WeMove.EU informiert ruft zur Kampagne gegen die SCHLEPPNETZFISCHEREI auf! MACHT BITTE ALLE MIT!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir seitens WeMove.EU (http://ak-gewerkschafter.com/?s=wemove.eu) eine Kampagne gegen die SCHLEPPNETZFISCHERE erhalten.

Selbige haben wir zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung nachstehend auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „KAMPAGNEN“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/kampagnen/) archiviert.

MACHT BITTE ALLE MIT!

Manni Engelhardt -Koordinator-

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WeMove.EU informiert:

Hallo Manni,

es ist, als würde man mit Bulldozern durch ein Naturschutzgebiet fahren. Die industrielle Fischerei nutzt riesige Netze, um den Meeresboden abzuschöpfen und alles zu zerstören, was sich ihnen in den Weg stellt – sogar in Meeresschutzgebieten. [1] In der EU stoppt sie derzeit nichts und niemand.

Deshalb kämpfen fast 150.000 von uns gegen diese Praxis namens Grundschleppnetzfischerei. Dank unserer Tweets und E-Mails konnten wir die Mitglieder des Europäischen Parlaments (MdEP) bereits davon überzeugen, ein Verbot in Schutzgebieten zu empfehlen. [2]

Aber damit ist es noch nicht getan. Damit sich für die Meere etwas ändert, müssen wir die EU-Kommission und insbesondere Virginijus Sinkevičius, den Kommissar für Umwelt, Ozeane und Fischerei, dazu bringen, das Verbot auch umzusetzen.

Diese Woche wird Sinkevičius auf einem globalen Gipfel zur Biodiversität in Marseille sprechen. [3] Unmittelbar vor der Rede von Sinkevičius haben wir zusammen mit Partner*innen Tausende von Menschen (darunter auch einen Champion im Big-Wave-Surfen!) eingeladen, direkt am Veranstaltungsort vorbeizuschwimmen, um auf das Geschehen aufmerksam zu machen.

Wenn wir Sinkevičius vor, während und nach der Schwimmaktion Botschaften aus ganz Europa schicken, wird er sehen, dass nicht nur die Zivilgesellschaft in Marseille auf ihn schaut, sondern Menschen aus ganz Europa, die alle ein sofortiges Verbot der Grundschleppnetzfischerei wollen.

Tweet an den EU-Kommissar für Ozeane und Fischerei
E-Mail an den EU-Kommissar für Ozeane und Fischerei

Flyer für die Anmeldung zur Veranstaltung zum gemeinsamen Schwimmen im Meer, wenn auf der IUCN-Weltnaturschutzkonferenz über den Schutz unserer Ozeane diskutiert wird.
Die Grundschleppnetzfischerei tötet effektiv alles, was auf dem Meeresboden lebt. [4] Während die Fischerei diese riesigen Netze einsetzt, um Garnelen, Tintenfische oder andere Fische zu fangen, wird oft bis zur Hälfte des Fangs tot oder sterbend wieder ins Meer zurückgeworfen. Und das mit nachhaltigen Auswirkungen: Es kann mehr als sechs Jahre dauern, bis sich der Meeresboden erholt. [5]

Europa hat die Macht, dem Einhalt zu gebieten und eine Vorreiterrolle beim Schutz und bei der Wiederherstellung unserer Meere einzunehmen. Unsere Vertreter*innen haben dem zugestimmt, als sie für ein Verbot dieser schädlichen Praxis stimmten. Jetzt ist es am EU-Kommissar für Ozeane und Fischerei, Herrn Sinkevičius, die Initiative zu ergreifen und es umzusetzen.

Der Weltnaturschutzkongress der IUCN ist die perfekte Gelegenheit, um die Unterstützung für das Verbot anzukündigen. Es ist eine riesige Veranstaltung mit 800 Redner*innen, 1.300 Sitzungen und 10.000 Teilnehmenden, deren Ziel es ist, Maßnahmen zum Klimawandel und zur biologischen Vielfalt voranzutreiben. [6] Während sich Herr Sinkevičius darauf vorbereitet, über den Schutz der Ozeane zu sprechen, wollen wir mit Tausenden von Tweets und E-Mails aus ganz Europa mehr Druck aufbauen und ein Verbot fordern.

Tweet an den EU-Kommissar für Ozeane und Fischerei
E-Mail an den EU-Kommissar für Ozeane und Fischerei

Wir haben dazu beigetragen, dass unsere Vertreter*innen Anfang Juli für ein Verbot gestimmt haben. Lassen Sie uns jetzt gemeinsam das Gleiche beim Kommissar für Ozeane und Fischerei tun. Schicken wir ihm jetzt Tausende von E-Mails oder Tweets aus ganz Europa!

Mit Hoffnung,

Annemarie Botzki (Berlin)
Virginia López Calvo (Madrid)
Alexandre Naulot (Marseille)
Giulio Carini (Rom)
für das gesamte 
WeMove Europe-Team

Referenzen:
[1] https://europe.oceana.org/en/our-work/bottom-trawling/overview
https://www.greenpeace.org/aotearoa/story/what-is-bottom-trawling-and-why-is-it-bad-for-the-environment/
[2] Unser Druck: Petition, Tweets und E-Mails. https://act.wemove.eu/campaigns/schleppnetzfischerei;
Das Ergebnis der Wahl im EU-Parlament:
https://www.europarl.europa.eu/news/de/press-room/20210604IPR05513/biodiversitat-parlament-fordert-verbindliche-ziele-fur-artenschutzhttps://www.europarl.europa.eu/doceo/document/TA-9-2021-0277_DE.html (Nummer 86)
[3] https://www.iucncongress2020.org
[4] https://www.greenpeace.org/aotearoa/story/what-is-bottom-trawling-and-why-is-it-bad-for-the-environment
[5] https://www.nature.com/articles/d41586-017-01682-8
[6] https://www.iucncongress2020.org

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