luftverschmutzung zu senken, sagt er. Statt Kohlendioxid kommt aus dem Auspuff lediglich harmloser Wasserdampf.

Azevedo: “Dieses Motorrad läuft mit Wasserstoff aus normalem Wasser. In einem Test bin ich mehr als 500 Kilometer mit einem Liter Wasser gefahren.”

Azevedo testete verschiedene Wassersorten, etwa destilliertes Wasser oder normales Trinkwasser, aber auch solches aus einem stark verschmutzten Fluss in der Gegend. Das Ergebnis war immer dasselbe.

“Ich habe das verschmutzte Wasser aus dem Rio Tietê. Und zu meiner Überraschung funktionierte es mit diesem Wasser genau so wie mit sauberem Wasser. Ich benutze das Wasser aus dem Fluss nun als Treibstoff für mein Motorrad.”

Sicherlich nicht die einzige Antwort auf die Luftverschmutzung, aber sicher eine interessante mögliche Alternative zu fossilen Brennstoffen. Marcelo Alves ist Ingenieur und Professor an der Uni in São Paulo. Er findet das Konzept gut.

Marcelo Alves: “Jedes neue Gerät oder jede Arbeit verdient Respekt. Ich habe großen Respekt vor solchen Menschen, die sich Gedanken machen und dann mit den Dingen, die sie zu Hause haben, etwas herstellen, was funktioniert.”

Wasserstoff ist das häufigste Element in unserem Universum. Auf der Erdoberfläche kommt reiner Wasserstoff recht selten vor, da er sehr leicht ist. In der Regel ist Wasserstoff mit anderen Elementen verbunden, etwa im Falle von Wasser mit Sauerstoff.

Die Forschung zum Wasserstoffantrieb hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, und mehrere Autohersteller sind dabei, Wagen mit diesem Antrieb auf den Markt zu bringen. Der Abschied vom Öl ist aber noch weit entfernt.

Marcelo Alves: “Wir müssen die Öffentlichkeit darüber aufklären, dass es keine Zauberlösung für die Energiefrage gibt. Dies ist ein elektronisches Fahrzeug, es fährt nicht mit Wasser, sondern mit dem Strom der Batterie. Aber wir müssen solche Bemühungen auch von Privatpersonen unterstützen, vielleicht können wir sie auch unterstützen, damit sie wirklich ein Fahrzeug entwickeln können. Das kann dann eine Lösung für jemanden sein, der so etwas nutzen will.”

Ein mit Wasserstoff angetriebener Motor läuft schadstoffrei und stößt kein Kohlendioxid aus, wie das bei regulären Verbrennungsmotoren der Fall ist.

https://de.euronews.com/2016/02/09/1-liter-500-kilometer-ein-motorrad-das-auch-mit-dreckwasser-faehrt

 

1 Liter, 500 Kilometer: Ein Motorrad, das auch mit Dreckwasser fährt – hi-tech

 
The motorcycle can even run on polluted water, which Mr Azevedo demonstrates by filling up from the Tiete River
 

Water you riding? Super clean motorcycle runs on H20 from a polluted river and can travel 310 MILES on a single litre

  • T Power H20 motorcycle was created by public officer Ricardo Azevedo 
  • Bike produces clean water vapour and can be filled up with polluted H20
  • It also has remarkable ability to travel up to 310 miles on a litre of water
 

¿Una moto que funciona con agua? Sí y su nombre es “T Power H2O”

creado: 2015-08-13  

¿Cansado de los altos precios de la gasolina? Al igual que tú, Ricardo Azevedo es un brasileño que también se harto de esta situación y no tuvo mejor idea que inventar una moto que funciona con agua. Su nombre es “T Power H2O” y según su creador es capaz de recorrer 500 kilómetros con solo un litro de agua, incluso puede funcionar con agua contaminada. Luego de leer esto la pregunta es obvia ¿esta tecnología reemplazará a los combustibles fósiles?

http://www.todoautos.com.pe/portal/auto/tuning/9611-moto-agua-combustible-invento-2015

All-African People’s Revolutionary Party

https://www.youtube.com/watch?v=fyo9PRFG95M

Pan-Africanism: The Total Liberation and

Unification of Africa Under Scientific Socialism

https://aaprp-intl.org/pan-african-womens-day-pawd-activities-guinea-bissau/

https://aaprp-intl.org/we-are-still-at-war/

An Attack on Venezuela Is an Attack On Africans and the Working Class Everywhere

https://aaprp-intl.org/an-attack-on-venezuela-is-an-attack-on-africans-and-the-working-class-everywhere/

https://twitter.com/AAPRP

https://zabalaza.net/2013/02/10/whose-state-is-it-and-what-is-its-role-zabalaza-13-vers/

https://www.facebook.com/zabalazanews/

https://pacapower.org/

https://www.facebook.com/PACAdmv/

https://twitter.com/pacadmv

http://openvault.wgbh.org/exhibits/pan-african_liberation/article

https://africafreedomnetwork.com/blog/

US Militär – zu Afrika:

https://apps.dtic.mil/dtic/tr/fulltext/u2/a612191.pdf

http://www.theburningspear.com/news

http://www.theburningspear.com/index.php

http://www.theburningspear.com/uhuru-radio

https://berthoalain.com/author/berthoalain/

https://berthoalain.com/

http://www.jungewelt.de

http://www.ak-gewerkschafter.de/

http://infopartisan.net/

http://www.trend.infopartisan.net/inhalt

www.globalresearch.ca

Wolfgang Erbe
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3 Antworten zu Kollege Wolfgang Erbe informiert: Wie wir von der Industrie und der Mineralölwirtschaft verarscht wurden – Energie zum Nullpreis – Energieerzeugung und fahren mit Brauchwasser ist seit Jahren möglich!

