Kollege Wolfgang Erbe setzt sich für den akut von Obdachlosigkeit bedrohten Schwerstbehinderten Richard Rehacek aus Köln ein. Wir rufen zur Unterstützung auf!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis- (AK-) Mitglied Wolfgang Erbe (http://ak-gewerkschafter.com/?s=wolfgang+erbe) ist unermüdlich sozialpolitisch engagiert, wie es uns allen bekannt ist.

Jetzt setzt er sich für den akut von Obdachlosigkeit bedrohten Schwerstbehinderten Richard Rehacek aus Köln ein.

Wir haben die diesbezügliche Mitteilung des Wolfgang nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und rufen zur Unterstützung auf!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Kollege Wolfgang Erbe teilt mit:

Guten Tag Manfred,
 
jetzt kämpfe ich in einer weiteren Angelegenheit für den lieben Richard.
 
Unser tschechische Genosse und Mitstreiter der Kölner Montagsdemo, der seit Jahrzehnten in Deutschland lebt, er mußte als sozialistischer Oppositioneller in den frühen 80 er Jahre fliehen ist akut von Obdachlosigkeit bedroht.
 
Richard Rehacek, Moltkestr. 32,
50674 Köln
Handy.: 0176/35487557
 
Richard soll zum 06. November seine Wohnung in der Moltkestr. am Aachenerweiher in UNI Nähe verlassen haben. Das kann er nicht, da er extrem geschwächt ist und bisher keine Wohnung gefunden hat.
 
Richard ist nach einer schweren Lungenkrebserkrankung 90% schwerbehindert.
 
Ich versuche zuerst ausschließlich unter GenossInnen von Rebell und MLPD Hilfe zu finden. Aber wenn es Menschen innerhalb oder dem AK nahe gibt sind wir natürlich auch über jede Hilfe dankbar.
 
Richard und Wolfgang
 
P.S. Richard hat weder Internetzugang noch mail Adresse und kann nur sehr schlecht laufen, er wiegt keine 50 kg mehr
 
Das ist Richard im rot-schwarzem Holzfällerhemd:
 
Das ist Richard im rot-schwarzem Holzfällerhemd:
 
 
 
Wolfgang Erbe
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3 Antworten zu Kollege Wolfgang Erbe setzt sich für den akut von Obdachlosigkeit bedrohten Schwerstbehinderten Richard Rehacek aus Köln ein. Wir rufen zur Unterstützung auf!

