Unterzeichnet bei WeACT die Petition der Marita Dresen mit dem Titel „Heimat und Klima in Gefahr“!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir über WeACT (http://ak-gewerkschafter.com/?s=weact), der Petititionsplattform von CAMPACT (http://ak-gewerkschafter.com/?s=campact) die Petition der Marita Dresen mit dem Titel „Heimat und Klima in Gefahr“ erhalten.

Wir haben diese Petition nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „PETITIONEN“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/petitionen/) archiviert.

Macht bitte ALLE mit!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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WeACT & CAMPACT informieren:

Hallo Manni Engelhardt,

im Rheinland und in der Lausitz wollen Energiekonzerne Dörfer zerstören, um Kohle zu fördern. Das gefährdet Deutschlands Klimaziele – und das Zuhause von Marita Dresen. Sie wehrt sich auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact. Zum Beginn der heißen Wahlkampfphase fordert sie: Wer zukünftig regieren will, muss sich für die Dörfer und den Klimaschutz einsetzen. Unterzeichnen Sie jetzt die Petition.

Hier klicken und WeAct-Petition unterzeichnen

Heimat und Klima in Gefahr

„Für meine Familie und mich ist das eine doppelte Katastrophe: Die Kohlebagger fressen sich immer näher an unser Zuhause. Und das Verbrennen der Kohle heizt die Klimakrise an und zerstört die Lebensgrundlage unserer Kinder“, sagt Marita Dresen. Mit ihrer Familie und ihren Pferden lebt sie im nordrhein-westfälischen Kuckum. Ihre Heimat soll dem Tagebau Garzweiler II weichen. Für Kohle, die eigentlich im Boden bleiben sollte, wenn wir unsere Klimaziele noch erreichen wollen.

Sogar das Bundesverfassungsgericht hat gerade erst geurteilt: Deutschland tut zu wenig für den Klimaschutz.[1] Das bringt auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in Verlegenheit. In seiner Heimat ist der Kanzlerkandidat als Kohle-Freund bekannt.[2] Im Wahlprogramm hält seine Union am späten Kohleausstieg fest – und damit an der Zerstörung der Dörfer.[3] Marita und ihre Mitstreiter*innen aus dem Rheinland und der Lausitz wollen das nicht hinnehmen. Sie haben einePetition auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, gestartet und fordern: Schutz für ihre Dörfer und eine wirksame Klimapolitik.

Mit diesen Forderungen sind sie nicht allein; in ganz Deutschland setzen sich Hunderttausende für mehr Klimaschutz ein. Die Entscheidung fällt am 26. September – bei der Bundestagswahl. manni engelhardt, stellen Sie sich jetzt an die Seite von Marita Dresen. Gemeinsam können wir den Parteien klar machen: Die nächste Bundesregierung stellt nur, wer es mit dem Klimaschutz ernst meint, schnell aus der Kohle aussteigt – und damit die bedrohten Dörfer erhält. Machen Sie mit und unterzeichnen Sie die WeAct-Petition!

Hier klicken und WeAct-Petition unterzeichnen

Marita Dresen hat ihr ganzes Leben in Kuckum verbracht. „Ich bin hier aufgewachsen. Den wunderschönen Hof, auf dem ich lebe, haben bereits meine Eltern bewirtschaftet. Er ist seit 1862 im Besitz unserer Familie“, erzählt sie. „So fruchtbare Böden gibt es sonst weit und breit nicht.“ Nun muss sie zusehen, wie die riesigen Kohlebagger immer näher rücken, wie der Kohlekonzern RWE jahrhundertealte Kirchen zerstört und Dorfgemeinschaften auseinanderreißt.

„Das ist für mich besonders bitter: Unser Zuhause soll verschwinden, nur damit RWE sich weiter die Taschen voll machen kann“, sagt Marita. Kanzlerkandidat Laschet spielt hier ein doppeltes Spiel: Im Wahlprogramm der Union bekennt er sich zu den Pariser Klimazielen – und will gleichzeitig bis 2038 Kohle fördern.[3] Bei Wahlkampfauftritten gibt er sich bodenständig und volksnah, doch in seinem Bundesland lässt er ganze Dörfer wegbaggern. „Wie soll das zusammengehen?“, fragt die WeAct-Petentin. Eines ist klar: Das 1,5-Grad-Ziel aus dem Pariser Klimaabkommen verfehlt Deutschland so krachend.

„Der Kampf um unsere Dörfer zeigt, wie katastrophal die Klimapolitik der Großen Koalition ist“, sagt Marita Dresen. Sie und ihre Mitstreiter*innen fordern: Die nächste Bundesregierung muss schnell aus der Kohle aussteigen und die bedrohten Dörfer im Rheinland und in der Lausitz erhalten. Unterstützen Sie die Petition und unterzeichnen Sie jetzt auf WeAct.

Hier klicken und WeAct-Petition unterzeichnen

Diese Petition wurde auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, gestartet. Es ist also keine Kampagne von Campact. Da viele Campact-Aktive diese Petition unterstützen, möchten wir Sie mit dieser E-Mail gerne darauf hinweisen.

Herzliche Grüße
Olga Perov, Campaignerin für WeAct

PS: Kohleriese RWE will im Rheinland noch 780 Millionen Tonnen Kohle abbauen und dafür sieben Dörfer plattmachen. Sollte der Konzern nur rund ein Viertel der Fördermenge tatsächlich abbaggern und verfeuern, kann Deutschland das 1,5-Grad-Ziel nicht mehr einhalten.[4] Für die nächste Regierung muss klar sein: Klimaschutz geht nur mit schnellem Kohleausstieg – und dem Erhalt der Dörfer. Unterzeichnen Sie jetzt die WeAct-Petition.

Hier klicken und WeAct-Petition unterzeichnen

[1]„Bundesverfassungsgericht: Klimaschutzgesetz geht nicht weit genug“, RND Online, 29. April 2021

[2]„Widerstand gegen Kohle: Worum geht es bei den Protesten?“, Deutsche Welle Online, 10. Juni 2020

[3]„Das Programm für Stabilität und Erneuerung“, Wahlprogramm CDU/CSU, eingesehen am 24. Juni 2021

[4]„Kein Grad weiter: Anpassung der Tagebauplanung im Rheinischen Braunkohlerevier zur Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze“, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Juni 2021

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Campact e. V. · Artilleriestraße 6 · 27283 Verden

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