Kollege Wolfgang Erbe informiert: Cum-Ex: US-Bank plünderte deutschen Staat! / Studie der BIZ – Wie der Klimawandel das Weltfinanzsystem bedroht! / Studien zur Zukunft der Automobilindustrie: Zukunft der Automobilindustrie! / u. a. m.!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
soeben haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) ein weitere und aktuelles Info-Potpourri des Kollegen Wolfgang Erbe (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wolfgang+erbe) erhalten.
 
Darin informiert Wolfgang zu folgenden Themen:
 
„Cum-Ex: US-Bank plünderte deutschen Staat!“
 
„Studie der BIZ – Wie der Klimawandel das Weltfinanzsystem bedroht!“
 
„Studien zur Zukunft der Automobilindustrie: Zukunft der Automobilindustrie!“
 

„Strategie 2030 – Mobilität – Fachkräftepolitik – Arbeitsmarkt!“

u. a. m.!
 
Wir haben das komplette Info-Potpourri nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsewre Homepage gepostet.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 

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Kollege Wolfgang Erbe informiert:

 
Cum-Ex: US-Bank plünderte deutsche Staats + Studie der BIZ – Wie der Klimawandel das Weltfinanzsystem bedroht + Studien zur Zukunft der Automobilindustrie: Zukunft der Automobilindustrie + Strategie 2030 – Mobilität – Fachkräftepolitik – Arbeitsmarkt
 
 

Neue Anklagen im Cum-Ex-Skandal : Den Staat – Die Arbeiter*Innenklasse um 388.557.251,30 Euro geprellt

Cum-Ex: US-Bank plünderte deutsche Staatskassen

 
Zum ersten Mal schildert ein früherer Mitarbeiter der US-amerikanischen Investment-Bank Merrill Lynch öffentlich, wie sogenannte „Tax Trader“, also Steuerhändler der Bank, über Jahre hinweg die deutsche Steuerkasse mit Cum-Ex- und vergleichbaren Geschäften geplündert haben. Der Insider, der im Londoner Handelsraum von Merrill Lynch gearbeitet hat, berichtet Panorama, “ Zeit Online“ sowie der „New York Times“ von verbotenen Preisabsprachen, Kreisgeschäften mit milliardenschweren Aktienpaketen und der bisher wenig beachteten Rolle der US-Behörden im Cum-Ex-Skandal. Der Insider will anonym bleiben, weil er juristische Schritte seines ehemaligen Arbeitgebers sowie Angriffe von ehemaligen Kollegen fürchtet.  
 
Die US-Bank Merrill Lynch hat in großem Umfang die deutsche Steuerkasse geplündert. Erstmals schildert ein Ex-Mitarbeiter das System steuergetriebener Aktiengeschäfte.

Im Interview sagt der Ex-Mitarbeiter: „Das Tagesgeschäft fand in London statt, aber es wurde sorgfältig von Amerikanern kontrolliert.“ Außerdem sei das Kapital amerikanischer Anleger für die Geschäfte genutzt worden, beispielsweise aus US-Pensionsfonds. Auch die riesigen Aktienpakete, die eingesetzt wurden, seien von US-amerikanischen Anlegern gekommen. 

Merrill Lynch: Steuertricks auf Kosten von EU-Staaten

Dass die amerikanische Investmentbank Merrill Lynch in großem Umfang steuergetriebene Aktiengeschäfte getätigt hat, die unter den Begriffen „Cum-Ex“ und „Cum-Cum“ bekannt geworden sind, geht aus internen Dokumenten der Bank sowie aus Handelstabellen und Anzeigen von Whistleblowern bei Aufsichtsbehörden hervor, über die Panorama und „Zeit Online“ bereits 2018 berichtet hatten.

Zeugenaussagen und Ermittlungsakten zeigen, dass Hauptbeschuldigte in den derzeit laufenden Cum-Ex-Prozessen in Bonn und Wiesbaden das steuergetriebene Aktiengeschäft bei Merrill Lynch gelernt haben. Merrill Lynch und die Bank of America haben auf Fragen zu den Vorgängen nicht geantwortet.

