KLARtext informiert und lädt zur Mitgliederversammlung 2022 ein!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir eine aktuelle Mitteilung von

KLARTEXT e. V. (http://ak-gewerkschafter.com/?s=klartext)

(https://klartext-ev.de/)

erhalten. Diese haben wir zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme nachstehend auf unsere Homepage gepostet.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

***********************************************

KLARtext informiert:

KLARtext Einladung zur MV 2022

KLARtext e.V.
c/o Rainer Roth
info@klartext-info.de
Friedrich-Ebertstraße 43

61118 Bad Vilbel, den 25.05.2022

Liebe Mitglieder,

Wir möchten Euch/Sie herzlich zu unserer diesjährigen
Mitgliederversammlung einladen.
Sie findet statt am

Sonntag,
den 12. Juni 2022, 10 Uhr

im Kultur- und Tagungshaus (KuTa)
Hauptstr. 6
65345 Eltville – Rauenthal

Als Tagesordnungspunkte sind vorgesehen:
    1) Tätigkeitsbericht und Diskussion
    2) Kassenbericht und Diskussion
    3) Wahl des Vorstandes
    4) Weitere Aktivitäten
    5) Verschiedenes

Gäste sind willkommen.

Viele Grüße vom Vorstand
Reinhard Frankl, Bernd Müller, Rainer Roth

Wegbeschreibung: www.kuta-rauenthal.de unter dem Menüpunkt Anfahrt.

Share
Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Kollege Udo Buchholz teilt mit, dass der AKU GRONAU die Proteste gegen die Atomanlagen in Lingen unterstützt!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) hat uns über den Kollegen Udo Buchholz, dem Pressesprecher und Vorstandsmitglied des BBU (http://ak-gewerkschafter.com/?s=udo+buchholz+bbu) eine weitere Pressemitteilung erreicht.

Darin berichtet der AKU-Gronau, dass er die Proteste gegen die Atomanlagen in Lingen unterstützt.

Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/atompolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

*********************************************

Kollege Udo Buchholz informiert.

(Foto zeigt die Transparente bei der Mahnwache in Lingen am 23.05.2022)

Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
Mitglied im Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)
c/o Siedlerweg 7
48599 Gronau
02562-23125

24.05.2022

Pressemitteilung

AKU Gronau unterstützt Protest gegen Atomanlagen in Lingen

Am Montag (23. Mai 2022) haben Anti-Atomkraft-Initiativen und weitere
Organisationen aus dem Emsland mit einer Mahnwache gegen die drohende
Wiederinbetriebnahme des AKW Lingen 2 demonstriert. Auch ein Mitglied
des Arbeitskreises Umwelt (AKU) Gronau nahm an der Protestaktion teil.

Das Atomkraftwerk Lingen 2 wurde Anfang Mai für eine mehrwöchige
Untersuchung abgeschaltet. Ende 2022 soll es endgültig vom Netz gehen.
Die Bürgerinitiativen in und um Lingen sowie der AKU Gronau würden es
begrüßen, wenn das AKW Lingen 2 schon jetzt endgültig stillgelegt werden
würde. Sie befürchten weitere Störfälle in dem AKW, das 1988 in Betrieb
ging. Außerdem fällt jeden Tag, an dem das AKW weiter in Betrieb ist,
Atommüll an, für den es nach wie vor kein sicheres Endlager gibt.

Die Mahnwache in Lingen richtete sich auch gegen die Uranfabriken in
Lingen und Gronau. Der AKU Gronau betont, dass der beschlossene
Atomausstieg auch für diese beiden umstrittenen Uranfabriken greifen
muss. Beide Anlagen haben bisher unbefristete Betriebsgenehmigungen. Der
noch auszuhandelnde Koalitionsvertrag der neuen NRW-Landesregierung
könnte ein Zeichen für die wünschenswerte Stilllegung der Gronauer
Urananreicherungsanlage setzen.

Weitere Informationen:

https://atomstadt-lingen.de/aktuelles

https://sofa-ms.de/wp-content/uploads/2022/03/Urenco-Report-Maerz-2022-final.pdf

https://bbu-online.de

Share
Veröffentlicht unter Atompolitik | Schreib einen Kommentar

Tarifrunde Eisen und Stahl 2022: Stahl-Tarifverhandlungen stocken – IG Metall plant Warnstreiks!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) möchten wir Euch über den Stand in  der TARIFRUNDE 2022 im Bereich der EISEN- & STAHLINDUSTRIE infomieren.

Die IG-Metall plant Streiks!

Dazu teilt die IG-Metall (http://ak-gewerkschafter.com/category/tarifpolitik/ig-metall/) mit:

24. Mai 2022

Tarifrunde Eisen und Stahl 2022

Stahl-Tarifverhandlungen stocken – IG Metall plant Warnstreiks

Kein Fortschritt in der zweiten Verhandlungsrunde in der Stahl-Tarifrunde: Die Arbeitgeber beharren auf ihrem Angebot einer Einmalzahlung von 2100 Euro. Die IG Metall fordert eine dauerhafte Entgelterhöhung um 8,2 Prozent. Die Friedenspflicht endet am 30. Mai, danach sind Warnstreiks möglich.

Foto: Thomas Range

Die zweite Runde der Tarifverhandlungen in der nordwestdeutschen und ostdeutschen Eisen- und Stahlindustrie brachte keine Fortschritte. In der ersten Verhandlungsrunde vor fast zwei Wochen hatten die Arbeitgeber eine einmalige Zahlung von 2100 Euro angeboten. Die IG Metall hat dieses Angebot als in Struktur und Volumen völlig unzureichend zurückgewiesen und die Arbeitgeber aufgefordert, ein Angebot vorzulegen, das eine dauerhaft wirkende Erhöhung der monatlichen Entgelte beinhaltet.

Die Arbeitgeber waren jedoch auch in der zweiten Verhandlungsrunde nicht bereit, die Entgelte dauerhaft zu erhöhen.
 

