Kollege Udo Buchholz informiert für den BBU und weist auf die NRW-Sonntagsproteste gegen Kohlepolitik (21.6.20) und gegen Atommüllpolitik (28.6.2020) hin!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
soeben haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine Mitteilung des BBU über dessen Pressesprecher und Vorstandsmitglied, dem Kollegen Udo Buchholz (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=udo+buchholz+bbu), erhalten.
 
Darin weist die Organisation auf die NRW-Sonntagsproteste gegen Kohlepolitik (21.6.20) und gegen Atommüllpolitik (28.6.2020) hin.
 
Wir haben die Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://www.ak-gewerkschafter.de/category/atompolitik/) archiviert.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
 

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Kollege Udo Buchholz informiert für den BBU:

 
BBU-Pressemitteilung, 19.06.2020
 
NRW-Sonntagsproteste gegen Kohlepolitik (21.6.20) und gegen
Atommüllpolitik (28.6.2020)
 
(Bonn, Berlin, Datteln, Ahaus, 19.06.2020) Der Bundesverband
Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) weist darauf hin, dass am Sonntag
(21. Juni 2020) in Datteln und Umgebung Fahrraddemonstrationen gegen die
Kohlepolitik der Bundesregierung und konkret gegen das neue
Kohlekraftwerk Datten 4 stattfinden werden. Unterstützt werden die
Proteste auch von Anti-Atomkraft-Initiativen – so etwa von der
Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“. Diese ruft für den 28. Juni
zur Teilnahme am Protest in Ahaus gegen Atommüll auf.
 
In einem Aufruf zur Teilnahme an der Fahrraddemo am Sonntag in Datteln
und zu den Sternfahrten aus den umliegenden Städten nach Datteln heißt
es u. a.:
 
„Am 02.07.2020 wird der Deutsche Bundestag abschließend über das
sogenannte „Kohleausstiegsgesetz“ beraten und eine finale Abstimmung
durchführen. Dieses Gesetz ermöglicht den Betrieb des neuen
Steinkohlekraftwerkes Datteln 4 und die Vernichtung weiterer Dörfer für
den Braunkohletagebau Garzweiler II. Dieses
„Kohle-Verstromungs-Verlängerungsgesetz“ sorgt dafür, dass der menschen-
und naturfeindliche Abbau und die klimazerstörende Verbrennung von Kohle
bis ins Jahr 2038 verlängert wird. Das Gesetz widerspricht jeder
wissenschaftlichen Vernunft. Klimaforscher und beratende Institute haben
klar dargestellt: Wir dürfen nur noch sehr wenig Kohle verbrennen und
müssen schnell aus der Kohleverstromung aussteigen, um das in Paris
vereinbarte Ziel, die Erderwärmung auf 1,5° zu begrenzen, erreichen zu
können.“
 
Weiter heißt es in dem Aufruf: „Wir rufen die Bundestagsabgeordneten
auf, dieses Gesetz zu stoppen, den weiteren Betrieb des
Steinkohlekraftwerks „Datteln 4“ zu verhindern, die durch Braunkohle
bedrohten Dörfer zu retten und die Kohleverstromung schnellstens zu
beenden, so dass es für die Bundesrepublik Deutschland überhaupt noch
eine Chance gibt, die Pariser Klimaziele einzuhalten. Wir rufen die
Öffentlichkeit auf: Kommt mit uns am Sonntag, 21.06.20 nach Datteln und
setzt mit uns ein klares Zeichen gegen den klimapolitischen Wahnsinn der
Bundesregierung! Macht ein orangenes Kreuz an eure Fahrräder als Symbol
des Widerstands gegen dieses Kraftwerk!
 
Wir fordern dazu auf die Proteste auf twitter zu begleiten.
Insbesondere #Datteln4
#Datteln4stoppen
und #KohleEINstiegsgesetz
sind dafür geeignet.
 
Wir machen darauf aufmerksam, dass während der Versammlungen und
Demonstrationen ein Mindestabstand von 1,5 Meter zueinander einzuhalten
ist. Zur Sicherheit fordern wir alle Teilnehmer*innen auf, ihren
Mund-Nasen-Schutz mitzubringen und ggfs. zu nutzen.“
 
Bisher feststehende Fahrraddemos am Sonntag, 21.06.2020:
 
Treffpunkt in Dortmund ist um 13.15 Uhr auf dem Hansaplatz.
 
Treffpunkt in Recklinghausen ist um 13.30 Uhr auf dem Rathausplatz.
 
Die gemeinsame Anreise aus Münster erfolgt mit dem Zug um 12.28 Uhr bis
Recklinghausen.
 
Treffpunkt in Datteln ist Umbau 15.00 Uhr auf dem Neumarkt.
 
Die Fahrraddemo in Datteln wird bis ca. 18.00 Uhr dauern.
 
Quelle und weitere Informationen:
 
 
 
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Pressemitteilung der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ vom
19.06.2020:
 
BI verschiebt Kundgebung
 
Der Sonntagsspaziergang, zu dem die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in
Ahaus“ normalerweise an jedem dritten Sonntag im Monat einlädt, wird in
diesem Monat um eine Woche verschoben. Statt am 21. wird er erst am 28
Juni um 14 Uhr stattfinden.
 
Grund für die Verschiebung: Am 21.Juni ist bereits eine
Fahrraddemonstration in Datteln geplant. Dort soll gegen die
Inbetriebnahme des neuen Kohlekraftwerkes protestiert werden. Aufgerufen
haben „Fridays for Future Datteln“ und das Netzwerk „Datteln IV stoppen
wir“. An der Demonstration wollen sich auch etliche Menschen aus Ahaus
beteiligen. „Eine echte Energiewende erfordert den Ausstieg aus der
klimaschädlichen Kohletechnologie ebenso wie den aus der gefährlichen
Atomenergie“, so H. Liebermann von der Bürgerinitiative. „Deshalb
unterstützen wir diese Aktion“.
 
Die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ ist eine
Mitgliedsorganisation des BBU.
 
 
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Engagement unterstützen
 
Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.
 
Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter
 
http://www.bbu-online.de und telefonisch unter 0228-214032. Die
Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72
Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.
 
Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.
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