  1. Vielen Dank liebe GenossInnen des AK auch für Eure Unterstützung und Solidarität.
    Richard hat durch die GenossInnen von Rebell und MLPD Köln zumindest vom Wohnungsamt Köln auf die schnelle ein Zimmer in einer Sammelunterkunft für Obdachlose, in einem sogenannten „Obdachlosenhotel“ gefunden.
    Eine Genossin der MLPD informiert * siehe ganz unten.
    Die zuvor um Hilfe gebetenen Menschen von Mez & Menzel Betreuungsnetzwerk GbR, in Köln Ehrenfeld haben Richard bei seinem Anruf recht schroff klargemacht, das sie im nicht helfen könnten, keine Form von Mithilfe, nichts … siehe meine Bitte an diese von öffendlichen Geldern abhängige private Firma. Auf meine mail haben diese Leute nicht einmal geantwortet.
    Dort sind aber gesundheitsgefährdende Verhältnisse, Gewalt und drakonische Vorschriften der traurige Alltag:
    Wer nach 20 Uhr in sein „Zimmer“ will und verspätet vor der Tür steht bleibt über Nacht draussen, egal ob es regnet oder schneit, auch das würde Richard nicht überleben.
    Mehr zu unhaltbaren Zuständen in sogenannten „Obdachlosenhotels“:
    Schimmel, Dreck und Diebstahl Versiffte Notunterkunft schockiert Kölner Obdachlose
    https://www.express.de/koeln/koeln-schimmel-dreck-und-diebstahl-versiffte-notunterkunft-schockiert-obdachlose-67233?cb=1636135430232
    In „Obdachlosenhotels“ hat es immer wieder Schlägereien unter den Bewohnern gegeben. Einige der von ihnen stünden offensichtlich unter massivem Alkoholeinfluss.
    Auch das wäre für einen Lungenkrebserkrankten und 90% Schwerbehinderten, der keine 50 kg wiegt der Tod.
    https://www.ksta.de/koeln/chorweiler/nachbarn-klagen-ueber-belaestigung-wirbel-um-unterkunft-fuer-obdachlose-in-koeln-worringen-31038572?cb=1636135558585&
    und https://www.rundschau-online.de/region/koeln/-nicht-hinnehmbare-zustaende–massive-probleme-mit-obdachlosen-an-der-vorgebirgstrasse-37023808?cb=1636135760980&
    Köln – Die Notunterkünfte sind voll, Übergangsheime und Sozialwohnungen auch. Köln hat sich um den Ausbau über Jahre zu wenig gekümmert
    Köln – Für die Unterbringung von Obdachlosen zahlt die Stadt 30 Euro pro Tag und Person an das „Hotel Exner“ in Köln-Godorf. 32 Personen leben aktuell dort – und das, obwohl es von Bettwanzen befallen war!
    Ein Bewohner berichtet BILD von den Zuständen: „Ich wurde dort untergebracht – und das, obwohl die Stadt da bereits wusste, dass das Zimmer von Wanzen befallen war.“
    Die Verwaltung sagt auf Nachfrage: „Im Laufe des vergangenen Jahres sind erstmals wiederholt Wanzen in dem Hotel festgestellt worden.“
    ► Der Hotelier habe als Gegenmaßnahme ein „speziell zur Wanzenbekämpfung entwickeltes Spray“verwendet. Doch: Das betroffene Zimmer wurde währenddessen offenbar nicht geräumt!
    https://www.bild.de/regional/koeln/koeln-aktuell/stadt-koeln-bestaetigt-bettwanzen-in-obdachlosen-hotel-63863298.bild.html
    Und jetzt das: Die Stadt bringt Bedürftige in Hotels unter. Und das kostet satt Steuergelder:
    2640 EURO FÜR EIN GAMMELZIMMER!
    BILD vor Ort im Stadtteil Porz. Vier Männer (gewaschen, frisiert, saubere Kleidung) auf 30 Quadratmetern mit Mini-Küche. Flecken und Dreck auf dem Schmuddel-Teppich, gelbe Fenster, die nicht geöffnet werden dürfen.
    Auch der Balkon ist tabu. Alte, kaputte Betten, eine Matratze liegt auf dem Boden. Die Wände sind vergilbt, Spinnweben in den Ecken.
    „Die Bettwäsche ist oft zerrissen oder mit Blutflecken. Aber die Zustände sind in anderen Hotels oft noch schlimmer“, erzählt Bewohner Benno*. „Wir sind hier Menschen letzter Klasse.“
    Über 100 Wohnungslose leben in dem Hotel. Für jeden überweist das Jobcenter 22 Euro pro Nacht (ohne Frühstück) an den Eigentümer. Macht knapp 80 000 Euro im Monat.
    In ganz Köln sind es über tausend Bedürftige. Kosten: mehr als 8 Millionen Euro im Jahr.
    https://www.bild.de/regional/koeln/penner/stadt-bringt-obdachlose-in-gammel-hotel-unter-22195020.bild.html
    * Die Genossin schreibt:
    Hallo Wolfgang,
    das Wohnungsamt hat Richard ein Hotelzimmer besorgt, und damit ist er erst mal „versorgt“. Eine Dauerlösung ist das nicht. Ich habe gestern und heute mit ihm gesprochen, erst mla hilft ihm das weiter. Was den Internetanschluss betrifft besorge ich ihm ein smartphone, mit dem er mobil ins www kann, damit er mails usw. empfangen und versenden kann.
    Liebe Grüße,
    L.
    Am 2021-11-04 14:54, schrieb wolfgang erbe:
    Hallo GenossInnen von Rebell und MLPD, liebe D.,
    bitte antwortet sofort! Es geht umd Richards Leben oder Tod.
    es ist jetzt Zeit zu handeln und Richard sofort zu helfen.
    Bitte schlagt Richard vor, vorübergehend im Ferienpark Thüringer Wald Unterkunft zu finden.
    Bei Obdachlosigkeit die jetzt droht, wäre Richard aktut vom schnellen Tod bedroht.
    https://www.ferienpark-thueringer-wald.de/
    https://www.mlpd.de/2019/05/dagmar-kolkmann
    Richard auf unserer Kölner Montagsdemo:
    Foto:
    https://koeln-montag.so36.net/img/Jahrestag_3/PICT2299.JPG
    https://koeln-montag.so36.net/thumb3/Jahrestag.html
    https://koeln-montag.so36.net/index.php.html
    Helft Richard Rehacek!
    Liebe GenossInnen der MLPD Köln und des Rebell Köln, lieber E.,
    Richard droht noch diese Woche die Obdachlosigkeit. Richard kann auf Grund seiner Schwerbehinderung nach der überstandenen Lungenkrebserkrankung sich nicht selber helfen.
    Ich habe jetzt kurzfristig Richard Mez und Susanne Menzel vom Mez & Menzel Betreuungsnetzwerk GbR, in Köln Ehrenfeld gebeten, Richard zu unterstützen.
    https://www.betreuungsnetzwerk.de/src/team.html
    https://www.betreuungsnetzwerk.de/src/kont.html
    Ich hoffe die werden und können helfen!
    @ lieber E., da Du Richard als Arzt betreut hast, bitte ich Dich umgehend mit den Kolleginnen vom Mez & Menzel Betreuungsnetzwerk GbR in Verbindung zu setzen und Dein Expertise und Unterstützung zur schnellen Hilfe für Richard anzubieten.
    Vielen Dank liebe GenossInnen
    Rot Front
    Wolfgang Erbe
    Gesendet: Dienstag, 02. November 2021 um 16:37 Uhr
    Von: „wolfgang erbe“
    An: mez-menzel@betreuungsnetzwerk.de
    Betreff: Bitte um Hilfe wg. drohender Obdachlosigkeit für Richard Rehacek, 90% schwerbehindert nach einer Lungenkrebserkrankung, Alter 69
    Guten Tag Ihr Lieben,
    mein Freund und Kollege Richard stammt aus Prag und kam Anfang der 80 er Jahre als Flüchtling in die BRD. Richard hat mehr schlecht als recht in Deutschland versucht seinen Weg zu gehen. Er konnte seine sehr guten Sprachkenntnisse in Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch und natürlich Tschechisch nur bei wenigen Arbeitsgelegenheiten u.a. für ein Callcenter in Schottland einsetzen.
    Richard bezieht kleine Renten aus England und Tschechien.
    Er ist noch wohnhaft in der Moltkestr. 32 soll aber die Wohnung bis zum 6. November verlassen haben.
    Da Richard recht unbeholfen für seine Dinge aktiv wird, bitte ich Euch Richard zu kontaktieren.
    P.S. Richard ist gegen Corona zweimal geimpft
    Er ist extrem körperlich geschwächt (90% schwerbehindert) und hat auch keinen Internetanschluß bzw. Mailzugang