IG Metall will Prozente – dauerhaft

„Wir lassen uns diese Tarifrunde nicht durch eine Einmalzahlung abkaufen“, betont Knut Giesler, IG Metall-Bezirksleiter NRW und Verhandlungsführer im Nordwesten. „Die Stahlbranche hat seit Monaten volle Auftragsbücher und die Gewinne sprudeln. Darum erwarten die Beschäftigten zu Recht, dass sie angemessen an der guten Geschäftsentwicklung beteiligt und nicht mit einer Einmalzahlung abgespeist werden.“

Die IG Metall fordert eine Erhöhung der Monatsentgelte um 8,2 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Darüber hinaus sollen die Tarifverträge zur Altersteilzeit, über den Einsatz von Werkverträgen und zur Beschäftigungssicherung verlängert werden. Diese Forderungen hatten die Tarifkommissionen nach Diskussion in den Betrieben Ende April aufgestellt – der IG Metall-Vorstand fasste den Beschluss dann am 8. Mai.

„Wir haben in der Verhandlung verdeutlicht: Einmalzahlungen sind nichts von Dauer. Sie werden ausgegeben und sind weg. Es braucht aber Sicherheit für die Beschäftigten nach vorne“, erklärt Birgit Dietze, Bezirksleiterin der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen und Verhandlungsführerin in der ostdeutschen Stahlindustrie mit Verweis auf die hohe Inflation. „Wir haben den Arbeitgebern sehr deutlich gemacht, dass die Belegschaften eine Anhebung der Tabellenentgelte erwarten. Dafür gehen sie auch vor die Tore und sind durchsetzungswillig.“
 

Warnstreiks im Osten – Nordwesten stimmt heute ab

Die Mitglieder der IG Metall-Tarifkommission für die ostdeutsche Stahlindustrie wollen nun nach Ablauf der Friedenspflicht am 30. Mai um 24 Uhr den Druck auf die Arbeitgeber durch Warnstreiks in ihren Betrieben erhöhen. Das hat die Tarifkommission bereits unmittelbar nach der Verhandung beschlossen.

Die Tarifkommission Nordwest will am heutigen Mittwoch über mögliche Warnstreiks abstimmen. Verhandlungsführer Giesler machte deutlich, dass die Verärgerung über die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber groß sei: „Wir haben die Stahlbranche im letzten Jahr mit einem verantwortlichen Krisenabschluss gut durch die Pandemie gebracht. Die Beschäftigten haben teilweise mit Extraschichten ihren Beitrag dazu geleistet, dass jetzt richtig viel Geld in der Branche verdient werden kann. Nun wäre es an der Zeit, dass die Arbeitgeber angesichts der steigenden Inflation mit einer guten Entgelterhöhung soziale Verantwortung gegenüber den Beschäftigten übernehmen. Aber da kam heute nichts. Das macht die Beschäftigten gerade angesichts der großen Gewinne wütend. Mit dem Angebot einer Einmalzahlung ist die Eskalation des Konfliktes vorprogrammiert. Dafür tragen die Arbeitgeber Verantwortung.“

+++++++++++++++++++++++++++++++++++

Durch den KLick auf den nachstehenden Link könnt Ihr den Beitrag direkt auf der Homepage der IG-Metall lesen.

> https://www.igmetall.de/tarif/tarifrunden/eisen-und-stahl/zweite-runde-stahl-tarifverhandlungen-stocken !

+++++++++++++++++++++++++++++++++++

Wir bleiben am Thema dran und werden fortlaufend dazu berichten.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

Share
Veröffentlicht unter IG-Metall, Tarifpolitik | Schreib einen Kommentar

Und wieder geben wir Euch exakt am heutigen Mittwoch (25.05.2022) unsere AK-TV-TIPPS für die kommende Zeit!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

pünktlich zur Wochenmitte präsentieren wir Euch heute als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) wieder unsere AK-TV-TIPPS  (http://www.ak-gewerkschafter.de/?s=ak-tv-tipps) für die kommenden Tage.

++++++++++++++++++++++++++++++++++

Am  MONTAG, den 30. Mai 2022, ab  22.50  UHR, strahlt der TV-SENDER
 
 
die Dokumentation mit dem Titel
 
„JEDER TAG EIN KAMPF? – QUEERES LEBEN“
 
aus.
 
Der Klick auf den nachstehenden Link blättert Euch die Programmvorschau zur Sendung auf.
 
 

Hier die Kurzbeschreibung der Sendung:

Sommer 2021: Die Allianz-Arena in München soll zum Spiel Deutschland gegen Ungarn in Regenbogenfarben leuchten. Die UEFA verbietet das – und Deutschland ist aus Protest im Regenbogen-Rausch: Wahrzeichen werden bunt angestrahlt, Regenbogenfahnen werden gehisst, die eigene Toleranz wird gefeiert. Deutschland, ein Paradies für queere Menschen?

Reporter Klaas-Wilhelm Brandenburg hat andere Erfahrungen gemacht. Er will wissen, wie es queeren Menschen in Deutschland geht. Jasmin L. aus Berlin ist nicht-binär und lebt in einer Beziehung mit einer anderen nicht-binären Person. Als sich die beiden vor zweieinhalb Jahren liebevoll an einem Bahnhof in Berlin voneinander verabschieden, werden sie von einem Familienvater beschimpft und angespuckt. Sowas erlebt Jasmin immer wieder: „Ich weiß, sobald ich auf die Straße gehe, kann irgendwas passieren, wenn ich mich offen oute.“

Wie tolerant ist unsere Gesellschaft tatsächlich?

Auch Paulino K. aus Ulm kennt Ablehnung. Schon im Kindergarten merkt er, dass er ein Mann ist – aber in seiner Geburtsurkunde steht als Geschlecht weiblich. Seine Eltern können das nicht akzeptieren. Später kommt er in ein Mädchenheim – hier wird er ausgegrenzt, sogar als „Transe“ beleidigt. „Ich hatte niemanden, mit dem ich mal so richtig reden konnte“, sagt Paulino heute. Er musste ganz alleine mit dem Druck fertig werden. Ein Leidensdruck, der irgendwann fast lebensgefährlich für ihn wurde.

„Die Story im Ersten“ trifft queere Menschen in den verschiedensten Phasen ihres Lebens: Kinder in der Schule, junge Menschen im Beruf, Senior*innen im Pflegeheim. Wir ziehen Bilanz nach fünf Jahren „Ehe für alle“: Wie gleichgestellt sind queere Menschen in Deutschland? Wie tolerant ist unsere Gesellschaft tatsächlich? Müssen queere Menschen auch im Jahr 2022 noch um Akzeptanz kämpfen?