Suche nach Lücken im Steuersystem und verbotene Absprachen

Der ehemalige Mitarbeiter sagt nun, hoch spezialisierte Fachleute bei Merrill Lynch hätten ständig nach Lücken im Steuersystem gesucht, nach „diesem mikroskopisch kleinen Defekt“. Daraus hätten sie dann Angriffspläne entwickelt, die wie Kochbücher funktioniert hätten. „Das kann ein 15-seitiges Dokument sein, in dem genau steht: Um 7 Uhr morgens, bevor der Markt öffnet, machen wir das. Dann dies. Dann jenes. Dann solches.“

Mit diesen „Kochbüchern“ hätten die Steuerhändler sekundengenaue Kreisgeschäfte mit dem Ziel organisiert, Profit aus Steuererstattungen zu generieren. „Es geht dabei nicht darum, weniger Steuern zu zahlen, es geht darum, Steuern zu kassieren, die dir nicht zustehen“, so der Ex-Mitarbeiter. Bei Cum-Ex wurde durch Absprachen unter den Beteiligten eine einmal abgeführte Steuer mehrfach per Rückerstattung kassiert. „Der Cum-Ex-Handel erfordert, dass Sie gleichzeitig verkaufen und kaufen, vier-, fünf-, sechshundert Millionen Euro einer Aktie, Sie müssen also sorgfältig koordinieren, dass die Person, die die Aktien von Ihnen kauft, sie auch durch eine andere Transaktion an Sie zurückverkauft. Das muss gleichzeitig geschehen, um sicherzustellen, dass es kein finanzielles Risiko bei der Transaktion gibt.“ Solche Absprachen sind verboten und ein klares Indiz für illegale Cum-Ex-Geschäfte.

Ziel der Steuerhändler: Deutschland

2008 waren nach einer Untersuchung des US-Senats unter Senator Carl Levin steuergetriebene Aktiengeschäfte in den USA unterbunden worden. Die Investmentbanken hätten daraufhin ihre Steuergeschäfte nach Europa verlagert, so der Ex-Mitarbeiter von Merrill Lynch: „Sie haben sich sofort aus den USA zurückgezogen und einfach das Geschäft in anderen Märkten verdoppelt, vor allem in Europa.“ Deutschland sei nun erst recht zum Ziel der Steuerhändler geworden, auch weil die Behörden trotz verschiedener Bemühungen Cum-Ex-Geschäfte nicht verhindert hätten. „Die Deutschen haben geglaubt, sie hätten es mit redlichen Organisationen mit guten Absichten zu tun.“ Dabei gingen die Steuerhändler „immer dorthin, wo sie die dicksten Geschäfte machen können“. 

Schon 2012 Anzeige zu „betrügerischer Form des Handels mit Steuergutschriften“

2012 hatte der Insider eine anonyme Anzeige bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) in Washington D.C. gestellt und sie auf die Verbindungen nach Deutschland aufmerksam gemacht. In der Anzeige heißt es, die Bank habe „enorme Einnahmen aus einer betrügerischen Form des Handels mit Steuergutschriften“ erzielt, die weit über die üblichen Formen steuerlicher Tricks hinaus gehe. In Gesprächen zwischen deutschen und US-amerikanischen Steuerbehörden über Cum-Ex-Fälle im Jahr 2012 kam die Anzeige des Insiders jedoch nicht zur Sprache. Die Anzeige des Ex-Mitarbeiters ist dem Bundesfinanzministerium offenbar bis heute unbekannt. Es sei „keine Zuordnung zu einem konkreten Einzelfall möglich“, teilte das Ministerium auf Nachfrage mit. Die SEC wollte die Anzeige auf Nachfrage nicht kommentieren.

Heute abend:

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Panorama | 23.01.2020 | 21:45 Uhr

https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2020/Cum-Ex-US-Bank-pluenderte-deutsche-Staatskassen,cumex198.html

Warburg-Bank

Die Hamburger Privatbank ist tief in den Cum-Ex-Skandal verstrickt

 
 

22.01.2020

Studie der BIZ – Wie der Klimawandel das Weltfinanzsystem bedroht

Der Kampf gegen den Klimawandel bietet den idealen Ansatz für Notenbanken, Staaten direkt zu finanzieren, um so das ökonomische Problem von Stagnation und Überschuldung zu lösen. Nun hat die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) eine neue Studie veröffentlicht, die sich mit den Folgen des Klimawandels für das Finanzsystem und die Rolle der Notenbanken beschäftigt. In dem sehr lesenswerten Paper werden die besonderen Risiken des Klimawandels – aber auch der Maßnahmen dagegen – für das Finanzsystem intensiv beleuchtet.

