Kollege Udo Buchholz informiert für den BBU: Massenproteste gegen die Gasgewinnung in Gronigen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir über den Kollegen Udo Buchholz, dem Vorstandsmitglied und Pressesprecher des BBU (http://ak-gewerkschafter.com/?s=udo+buchholz+bbu) eine weitere Pressemitteilung des BBU erhalten. Darin berichtet Kollege Udo Buchholz über Massenproteste gegen die Gasgewinnung in Gronigen.

Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/atompolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelharrt -Koordinator-

 

(Das linke Eigenfoto zeitgt den Kollegen Udo Buchholz.)

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Kollege Udo Buchholz informiert:

BBU-Pressemitteilung, 17.01.2022

Massenproteste gegen die Gasgewinnung in Gronigen

(Bonn, Groningen, 17.01.2022) Mit einer Großdemonstration wurde am
Samstag (15.01.2022) in Groningen (NL) u. a. für ein Ende der dortigen
Gasgewinnung demonstriert. Der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) hat darauf hingewiesen, dass sich an der
eindrucksvollen Demonstration rund 10.000 Menschen beteiligt haben. Sie
zogen mit einem Fakkelmarsch durch die Innenstadt von Groningen.
Zeitgleich wurde der Protest von mehr als 230.000 Menschen im Internet
unterstützt, die virtuelle Fakkeln anzündeten und sich damit mit der
Bevölkerung in Groningen solidarisierten.

Als Folge der langjährigen Gasförderung bei Groningen kam es in der
Vergangenheit immer wieder zu Erdbeben, Bodenabsenkungen und Schäden an
Gebäuden. Es gab in Groningen immer wieder Proteste. Zur jüngsten
Demonstration wurde aufgerufen, nachdem kürzlich Pläne zur weiteren
Gasgewinnung bekannt wurden. Es sollen weitere 7,8 Milliarden Kubikmeter
Gas gefördert werden – unter anderem für Lieferungen in die
Bundesrepublik Deutschland.

(vgl.
https://www.welt.de/wirtschaft/article236154406/Habeck-Niederlande-beschweren-sich-ueber-hohen-deutschen-Gasbedarf.html)

„Die Proteste in Groningen verdeutlichen, dass der Einsatz erneuerbarer
Energiequellen international verstärkt werden muss“, betont
BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz. Und weiter bekräftigt Buchholz,
„dass die Nutzung der Atomenergie in keiner Form umweltverträglich ist.
Immer wieder gibt es in Atomkraftwerken und Uranfabriken Störfälle und
weltweit gibt es kein sicheres Endlager für den hochgefährlichen Atommüll“.

In den Niederlanden gibt es Pläne zum Bau von zwei neuen
Atomkraftwerken. Der BBU lehnt diese Pläne ab. Schon in der
Vergangenheit hat der BBU immer wieder grenzüberschreitend Proteste
gegen Atomprojekte in den Niederlanden unterstützt.

Weitere Informationen:

https://dvhn.nl/groningen/Steek-hier-digitaal-een-fakkel-aan-voor-Groningen-en-toon-je-solidariteit-met-het-aardbevingsgebied-27395385.html

https://www.nrc.nl/nieuws/2022/01/16/duizenden-mensen-lopen-mee-in-fakkeltocht-groningen-tegen-gaswinning-2-a4079424

https://groninger-bodem-beweging.nl

https://www.laka.org

https://www.bbu-online.de

https://uranium-network.org/blog

https://dont-nuke-the-climate.org

Engagement unterstützen

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter
http://www.bbu-online.de und telefonisch unter 0228-214032. Die
Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72
Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str.
55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.

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