Unser AK-Mitglied Hubertine Momber nimmt zur geplanten Wohngelderhöhung 2016 Stellung:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

zur geplanten Wohngelderhöhung 2016, zu der wir Euch den nachstehenden Link gepostet haben, der Euch nach dem Anklicken zum entsprechende Themen-Online-Artikel in der „“BERLINER ZEITUNG“ führt http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/geplante-erhoehung-der-zuschuesse-das-aendert-sich-kuenftig-beim-wohngeld,10808230,29913598.html, nimmt unser Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis- (AK-) Mitglied Hubertine Momber (http://ak-gewerkschafter.com/?s=hubertine+momber) Stellung.

Wir haben ihre Stellungnahme in ungekürzter Form zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-

Hubertine Momber schreibt:

„Hallo Manfred,

anbei füge ich Dir meine Stellungnahme zur geplanten Wohngeld-Erhöhung, die die
Bundesregierung für 2016 plant. Ich bitte Dich herzlich darum, diese Stellungnahme auf unsere Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis-Homepage zu posten.

Vielen Dank dafür…

Hubertine

Die geplante Wohngelderhöhung der Bundesregierung spielt wieder nur den
Vermögenden in die Hände, die Immobilen vermieten.
Denn, wo wird sich der Mietspiegel hinbewegen, wenn diejenigen, die Nichts haben, für
teurere Mieten höhere Zuschüsse bekommen?
Menschen, die aus Ihrer Lebensleistung (Lohn /Rente etc.) genügend Geld
erhalten, benötigen keine Zuschüsse.
Wer trotz Arbeit oder Rente noch auf Soziale Leistungen angewiesen ist, dem
wird es keinen Deut besser gehen, da zusätzliche Leistungen sicher wieder
mit den Sozialleistungen verrechnet werden!?
Aber sicher wird unser Finanzminister Schäuble erst dann zufrieden sein, wenn die
bisherigen Leistungsempfänger – ähnlich wie in Griechenland – auf Suppenküchen
angewiesen sind? Denn auch dort sind die Hilfsleistungen der EU bei der bedürftigen Bevölkerung nicht angekommen.
Es wird immer verschwiegen dass der größte Teil der Hilfsmaßnahmen direkt
bei den Großbanken in Deutschland, Frankreich und Luxemburg zur Tilgung der
viel zu hohen Zinsen verbleibt.
Griechenland muss sparen, um unseren Banken höhere Gewinne zu ermöglichen.
Ähnlich wird es mit dem Wohngeld in Deutschland funktionieren. Die einzigen, die davon
profitieren werden, sind die Immobiliengesellschaften, die Banken und die Versicherungen!
Aber das ist ja wohl auch Sinn und Zweck der Sache!
Helfen würde hier eher und effektiver für die Bedürftigen Rentenanpassungen und Lohnanpassungen, die ähnlich wie in Belgien durch eine Indexierung an die tatsächlichen Lebenshaltungskosten angepasst werden.
Deutschland hat in den letzten 20 Jahren den Anteil derjenigen, die an der oder unter
der Armutsgrenze lebenden Menschen fast verdreifacht.

In der Tat ein sozialpolitisches ´ARMUTSZEUGNIS´!

gez. Hubertine Momber“

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