Kollege Wolfgang Erbe informiert: Mitarbeiter von Schlachthofkonzernen massenhaft durch Covit 19 infiziert! Die HOTSPOTS sind in Deutschland!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir zur CORONA-HYSTERIE (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=corona) eine wichtige Information seitens des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe) erhalten.
 
Darin informiert Wolfgang darüber, dass weltweit Mitarbeiter von Schlachthofkonzernen massenhaft durch Covit 19 infiziert sind.
Die HOTSPOTS sind in Deutschland: Pforzheim und in Kellinghusen (Kreis Steinburg) bei Bad Segeberg.
 
Wir haben diese wichtige Info nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnmahme auf unsere Homepage gepostet.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 

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Kollege Wolfgang Erbe informiert:

Weltweit – Mitarbeiter von Schlachthofkonzernen massenhaft von Covit 19 infiziert – HOTSPOTS in Deutschland: Pforzheim und in Kellinghusen (Kreis Steinburg) bei Bad Segeberg
 
 
Monika Sulin

Die Corona Infizierten vom Schlachthof sind jetzt auf dem Gelände der Kaserne? Alles Abgesperrt mit Polizeieinsatz. Bewachte Quarantänezelte 😣

https://www.facebook.com/groups/481139119215822/

49 Corona-Fälle bei Schlachthof-Mitarbeitern

In der Unterkunft von Schlachthof-Mitarbeitern in Kellinghusen (Kreis Steinburg) werden immer mehr Fälle von Covid-19 bekannt. Eine Kreissprecherin sagte am Sonntagnachmittag, dass inzwischen 49 Menschen positiv getestet wurden. Am Sonnabend waren es noch 18 Fälle.

 
 
 
2. Mai 2020, 17:20 Uhr
 

Gesundheit – Kellinghusen: Schlachthausmitarbeiter unter Corona-Quarantäne

 

Schlachthausmitarbeiter unter Corona-Quarantäne

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Itzehoe (dpa/lno) – Bei ausländischen Schlachthofmitarbeitern in Kellinghusen im Kreis Steinburg hat sich die Zahl der nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus Infizierten auf 49 erhöht. Dies teilte die Kreisverwaltung am Sonntag auf ihrer Homepage mit. Zunächst hatte die NDR 1 Welle Nord berichtet.

Der Schlachthofbetreiber Vion kündigte an, wegen der Infektionen der Mitarbeiter eines Subunternehmens werde die Produktion in Bad Bramstedt gestoppt. Dies geschehe aus reiner Vorsicht und zum Schutz der Mitarbeiter. Vorgesehen sei, dass die Belegschaft zunächst in außerplanmäßige Betriebsferien geht.
 
 
 Bad Bramstedt (Kreis Segeberg)
 
 
 

270 Schlachthof-Mitarbeiter mit Corona infiziert

  • 270 Beschäftigte eines Schlachtbetriebs bei Pforzheim haben sich mit dem Coronavirus infiziert.
  • Die Erkrankten befinden sich in Quarantäne.
  • Der erste positive Fall ist seit Ostern bekannt.
 
 

Faschisten in Aktion – Müller Fleisch: Masseninfektion unter Werkvertragsarbeiter*innen – Faschistische Arbeitsorganisation

 

Müller Fleisch: Masseninfektion unter Werkvertragsarbeiter*innen

 
Faschistische Arbeitsorganisation
 
in eine sogenannte Arbeitsquarantäne begeben, das heißt auch im Betrieb wird darauf geachtet, dass sich keine neuen Infektionsketten bilden. Dazu trägt beispielsweise das Tragen von FFP2-Masken bei. Zudem dürfen sich diese Mitarbeiter nur zuhause und bei der Arbeit aufhalten, aber das Haus beziehungsweise die Arbeitsstätte außer zum Transport zwischen den beiden nicht verlassen. 
 

Die Firma Müller Fleisch in Birkenfeld in Baden-Württemberg hat sich zu einem Infektions-Hotspot entwickelt. Fast 300 Werkvertragsarbeiter*innen, die für Sub-Unternehmen von Müller Fleisch arbeiten, haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Hunderte Müller-Fleisch-Werkvertragsarbeiter*innen fristen ihr Dasein unter teilweise hygienisch erbärmlichen Zuständen.1 Die Rede ist von bis zu 16 Personen, die in 2- bis 4-Zimmer-Wohnung leben müssen.

