Kollege Udo Buchholz informiert für den BBU über die aktuellen Aktionen der Anti-Atomkraft- und Klimaschutz-Bewegung (z. B. „ALLE DÖRFER BLEIBEN“ u. a. m.)!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) Haben wir über den Kollegen Udo Buchholz, dem Vorstandsmitglied und Pressesprecher des BBU (http://ak-gewerkschafter.com/?s=udo+buchholz+bbu) eine BBU-Pressemitteilung über die Aktuellen Aktionen der Anti-Atomkraft- und Klimaschutz-Bewegung erhalten.

Diese haben wir nachstehend in ungekürzter Fassung zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/atompolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

   

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Kollege Udo Buchholz informiert:

BBU-Pressemitteilung vom 22.04.2022

Aktuelle Aktionen der Anti-Atomkraft- und Klimaschutz-Bewegung

(Bonn, Düsseldorf, Kiel, 22.04.2022) Der Bundesverband
Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) weist auf mehrere überörtliche
Aktionen der Anti-Atomkraft- und Klimaschutz-Bewegung hin, die in den
nächsten Tagen stattfinden.

Am Samstag, 23. April 2022, findet in Lauenförde eine Demonstration
gegen das sogenannte Bereitstellungslager für schwach- und
mittelradioaktiven Atommüll statt, das auf dem Gelände des ehemaligen
Atomkraftwerkes Würgassen entstehen soll. Gleichzeitig richtet sich die
Protestaktion gegen die Atommülltransporte, die mit dem Betrieb des
Lagers verbunden sein würden. Beginn der Aktion ist um 13 Uhr auf dem
Dorfplatz von Lauenförde. Weitere Informationen:

https://www.atomfreies-dle.de/news-aktionen

Ebenfalls am Samstag, 23. April 2022, wird in Lützerath gegen den
weiteren Braunkohleabbau durch RWE demonstriert. In dem Aufruf zur
Teilnahme an der Demonstration heißt es u. a.: „Es ist eine Illusion,
dass Kohleverbrennung irgendetwas mit „Versorgungssicherheit“ zu tun
hat. Eine sichere Welt für uns alle wird es nur mit 100% Erneuerbaren
geben. Genau diese Erneuerbaren und eine sozial-ökologische Wirtschaft
aber hat die bisherige Landesregierung bisher eher verhindert als
gefördert. Die Politik muss endlich Verantwortung für Klimaschutz
übernehmen – hier im Rheinland und überall auf der Welt!“ Die
Demonstration startet um 12 Uhr in Immerath und führt nach Lützerath.
Ausführliche Informationen:

 https://www.alle-doerfer-bleiben.de

Gleich zweitägig findet in Düsseldorf am Wochenende (23. / 24. April
2022) das nächste RWE-Tribunal statt. Dabei wird analysiert wie die
Landespolitik und die Verwaltung in NRW (z.B. die Bergbaubehörde
Arnsberg oder auch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz
Nordrhein-Westfalen, LANUV) die Geschäftsinteressen von RWE in den
zurückliegenden Dekaden systematisch gefördert haben. Außerdem wird auf
die Bedeutung von RWE im Bereich der Atomindustrie eingegangen. So ist
RWE zum Beispiel an dem Urenco-Konzern beteiligt, der in Gronau die
bundesweit einzige Urananreicherungsanlage betreibt. Das RWE-Tribunal
beginnt am Samstag um 11 Uhr im Bürgerhaus Reisholz, Kappeler Straße 231
in 40599 Düsseldorf. Das vollständige Programm findet man unter

https://www.rwe-tribunal.org

Am Sonntag, 24. April 2022, wird beim Atomkraftwerk Brokdorf an die
Atomkatastrophe in Tschernobyl erinnert, die sich am 26. April 1986
ereignet hat. Die Aktion beginnt um 12 Uhr am Deich vor dem AKW, das am
31.12.2021 stillgelegt wurde. In der Einladung zur Aktion heißt es u.
a.: „Wer von seinen Erfahrungen, Erlebnissen und Gedanken berichten
möchte, hat dazu Gelegenheit. Eine Bühne und Verstärker stehen zur
Verfügung. Wesentliches Anliegen des Treffens ist neben dem persönlichen
Kontakt, auch weiterhin auf die Gefahren der Atomkraft, die ungeklärte
Atommüllendlagerung und die Probleme beim Rückbau der AKW’s aufmerksam
zu machen.“ Mehr dazu unter 

http://www.brokdorf-akut.de

Rund um den Jahrestag der Tschernobylkatastrophe (Dienstag, 26. April
2022) finden in vielen Städten Gedenkveranstaltungen sowie Proteste
gegen die noch laufenden Atomkraftwerke und Uranfabriken statt, so zum
Beispiel in Lingen und Neckarwestheim. Eine unvollständige
Terminübersicht findet man unter

https://www.bbu-online.de/Termine/Termine.htm (wird weiter ergänzt).

Ebenfalls am Dienstag, 26. April 2022, findet in Erkelenz eine
Podiumsdiskussion zur Zukunft des Braunkohleabbaus in NRW statt. „Wie
soll den geretteten Garzweiler-Dörfern Rechtssicherheit gewährleistet
werden? Was wird zur Rettung Lützeraths unternommen? Und wo verläuft im
rheinischen Revier die 1,5°-Grenze? Diese und viele weitere Fragen
werden den Vertreter*innen von Grünen, CDU, SPD, FDP und Linkspartei“
gestellt, so ein Ankündigungsschreiben. Ort der Veranstaltung ist die
Stadthalle in Erkelenz, Beginn ist um 18 Uhr. Mehr dazu unter

https://www.alle-doerfer-bleiben.de

Letzter Terminhinweis in dieser Zusammenstellung: Am Donnerstag, 28.
April 2022, findet die nächste RWE-Hauptversammlung statt, zu der auch
Gegenproteste organisiert werden. Um 9.30 Uhr beginnt vor der
RWE-Zentrale in Düsseldorf (Altenessener Straße / Theodorstraße) eine
Protestkundgebung. „Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und
Aktionäre, ethecon, die Initiative RWE-Tribunal und viele andere
Organisationen und Initiativen begleiten die Hauptversammlung der RWE AG
mit Reden, Musik und Straßentheater. Da RWE sich entschieden hat, eine
virtuelle Aktionärsversammlung ohne die physische Präsenz der
Aktionärinnen und Aktionäre durchzuführen, werden wir unseren Protest
vor die Konzernzentrale in Essen tragen und dort den internationalen
ethecon Dead Planet Award an Vertreter*innen der RWE AG überreichen.“
Quelle und weitere Informationen: 

https://www.kritischeaktionaere.de/

Engagement unterstützen

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter
http://www.bbu-online.de und telefonisch unter 0228-214032. Die
Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72. Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.

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