  1. Gabi Fechtner sagt:

    Demonstration gegen die Preiserhöhungen von Wasser und Heizkosten und für eine CO 2 freie günstige Ernergieerzeugung – die Bundesregierung muß gestoppt werden!
    Angst um fette Nachzahlungen und neue horrende Abschläge grassiert!

    Konzerne setzen auf dreckige Energie machen Milliarden Gewinnen und zocken uns ab. Mit der ab Oktober von der Bundesregierung beschlossenen Gas-Umlage müssen wir meherer hundert Euro mehr für Heizkosten bezahlen
    Nein zu den Kosten des Krieges – wir zahlen nicht für Eure Kriege! – Jetzt helfen nur gemeinsame Demonstrationen – wie z.B. am 27. August in Köln

    https://rwe-enteignen.de/demo/

    oder die Demonstration mit 4000 Menschen in Berlin
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/wir-zahlen-nicht-fuer-eure-kriege-mehr-als-1000-menschen-demonstrieren-in-berlin-gegen-aufruestung-der-bundeswehr/28475788.html

    Rekordgewinne für Europas Ölkonzerne
    Stand: 28.07.2022 15:50 Uhr

    Die Energiekonzerne Shell, Total und Repsol haben zum zweiten Quartal Rekordergebnisse vorgelegt. Die aufgrund des Ukraine-Krieges stark gestiegenen Ölpreise haben ihnen Milliarden in die Kassen gespült.

    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bp-gewinn-oelkonzerne-1.5632515

    Rekordgewinne für Europas Ölkonzerne
    Stand: 28.07.2022 15:50 Uhr

    Die Energiekonzerne Shell, Total und Repsol haben zum zweiten Quartal Rekordergebnisse vorgelegt. Die aufgrund des Ukraine-Krieges stark gestiegenen Ölpreise haben ihnen Milliarden in die Kassen gespült.

    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/shell-total-oelkonzern-rekordgewinn-101.html

    Mit dem „Ersatzkraftwerke-Bereithaltungs-Gesetz“ hat der Bundestag ausrangierte Kohle- und Ölkraftwerke mit 4,3 Gigawatt und 1,3 Gigawatt wieder genehmigt und eine im Rahmen des Kohleausstiegs beschlossene Stilllegung von 2,6 Gigawatt Kraftwerkskapazität revidiert. Auch Stadtwerke setzen verstärkt auf fossile Energien, wie Öl, Kohle und Braunkohle. Das Zwischenziel von 100 Prozent erneuerbare Stromproduktion bis 2035 wurde im Gesetzespaket zum Ausbau erneuerbarer Energien aufgegeben. 
    Verantwortungslose Debatte über Atomkraft
    Ein Weiterbetrieb von AKWs würde zusätzliche Profite durch Stromexport in die Kassen der Energiekonzerne spülen, da in Frankreich die Hälfte der AKWs derzeit repariert und gewartet wird und nur 45 statt 61 Gigawatt Strom liefern. An der Strombörse zahlte Frankreich im letzten Winter den bis zu 30-fachen Preis.

    https://www.rf-news.de/2022/kw31/drohende-gasknappheit-die-monopole-sollen-sparen-1

    Preiswerte Heizkosten, preiswerte Energie und das auch noch CO 2 frei? – Was wurde draus?

    04.08.2022, 15:55 Uhr
    Studie: Biogas könnte fast die Hälfte der Stromproduktion aus Gaskraftwerken ersetzen

    Um den Beitrag von Biogas für ein stabiles Stromsystem zu quantifizieren und sichtbar zu machen, hat die auf die Bereiche Direktvermarktung und Regelenergie spezialisierte Energy2market GmbH die „Kurzstudie zur Rolle von Biogas für ein klimaneutrales, 100 Prozent erneuerbares Stromsystem 2035“ in Auftrag gegeben. Die Studie wurde durch das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie (Wuppertal Institut) durchgeführt.

    Biogas kann maßgeblich zur flexiblen Stromerzeugung beitragen

    In der Analyse zeigen die Autoren des DBFZ und Wuppertal Instituts auf, welches Potenzial Biogas als Substitut für Erdgas im Stromsystem hat. Zudem werden die Vor- und Nachteile von Biogas gegenüber konkurrierenden Nutzungspfaden wie Biomethan oder der Rückverstromung aus Wasserstoff untersucht.
    Im Ergebnis zeigt sich, dass Biogas auch ohne die Aufbereitung zu Biomethan, also in der Vor-Ort-Verstromung maßgeblich zur flexiblen Stromproduktion beitragen könnte. Dadurch wären etwa 15 Prozent der Stromerzeugung aus Erdgas ersetzbar. Durch verstärkte Anstrengungen zur flexiblen Stromerzeugung ließen sich bei Beibehaltung der derzeitigen Strommenge bis zu 46 Prozent – also fast die Hälfte – der momentan durch Gaskraftwerke erzeugten Stromproduktion aus Biogas decken. Zudem geht aus der Studie hervor, dass auch unter Verzicht auf Nachwachsende Rohstoffe die Einsatzstoffversorgung der Anlagen künftig durch eine weitgehende Umstellung auf Rest- und Abfallstoffe gewährleistet bleibt.
    Während die Vor-Ort-Verstromung in Deutschland bereits im nennenswerten Umfang verfügbar ist, müsste eine Biomethanproduktion, die den Ersatz von Erdgas auch außerhalb des Stromsektors begünstigt, erst mühsam aufgebaut werden. Dabei lassen sich aber den Studienergebnissen zufolge auch mittelfristig nur 3 Prozent des Gesamtbedarfs an Erdgas durch Biomethan ersetzen.
    Im Hinblick auf die Wasserstoffverstromung geben die Autoren zu bedenken, dass diese bis 2030 nur begrenzt möglich sein wird, da begrenzt verfügbarer Wasserstoff kurz- und mittelfristig primär in der Industrie und teilweise auch im Verkehr benötigt wird.
    Stromerzeugung aus Biogas mit Vorteilen beim CO2-Fußabdruck
    Die Autoren beleuchten in der Studie ebenfalls den Klimanutzen von Biogas im Vergleich zu den möglichen Alternativen der steuerbaren Stromerzeugung. Dabei zeigte sich, dass der CO2-Fußabdruck bei der Stromerzeugung aus Biogas auch unter Berücksichtigung von indirekten Emissionen über die gesamte Konversionskette der Stromerzeugung größtenteils negativ ist. Für eine Kilowattstunde Strom aus Erdgas fallen dagegen 350 g CO2eq/kWh an. Auch Wasserstoff, der per Elektrolyse erzeugt wird, entfaltet seinen Klimanutzen erst, wenn der für die Produktion bezogene Netzstrom eine Emissionsintensität von unter 180 g CO2eq/kWh hat. Der Strommix in Deutschland hatte 2019 allerdings noch einen Emissionsfaktor von etwa 400 g.
    Erschließung des Biogas-Potenzials erfordert Anpassung der Rahmenbedingungen
    Die Studie weist allerdings ebenfalls darauf hin, dass es ohne Anpassung der bestehenden Rahmenbedingungen zu einem Rückbau des bestehenden Anlagenparks kommen wird. Bereits heute ist ein Nettorückgang der installierten elektrischen Leistung und der erzeugten Arbeit zu beobachten.
    Damit nicht nur die Strommengen aus Erdgas anteilig ersetzt werden, sondern auch die Qualität der Erzeugung durch Biogas gewährleistet bleibt, müssen zusätzliche Biogaskapazitäten vor allem systemdienlich eingesetzt werden. Dazu müsste der Gesetzgeber stärkere Flexibilitätsanreize setzen.