Die Müller Fleisch-Geschäftsführer Stefan und Martin Müller sehen in den beengten und unhygienischen Wohnverhältnissen offensichtlich weder ein Problem, noch die Ursache für die Ausbreitung des Virus unter ihren Beschäftigten. Schuld seien vielmehr die Infizierten selbst: Sie kämen aus einem Kulturkreis in dem man gerne feiern würde.2 Rassismus und Ausbeutung von Osteuropäern*innen gehen in der deutschen Fleischindustrie scheinbar Hand in Hand.

Bereits am 17. April 2020 wurden 90 der 1000 Müller-Fleisch Beschäftigten positiv getestet. 3 Eine Schließung des Betriebs haben die Müller-Fleisch-Geschäftsführer Stefan und Martin Müller allerdings nie in Betracht gezogen.

Auch Brigitte Joggerst, Leiterin des zuständigen Gesundheitsamts, sah kein Problem in der Nahrungsmittelproduktion durch Infizierte, die auf engstem Raum zusammengepfercht leben. Statt frischer Luft und Erholung für die Infizierten erklärte sie ihren Plan: „Das bedeutet, dass sie zur Arbeit kommen, aber ansonsten die eigenen vier Wände nicht verlassen dürfen“.4

Am 29. April 2020 allerdings bescheinigt selbst das Gesundheitsamt, „dass die Wohnverhältnisse der überwiegend rumänischen, bei Subunternehmern angestellten Beschäftigten mit Gemeinschaftszimmern, -küchen und -bädern so beengt seien, dass man sich kaum aus dem Weg gehen könne, was eine Ausbreitung des Virus begünstigt habe“.

Die Infizierten sind jetzt auf Hotels und eine Kur-Klinik verteilt. Auf den Kosten bleiben die Steuerzahler sitzen, denn die Firma Müller beteiligt sich scheinbar nur anteilig mit einem noch nicht bekannten Schlüssel.5

Das Schlachtvolumen bei Müller Fleisch liegt bei ca. 129.000 Rindern und 226.000 Schweinen pro Jahr. Die Firma ist laut wikipedia seit Jahren sowohl wegen des massiven Einsatzes von Werkvertragsarbeiter*innen als auch wegen deren Unterbringung in der Kritik.

 

Birkenfeld: Fast 300 Schlachthofarbeiter positiv auf Covid-19 getestet

Von Marianne Arens  1. Mai 2020

In einem baden-württembergischen Schlachthof haben sich fast 300 Arbeiter mit Covid-19 infiziert. Das hat offenbar als erste die rumänische Regierung bekannt gemacht, da sich unter den Erkrankten mindestens 200 rumänische Arbeiter befinden.

Die Arbeiter seien, wie es heißt, keine Saisonkräfte, sondern sie arbeiteten das ganze Jahr in der deutschen Fleischindustrie. Damit gehören sie zu jenen überausgebeuteten osteuropäischen Arbeitern, die von unterschiedlichen Subunternehmen angeworben und meist zu Sklavenlöhnen und -bedingungen an deutsche Betriebe weitervermitteln werden.

Der Schlachthof der Firma Müller Fleisch liegt in Birkenfeld bei Pforzheim und hat insgesamt 1100 Beschäftigte, darunter fast 500 Arbeiter aus Rumänien. Andere kommen auch aus Polen und Ungarn.

https://www.wsws.org/de/articles/2020/05/01/ruma-m01.html

MÜLLER-FLEISCH

Betrieb nach Corona-Ausbruch gedrosselt

In Absprache zwischen Firmenleitung und Landrat habe das Schlachtunternehmen seine Maßnahmen nachgesteuert, erklärt der Kreis. Das gelte sowohl innerhalb des Betriebs als auch in den Gemeinschaftsunterkünften. Eine Gefährdung der Verbraucher sei ohnehin ausgeschlossen, da innerhalb des Betriebs strenge Hygienestandards herrschten. Bis auf weiteres geschlossen bleibe der Direktverkauf.

Für die Geschäftsführung stehen die Gesundheit und der Schutz der Beschäftigten sowie die rasche Genesung der Betroffenen an erster Stelle. Und so befinde man sich in engem Austausch mit Landratsamt und Gesundheitsbehörden. Die Betroffenen befänden sich für zwei Wochen in häuslicher Quarantäne, so Müller. Viele der positiv Getesteten zeigten keine oder nur schwache Symptome, so dass kein Aufenthalt im Krankenhaus nötig sei.

