Das NETZWERK GERECHTER WELTHANDEL informiert mit seinem OKTOBER-NEWSLETTER 2023!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir einen weiteren NEWSLETTER des NETWERKS GERECHTER WELTHANDEL (http://ak-gewerkschafter.com/?s=netzwerk+gerechter+welthandel) erhalten.

Diesen NEWSLETTER haben wir für Euch nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

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Das NETZWERK GERECHTER WELTHANDEL informiert:

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Interessierte an einer neuen Handelspolitik,

eine mögliche Unterzeichnung des geplanten EU-Mercosur-Abkommens rückt bedrohlich näher. Unter Hochdruck versucht die EU-Kommission, dieses Jahr noch zu einem Abschluss zu kommen. Auch der brasilianische Präsident Lula ist Anfang Dezember in Berlin zu Besuch. 

Gleichzeitig werden die Abkommen mit Mexiko und Chile vorangetrieben. Laut offiziellem Fahrplan soll das EU-Chile Handelsabkommen schon im Februar 2024 vom EU-Parlament verabschiedet werden. Dieses enthält wie CETA Sonderklagerechte für Großinvestoren vor exklusiven Schiedstribunalen. Diese kosten nicht nur Steuermilliarden, sondern sind auch undemokratisch und gefährden eine sozial-ökologische Transformation. 

Es ist an der Zeit, den Druck auf unsere politischen Entscheidungsträger*innen wieder zu erhöhen! Helft dabei, unsere Regierung, die Abgeordneten im Bundestag und im EU-Parlament dazu zu bewegen, sich gegen die Abkommen mit Lateinamerika auszusprechen und damit ein Zeichen für einen gerechten Welthandel zu setzen.

Kurswechsel? Fehlanzeige!

Doch die handelspolitisch aktive Zivilgesellschaft schläft nicht! Über aktuelle Aktivitäten und Entwicklungen informiert Sie dieser Newsletter – der seit dieser Ausgabe in einem neuen Layout erscheint. Über Ihr Feedback freuen wir uns sehr, verwenden Sie dafür einfach die Antwort-Funktion oder schreiben Sie an newsletter@gerechter-welthandel.org.

Lunch & Learn

Wissen ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Kampagne. Deshalb starten wir im November erneut die beliebte Lunch- und Learn-Webinarreihe. Jeden Donnerstag im November um Punkt 12 Uhr (mit einer Ausnahme) erwarten wir Euch, um uns gemeinsam eine Stunde lang mit den Handelsabkommen zu befassen, die die EU noch vor den Wahlen zum neuen EU-Parlament im Juni 2024 unterzeichnen möchte: Das Abkommen mit Chile, mit Mexiko und mit den vier südamerikanischen Ländern des Mercosur, Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay.

  1. 02.11.2023, 12:00  Die Handelsabkommen mit Lateinamerika – aktueller Verhandlungsstand und Aktionen der handelsbewegten Zivilgesellschaft
  1. 09.11.2023, 12:00  Kolonialismus im Plastikhandel: Europäische Plastikexporte nach Südamerika
  1. 16.11.2023, 13:00  Die Auswirkungen des EU-Mercosur-Abkommens auf Frauen: Schlechte Arbeit, Arbeitsplatzverlust und Armut
  1. 23.11.2023, 12:00  Global Gerechte Grüne Transformation? Die Rolle von Handelsabkommen für die europäische Rohstoffsicherung
  1. 30.11.2023, 12:00  Konzernklagerechte in den Abkommen mit Chile und Mexiko

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme! Alle weiteren Infos und die Möglichkeit, sich anzumelden, findet Ihr hier: 

Hier anmelden

Aktionsaufruf

hr wollt Aktionen durchführen? Dafür dürft Ihr gerne weiter unsere Aktionspakete bestellen (inklusive Banner, Flyer, Mythbuster, Postkarten an Robert Habeck und vieles mehr): Hier bestellen

Ihr wollt mehr?

Im Attac Webshop  könnt Ihr eine kleine Fahne und ein Poster mit dem Aufdruck „Stop EU-Mercusur   Kein neokolonialer Rohstoffraub“ bestellen.

Online Aktion:

Schickt in den kommenden Tagen Emails an SPD-Abgeordnete zum EU-Mercosur-Abkommen und der Notwendigkeit der demokratischen Teilhabe! Denn derzeit droht ein undemokratisches Manöver der EU-Kommission zur Beschleunigung der Ratifizierung – und die SPD hat sich dazu bisher noch nicht positioniert. Mehr Infos und Argumente für eure Email findet ihr hier.  

Um Druck und Bewusstsein für das Thema zu erhöhen, fragt Eure Abgeordneten auch über  Abgeordnetenwatch, wie sie zum EU-Mercosur-Abkommen stehen. Mögliche Fragen wären zum Beispiel

  • „Das EU-Mercosur-Abkommen fördert den Handel mit Fleisch, Pestiziden und Verbrennermotoren. Wie stehen Sie zur Förderung von solchen Produkten angesichts der Klimakrise?“ 
  • „Werden Sie dem EU-Mercosur-Deal zustimmen, wenn er keine Sanktionen bei Verletzungen von Standards zu Waldschutz und Menschenrechte vorsieht?“ 

Mögliche Termine für Aktionen sind z.B.:

  • die Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen vom 23.-25.11. in Karlsruhe
  • das offizielle EU-Handelsminister*innentreffen am 27.11. in Brüssel
  • der Besuch von Brasiliens Präsident Lula da Silva am 4.12. in Berlin
  • der Internationale Tag der Menschenrechte am 10.12.

 

Über Fotos von Euren Aktionen freuen wir uns immer! Sendet diese bitte an essig@forumue.de

Über weitere Veranstaltungen bis Ende des Jahres und kommende Veröffentlichungen halten wir Euch natürlich auf dem Laufenden. Schaut auch gerne regelmäßig auf der Seite des Netzwerks Gerechter Welthandel vorbei.

Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr den Beitrag direkt auf der Homepage von

lesen.

> https://www.gerechter-welthandel.org/

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