Die DIG-Aachen informiert über ein Konzert der Gesellschaft f.christl.-jüd. Zusammenarbeit am 19.06.22!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir eine Mitteilung der DIG-Aachen (https://www.dig-aachen.de/) über deren Vorstandsmitglied Jürgen Bartholomy (http://ak-gewerkschafter.com/?s=dig+aachen) erhalten.

Darin weist die Organisation auf ein KONZERT DER GESELLSCHAFT FÜR CHRISTLICH-JÜDISCHE ZUSAMMENARBEIT am Sonntag, den 19.06.2022 hin.

Wir haben diese Mitteilung nachstehend zu urer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Die DIG-Aachen informiert:

Liebe Mitglieder,

zu Ihrer Information weisen wir auf das Kurt Weill Konzert im Gemeindesaal der Jüdischen Gemeinde Aachen hin.

Sonntag, den 19. Juni 2022 um 18:00 Uhr.

Wir bitte Sie, sich für diese Veranstaltung bis zum 17.06.2022 per Mail info@jgaachen.de oder telefonisch 0241/477 80-0 namentlich anzumelden und sich am Abend auszuweisen.

„Kurt, Weill er mehr ist“

Ein Student von Humperdinck und Busoni, der wie selbstverständlich zwischen Synagoge, Bierkeller, Ku’damm und Broadway lebte, der das Berlin der 20er, das Paris der 30er und die USA der 40er mitprägte, der Komponist von Youkali, dem Ort, in dem man glücklich und sorglos sein könnte, wenn er existieren würde. All das und vieles mehr war Kurt Weill. Ira Givol (Cello), Nare Karoyan (Klavier), Simone Hirsch (Sopran) bringen ihn auf Einladung der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Aachen zum Leben.

Sie wollen den Liederkomponisten Weill von möglichst vielen Blickwinkeln zeigen. Der Abend beginnt mit einer Vertonung des „Kiddusch“, die seinem Vater gewidmet ist, der seinerzeit der Kantor der Gemeinde in Dessau war. Das Gebet klingt – durch die unorthodoxe Vertonung im „Hollywoodstil“– mehr als ungewöhnlich. Es folgt eine bunte Mischung von Berliner Theaterstücken mit Texten von Berthold Brecht, Chanson aus seiner Zeit in Paris und schließlich seine schönsten Melodien des Broadways und aus Hollywood.

Die Sonate für Cello und Klavier (1920) ist ein selten aufgeführtes Werk des 20-jährigen Studenten Kurt Weill. Diese zeigt einen unbekannten Weill, der stilistische Ähnlichkeiten mit der Musik von Paul Hindemith aufweist. Die Musik ist bombastisch bis grotesk, feinsinnig bis verspielt. Nur wenige Jahre später provozierte Weill in Berthold Brechts Zusammenarbeit mit der „Dreigroschenoper“, die eins von den brillanten Beispielen der Musik der Weimarer Republik ist.

Um Kurt Weill mehr zu beleuchten, wird der Abend mit Briefen vom ihm bereichert. Diese sind sorgfältig ausgesucht aus den drei Briefbänden, die von ihm existieren.

Sonntag, 19. Juni 2022 um 18.00 Uhr im Gemeindesaal der Jüdischen Gemeinde Aachen

Wir bitten Sie sich für diese Veranstaltung bis zum 17.06.2022 per E-Mail: info@jgaachen.de oder telefonisch 0241/477 80-0 namentlich anzumelden und für den Eintritt ausweisen zu können. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis für die Sicherheitsmaßnahmen.

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