Ein Film von Klaas-Wilhelm Brandenburg und Alex Grantl

+++++++++++++++++++++++++++++++++

Am  MITTWOCH, den 01. Juni 2022, ab  20.15  UHR, strahlt der TV-SENDER
 
 
die Dokumentation mit dem Titel
 
„EXPEDITION INS TIERREICH – ZIEMLICH WILDE BIENEN“
 
aus.
 
Der Klick auf den nachstehenden Link blättert Euch die Programmvorschau zur Sendung auf.
 
 

Hier die Kurzbeschreibung der Sendung:

Über Jahrtausende war sie die Honiglieferantin, perfekt an Flora und Klima in Mitteleuropa angepasst: die Dunkle Biene. Doch in den 1970er-Jahren verschwand sie aus Deutschland. Wie konnte es dazu kommen? Der Film begibt sich auf eine spannende Suche, zeigt, in teils noch nie gefilmten Szenen, wie es in einem wilden Bienenstock zugeht, und wie das Wildtier Honigbiene einst in den heimischen Wäldern lebte, bevor Imker begannen, daraus das kleinste Haustier der Welt zu machen.

++++++++++++++++++++++++++++++++

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das nachstehende kulturelle Highlight haben wir von der Rolling Stones-Club-Homepage (https://www.stones-club-aachen.com/) für Euch auf unsere Homepage übernommen!

Liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Freundinnen und Freunde unserer Homeage,

ein großes Vorbild und „Ziehvater“ der Rolling Stones ist zweifelsohne Chuck Berry (https://www.stones-club-aachen.com/?s=chuck+berry).

(Foto aus https://www.rollingstone.de/keith-richards-schwelgt-in-erinnerungen-an-chuck-berry-und-dessen-fausthieb-gegen-ihn-1226433/)

Am FREITAG, DEN 03. JUNI 2022, 21.55 UHR, strahlt der TV-Sender

                 

den Dokumentarfilm mit dem Titel

CHUCK BERRY

aus. Der Klick auf den nachstehenden Link führt Euch direkt auf die entsprechende Programmvorschau.

> https://www.tvmovie.de/tv/chuck-berry-150857443 !

Hier eine Kurzbeschreibung der Sendung:

Das Wort „Ikone“ wird heutzutage viel zu leichtfertig benutzt. Doch wenn es um den Mann geht, der als „Pionier des Rock ’n‘ Roll“ bezeichnet wird und dessen berühmte Liveperformances in den 1950er Jahren das „Rock-’n‘-Roll-Fieber“ bei Jugendlichen verschiedenster Herkunft entfachte, dann ist es wirklich die einzig passende Beschreibung für ihn. Chuck Berry, geboren 1926 und 2017 gestorben, beglückte Generationen von Fans und beeinflusste die Musikwelt wie ansonsten vielleicht nur noch Elvis Presley. Der mehrfach ausgezeichnete Filmemacher Jon Brewer führt bei diesem Porträt der Rock-’n‘-Roll-Legende Regie. Dabei blickt er hinter die Fassade und beleuchtet den Menschen abseits des Legendenstatus. Er zeigt Chuck Berrys abenteuerliches und manchmal tragisches Leben ganz im Zeichen des Rock ’n‘ Roll, und er versucht zu ergründen, was Chuck Berry dazu befähigt hat, einige der besten Rocksongs aller Zeiten zu schreiben, und welche Höhen und Tiefen er dabei durchlebte.

Wir empfehlen diese Sendung sehr, weisen aber vorsorglich darauf hin, dass wir diesen Beitrag aufgrund der Fülle der bei uns täglich eintreffenden Informationen über THE ROLLING STONS und Aktualitäten unseren STONES-CLUB schwerlich wiederholen können.

(Foto aus https://www.billboard.com/music/rock/chuck-berry-tribute-mick-jagger-rolling-stones-7728708/)

+++++++++++++++++++++++++++++++

Wenn bei Euch Interesse an der einen oder anderen Sendung besteht, so bitten wir um Vormerkung, denn wir werden die Sendetermine auf unserer Homepage nicht wiederholen.
 
Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-
Share
Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Ak-Kollege Heinz-J. Kaltenbach informiert: Droht nach der CORNA-HYSTERIE die AFFENPOCKEN-HYSTERIE?

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis- (AK-) Mitglied Heinz-J. Kaltenbach (http://ak-gewerkschafter.com/?s=kaltenbach) hat uns den nachstehenden T-Online-Beitrag vom 5.11.2021 (!) zukommen lassen.

Diesen wollen wir Euch keinesfalls vorenthalten und haben ihn deshalb zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet. Dem Heinz gubührt ein herzliches Dankeschön daür.

Für den AK manni Engelhardt -Koordinator-

**********************************************

Kollege Heinz-J. Kaltenbach informiert:

Liebe Kolleginnen und Kollegen, lest Euch den nachstehenden Beitrag von T-Online sehr sorgfältig durch und beurteilt selbst!

Bill Gates warnt vor Terroranschlägen mit Pockenviren
 
Von t-online
 
Aktualisiertam05.11.2021
 
Bill Gates: Der Microsoft-Gründer fordert Regierungen zu einer besseren Erforschung von Krankheitserregern auf. (Quelle: Evan Vucci/Reuters-bilder)

Der Microsoft-Gründer warnte bereits lange vor der Corona-Pandemie vor Krankheitserregern. Nun hat er erneut Regierungen höhere Investitionen in die Forschung empfohlen. Sonst seien künftig auch neuartige Anschläge möglich.

Bill Gates hat die Politik aufgefordert, Milliarden für Forschung und Entwicklung bereitzustellen, um künftige Pandemien und Terroranschläge mit Viren zu verhindern. „Was wäre, wenn ein Bioterrorist die Pocken auf zehn Flughäfen einschleppt? Wie würde die Welt darauf reagieren?“, fragte der Gründer von Microsoft auf einer Veranstaltung des britischen Thinktanks „Policy Exchange“.

Gates sprach davon, dass Regierungen sich auf „Pockenterroranschläge“ und „Bioterrorismus“ unbedingt vorbereiten müssten. Das sei zwar teuer, könne aber auch dazu führen, dass Grippe oder Erkältungsviren ausgerottet werden könnten. Darüber hinaus sprach sich Gates für eine Pandemie-Task-Force in der Weltgesundheitsorganisation WHO.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++

Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr den Beitrag direkt auf der Homepage von t-online lesen.