    https://www.iwr.de/

    Grüner Wasserstoff für Verkehr, Industrie und die Erzeugung von Wärme

    Schwarze Pumpe Reallabor „Referenzkraftwerk Lausitz“ bekommt Wasserstoff-Speicherkraftwerk.
    Das Kraftwerk werde ausschließlich unter Nutzung erneuerbarer Energien die Möglichkeiten der Sektorenkopplung aufzeigen und neue Wertschöpfungspotenziale erschließen.
     
    https://www.pv-magazine.de/2021/07/26/schwarze-pumpe-bekommt-wasserstoff-speicherkraftwerk/

    Baubeginn für das weltweit erste Grundlast-Wasserstoffkraftwerk  mit einer Leistung von mehreren Megawatt und der größte Speicher für grünen Wasserstoff aus intermittierenden erneuerbaren Energiequellen

    https://www.offshore-windindustrie.de/news/nachrichten/artikel-37628-baustart-fuer-weltweit-erstes-grundlastkraftwerk-mit-wasserstoff-technologie
    Rotterdam, 5. Juli 2022

    Im Rahmen des MultiPLHY-Projekts installiert Sunfire den weltweit ersten Multi-Megawatt Hochtemperatur-Elektrolyseur zur Herstellung von grünem Wasserstoff in der Neste-Raffinerie in Rotterdam. Nun hat das Unternehmen die ersten beiden Module geliefert.
    Neste, weltweit führender Hersteller von nachhaltigem Flugkraftstoff, erneuerbarem Diesel und nachhaltigen Rohstoffen für Kunststoffe, strebt eine klimaneutrale Produktion bis 2035 an. Erneuerbarer Wasserstoff und Power-to-X-Technologien sind zwei der wichtigsten Entwicklungsbereiche des Unternehmens – besonders die Hochtemperatur-Elektrolyse hat großes Potenzial, um langfristig CO2-Emissionen einzusparen.

    https://www.sunfire.de/de/news/detail/installation-des-weltweit-groessten-hochtemperatur-elektrolyseurs-gestartet

    Wird Wasser unbezahlbar?
    03.01.2022
    Manche müssen mehr als 500 Euro mehr zahlen als bisher. Es werden mehrere Gründe für die Preiserhöhungen angegeben.

    https://www.nw.de/lokal/kreis_herford/buende/23162164_Gas-und-Wasser-werden-ab-2022-teurer-So-viel-muessen-Haushalte-mehr-zahlen.html

    Petition
    Bau von Meerwasserentsalzungsanlagen an Ost- und Nordsee
    https://chng.it/bhbMDKC8

    https://www.change.org/p/bau-von-meerwasserentsalzungsanlagen-an-ost-und-nordsee?recruiter=52106552&recruited_by_id=87888ef0-abff-0130-c525-3c764e046567&utm_source=share_petition&utm_medium=copylink&utm_campaign=petition_dashboard
    Gas und Wasser werden ab 2022 teurer:
    So viel müssen Haushalte mehr zahlen
    Manche müssen mehr als 500 Euro mehr zahlen als bisher. Es werden mehrere Gründe für die Preiserhöhungen angegeben. Nur die Strompreise bleiben konstant – noch zumindest.

    https://www.nw.de/lokal/kreis_herford/buende/23162164_Gas-und-Wasser-werden-ab-2022-teurer-So-viel-muessen-Haushalte-mehr-zahlen.html

    Dr. Olaf Zinke, agrarheute
    am Samstag, 30.04.2022 – 05:00 (Jetzt kommentieren)
    Die Wasserpreise steigen von Jahr zu Jahr. Für Landwirte und Verbraucher. Ganz besonders im Jahr 2021. Doch man kann fast nichts machen. Die regionalen Preis-Unterschiede sind aber riesig. Die Begründung: fadenscheinig.

