WeMove.EU berichtet mit Stolz über große und kleine Dinge, die sie bewegt hat!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben hat uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine Mitteilung von WeMove.Eu (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=wemove.eu) erreicht.

Darin berichtet die Organisation über große und kleine Dinge, die sie bewegt hat.

Sehr gerne haben wir diese Mitteilung zu Eurer grefälligen Kenntnisnahme nachstehend auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Bildergebnis für fotos vom logo von wemove.eu

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WeMove.EU teilt mit:

Feiern Sie mit uns: Ein neuer Naturpark in Montenegro und mehr Fairness in Europa. Aber beim Tierwohl kämpfen wir weiter!
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Hallo Manni Engelhardt,

stolz können wir sein, alle miteinander. Weil wir gemeinsam Großes und Kleines bewegen können, wenn wir uns zusammenschließen. Gerne berichten wir Ihnen hier von drei unserer Kampagnen.

Die Vögel können bleiben!

Für jede Menge Zugvögel, für Pelikane und Flamingos bleibt ein wertvoller Rückzugsraum in Montenegro erhalten: Die Ulcinj Salina. Die Regierung Montenegros wollte dort einen luxuriösen Touristentempel bauen lassen. Gemeinsam konnten wir das verhindern.

Endlich hat der Stadtrat das Gebiet zum Naturpark erklärt. Und auch die EU hat gehandelt – sie macht den Schutz der Saline zu einer Bedingung für den Beitritt Montenegros zur EU. [1]

EuroNatur-Aktivist*innen mit ihrer YouMove-Petition

EuroNatur-Aktivist*innen mit ihrer YouMove-Petition

15 lange Jahre hat diese Kampagne gedauert. Die Stiftung EuroNatur vom Bodensee hat zusammen mit Verbündeten vor Ort für diesen einzigartigen Schutzraum an der Adria gekämpft. Zu einem wichtigen Moment – dem Besuch von EU-Vertretern in Montenegro – haben sie auf unserer Plattform YouMove einen Appell aufgesetzt. Rasch unterzeichneten über 90.000 Bürgerinnen und Bürger aus Europa. [2] Das hat geholfen, den Druck auf die Beteiligten zu erhöhen und jetzt diesen Erfolg zu feiern. Es freut uns sehr, dass Tausende Unterschriften eine so wertvolle Hilfe sein können.

Schulden bezahlt: 4 + 1 Milliarden Euro gehen zurück nach Griechenland

Die Bevölkerung in Griechenland spürt noch immer die Folgen der Finanzkrise: Einsparungen bei der Rente, der Gesundheit und der Bildung halten an. Aus unseren Schlagzeilen ist die Krise der Eurozone allerdings verschwunden. Nur die wenigsten schauen hin, wenn es um Themen wie Anleihen, Finanzen und Sitzungen der Euro-Gruppe [3] geht. Wir haben mit unseren Partnern Eurodad und Positive Money sehr genau hingesehen. Seit Anfang letzten Jahres kämpfen wir gemeinsam dafür, dass die Griechen zu viel gezahlte Zinsen erstattet bekommen. Dazu hatten sich die Länder der Eurozone schon vor Jahren verpflichtet. Sie hatten eingesehen, dass sie sich nicht an der Not der griechischen Bevölkerung bereichern dürfen. [4]

Schon bald nach unserem Kampagnenstart hat die Euro-Gruppe ihre Absicht formuliert, mindestens vier von den acht Milliarden Euro Zinsgewinnen aus griechischen Anleihen zurückzuzahlen. Eine Absicht allein ist noch keine Tat und so hielten wir unseren Druck aufrecht.

Aktivisten überreichen unsere Unterschriften an einen Vertreter der Euro-Gruppe

Aktivisten überreichen unsere Unterschriften an einen Vertreter der Euro-Gruppe [5]

Endlich, nach mehr als einem Jahr, nahm der Präsident der Euro-Gruppe unseren Appell offiziell zur Kenntnis. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten mehr als 145.000 Bürgerinnen und Bürger der EU unterzeichnet. Die vier Milliarden werden nun fließen und auf der April-Sitzung hat die Euro-Gruppe beschlossen, eine weitere Milliarde zurückzugeben. Und das muss noch nicht das Ende sein – wir bleiben weiter dran. [6]

Das ist ein großer Erfolg für ein Thema, bei dem viele nicht mehr hinsehen. Diese Kampagne unterstreicht auf schöne Weise, dass Solidarität und Fairness für uns zentrale Werte in einem gemeinsamen Europa sind.