> https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/menschen-schicksale/id_91094164/-bioterrorismus-bill-gates-warnt-vor-terroranschlaegen-mit-pockenviren.html !

+++++++++++++++++++++++++++++++++++

Bildet Euch selbst eine Meinung!

H. J. Kaltenbach

+++++++++++++++++++++++++++++++++++

Kollege Dirk Alpeter dazu:

 

Share
Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Herr Michael Zobel präsentiert uns seinen 2. NEWSLETTER im Monat Mai 2022 unter dem Titel „Wonnemonat und mehr…!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben hat uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitkreis (AK) diefünfte aktuelle Info des Herrn Michael Zobel (http://ak-gewerkschafter.com/?s=michael+zobel) im Jahr 2022 erreicht.

Wir haben diese aktuelle Mitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet.

Dem Herrn Zobel gebührt ein HERZLICHES DANKESCHÖN für sein unermüdliches Wirken. Wir wünschen ihm auch weiterhin Glück und Gesundheit für sein ehrenamtliches Wirken!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

 

(Foto: Eigenfoto)                                                      (Foto: dpa)

*******************************************

Herr Michael Zobel informiert:

Guten Tag zusammen,
 
in dieser Mail Infos zu folgenden Terminen für die kommenden Tage und Wochen, Waldgruppe, Kino, Kelmis, Braunkohle, Fortbildung…
 
– 25. Mai, Waldkäuze
– 27. Mai, KuKuK-Kino, „Now“ von Jim Rakete, Einführung von mir
– 28. Mai, wunderbare Wanderung in Kelmis
– 12. Juni, 98 Monate Sonntagsspaziergänge, diesmal wieder in Lützerath
– Sommerferien-Waldwochen
– 24. September, Hinaus in den Wald – und dann?
– Herbstferien-Waldwoche, erste Ferienwoche
– Fortbildung 2023
 
etwas detaillierter:
 
Mittwoch, 25. Mai, die Waldkäuze treffen sich wieder, alle 14 Tage, wie gehabt Treffpunkt 16 Uhr am Parkplatz Augustinerweg/Eupener Straße, 18 Uhr Abholen ebenso dort. Noch sind Plätze frei, bitte anmelden, 0171-8508321 oder Mail, damit ich den Überblick behalte…   weitere Termine 8. Juni, 22. Juni… 
 
Freitag, 27. Mai, 20:00 Uhr KuKuK-Kino, ich werde eine Einführung geben und bin gespannt auf Gespräche nach dem Film…
 
„NOW“ Dokumentarfilm von Jim Rakete,
Jim Rakete, der Veteran mit der Fotokamera, hat junge Aktivisten in ihrem Kampf gegen die Klimakatastrophe begleitet. Sein Dokumentarfilm „Now“ lebt von ihrer Frische und ihrer Wut.„Now“ von Jim Rakete ist der Film für die ersehnte grüne Wende! In seinem engagierten Kinodebüt trifft der berühmte Kult-Fotograf auf Generation Greta. Gleich sechs junge Klimaaktivist*innen melden sich hier zu Wort,darunter Luisa Neubauer (Fridays for Future), Felix Finkbeiner (Plant for the Planet) und Nike Mahlhaus (Ende Gelände)  Warum sind sie Aktivist*innen geworden? Was steht auf dem Spiel? Die von Drehbuchautorin Claudia Rinke erdachte Doku stachelt zur Nachahmung an. Ganz bewusst – damit die Jugend von heute auch morgen eine Zukunft hat. Support gibt’s von Punk-Legende Patti Smith, Autorenfilmer Wim Wenders und vielen mehr.
 
Eintritt 10 Euro, Tickets auf der Website  https://kukukandergrenze.eu/events/now/
 
Samstag (!), 28. Mai, 12 Uhr, Blüten und Galmei, Zink- und Bleirausch an der Göhl
 
Nach langer Zeit mal wieder meine Lieblingswanderung, rund um Kelmis, es geht durch wunderbare Natur, an der Emmaburg vorbei, am Hohnbach entlang…  Themen sind Orchideen, Bergbau, Napoleons heizbare Reisebadewanne, Galmeiveilchen, Mineralien und vieles mehr, mit etwas Glück sehen wir den Eisvogel oder die Wasseramsel…
Treffpunkt 12 Uhr, Parkplatz am Casinoweiher/Lütticher Straße in Kelmis/Belgien. Etwa 4 Stunden sind wir unterwegs, inklusive Picknickpause. Erwachsene 12€…
 
Sonntag, 12. Juni, Wald statt Kohle, 98 Monate Sonntagsspaziergänge, diesmal wieder in den Dörfern, rund um Lützerath, es darf keine Koalition in NRW geben, die Lützerath für die Braunkohle opfert…
 
Details zum Spaziergang in den kommenden Tagen auf meiner Webseite…   www.naturfuehrung.com 
 
Sommerferien, insgesamt vier Waldwochen mit Ute Reifferscheidt und mit mir (erste und letzte Ferienwoche), Infos und Anmeldungen über die Webseite der Stadt Aachen/Ferienspiele
 
Samstag, 24. September, Hinaus in den Wald, und dann? „Schnuppertag“– was ist Waldpädagogik, was kann mensch im Wald und in der Natur so machen?
 
4 Samstage in 2022, es wird wieder eine Fortbildung geben…
 
Herbstferien 2022, es gibt wieder eine Waldwoche für Kinder, diesmal Montag, 3. Oktober bis Freitag, 7. Oktober…   Anmeldungen sind schon jetzt möglich…
 
 
Das war´s für heute. Viel Stoff. Alles, was im Angebot ist, kann natürlich jederzeit gebucht werden, Betriebsausflug, Geburtstag für Kinder oder Erwachsene, Schulklassen, Kindergärten, Fortbildungen, Vieles ist denkbar und möglich. Ich freue mich auf das Frühjahr, auf viele Begegnungen, wo auch immer…
 
Bleibt/bleiben Sie gesund,

 
bis bald im Öcher Bösch, im Venn, im Hambacher Wald, in den Dörfern am Tagebau Garzweiler, im KuKuK…

eine möglichst entspannte Zeit wünscht

 
der „Waldmeister“
 
Michael Zobel

Naturführer und Waldpädagoge

www.naturfuehrung.com

info@zobel-natur.de

0171-8508321

Share
Veröffentlicht unter Aachen | Schreib einen Kommentar

Heute veröffentlichen wir den 20. ordentlichen NEWSLETTER 2022 des Kollegen Harald Thomé auf unserer Homepage für Euch!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben hat uns als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) der 18. ordentliche NEWSLETTER  des Kollegen Harald Thomé (http://ak-gewerkschafter.com/?s=harald+thom%C3%A9) erreicht.