Das Unternehmen evaluiert täglich, ob zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden müssen. Die Vorsorgemaßnahmen lägen bereits deutlich über den strengen Qualitäts- und Hygienerichtlinien in der Lebensmittelindustrie, konstatiert Müller-Fleisch,

https://www.fleischwirtschaft.de/wirtschaft/nachrichten/Mueller-Fleisch-Betrieb-nach-Corona-Ausbruch-gedrosselt-41810?crefresh=1

Faschisten in Aktion

In den letzten Tagen wurde Müller Fleisch mehrfach gefragt, wie wir die Einhaltung von Quarantänerichtlinien sicherstellen. Uns erschreckt die Vorstellung, dass ein Arbeitgeber Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad und Küche sowie Freizeitverhalten seiner Mitarbeiter kontrollieren soll. Er darf das nach aktueller Gesetzeslage und Rechtsprechung auch nicht. Das gilt unabhängig davon, ob es eigene Mitarbeiter oder Fremdfirmenmitarbeiter sind und welche Nationalität diese haben. Zudem gäbe es ohne den Einsatz osteuropäischer Arbeitskräfte in Deutschland erhebliche Lücken in der Lebensmittelversorgung.

Dass die Situation für die Behörden zusätzliche Kosten verursacht ist uns bewusst. Unserer Verantwortung gegenüber der Region, in der wir leben und arbeiten, kommen wir allerdings nach. Deshalb sind wir mit der Stadt Pforzheim, dem Enzkreis und dem Landkreis Calw übereingekommen, uns an den Kosten für die Quarantäne-Einrichtungen zu beteiligen. Wir werden Dienstleister und Vermieter einladen, um möglichen Verbesserungsbedarf in der Wohnsituation zu ermitteln. Natürlich haben wir auch eine Reihe sofort wirksamer Maßnahmen aufgesetzt:

  • Wir stellen für alle Mitarbeiter kostenlos Schutzmasken auch für den privaten Gebrauch zur Verfügung und verteilen Desinfektionsmittel.
  • Wir liefern Care-Pakete für Mitarbeiter in häuslicher Quarantäne und haben einen Hol- und Bringdienst zur Arbeit organisiert.
  • Wir verteilen Merkblätter in der Landessprache der Mitarbeiter, stehen im engen Informationsaustausch mit unseren Dienstleistungsfirmen und bestehen auf einer engen und schnellen Zusammenarbeit.

Und weil uns viele Nachfragen zum Thema erreichen: Auch wenn ein Arbeitnehmer erkrankt sein sollte, fällt er nicht durch das soziale Netz. Die Krankenversicherung gilt für alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, gleich, ob es sich um unsere Mitarbeiter oder Fremdfirmenmitarbeiter handelt.

Die Schlacht- und Verarbeitungsmengen hat das Unternehmen dem geringeren Personalstand angepasst. Derzeit können wir unseren Lieferverpflichtungen weiterhin nachkommen und werden allesdaransetzen, diese auch weiterhin aufrechtzuerhalten. Als systemrelevanter Betrieb leisten wir einen Beitrag, um die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Diesem Auftrag sehen wir uns weiterhin verpflichtet.

Wir haben alle noch einen weiten Weg vor uns zurück zur Normalität. Dieser Weg wird nicht einfach sein und er wird länger dauern, als wir alle hoffen. Für alles bisher Erreichte möchten wir uns ausdrücklich bei allen beteiligten Behörden, insbesondere dem Gesundheitsamt, dem Landratsamt und der Polizei für Ihren unermüdlichen Einsatz und die kooperative Aufarbeitung bedanken. Wir wünschen allen unseren Mitarbeitern und uns allen, dass wir gesund bleiben oder es so schnell wie möglich wieder werden.

https://www.mueller-fleisch.de/aktuelles/aktuelles/newsmeldung/weitere-pressemitteilung/

Baden-Württemberg – Mehr als 200 rumänische Arbeiter in Schlachthof mit Coronavirus infiziert

 
In einer Fleischfirma im baden-württembergischen Birkenfeld haben sich laut der Regierung in Bukarest Hunderte Rumänen mit dem Coronavirus infiziert. Einen ersten Verdachtsfall gab es offenbar schon Anfang April.
29.04.2020, 02.40 Uhr
 
 
Mehr als 200 rumänische Arbeiter infiziert“Tritt eine Lawine los“: Aufregung um
massiven Corona-Ausbruch in Schlachthof
 