    © Olaf Zinke Nach vorläufigen Daten sind die Wasserpreise in Deutschland 2021 besonders kräftig gestiegen. Das bestätigen auch die Berichte aus den Bundesländern.
    Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sind die Wasserpreise in Deutschland relativ hoch, sagt jedenfalls das Vergleichsportal Verivox. Der durchschnittliche Preis lag hierzulande zuletzt bei etwa 1,75 Euro je Kubikmeter (cbm). Das sagen jedenfalls die letzten offiziellen Datenerhebungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis).

    Außerdem gibt es sehr große regionale Preisunterschiede. Die Preisspanne für die verbrauchsabhängigen Entgelte (Grundgebühr + Verbrauch) reicht nach den offiziellen Daten von 1,35 Euro in Niedersachsen bis zu 2,20 Euro in Baden-Württemberg. Das wäre also ein Unterschied von 63 % und bedeutet insbesondere für Milchbauern und andere Tierhalter mit hohem Wasserverbrauch, erhebliche zusätzlichen Kosten. Natürlich auch für alle „normalen Verbraucher“.

    Gleichzeitig sind die ausschließlich nach dem Verbrauch abgerechneten „Wasserentgelte“ (Wasserpreise ohne Grundgebühr) im Schnitt 40 Cent je cbm höher. Den Wasserpreis legen die Kommunen selbst fest. Wobei in diesem Zusammenhang das Leitungsnetz, die Herkunft des Wassers und seine Qualität entscheidend sein soll. Einen großen Einfluss auf die Kosten hat also der Wohnort. Wie hoch die Wasserkosten am Ende wirklich ausfallen, hängt dann aber sowohl vom Grundpreis ab als auch vom individuellen Verbrauch bzw. dem Bedarf im Betrieb.

    Wasserpreise 2021 besonders kräftig gestiegen

    © Olaf Zinke Die Preisspanne für die verbrauchsabhängigen Entgelte (Grundgebühr + Verbrauch) reicht nach den offiziellen Daten von 1,35 Euro in Niedersachsen bis 2,20 Euro in Baden-Württemberg. Das wäre also ein Unterschied von 63 %.
    Und die Wasserpreise sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Ein Beispiel aus dem teuersten deutschen Wasserland, Baden-Württemberg, zeigt für die letzten drei Jahre einen deutlichen Anstieg. Vor allem ab 2021. So berichtet die Landeskartellbehörde für Energie und Wasser in Baden-Württemberg, dass von den derzeit 83 Wasserversorgungsunternehmen, die privatrechtliche Entgelte von ihren Kunden verlangen 50 ihre Preise erhöht haben.

    Im Landesdurchschnitt verlangten die Versorger pro Kubikmeter 2,77 Euro. Im Vergleich dazu lagen die Preise im Jahr 2019 bei durchschnittlich 2,69 Euro pro Kubikmeter, schreibt das baden-württembergische Umweltministerium. Allerdings weichen diese Zahlen von den oben genannten Destatis-Zahlen nach oben ab. Dort stehen für Baden-Württemberg für 2020 nur 2,20 Euro auf der Abrechnung und nicht 2,69 Euro.

    Die beiden teuersten baden-württembergischen Wasserversorger schickten sogar eine Rechnung von 3,54 Euro je Kubikmeter (Külsheim) und von 3,41 Euro (Backnang). Der preisgünstigste Wasserversorger verlangt immer noch 1,99 Euro je cbm (Bietigheim-Bissingen) und damit eben so viel wie 2019.

    Doch auch in den „billigen Ländern“ wie Niedersachsen steigen die Wasserpreise. So berichtet das Westfalenblatt über eine  Preiserhöhung in der Gemeinde Willebadessen. Ab 2022 müssen dort 1,65 Euro pro Kubikmeter gezahlt werden, während es nur 1,47 Euro waren. Ein Plus von 12 % – aber immer noch weniger als Verbraucher und Landwirte im Südwesten berappen müssen.

    75 % des Preises sind Fixkosten – sparen lohnt nicht?
    Öffentlich-rechtliche Wasserentgelte werden von den Kommunalaufsichtsbehörden kontrolliert. Landwirte und Bürger können ihre Beitrags-, Gebühren- und Leistungsbescheide von Verwaltungsgerichten überprüfen lassen, sagt der Verband kommunaler Unternehmen (VKU). Diese prüfen dann, ob die Vorgaben der Kommunalabgabengesetze bei der Beitrags- und Gebührenkalkulation genau eingehalten wurden. Im Rahmen der 8. “Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung“-Novelle (GWB-Novelle) wurde klargestellt, dass öffentlich-rechtliche Gebühren nicht dem Kartellrecht unterliegen (siehe §130 GWB ).

    Privatrechtliche Wasserentgelte werden von den Kartellbehörden der Länder beaufsichtigt. Bei der sogenannten „Missbrauchsaufsicht“ kontrollieren sie, ob die Wasserpreise angemessen sind. Verbraucher können ihren Wasserpreis außerdem durch ein Zivilgericht prüfen lassen. Einige Unternehmen gründen besondere Beiräte als zusätzliche Eigenkontrolle. Die Entgeltgestaltung kommunaler Unternehmen unterliegt ungeachtet der Unternehmensform der Kontrolle durch die Kommunalpolitik.

    Interessant ist dabei auch, dass im Schnitt nur 25 Prozent der Versorgungskosten vom tatsächlichen Trinkwassergebrauch der Verbraucher abhängen, während die Bereitstellung der Infrastruktur zu einem Fixkostenanteil von circa 75 Prozent führt, sagt jedenfalls der VKU. Verivox sagt sogar 80 %. Diese Kosten fallen unabhängig von der verbrauchten Wassermenge an.