  (Foto: Regine Blazevic)     

Wir haben diesen NEWSLETTER zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme und Bedienung auf unsere Homepage gepostet und in den Kategorien „HARTZ IV“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/hartz-iv/) und „SOZIALPOLITIK“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/sozialpolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

*****************************************************

Thomé Newsletter 20/2022 vom 22.05.2022

Liebe Kolleginnen und Kollegen,  sehr geehrte Damen und Herren,

mein heutiger Newsletter zu folgenden Themen: 

1. Zum Sanktionsmoratorium bzw. dem Heraufbeschwören eines drohenden Untergangs des Abendlandes
—————————————————————————–

Das von der Ampel geplante „Sanktionsmoratorium“ ist nun verabschiedet. Es enthält folgende Punkte:
– Wirksamkeit für 1 Jahr, ab dem Monat des Inkrafttretens des Gesetzes, vermutlich Juli 2022 – Juli 2023
– Aussetzen der Sanktionen nach §§ 31, § 31a, § 31b SGB II – also die 30 % Sanktionen – für ein Jahr
– Minderungen erst nach einem wiederholtem Meldeversäumnis, Bemessungszeitraum dafür ein Jahr.
– Minderung auf 10 % des Regelsatzes auch bei wiederholtem Meldeversäumnis begrenzt (§ 84 Abs. 3 SGB II n- N).

Den verabschiedeten Gesetzestext gibt es hier: https://t1p.de/b1har

Kommentar: Wenn man die Äußerungen aus dem Lager der Union, den Arbeitgeberverbänden,  ehemaligen BA-Chefs und sonstigen Freunden der Drangsalierung Erwerbsloser folgt, droht mit diesem Gesetz nichts weniger als die Gefahr des Untergangs des Abendlandes. Denn Sanktionen seien weiter nötig, um gegen „unkooperativer Leistungsbeziehende“ vorgehen zu können (so z.B. Ex-BA Chef Scheele). Vieles mehr kann dazu man dieser Tage in der Presse lesen.

Es ist erfreulich, dass die Ampel nun doch weitgehend ihre Ankündigung aus dem Koalitionsvertrag erfüllt. Die max. 10 % – Sanktionen bei Meldeversäumnissen sind überschaubar. Es ist zu hoffen, dass es zu einer vernünftigen Evaluierung zur Wirksamkeit dieses Moratoriums kommt. Allerdings macht eine solche Evaluierung nur Sinn, wenn Erwerbslose nicht nur nicht schikaniert werden, sondern gleichzeitig gefördert werden. Hier muss die Ampel Gas geben und die Mechanismen zur Förderung in Gang setzen.
Hierzu direkt ein Fall aus der Sozialberatung des Vereins Tacheles: es kann und darf nicht sein, dass Menschen, die beispielsweise dringend eine Brille brauchen, um wieder arbeiten zu können, diese mit abstrusen Ablehnungsbegründungen wie „die Anschaffung einer Brille sei im Regelsatz enthalten und es gäbe keinen Anspruch darauf“ versagt bekommen. Denn im vorliegenden Fall kann der Betroffene nicht arbeiten, wenn er nicht richtig sehen kann.

Genau das ist aber der Alltag für Hartz IV-Beziehende. Es gibt bisher oft eben keine notwendige Förderung, sondern lediglich unnötiges Schikanieren.   
Hier wurde jetzt ein überfälliger Schritt getan. Erst 2019 durch das BVerfG, nun von der Ampel. Die über die Jahrhunderte kultivierte reaktionäre Ideologie der Unterstellung des „faulen Arbeitslosen“ wird hoffentlich Geschichte.  Das ist nötig, mutig und eine historische Chance mit diesem reaktionären Gedankenbild endlich zu brechen.  

Tacheles hatte im Rahmen seines Beitrages als sachverständiger Dritter im  Sanktionsverfahren beim BVerfG eine Onlinebefragung zu den Auswirkungen und Folgen von den damaligen Sanktionen getätigt und den Menschen, die Sanktionen alltäglich erleben und Angst vor Sanktionen erlebt haben, die Möglichkeit gegeben, diese Erfahrungen unmittelbar  und direkt dem Gericht, welches über diese Dinge entschieden hat, vortragen zu können. Daran haben sich über 8000 Menschen mit insgesamt 600 Seiten beteiligt.  Wer diese Not, diese Angst und die Wünsche nach Förderung und nicht Drangsalierung lesen will, sollte sich dieses Dokument der Zeitgeschichte und neuer Form der Beteiligung der Betroffenen in Gerichtsverfahren anschauen:  https://t1p.de/mqxew

Auch wirklich lesenswert Tacheles-Stellungnahme im Sanktionsverfahren vor dem BVerfG in der deutlich rausgearbeitet wurde das jede Unterschreitung des sozialhilferechtlichen Existenzminimums einen Verstoß gegen die verfassungsrechtlich garantierte Sicherung eines menschenwürdigen Existenzminimums sowie gegen den Grundsatz der Gewährung eines menschenwürdigen Daseins darstellt, der im Völkerrecht, im UN-Sozialpakt, in der UN-Behindertenkonvention und im Grundgesetz verankert ist (nähere Ausführungen unter: https://t1p.de/0v3m5 )

Wir haben eine einmalige bzw. historische Chance dieses unsägliche Drangsalierungssystem jetzt weitgehend abzuschaffen, nutzen wir sie!

Das nächste Brett was zu bohren ist, ist die Höhe der Regelleistungen. Diese müssen unverzüglichst deutlich angehoben werden.  

