Unser AK-Mitglied Christa Lenz nimmt Stellung zum Artikel „Die Dreher sind unter uns!“:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreismitglied (AK-Mitglied), Kollegin Christa Lenz, nimmt ebenfalls Stellung zum Verhalten des Oberverwaltungsgerichtes von NRW in Sachen „Personalratswahlanfechtung beim Studentenwerk Aachen“.

Wir haben auch diesen Kommentar nachstehend in ungekürzter Fassung zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt –Koordinator-
Hallo Manni, hallo liebe Kolleginnen und Kollegen,

in Bezug auf den Artikel „Die Dreher sind unter uns!“ (http://ak-gewerkschafter.com/2013/11/18/die-dreher-sind-unter-uns-ovg-entscheid-zur-personalratswahlanfechtung-beim-stw-aachen-weiter-verschoben/) möchte ich folgenden Kommentar abgeben:

Für mich ist jetzt klargeworden, dass  auch das Oberverwaltungsgericht von NRW (OVG-NRW)  den Zugang zu Billig-Lohnarbeitnehmer, die keinen Anspruch auf kollektivarbeitsrechtliche Vertretung gemäß Landespersonalvertretungsgesetz NRW haben sollen, für öffentliche Arbeitgeber   n i c h t   verbauen will!? Als belgische Staatsbürgerin stelle ich fest, dass die sogenannte „Dritte Welt“ im Osten, nämlich direkt hinter der Belgisch-Deutschen-Grenze anfängt. Es verwundert mich deshalb nicht, dass so viele Deutsche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach Belgien und Luxemburg arbeiten kommen, sind doch hier die Lohn- und Arbeitsbedingungen einfach besser. Vor dreißig Jahren war das noch umgekehrt der Fall! Was nutzt denn in Deutschland die Vollbeschäftigung, wenn jeder dritte Arbeitnehmer von seinem Lohn noch nicht einmal die volle Miete zahlen kann? Auch so, dafür sind die Lebensmittelpreise vielleicht etwas niedriger in Deutschland. Dies aber auch nur deshalb, weil über staatlich unkontrollierte „Gammelfleischverarbeitung“ etc. derartige Billigpreise zustande kommen können. Aber so erhalten wenigstens die Hartz IV – Betroffenen und die sogenannten „Aufstocker“ hin und wieder auch einmal in Deutschland eine Wurst.

Mit kollegialen Grüßen Christa Lenz

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