    Dabei kommt die VKU zu einem interessanten Schluss: „Lediglich 25 Prozent der Versorgungskosten hängen vom tatsächlichen Trinkwasserverbrauch ab. Ein rückläufiger Verbrauch wirkt sich kaum auf die Gesamtkosten aus, denn Anlagen und Netze für die Aufbereitung und Verteilung sind unabhängig von der genutzten Menge weiterhin erforderlich. Geht der Wasserverbrauch zurück, müssen die Kosten künftig auf eine immer geringer werdende Wassermenge verteilt werden. In der Folge steigen die Kosten pro Kubikmeter.“ Also lieber kein Wasser sparen?

    https://www.agrarheute.com/markt/marktfruechte/wasserpreise-steigen-bauern-verbraucher-dummen-593146

  2. Wolfgang Erbe sagt:

    Demonstration gegen die Preiserhöhungen von Wasser und Heizkosten und für eine CO 2 freie günstige Ernergieerzeugung – die Bundesregierung muß gestoppt werden!
    Angst um fette Nachzahlungen und neue horrende Abschläge grassiert!

    Konzerne setzen auf dreckige Energie machen Milliarden Gewinnen und zocken uns ab. Mit der ab Oktober von der Bundesregierung beschlossenen Gas-Umlage müssen wir meherer hundert Euro mehr für Heizkosten bezahlen
    Nein zu den Kosten des Krieges – wir zahlen nicht für Eure Kriege! – Jetzt helfen nur gemeinsame Demonstrationen – wie z.B. am 27. August in Köln

    https://rwe-enteignen.de/demo/

    oder die Demonstration mit 4000 Menschen in Berlin
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/wir-zahlen-nicht-fuer-eure-kriege-mehr-als-1000-menschen-demonstrieren-in-berlin-gegen-aufruestung-der-bundeswehr/28475788.html

    Rekordgewinne für Europas Ölkonzerne
    Stand: 28.07.2022 15:50 Uhr

    Die Energiekonzerne Shell, Total und Repsol haben zum zweiten Quartal Rekordergebnisse vorgelegt. Die aufgrund des Ukraine-Krieges stark gestiegenen Ölpreise haben ihnen Milliarden in die Kassen gespült.

    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bp-gewinn-oelkonzerne-1.5632515

    Rekordgewinne für Europas Ölkonzerne
    Stand: 28.07.2022 15:50 Uhr

    Die Energiekonzerne Shell, Total und Repsol haben zum zweiten Quartal Rekordergebnisse vorgelegt. Die aufgrund des Ukraine-Krieges stark gestiegenen Ölpreise haben ihnen Milliarden in die Kassen gespült.

    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/shell-total-oelkonzern-rekordgewinn-101.html

    Mit dem „Ersatzkraftwerke-Bereithaltungs-Gesetz“ hat der Bundestag ausrangierte Kohle- und Ölkraftwerke mit 4,3 Gigawatt und 1,3 Gigawatt wieder genehmigt und eine im Rahmen des Kohleausstiegs beschlossene Stilllegung von 2,6 Gigawatt Kraftwerkskapazität revidiert. Auch Stadtwerke setzen verstärkt auf fossile Energien, wie Öl, Kohle und Braunkohle. Das Zwischenziel von 100 Prozent erneuerbare Stromproduktion bis 2035 wurde im Gesetzespaket zum Ausbau erneuerbarer Energien aufgegeben.
    Verantwortungslose Debatte über Atomkraft
    Ein Weiterbetrieb von AKWs würde zusätzliche Profite durch Stromexport in die Kassen der Energiekonzerne spülen, da in Frankreich die Hälfte der AKWs derzeit repariert und gewartet wird und nur 45 statt 61 Gigawatt Strom liefern. An der Strombörse zahlte Frankreich im letzten Winter den bis zu 30-fachen Preis.

    https://www.rf-news.de/2022/kw31/drohende-gasknappheit-die-monopole-sollen-sparen-1

    Preiswerte Heizkosten, preiswerte Energie und das auch noch CO 2 frei? – Was wurde draus?

    04.08.2022, 15:55 Uhr
    Studie: Biogas könnte fast die Hälfte der Stromproduktion aus Gaskraftwerken ersetzen

    Um den Beitrag von Biogas für ein stabiles Stromsystem zu quantifizieren und sichtbar zu machen, hat die auf die Bereiche Direktvermarktung und Regelenergie spezialisierte Energy2market GmbH die „Kurzstudie zur Rolle von Biogas für ein klimaneutrales, 100 Prozent erneuerbares Stromsystem 2035“ in Auftrag gegeben. Die Studie wurde durch das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie (Wuppertal Institut) durchgeführt.