2. Arbeitsminister Heil will Entwurf für Bürgergeld-Reform im Sommer vorlegen
————————————————————————–

Laut aktuellen Pressemeldungen will das BMAS den Gesetzesentwurf zur Bürgergeldreform im Sommer vorlegen. „In der zweiten Jahreshälfte solle die „sehr große“ Reform im Parlament beraten und beschlossen werden“. So: https://t1p.de/76ttt

Kommentar: Das verspricht spannend zu werden. Aber: Hartz IV bleibt solange das Hartz IV, wie nicht Sanktionen komplett abgeschafft anstatt nur ausgesetzt zu werden und zudem die Regelleistungen auf eine existenzsichernde Höhe, und zwar für SGB II/SGB XII und AsylbLG – Beziehende, festgesetzt werden! 

ANZEIGE

LVR-Klinik Viersen sucht zum 01. November 2022 eine Stv. Leitung für den LVR-Wohnverbund (m/w/d)

Sie verfügen über ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom oder Master) als Sozial- oder Heilpädagoge*in, Sozialarbeiter*in, Pädagoge*in, Psychologe*in, Sozialwissenschaftler*in, haben 3 Jahre Leitungserfahrung und mehrjährige Erfahrung in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen oder in der Eingliederungshilfe? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung (Frist: 31.07.2022)! Bei Interesse besteht 2024 die Möglichkeit der Übernahme der Leitung des Wohnverbundes. Der LVR-Wohnverbund Viersen ist eine Eingliederungshilfe-Einrichtung der LVR-Klinik Viersen mit 75 multiprofessionellen Mitarbeitenden für 160 erwachsene Menschen mit seelischer Behinderung. Er umfasst Besondere Wohnformen, betreibt ambulantes Betreutes Wohnen sowie Leben in Gastfamilien und verfügt über einen eigenen Tagesstrukturbereich. Für Fragen steht Ihnen Jörg Mielke, Telefon: 02162 96-4000, Joerg.Mielke@lvr.de.  gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Stelle finden Sie hier.

Du/Sie möchtest/möchten eine Anzeige im Newsletter schalten?

Hier geht es zu den Mediadaten und Kosten

3. Linke: Hartz-IV-Sonderzahlungen reichen nicht – Regelsätze auf 687 Euro erhöhen!
——————————————————————————–

Aus der PM der Linken: Es braucht Ehrlichkeit in der Existenzsicherung. Die Regierung verteilt völlig willkürlich festgelegte Einmalzahlungen, die nicht einmal den Kaufkraftverlust durch die hohe Inflation ausgleichen. Hartz IV und Sozialhilfe müssen sofort und dauerhaft erhöht werden. Wir haben ehrlich gerechnet: Der Regelsatz in Hartz IV und Sozialhilfe muss 687 Euro betragen, plus Strom, plus „weiße Ware“. Auch für Kinder im Bezug braucht es monatlich 100 Euro mehr.
Mehr: https://t1p.de/zzgcw

4. Pari Studie: Armut im Studium: 30 Prozent aller Studierenden leben in Armut
—————————————————————————–

Nach einer aktuellen Expertiseder Paritätischen Forschungsstelle sind 30 Prozent aller Studierenden in Deutschland von Armut betroffen. Von den alleinlebenden Studenten und Studentinnen sind es sogar vier von fünf, die in Armut leben. Die Autor*innen der Studie empfehlen auf Basis der dramatischen Befunde weitreichende BAföG-Reformen, um den Berechtigtenkreis zu erweitern und Studierende wirksam vor Armut zu schützen. Die bisher vorliegenden Vorschläge der Bundesregierung zu einer Reform, die am Mittwoch im Bundestagsausschuss für Bildung beraten werden, seien nicht ausreichend. Gerade angesichts der aktuellen Preissteigerungen drohten weitere harte Belastungen, Verschuldung und Studienabbrüche für viele arme Studierende, warnt der Pari.
Weitere infos: https://t1p.de/jf4yi

5. Weisungen aus BaWü zum mit BuT- Leistungen und dem sogenannten 9 Euro Ticket für die Rechtskreise SGB II und SGB XII
————————————————————————–

Dann möchte ich unkommentiert auf eine Info das BaWü Landkreistag zum Umgang mit dem 9 Euro Ticket weitergeben. Da wird es bestimmt noch das ein oder andere Problem geben. Hinweise hier zum Download: https://t1p.de/eq81n

6. Deutschen Instituts für Menschenrechte: Kein Staats­geld für rassistische Diskriminierung der AfD-nahen Stif­tung
—————————————————————————

Die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung darf nach Auffassung des Deutschen Instituts für Menschenrechte nicht mit Steuergeldern unterstützt werden. Eine staatliche Förderung sei nicht mit der Menschenwürde aus Art. 1 Abs. 1 Grundgesetz (GG) und den im Internationalen Übereinkommen gegen rassistische Diskriminierung verbrieften Garantien vereinbar, teilte das Institut am Donnerstag unter Berufung auf ein eigenes Rechtsgutachten mit. Mehr dazu: https://t1p.de/ijftz

********************************************

Weitere Infos aus diesem NEWSLETTER inklusive Impressum könnt Ihr durch den Klick auf den nachstehenden Link aufrufen und nachlesen.

> https://www.tacheles-sozialhilfe.de/newsticker/thome-newsletter-20-2022-vom-22-05-2022.html !

Share
Veröffentlicht unter Hartz IV, Sozialpolitik | Schreib einen Kommentar

Kollege Udo Buchholz informiert für den BBU zum Thema „Niedersachsen: Vielfältiger Protest gegen AKW Lingen und Endlagerprojekt Schacht KONRAD!“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) eine wichtige Pressemitteilung des BBU über dessen Vorstandsmitglied und Pressesprecher Udo Buchholz (http://ak-gewerkschafter.com/?s=udo+buchholz) erhalten.

Diese ist betitelt mit „Niedersachsen: Vielfältiger Protest gegen AKW Lingen und Endlagerprojekt Schacht KONRAD!“

(Archivfoto aus https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Demonstration-gegen-Endlager-Schacht-Konrad-geplant,aktuellbraunschweig7276.html)

Wir haben die komplette Pressemitteilung nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „ATOMPOLITIK“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/atompolitik/) archiviert.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

        

********************************************

Kollege Udo Buchholz informiert:

BBU-Pressemitteilung, 23.05.2022

Niedersachsen: Vielfältiger Protest gegen AKW Lingen und Endlagerprojekt
Schacht KONRAD

(Bonn, Hannover, Lingen, 23.05.2022) Der Bundesverband Bürgerinitiativen
Umweltschutz (BBU) begrüßt die aktuellen Proteste gegen das
Atomkraftwerk Lingen 2 und gegen das Atommüll-Endlagerprojekt Schacht
KONRAD bei Salzgitter. Ebenso wie die Bürgerinitiativen vor Ort fordert
der BBU die sofortige Stilllegung des AKW Lingen 2 und das Aus für das
umstrittene Endlagerprojekt.