  2. Die GenossInnen der MLPD haben jetzt, auf meine Bitte, auch zum Thema eine Meldung in die Rote Fahne gestellt:
    Dem möchte ich noch eine weitere Bitte hinzufügen, die Genossin L. aus Köln hat versprochen Richard ein Smartphone und eine elektrische Herdplatte bzw. Tauchsieder zu besorgen, er wartet dringend darauf. Er hustet als hätte er eine Lungenentzündung und kann sich nicht mal einen Tee kochen. Sein Impfpass ist seit der Verfrachtung in das Zimmerchen in Köln Gremberghoven / Porz Auf dem Streitacker 39 weg, auch das schränkt seine Bewegungsfreiheit ein, also her mit dem Smartphone und dem Tauchsieder das wird Richard vielleicht ein paar Tage länger leben lassen!
    Richard unser Bruder von der Hester Jonas
    https://www.youtube.com/watch?v=XytxP2-MyUk
    KÖLN
    Schwerbehinderter Mann auf die Straße gesetzt
    Donnerstag, 11.11.2021, 18:00 Uhr
    Wie vor kurzem bekannt wurde, ist in Köln der schwer kranke Richard Rehacek aus seiner Wohnung in die Obdachlosigkeit geräumt worden. Richard Rehacek ist an Lungenkrebs erkrankt, 70 Jahre alt, zu 90 Prozent schwerbehindert und wiegt keine 50 kg mehr. Er ist körperlich erheblich geschwächt und kann kaum noch gehen. Obwohl er kurzfristig untergekommen ist, droht ihm auf Dauer die Straße und damit der Tod.
    https://www.rf-news.de/2021/kw45/schwerbehinderter-mann-auf-die-strasse-gesetzt

  3. Rettet!
    Richard Rehacek, 
    Ratherstr. 39
    51149 Köln
    Handy.: 0176/35487557
    https://www.stadt-koeln.de/service/adressen/10305/index.html
    Es geht um Leben und Tod, bitte macht seine derzeitige mörderische Situation bekannt:
    Mehr dazu:
    http://ak-gewerkschafter.com/?s=Richard+Rehacek
    Das Gebäude Ratherstr. 39 in dem Richard untergebracht ist, fernab von jeder Einkaufsmöglichkeit, er kann keine paar hundert Meter mehr gehen:
    https://www.google.de/maps/place/Rather+Str.+39,+51149+K%C3%B6ln/@50.9067389,7.0564792,3a,75y,115.39h,90t/data=!3m7!1e1!3m5!1sALkDRDq_5sPsUhKE4jBhLQ!2e0!6shttps:%2F%2Fstreetviewpixels-pa.googleapis.com%2Fv1%2Fthumbnail%3Fpanoid%3DALkDRDq_5sPsUhKE4jBhLQ%26cb_client%3Dmaps_sv.tactile.gps%26w%3D203%26h%3D100%26yaw%3D115.387054%26pitch%3D0%26thumbfov%3D100!7i13312!8i6656!4m13!1m7!3m6!1s0x47bf271708ad7fb3:0x6c184fa9eebdd82b!2sRather+Str.+39,+51149+K%C3%B6ln!3b1!8m2!3d50.9064874!4d7.0568439!3m4!1s0x47bf271708ad7fb3:0x6c184fa9eebdd82b!8m2!3d50.9064874!4d7.0568439
    Leider hat die Rote Fahne die kurze Anzeige, die auf die gegenwärtige Situation von Richard hinweist wieder vom Netz genommen:
    https://www.rf-news.de/2021/kw45/schwerbehinderter-mann-auf-die-strasse-gesetzt
    Schwerbehinderter Mann auf die Straße gesetzt – Rote Fahne News
    vor 4 Tagen … Richard Rehacek ist an Lungenkrebs erkrankt, 70 Jahre alt, zu 90 Prozent schwerbehindert und wiegt keine 50 kg mehr. Er ist körperlich erheblich …
    Es kommt die Meldung:
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