    Biogas kann maßgeblich zur flexiblen Stromerzeugung beitragen

    In der Analyse zeigen die Autoren des DBFZ und Wuppertal Instituts auf, welches Potenzial Biogas als Substitut für Erdgas im Stromsystem hat. Zudem werden die Vor- und Nachteile von Biogas gegenüber konkurrierenden Nutzungspfaden wie Biomethan oder der Rückverstromung aus Wasserstoff untersucht.
    Im Ergebnis zeigt sich, dass Biogas auch ohne die Aufbereitung zu Biomethan, also in der Vor-Ort-Verstromung maßgeblich zur flexiblen Stromproduktion beitragen könnte. Dadurch wären etwa 15 Prozent der Stromerzeugung aus Erdgas ersetzbar. Durch verstärkte Anstrengungen zur flexiblen Stromerzeugung ließen sich bei Beibehaltung der derzeitigen Strommenge bis zu 46 Prozent – also fast die Hälfte – der momentan durch Gaskraftwerke erzeugten Stromproduktion aus Biogas decken. Zudem geht aus der Studie hervor, dass auch unter Verzicht auf Nachwachsende Rohstoffe die Einsatzstoffversorgung der Anlagen künftig durch eine weitgehende Umstellung auf Rest- und Abfallstoffe gewährleistet bleibt.
    Während die Vor-Ort-Verstromung in Deutschland bereits im nennenswerten Umfang verfügbar ist, müsste eine Biomethanproduktion, die den Ersatz von Erdgas auch außerhalb des Stromsektors begünstigt, erst mühsam aufgebaut werden. Dabei lassen sich aber den Studienergebnissen zufolge auch mittelfristig nur 3 Prozent des Gesamtbedarfs an Erdgas durch Biomethan ersetzen.
    Im Hinblick auf die Wasserstoffverstromung geben die Autoren zu bedenken, dass diese bis 2030 nur begrenzt möglich sein wird, da begrenzt verfügbarer Wasserstoff kurz- und mittelfristig primär in der Industrie und teilweise auch im Verkehr benötigt wird.
    Stromerzeugung aus Biogas mit Vorteilen beim CO2-Fußabdruck
    Die Autoren beleuchten in der Studie ebenfalls den Klimanutzen von Biogas im Vergleich zu den möglichen Alternativen der steuerbaren Stromerzeugung. Dabei zeigte sich, dass der CO2-Fußabdruck bei der Stromerzeugung aus Biogas auch unter Berücksichtigung von indirekten Emissionen über die gesamte Konversionskette der Stromerzeugung größtenteils negativ ist. Für eine Kilowattstunde Strom aus Erdgas fallen dagegen 350 g CO2eq/kWh an. Auch Wasserstoff, der per Elektrolyse erzeugt wird, entfaltet seinen Klimanutzen erst, wenn der für die Produktion bezogene Netzstrom eine Emissionsintensität von unter 180 g CO2eq/kWh hat. Der Strommix in Deutschland hatte 2019 allerdings noch einen Emissionsfaktor von etwa 400 g.
    Erschließung des Biogas-Potenzials erfordert Anpassung der Rahmenbedingungen
    Die Studie weist allerdings ebenfalls darauf hin, dass es ohne Anpassung der bestehenden Rahmenbedingungen zu einem Rückbau des bestehenden Anlagenparks kommen wird. Bereits heute ist ein Nettorückgang der installierten elektrischen Leistung und der erzeugten Arbeit zu beobachten.
    Damit nicht nur die Strommengen aus Erdgas anteilig ersetzt werden, sondern auch die Qualität der Erzeugung durch Biogas gewährleistet bleibt, müssen zusätzliche Biogaskapazitäten vor allem systemdienlich eingesetzt werden. Dazu müsste der Gesetzgeber stärkere Flexibilitätsanreize setzen.

    https://www.iwr.de/

    Grüner Wasserstoff für Verkehr, Industrie und die Erzeugung von Wärme

    Schwarze Pumpe Reallabor „Referenzkraftwerk Lausitz“ bekommt Wasserstoff-Speicherkraftwerk.
    Das Kraftwerk werde ausschließlich unter Nutzung erneuerbarer Energien die Möglichkeiten der Sektorenkopplung aufzeigen und neue Wertschöpfungspotenziale erschließen.

    https://www.pv-magazine.de/2021/07/26/schwarze-pumpe-bekommt-wasserstoff-speicherkraftwerk/

    Baubeginn für das weltweit erste Grundlast-Wasserstoffkraftwerk mit einer Leistung von mehreren Megawatt und der größte Speicher für grünen Wasserstoff aus intermittierenden erneuerbaren Energiequellen

    https://www.offshore-windindustrie.de/news/nachrichten/artikel-37628-baustart-fuer-weltweit-erstes-grundlastkraftwerk-mit-wasserstoff-technologie
    Rotterdam, 5. Juli 2022

    Im Rahmen des MultiPLHY-Projekts installiert Sunfire den weltweit ersten Multi-Megawatt Hochtemperatur-Elektrolyseur zur Herstellung von grünem Wasserstoff in der Neste-Raffinerie in Rotterdam. Nun hat das Unternehmen die ersten beiden Module geliefert.
    Neste, weltweit führender Hersteller von nachhaltigem Flugkraftstoff, erneuerbarem Diesel und nachhaltigen Rohstoffen für Kunststoffe, strebt eine klimaneutrale Produktion bis 2035 an. Erneuerbarer Wasserstoff und Power-to-X-Technologien sind zwei der wichtigsten Entwicklungsbereiche des Unternehmens – besonders die Hochtemperatur-Elektrolyse hat großes Potenzial, um langfristig CO2-Emissionen einzusparen.

    https://www.sunfire.de/de/news/detail/installation-des-weltweit-groessten-hochtemperatur-elektrolyseurs-gestartet

    Wird Wasser unbezahlbar?
    03.01.2022
    Manche müssen mehr als 500 Euro mehr zahlen als bisher. Es werden mehrere Gründe für die Preiserhöhungen angegeben.

    https://www.nw.de/lokal/kreis_herford/buende/23162164_Gas-und-Wasser-werden-ab-2022-teurer-So-viel-muessen-Haushalte-mehr-zahlen.html

    Petition
    Bau von Meerwasserentsalzungsanlagen an Ost- und Nordsee
    https://chng.it/bhbMDKC8

    https://www.change.org/p/bau-von-meerwasserentsalzungsanlagen-an-ost-und-nordsee?recruiter=52106552&recruited_by_id=87888ef0-abff-0130-c525-3c764e046567&utm_source=share_petition&utm_medium=copylink&utm_campaign=petition_dashboard
    Gas und Wasser werden ab 2022 teurer:
    So viel müssen Haushalte mehr zahlen
    Manche müssen mehr als 500 Euro mehr zahlen als bisher. Es werden mehrere Gründe für die Preiserhöhungen angegeben. Nur die Strompreise bleiben konstant – noch zumindest.

    https://www.nw.de/lokal/kreis_herford/buende/23162164_Gas-und-Wasser-werden-ab-2022-teurer-So-viel-muessen-Haushalte-mehr-zahlen.html

    Dr. Olaf Zinke, agrarheute
    am Samstag, 30.04.2022 – 05:00 (Jetzt kommentieren)
    Die Wasserpreise steigen von Jahr zu Jahr. Für Landwirte und Verbraucher. Ganz besonders im Jahr 2021. Doch man kann fast nichts machen. Die regionalen Preis-Unterschiede sind aber riesig. Die Begründung: fadenscheinig.

    wasserpreise steigen. © Olaf Zinke Nach vorläufigen Daten sind die Wasserpreise in Deutschland 2021 besonders kräftig gestiegen. Das bestätigen auch die Berichte aus den Bundesländern.
    Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sind die Wasserpreise in Deutschland relativ hoch, sagt jedenfalls das Vergleichsportal Verivox. Der durchschnittliche Preis lag hierzulande zuletzt bei etwa 1,75 Euro je Kubikmeter (cbm). Das sagen jedenfalls die letzten offiziellen Datenerhebungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis).

