Und wieder geben wir Euch exakt am heutigen Mittwoch (02.06.2021) unsere AK-TV-TIPPS für die kommende Zeit!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
pünktlich zur Wochenmitte präsentieren wir Euch heute als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) wieder unsere AK-TV-TIPPS  (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=ak-tv-tipps) für die kommenden Tage.
 

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Am  SONNTAG, DEN 06. JUNI 2021, ab  18.30 UHR, strahlt der TV-SENDER
 
 
die Dokumentation unter dem Titel
 
„SCHWARZ UND DEUTSCH“
 
aus.
 
Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt zur Programmvorschau dieser Sendung.
 
 

Hier die Kurzbeschreibung zur Sendung:

Mehr als eine Million Menschen in Deutschland sollen afrikanische Wurzeln haben. Schwarze Künstler*innen, Schwarze Paketbot*innen, Schwarze Friseur*innen oder Schwarze Wissenschaftler*innen – sie alle gehören zu unserem Land, für die meisten ganz selbstverständlich. Doch der Weg hierher war nicht immer einfach, Selbstvertrauen aufzubauen hat gedauert. Zwei Afrodeutsche zeigen, wie sie ihren eigenen Weg gefunden haben im Umgang mit Alltagsrassismus und Vorurteilen.

Mirrianne Mahn hat ihren Platz gefunden. Seit ein paar Wochen sitzt sie als Abgeordnete in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung. Es war nicht leicht für die 32Jährige. „Na klar, wusste ich immer, dass ich zu Deutschland dazugehöre“, sagt sie. „Aber die weiße Mehrheitsgesellschaft hat mir nicht immer das Gefühl gegeben, das sie das genauso sieht.“ Sie ist im Hunsrück aufgewachsen. Außer ihr gab es dort nur ein weiteres nicht-weißes Mädchen. Die beiden galten als Kuriosum. Auch nach ihrem Umzug nach Frankfurt musste sich Mirrianne Mahn durchbeißen. Sie baute einen Catering-Service auf. „Da kam es schon mal vor, dass ich morgens zu meinem Food-Truck runterkam und jemand Bananenschalen daran geschmiert hatte“, erinnert sie sich. In der U-Bahn merkt sie heute noch oft, dass sie angestarrt wird, weil sie Schwarze ist. Mirrianne Mahn bekam Depressionen. Auch einen Suizidversuch hat sie unternommen. Heute ist sie eine selbstbewusste Frau, doch der Kampf hat Spuren hinterlassen.  

 „Es ist nicht alles gut, aber die Leute sind vorsichtiger geworden, mit Beleidigungen und Anfeindungen. Das führt dazu, dass man sich jetzt sicherer fühlen kann“, sagt Tonny Boateng. Für den ehemaligen Spieler des FSV-Frankfurt ist der Wandel besonders auf dem Platz spürbar. „In den 90’ern war es gang und gäbe, dass man als Schwarzer Spieler rassistisch beleidigt wurde. Heute passiert das auch noch, aber dann gibt es auch immer jemanden, der was dagegen sagt.“ Die Leute seien aufmerksamer geworden, schritten schneller ein. Das gibt Tonny Boateng ein gutes Gefühl. Ebenso die Tatsache, dass Schwarze Männer und Frauen heute in ganz verschiedenen gesellschaftlichen Positionen und Jobs zu finden sind. Das, meint der DJ und Partymacher, wirke sich auf vieles aus: „Heute werde ich als Schwarzer von potentiellen Investoren und Geschäftspartnern ernst genommen“, sagt er. Aber alles ist eben auch heute noch längst nicht gut. So kommt der Deutsche mit ghanaischen Wurzeln als DJ zwar unproblematisch in alle Clubs rein. Als Schwarzer Mann und Gast allerdings nicht. Bitter ist das, aber eine Realität, mit der er sich irgendwie abgefunden hat. 

Eine Reportage von Melanie Taylor und Peter Gerhardt

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Am  MITTWOCH, DEN 09. JUNI 2021, ab 20.15 UHR, strahlt der TV-SENDER

die Dokumentation unter dem Titel

„WER IST DAS VOKK? – DIE NEUE GEFAHR VON RECHTS“

aus.

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch zur Programmvorschau.