Morgen (24. Mai 2022) soll das AKW Lingen 2 nach der Revision
(Untersuchung) wieder ans Netz gehen. Dazu schreibt das Bündnis
„AtomkraftgegnerrInnen im Emsland“ (AgiEL): „Die Dampferzeuger wurden,
trotz der Rissfunde in 2019 und 2020, diesmal nicht überprüft. Im
letzten Betriebsjahr des AKW hat Sicherheit offenbar nicht mehr „oberste
Priorität“. Ab Dienstag wird dann auch wieder neuer Atommüll produziert,
der nach jetzigem Stand der Dinge bis zum Sankt Nimmerleinstag im
Castorlager Lingen stehen bleibt. Das Castorlager wird noch vor
Jahresende die Hälfte der genehmigten Betriebsdauer erreicht haben – die
ersten 20 Jahre sind dann rum, ohne dass ein finales Dauerlager für die
abgebrannten Brennelemente gefunden wurde.“

Das Bündnis AgiEL und der Elternverein Restrisiko Emsland veranstalten
deshalb heute, 23.5., um 17 Uhr eine Mahnwache am Kreisverkehr in Lingen
Darme (Rheiner Str./Schüttorfer Str.).

Am Sonntag (22. Mai 2022) haben über 500 Menschen am Schacht KONRAD
bei Salzgitter für eine Aufgabe des alten und gefährlichen
Atommüllprojektes demonstriert.

Am 20. Jahrestag der Genehmigungserteilung für Schacht KONRAD machten
sich die zahlreichen Menschen von  20 verschiedenen Startpunkten in
einer Sternfahrt auf zu einer Umzingelung von Schacht KONRAD.

„Seit 40 Jahren kämpfen wir gegen die Lagerung von Atommüll in Schacht
KONRAD. Vor 20 Jahren wurde die Genehmigung erteilt. Trotzdem ist das
Endlager immer noch nicht in Betrieb und wir werden verhindern, dass es
jemals in Betrieb geht,“ erklärte Ludwig Wasmus, Vorstand der
Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD.

Für den BBU steht fest, dass sofort mit jeglicher Atommüllproduktion
gestoppt werden muss. „Der beschlossene Atomausstieg muss auch für die
Uranfabriken in Lingen (Niedersachsen) und Gronau (NRW) greifen, so Udo
Buchholz vom Vorstand des BBU. Beide Anlagen haben bisher unbefristete
Betriebsgenehmigungen.

Weitere Informationen:

https://atomstadt-lingen.de/aktuelles,
https://www.ag-schacht-konrad.de/gameoverhttps://bbu-online.de

Engagement unterstützen

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto: BBU, Sparkasse
Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet
unter http://www.bbu-online.de und telefonisch unter 0228-214032. Die
Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72
Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen,
Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat
seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und
engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die
themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken.
Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche
Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen
die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für
umweltfreundliche Energiequellen.

Share
Veröffentlicht unter Atompolitik | Schreib einen Kommentar

Herr Werner Schell informiert mit einem weiteren NEWSLETTER im Monat Mai 2022 wieder ganz aktuell rund um das Gesundheitswesen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soeben haben wir als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) einen weiteren MAI-NEWSLETTER 2022  des Herrn Werner Schell (http://ak-gewerkschafter.com/?s=werner+schell) erhalten.

(Das Eigenfoto des Werner Schell zeigt selbigen in Aktion.)

Wir haben diesen NEWSLETTER in Form eines Beitrags nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „GESUNDHEITSPOLITIK“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/gesundheitspolitik/) archiviert.

Dem Herrn Schell sagen wir an dieser Stelle wieder ein herzliches Dankeschön für seine kritischen Worte und für sein unermüdliches Engagement!

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

**********************************************

Herr Werner Schell aktuell

Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk

Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung

für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland

Werner Schell – Harffer Straße 59 – 41469 Neuss

E-Mail: ProPflege@wernerschell.de

Internet: http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de

23.05.2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich mache hiermit wieder auf einige Texte im Forum von Pro Pflege … aufmerksam (Auswahl):

  • Am Welt Hypertonie Tag, 17.05.2022, fand eine große kostenlose Telefonaktion mit Experten rund um das Thema Bluthochdruck statt … > https://www.wernerschell.de/forum/2/viewtopic.php?f=7&t=114&p=5003#p5003 – Angesichts der drohenden Gefahren für Leib und Leben durch eine arterielle Hypertonie und der hohen Dunkelziffer, weil die Erkrankung bei vielen Menschen zu spät diagnostiziert wird, braucht das Thema mehr öffentliche Aufmerksamkeit, um rechtzeitig vorzubeugen: Regelmäßig messen, behandeln, kontrollieren.

************************************************

*******************************************

  • Schwindel und Stürze: Niedrige Natriumwerte oft unerkannt  – Schwindel, Gangunsicherheit, Stürze – dahinter können viele Ursachen stecken. Aber die Rolle der Blutsalze – besonders die des Natriums – wird oft unterschätzt. Welche Symptome auf einen Natriummangel deuten. Ein zu niedriger Natriumspiegel im Blut ist die häufigste Elektrolytstörung in der Notaufnahme überhaupt. Sie betrifft bis zu 30 Prozent aller Patientinnen und Patienten in der Klinik und etwa jeden 20. älteren Menschen in der Hausarztpraxis. Und doch wird die sogenannte Hyponatriämie häufig nicht erkannt. … NDR-Visite informiert, u.a. zwei Videos (06,21 und 06,08 Min.). –  Stand: 10.05.2022 … > https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Schwindel-und-Stuerze-Niedrige-Natriumwerte-oft-unerkannt,natriummangel100.html

*************************************************

********************************************

  • Treffen „Runder Tisch Demenz Neuss“ am 07.06.2022, u.a. mit dem Thema: „In angemessener Weise über Demenz sprechen“ Info Susanna Saxel – Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz Berlin … Einladungstext … > https://www.wernerschell.de/forum/2/viewtopic.php?f=2&t=430  

*********************************************

  • Die Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz haben einen neuen Beratungsstandpunkt zum Thema „Freistellungsmöglichkeiten für berufstätige An- und Zugehörige“ veröffentlicht. Der Beratungsstandpunkt enthält Informationen zu den rechtlichen Grundlagen und deren Möglichkeiten, um berufstätige An- und Zugehörige zu unterstützen. … > https://www.wernerschell.de/forum/2/viewtopic.php?f=6&t=437

*********************************************

Gelassenheit

ist in jeder Lebensphase ein Gewinn,

insbesondere aber beim Älterwerden.