    Außerdem gibt es sehr große regionale Preisunterschiede. Die Preisspanne für die verbrauchsabhängigen Entgelte (Grundgebühr + Verbrauch) reicht nach den offiziellen Daten von 1,35 Euro in Niedersachsen bis zu 2,20 Euro in Baden-Württemberg. Das wäre also ein Unterschied von 63 % und bedeutet insbesondere für Milchbauern und andere Tierhalter mit hohem Wasserverbrauch, erhebliche zusätzlichen Kosten. Natürlich auch für alle „normalen Verbraucher“.

    Gleichzeitig sind die ausschließlich nach dem Verbrauch abgerechneten „Wasserentgelte“ (Wasserpreise ohne Grundgebühr) im Schnitt 40 Cent je cbm höher. Den Wasserpreis legen die Kommunen selbst fest. Wobei in diesem Zusammenhang das Leitungsnetz, die Herkunft des Wassers und seine Qualität entscheidend sein soll. Einen großen Einfluss auf die Kosten hat also der Wohnort. Wie hoch die Wasserkosten am Ende wirklich ausfallen, hängt dann aber sowohl vom Grundpreis ab als auch vom individuellen Verbrauch bzw. dem Bedarf im Betrieb.

    Wasserpreise 2021 besonders kräftig gestiegen

    Wasserpreise nach bundesländern. © Olaf Zinke Die Preisspanne für die verbrauchsabhängigen Entgelte (Grundgebühr + Verbrauch) reicht nach den offiziellen Daten von 1,35 Euro in Niedersachsen bis 2,20 Euro in Baden-Württemberg. Das wäre also ein Unterschied von 63 %.
    Und die Wasserpreise sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Ein Beispiel aus dem teuersten deutschen Wasserland, Baden-Württemberg, zeigt für die letzten drei Jahre einen deutlichen Anstieg. Vor allem ab 2021. So berichtet die Landeskartellbehörde für Energie und Wasser in Baden-Württemberg, dass von den derzeit 83 Wasserversorgungsunternehmen, die privatrechtliche Entgelte von ihren Kunden verlangen 50 ihre Preise erhöht haben.

    Im Landesdurchschnitt verlangten die Versorger pro Kubikmeter 2,77 Euro. Im Vergleich dazu lagen die Preise im Jahr 2019 bei durchschnittlich 2,69 Euro pro Kubikmeter, schreibt das baden-württembergische Umweltministerium. Allerdings weichen diese Zahlen von den oben genannten Destatis-Zahlen nach oben ab. Dort stehen für Baden-Württemberg für 2020 nur 2,20 Euro auf der Abrechnung und nicht 2,69 Euro.

    Die beiden teuersten baden-württembergischen Wasserversorger schickten sogar eine Rechnung von 3,54 Euro je Kubikmeter (Külsheim) und von 3,41 Euro (Backnang). Der preisgünstigste Wasserversorger verlangt immer noch 1,99 Euro je cbm (Bietigheim-Bissingen) und damit eben so viel wie 2019.

    Doch auch in den „billigen Ländern“ wie Niedersachsen steigen die Wasserpreise. So berichtet das Westfalenblatt über eine Preiserhöhung in der Gemeinde Willebadessen. Ab 2022 müssen dort 1,65 Euro pro Kubikmeter gezahlt werden, während es nur 1,47 Euro waren. Ein Plus von 12 % – aber immer noch weniger als Verbraucher und Landwirte im Südwesten berappen müssen.

    75 % des Preises sind Fixkosten – sparen lohnt nicht?
    Öffentlich-rechtliche Wasserentgelte werden von den Kommunalaufsichtsbehörden kontrolliert. Landwirte und Bürger können ihre Beitrags-, Gebühren- und Leistungsbescheide von Verwaltungsgerichten überprüfen lassen, sagt der Verband kommunaler Unternehmen (VKU). Diese prüfen dann, ob die Vorgaben der Kommunalabgabengesetze bei der Beitrags- und Gebührenkalkulation genau eingehalten wurden. Im Rahmen der 8. “Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung“-Novelle (GWB-Novelle) wurde klargestellt, dass öffentlich-rechtliche Gebühren nicht dem Kartellrecht unterliegen (siehe §130 GWB ).

    Privatrechtliche Wasserentgelte werden von den Kartellbehörden der Länder beaufsichtigt. Bei der sogenannten „Missbrauchsaufsicht“ kontrollieren sie, ob die Wasserpreise angemessen sind. Verbraucher können ihren Wasserpreis außerdem durch ein Zivilgericht prüfen lassen. Einige Unternehmen gründen besondere Beiräte als zusätzliche Eigenkontrolle. Die Entgeltgestaltung kommunaler Unternehmen unterliegt ungeachtet der Unternehmensform der Kontrolle durch die Kommunalpolitik.

    Interessant ist dabei auch, dass im Schnitt nur 25 Prozent der Versorgungskosten vom tatsächlichen Trinkwassergebrauch der Verbraucher abhängen, während die Bereitstellung der Infrastruktur zu einem Fixkostenanteil von circa 75 Prozent führt, sagt jedenfalls der VKU. Verivox sagt sogar 80 %. Diese Kosten fallen unabhängig von der verbrauchten Wassermenge an.