Leider nicht mehr Tierschutz für Nutztiere in Europa

Schweine auf einem Bauernhof

Schweine auf einem Bauernhof

Wir halten in der EU viel zu viele Nutztiere unter unerträglichen Bedingungen. In der industriellen Landwirtschaft werden Antibiotika zu oft massenweise verabreicht, die Folge sind immer mehr gefährliche multiresistente Keime. [7] Unser viel zu hoher Fleischkonsum verursacht Treibhausgase und zerstört die Artenvielfalt. [8] Diese Form der Landwirtschaft wird von der EU nach wie vor mit fast 40% ihres Haushalts subventioniert! [9]

Mit unseren Partnern vom EEB (European Environmental Bureau) und von MESFA (Make Europe Sustainable for All) streiten wir für eine tiefgreifende Veränderung der europäischen Agrarpolitik. So haben wir unter anderem gefordert,

  • die Besatzdichte in den Betrieben nach oben zu begrenzen
  • Grünland dauerhaft zu erhalten und nicht zu Acker umzubrechen
  • Werbung für Fleisch nicht länger mit Steuergeldern zu unterstützen. [10]

Im März stimmte der Umweltausschuss im Europaparlament den meisten unserer Forderungen zu [11] und wir waren voller Hoffnung. Aber bereits im April stimmte der Agrarausschuss gegen sämtliche Forderungen und enttäuschte auf ganzer Linie. Wir haben es an Druck nicht vermissen lassen. Tausende von uns haben sich via Twitter und Facebook direkt an die Abgeordneten im Ausschuss gewandt. Leider hat sich die Agrarlobby dieses Mal durchgesetzt.

Aber eine weitere Abstimmung liegt noch vor uns, wenn über die Leitlinien für die zukünftige Agrarpolitik der EU im Herbst abgestimmt wird. Wir machen natürlich weiter. Das Parlament hat eine neue Zusammensetzung und mehr als die Hälfte der Abgeordneten ist neu im Parlament. Wir wollen die industrielle Landwirtschaft umwandeln in eine nachhaltige Landwirtschaft, die den Tieren Leid erspart und unseren Planeten nicht weiter ausplündert.

Mehr wird folgen!

manni, das waren nur drei von etlichen Kampagnen, an denen wir in den letzten Monaten gemeinsam gewirkt haben. Gerne nutzen wir die Sommerpause, um weiter zu berichten.

Vielen Dank!

Jörg Rohwedder (Lübeck)
Virginia López Calvo (Madrid)
Marta Tycner (Warschau)
Giulio Carini (Rom)
Fatima Ibrahim (London)
Alexandre Naulot (Marseille)
für das gesamte WeMove.EU-Team

Referenzen:
[1] https://www.euronatur.org/en/about-euronatur/press-room/press-releases/detail/news/stage-victory-for-nature-conservation-ulcinj-salina-becomes-nature-park/
[2] https://you.wemove.eu/campaigns/schutz-der-saline-ulcinj-f-r-mensch-und-natur-
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Euro-Gruppe
[4] https://act.wemove.eu/campaigns/solidaritaet-vor-gier
https://www.reuters.com/article/eurozone-greece/update-1-greeces-slow-reforms-may-delay-return-of-bond-profits-sources-idUSL8N1XV6KN
https://ec.europa.eu/info/sites/info/files/economy-finance/03_debt_measures.pdf
[5] https://twitter.com/eurodad/status/1053289611823407104
[6] http://dsms.consilium.europa.eu/952/Actions/Newsletter.aspx?messageid=30772&customerid=34639&password=enc_356542343476344579385675_enc
https://www.euractiv.com/section/economy-jobs/news/greece-gets-e1-billion-in-return-for-reform-progress/
[7] https://www.who.int/news-room/detail/07-11-2017-stop-using-antibiotics-in-healthy-animals-to-prevent-the-spread-of-antibiotic-resistance
[8] https://www.nationalgeographic.com/environment/2019/01/commission-report-great-food-transformation-plant-diet-climate-change/
[9] https://eeb.org/publications/53/farnubg/46504/position-paper-on-the-cap.pdf
[10] https://act.wemove.eu/campaigns/stop-subventionen-fuer-intensive-landwirtschaft
[11] https://eeb.org/historic-european-parliament-vote-for-nature-friendly-farming/

&qid=153494037″ rel=“nofollow“ color:#941b80;text-decoration:none“> WeMove.EU ist eine Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa einsetzt; für eine Europäische Union, die sozialer Gerechtigkeit verpflichtet ist; die für ökologische Nachhaltigkeit und bürgernahe Demokratie steht. Wir sind Menschen unterschiedlicher Lebensläufe, Kulturen und Religionen, die Europa ihr Zuhause nennen – egal, ob wir in Europa geboren wurden oder anderswo. Wenn Sie sich aus unserem Verteiler austragen möchten, klicken Sie bitte hier.

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