Kaum zu überblicken, wo die Mitarbeiter sich aufhalten

In der Ortschaft Höfen war die Zahl der Infizierten zuletzt nach oben geschnellt. Dort lebten nach Auskunft der Gemeinde bis zu 16 Personen in Vierzimmerwohnungen zusammen. In jedem der Wohnräume stünden je zwei Stockbetten. Die Bewohner teilen sich Küche und Bad, wie die „Pforzheimer Zeitung“ berichtet. „Hygienevorschriften können auf diesem engen Raum nicht eingehalten werden“, zitiert die Zeitung Höfens Bürgermeister Heiko Sieringer. Es sei wenig verwunderlich, dass die Menschen raus aus der Quarantäne in diesen Räumlichkeiten wollen.

Bürgermeister: „War klar, dass das eine Lawine lostritt“

Der Bürgermeister übt offen Kritik an der offenbar mangelhaften Zusammenarbeit des Unternehmens mit dem Landkreis Calw. Wo genau die Mitarbeiter wohnten und ob sie überhaupt gemeldet seien, sei nur schwer zu überblicken. Listen habe das Unternehmen erst nach Androhung eines Zwangsgeldes in Höhe von 10.000 Euro rausgerückt. Diese seien allerdings „nur unsortierte PDF-Listen“, manchmal sogar nur Namen ohne Adresse, teilte Stieringer dem „Schwarzwälder Boten“ mit.

Auch in der Bevölkerung wachse die Sorge vor einer erhöhten Ansteckungsgefahr, so der Bürgermeister. Die Zahl der Infizierten sei binnen kürzester Zeit von 3 auf 26 angestiegen.

 
Einen ersten Verdacht auf einen Corona-Ausbruch in dem Betrieb hatte es laut einem Bericht des „Schwarzwälder Boten“ am 7. April gegeben. Ein in einer Gemeinschaftsunterkunft wohnender Mitarbeiter der  Fleischfirma Müller habe damals die Polizei kontaktiert, weil es ihm so schlecht gegangen sei. Der Mann kam demnach ins Krankenhaus, zwei Tage danach lag das positive Testergebnis vor. 
 
 
 

Trump kommandiert Arbeiter zurück in Fleischbetriebe, Widerstand gegen Back-to-Work nimmt zu

30. April 2020

Unter Berufung auf den „Defense Production Act“ hat US-Präsident Donald Trump die Fleischverarbeitungsbetriebe als kritische Infrastruktur eingestuft und die Arbeiter zurück in die Werkshallen gezwungen. Seine Anordnung markiert eine neue Etappe in der Konfrontation der Regierung mit der Arbeiterklasse.

Bisher hat sich Trump geweigert, Unternehmen zu verpflichten, Schutzausrüstung und Testmaterial herzustellen, obwohl diese im Kampf gegen die Corona-Pandemie überall dringend gebraucht werden. Aber wenn es darum geht, Arbeiter unter unsicheren und unhygienischen Bedingungen zur Arbeit zu zwingen, greift Trump zu allen verfügbaren Mitteln.

Das Weiße Haus will einen Präzedenzfall schaffen, um die Rückkehr an den Arbeitsplatz durchzusetzen und gleichzeitig die Konzerne von jeder rechtlichen Verantwortung freizusprechen. Die Anordnung sorgt dafür, dass Tyson Foods und andere Fleischproduzenten abgesichert sind, wenn ihre Mitarbeiter gegen sie klagen, weil sie unter unsicheren Bedingungen zur Arbeit gezwungen wurden.

Mindestens 20 Arbeiter in der Fleisch- und Lebensmittelverarbeitung sind bereits an Covid-19 gestorben, 5.000 waren infiziert oder mussten in Quarantäne. Am Dienstag traten mehrere Dutzend Arbeiter des Schweinefleischbetriebs von Smithfield Foods auf Crete, Nebraska, in Streik, nachdem das Unternehmen angekündigt hatte, dass es nicht wie geplant zur Reinigung schließen würde, obwohl 48 Arbeiter am Standort positiv getestet wurden.

Auch in Kathleen, Georgia, und Sioux Falls, South Dakota, protestierten und streikten Arbeiter der Fleischindustrie für angemessene Schutz- und Hygienemaßnahmen. Die meisten sind Einwanderer aus Lateinamerika und Ostafrika und werden brutal ausgebeutet.

https://www.wsws.org/de/articles/2020/04/30/pers-a30.html

 
Wolfgang Erbe
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