    Dabei kommt die VKU zu einem interessanten Schluss: „Lediglich 25 Prozent der Versorgungskosten hängen vom tatsächlichen Trinkwasserverbrauch ab. Ein rückläufiger Verbrauch wirkt sich kaum auf die Gesamtkosten aus, denn Anlagen und Netze für die Aufbereitung und Verteilung sind unabhängig von der genutzten Menge weiterhin erforderlich. Geht der Wasserverbrauch zurück, müssen die Kosten künftig auf eine immer geringer werdende Wassermenge verteilt werden. In der Folge steigen die Kosten pro Kubikmeter.“ Also lieber kein Wasser sparen?

    https://www.agrarheute.com/markt/marktfruechte/wasserpreise-steigen-bauern-verbraucher-dummen-593146

  3. Wolfgang Erbe sagt:

    Die bundesweite Trinkwasserversorung ist akut gefährdet – Notfallpläne zur Sicherung der Versorung müssen her
    Angesichts einer eskalierenden Entwicklung der Dürre, des Wassernotstandes und der akuten Gefahr des Zusammenbruchs der Trinkwasserversorgung der Bevölkerung und der Landwirtschaft in Deutschland kann die Bundesregierung nicht mehr mit der Nationalen Wasserstrategie als Steuerungsmittel arbeiten – Notfallpläne müssen her!
    Am 26.05.2022 fragt das ZDF: Wird in Deutschland das Trinkwasser knapp?
    https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/klima-wasser-knappheit-deutschland-100.html
    Auch der Deutschlandfunk greift das Thema auf, wie ich meine hervorragend: 
    https://www.deutschlandfunk.de/wasserknappheit-wassermangel-nationale-wasserstrategie-durre-in-deutschland-100.html
    Allerdings hat sich die Faktenlagen inzwischen fundamental geändert: 
    Der Ausstieg aus der Kohleverstromung und der Atomkraft wird dazu führen, dass in der Zukunft weniger Kühlwasser benötigt wird. Allein dadurch wird Wasser eingespart.
    Davon kann im Moment keine Rede sein.
    Die vom Bundesumweltministerium 2021 veröffendlichte Nationale Wasserstrategie liest sich schön, doch die Fakten fehlenden Trinkwassers, der aktuellen Wasserknappheit ignoriert das Papier. Ihr Bericht zu den steigenden Wasserpreisen durch Wasserknappheit hervorgehoben, weißt darauf hin, das wir jetzt handeln müßen. Wir haben nicht die Zeit, die das Papier suggeriert!
    https://www.bmuv.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Binnengewaesser/langfassung_wasserstrategie_bf.pdf
    Da sich Fakten und Sachzwänge, die dieses Thema bestimmen, schneller ändern, als alle Programme der Politik, kann nicht mehr mit den bisherigen Mitteln und Vorgehensweisen beim Thema Trinkwasserversorgung gearbeitet werden. 
    In einem gewaltigen Kraftakt von Parlament, Gesellschaft, Industrie, Landwirtschaft, Ländern, Gemeinden und Verbänden muß innerhalb von 3 Jahren an den Küsten von Ost- und Nordsee mit dem Bau von Meerwasserentsalzungsanlagen begonnen werden und parallel dazu mit dem Aufbau eines bundesweiten Pipelinesystems. In meiner Petition wird von dem Jahr 2030 als dem Jahr der sicheren Trinkwasserversorgung durch dieses System gesprochen. Der Beginn ist jetzt!
    Dazu meine Petition mit der Bitte um Unterstützung
    Bau von Meerwasserentsalzungsanlagen an Ost- und Nordsee
    Dürren und Wassermangel sind heute schon aktut. Städte, Gemeinden und Landkreise, die Landwirtschaft, aber auch jede Einzelne sind aktut davon bedroht.
    Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ in Leipzig dokumentiert die aktuelle Lage auf den Seiten des UFZ-Dürremonitors: https://www.ufz.de/index.php?de=37937 auch die Öffendlichkeit ist informiert und gewarnt –
    DEUTSCHLANDFUNK:
    Wasserknappheit und Dürre in Deutschland
    Die Nationale Wasserstrategie der Bundesregierung
    Dürre im Sommer wird es in Deutschland immer mehr geben – mit weitreichenden Folgen für die Wasserversorgung. Da sich Wetterextreme in Zukunft häufen werden, wird Wasserknappheit ein immer ernstes Thema. Die Regierung will mit einer Nationalen Wasserstrategie dagegenhalten. Ein Überblick.
    08.07.2022
    https://www.deutschlandfunk.de/wasserknappheit-wassermangel-nationale-wasserstrategie-durre-in-deutschland-100.html
    Das Umweltbundesamt informiert – Trockenheit in Deutschland – Fragen und Antworten: 
    https://www.umweltbundesamt.de/themen/trockenheit-in-deutschland-fragen-antworten
    Das ist eine ausreichende Begründung schnell und effektiv für eine sichere Wasserversorgung von Mensch, Natur, Landwirtschaft und anderen zu sorgen. Deshalb gemeinsam für eine sichere Versorgung mit Trinkwasser aus Meerwasserentsaltzungsanlagen an Ost- und Nordsee bis spätestens 2030. Das müssen die Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat gemeinsam mit dem Städtetag und den Landkreisen durchsetzen. Wenn wir das schaffen, werden die Menschen mit dem lebenswichtigen Element Trinkwasser auch in Zukunft ausreichend versorgt. Gelingt das nicht werden wir alle mit den Konsequenzen leben müssen.
    https://chng.it/bhbMDKC8
    https://www.change.org/p/bau-von-meerwasserentsalzungsanlagen-an-ost-und-nordsee

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