Risiken für das Finanzsystem

Ausführlich geht die BIZ auf die Risiken für das Finanzsystem ein. Dabei stehen zwei Arten von Gefahren im Vordergrund:

https://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/stelter-kolumne-a-1304220.html

Studien zur Zukunft der Automobilindustrie: Zukunft der Automobilindustrie + Strategie 2030 – Mobilität – Fachkräftepolitik – Arbeitsmarkt

Kanzleramtstreffen

Neue konzertierte Aktion zur Verhinderung von Massenkämpfen der Automobilarbeiter

Unter Leitung von Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) trafen sich am 15. Januar Personalvorstände der Autoindustrie, Gewerkschaftsspitzen, Betriebsräte und Fachminister zu einer neuen konzertierten Aktion.

Massenkämpfe vorbereiten

 
 
automotiveworkers.org
 
 

Die Automobilindustrie im Wandel – Stiftung Arbeit und Umwelt

4. Interdependenzen in Deutschland und der Welt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .26
4.1 Methodik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .26
4.2 Beschäftigungs- und Wertschöpfungsmultiplikatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .29
4.2.1 Chemische Industrie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .29
4.2.2 Gummiverarbeitende Industrie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .32
4.2.3 Kunststoffverarbeitende Industrie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .34
4.2.4 Automobilindustrie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .36
 
 

(PDF) Zukunft der Automobilindustrie* – ResearchGate

 

Arbeitsbericht Nr. 152, Affiliation: Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim … deutschen Automobilindustrie bis 2030 um 56.000 bis 400.000 Arbeitsplätze. … B., Kretz, R., Bilek, A., Billinger, W. (2010): Bauteilbeispiele aus dem Trans-. port.

Im Anhang! Strategie 2030 – Mobilität – HWWi

der Berenberg Bank getragene Schriftenreihe »Strategie 2030 – Vermögen und Leben in der nächs – … trag Innovationen in der Automobilindustrie für eine umweltschonendere … Die Siedlungsstruktur und die räumliche Verteilung von Arbeitsplätzen sind entscheidende … Auch eine Abnahme der Trans portkosten.

 
Transformation durch den Wandel Fachkräftepolitik
 
 

22.01.2020

Server ungesichert Millionen Kundendaten von Autovermieter frei im Netz

Bei der Autovermietung Buchbinder waren laut einem Medienbericht wegen eines Fehlers in großem Stil Kundendaten über das Netz zugänglich. Die rund fünf Millionen Dateien mit umfangreicher Firmenkorrespondenz enthielten unter anderem eingescannte Rechnungen, Verträge, E-Mails sowie Schadensbilder von Autos, wie das Computermagazin „c’t“ und „Die Zeit“ am Mittwoch berichteten. In den Mietverträgen fanden sich demnach unter anderem Namen, Adressen, Geburtsdaten und Führerschein-Informationen.

„Die Zeit“ und „c’t“ informierten die zur Europcar-Gruppe gehörende Autovermietung am 20. Januar über das Problem. „Sofort nach Kenntnisnahme des Sachverhalts haben wir unverzüglich die Schließung der entsprechenden Ports durch unseren mit der Betreuung und Absicherung der Server beauftragten Vertragspartner veranlasst“, schrieb die zur Buchbinder-Gruppe gehörende Terstappen Autovermietung GmbH in einer von den Medien zitierten Reaktion. Am Mittwoch stellte Buchbinder eine spätere Stellungnahme von Europcar in Aussicht.

Keine Hacker am Werk, Fehler in Backup-Server war schuld

https://www.manager-magazin.de/digitales/it/buchbinder-millionen-kundendaten-frei-im-netz-a-1304271.html

 
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