> https://www.tvmovie.de/tv/wer-ist-das-volk-die-neue-gefahr-von-rechts-141789842  !

Hier eine Kurzbeschreibung der Sendung:

Wer die Theorien, Ziele und Strategien der Neuen Rechten verstehen will, muss ihre Geschichte und ihre Vordenker kennen. Von der Weimarer Republik bis ins Internetzeitalter zeigt sich eine durchgängige ideologische Haltung.

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Am  FREITAG, DEN 11. JUNI 2021, ab 20.15 UHR, strahlt der TV-SENDER
 
 
die Dokumentation unter dem Titel
 
“UNTR TAGE LEBENDIG BEGRABEN – DEUTSCHLANDS SCHWERSTES GRUBENUNGLÜCK“
 

aus.

Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch auf die Programmvorschau zur Sendung.

> https://www.wdr.de/programmvorschau/wdrfernsehen/sendung/2021-06-11/50000396/lebendig-begraben-deutschlands-schwerstes-grubenunglueck.html !

Eine Kurzbeschreibung der Sendung:

Es war ein Schock für die gesamte Region. Vor 75 Jahren ereignete sich in Bergkamen das schlimmste Grubenunglück, das es jemals in Deutschland gegeben hat. Das dramatische Ereignis hat sich im kollektiven Gedächtnis des gesamten Ruhrgebiets tief eingebrannt. Der Name Bergkamen steht bis heute auch für die Gefahren der Arbeit unter Tage.
Es passierte am 20. Februar 1946: Mittags um 12 Uhr erschütterte eine Schlagwetterexplosion in 900 Metern Tiefe die ganze Schachtanlage Grimberg 3/4″. Aus dem Einstieg schlug eine 300 Meter hohe Stichflamme. Dann folgte eine Kohlenstaubexplosion. 405 Bergmänner wurden getötet. Sie hinterließen Familien – fast 300 Frauen und mehr als 400 Kinder. Familien, die nicht mal ein Jahr nach Kriegsende wieder etwas optimistischer in die Zukunft blickten. Nur 64 Kumpel konnten gerettet werden.
Die Dokumentation von Wilm Huygen rekonstruiert das tragische Unglück von 1946 und zeichnet die Spuren nach, die der „Mythos Grimberg“ bis heute bei den Menschen und in der Stadt hinterlassen hat. Mithilfe von Zeitzeugen, Experten und umfangreichem Archivmaterial wird deutlich, wie es zu der Katastrophe kommen konnte.
Die Jahre nach dem schweren Schicksalsschlag wurden nicht einfacher. Es waren Zeiten der Solidarität und auch des Verdrängens. Das Unglück blieb allgegenwärtig. Häuserzeilen, in denen Angehörige wohnten, wurden „Witwenstraße“ genannt. Auch wenn viele der Waisen später auf keinen Fall unter Tage arbeiten wollten, das Ereignis hat sie nie losgelassen. Im Film erzählen einige dieser Kinder und auch die der Überlebenden, wie sie mit dem größten Wendepunkt ihres Lebens umgegangen sind und was aus ihnen wurde. Manche von ihnen sind geblieben. Jürgen Lenz arbeitete später sogar auf der gleichen Zeche wie sein Vater. Allerdings nur „über Tage“ – das musste er seiner Mutter versprechen. Andere, wie die heute 89-jährige Doris Granata, zog es weit weg ins ferne Kalifornien.
Von den ehemals neun Fördertürmen erinnert heute nur noch ein einzelner an die schwarze Vergangenheit. Kohle wird schon lange nicht mehr gefördert. Doch das Unglück vor 75 Jahren ist tief im Gedächtnis geblieben. Der Film macht die Dramatik und besondere Tragik der Katastrophe auf „Grimberg 3/4“ in einer emotionalen Erzählung greifbar. Gleichzeitig zeigt er das Ausmaß und die Tragweite dieses Ereignisses für eine ganze Stadt bis heute.

Foto aus Bergkamen-Infoblog zeigt die Trauerfeier für die Opfer des Grubenunglück am 20. Februar 1946.

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Wenn bei Euch Interesse an der einen oder anderen Sendung besteht, so bitten wir um Vormerkung, denn wir werden die Sendetermine auf unserer Homepage nicht wiederholen.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
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