Liebe Kolleginnen und Kollegen in der Pharmaindustrie, Ihr werdet in der Tarifrunde 2022 alle verarscht!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es ist unfassbar aber wahr, wie wir es als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) Feststellen müssen.

Die IGBCE ist vor der Pharmaindustrie als SOZIALPARTNER (http://ak-gewerkschafter.com/?s=sozialpartnerschaft) in die Knie gegangen. Ausgerechnet die Pharmanindustrie, die im Rahmen der CORONA-HYSTERIE (http://ak-gewerkschafter.com/?s=corona) MILLIARDENUMSÄTZE gemacht hat, beruift sich jetzt auf den sogenannten Ukraine-Krieg und will Lohnabschlüsse lediglich als Teilabschlüsse.

Und der stellvertretende IG BCE-Vorsitzende Ralf Sikorski

(Foto aus Youtube)

klatscht dazu mit folgenden Worten Beifall: „Wir haben aktuell durch das Wirken von Herrn Putin in der Ukraine Inflationsraten, deren Realitätssinn geprüft werden
muss.“ 

Wer es nicht glauben mag, der lese die nachstehende dpa-Kurzmeldung vom heutigen Tage (22.03.2022) dazu.

HANNOVER Bei den schwierigen Tarifgesprächen für die Chemie- und Pharmaindustrie zeichnet sich wegen der ungewöhnlich starken Inflation und des Krieges in der Ukraine vorerst womöglich nur ein Teilabschluss ab. Die Verhandlungsführer der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber deuteten am Montag zum Start der ersten bundesweiten
Runde in Hannover eine entsprechende „Brückenlösung“ an. Der Vizechef der Gewerkschaft IG BCE, Ralf Sikorski, sagte: „Wir haben aktuell durch das Wirken von Herrn Putin in der Ukraine Inflationsraten, deren Realitätssinn geprüft werden
muss.“ Ursprünglich hatte die Gewerkschaft einen Lohnabschluss oberhalb der Teuerung verlangt –die Unternehmen verwiesen zuletzt aber auf gestiegene Kosten. Ein Teil der Entgelt-Erhöhungen müsse real kommen, „und zwar jetzt“, so der IG-BCE-Vertreter. (dpa)

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Das bedarf aus unserer Sicht nur eines Kommentars:

Liebe Kolleginnen und Kollegen in der Pharmaindustrie, Ihr werdet in der Tarifrunde 2022 alle verarscht!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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