Prof. Wilhelm Schmid, Philosoph

>>>  Zu den vorstehenden Hinweisen können Texte im Forum aufgerufen werden.

Bitte jeweilige Fundstelle kopieren und in den InternetBrowser übertragen!

Wenn Sie nicht mehr informiert werden möchten, wird um entsprechende Nachricht gebeten.

Alle Newsletter sind unter folgenden Adressen nachlesbar

2021 > https://www.wernerschell.de/forum/2/viewtopic.php?f=7&t=64

2022 > https://www.wernerschell.de/forum/2/viewtopic.php?f=7&t=318  <<<

Mit freundlichen Grüßen

Werner Schell

https://www.facebook.com/werner.schell.7  bzw. https://twitter.com/SchellWerner

Share
Veröffentlicht unter Gesundheitspolitik | Schreib einen Kommentar

Kollege Laurenz Nurk hat uns seinen 3. Mai-Newsletter 2022 zukommen lassen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Gewerkschafter/Innen-Arbeitskreis (AK) haben wir einen weiteren aktuellen NEWSLETTER aus 2022 des Kollegen Laurenz Nurk (http://ak-gewerkschafter.com/?s=laurenz+nurk) vom GEWERKSCHAFTSFORUM erhalten.

Wir haben selbigen nachstehend zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme auf unsere Homepage gepostet und in der Kategorie „GEWERKSCHAFTSARBEIT“ (http://ak-gewerkschafter.com/category/ archiviert.

Dem Kollegen Nurk gebührt wieder ein herzliches Dankeschön für seine ehrenamtliche Arbeit.

Für den AK Manni Engelhardt -Koordinator-

********************************************

Kollege Laurenz Nurk informiert:

Ein Forum für Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, die etwas zu sagen haben

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten euch auf Artikel zur Dienstleistungsgewerkschaft auf https://gewerkschaftsforum.de/ aufmerksam machen:

Frauenpower: Der einzigartige Arbeitskampf im Sozial- und Erziehungsdienst im Jahr 2015 – Ein Rück- und Ausblick

Fast schon 7 Jahre ist es her, dass der einzigartige Arbeitskampf im Sozial- und Erziehungsdienst im Jahr 2015 zu Ende ging. Mehrmals wurde der folgende Arbeitskampf zur Aufwertung, auch wegen der Corona-Pandemie, verschoben.

Doch nun ist die erste Verhandlungsrunde gestartet.

Die Tarifrunde der Sozial- und Erziehungsdienste soll deutlich über die klassischen Forderungen einer Gehaltsrunde hinausgehen und hat eine wichtige gesellschaftliche Komponente: Sie soll den Beschäftigten, die in der Sozial- und Erziehungsarbeit unter oft widrigen Bedingungen den Laden am Laufen halten, bessere Arbeitsbedingungen und ein Einkommen ermöglichen, das eine gute Lebensgestaltung und eine ausreichende Rente sichert. Damit soll der Fachkräftemangel in den Sozial- und Erziehungsberufen abnehmen und die Dauersorgekrise im System beendet werden. Darüber hinaus geht es aber auch um eine Aufwertung der typisch weiblichen Sorgearbeit, die zwar unverzichtbar ist, aber strukturell geringgeschätzt wird.

Ob die Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) so viel Frauenpower wie im Jahr 2015 zulässt, darf bezweifelt werden. Die Gewerkschaft hat schon vorgesorgt und mit der Einführung  von „Tarifbotschaftern“ und dem Wegfall der kraftvollen Streik-Delegierten-Konferenzen, als gutes Beispiel für Partizipation der Beschäftigten im Arbeitskampf, still und leise innergewerkschaftliche Demokratiestrukturen einfach abgeschafft und damit in der anstehenden Auseinandersetzung die Entscheidungsmacht den Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst entzogen.

Gerade deshalb lassen wir hier noch einmal den Arbeitskampf der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst Revue passieren, wollen die Erfahrungen aus dem Arbeitskampf 2015 aufzeigen und die Kritikpunkte benennen.  weiterlesen →

————————————————————————

ver.di-Bundesvorstand diszipliniert ver.di-Jugendgliederungen: bei der Konferenz des Bündnisses „Jugend Gegen Krieg“ mussten sie ihre Logos von der Homepage entfernen

Am Mittwoch, dem 23.04.2022 fand in Frankfurt ein Kongress des Bündnisses „Jugend gegen den Krieg“ statt. Die Veranstaltung wurde von einem breiten Bündnis von Jugendorganisationen organisiert und getragen.

Auf Druck des ver.di-Bundesvorstandes mussten die Logos von ver.di-Jugendgliederungen von der Homepage genommen werden. Selbst rechtliche Schritte wurden angedroht.

Doch die Mitglieder des Bezirksjugendvorstandes Frankfurt am Main und Region, des Bezirksjugendvorstandes München und des Bezirksjugendvorstandes Südwestfalen wollen sich das nicht gefallen lassen, sie sammeln nun Unterschriften von ver.di-Mitgliedern unter einen Offenen Brief „Demokratische Prozesse in der Gewerkschaft stärken!“ um dieses Vorgehen nicht widerspruchslos zu lassen.

Der offene Brief soll mit Unterschriftenliste an die betreffenden Bezirksjugenden und den Bundesvorstand gesandt werden.  weiterlesen →

—————————————————————————

Die Dienstleistungsgewerkschaft wird 20 – statt Blumen: „Der hauptamtliche Apparat ist nicht der Vormund der ehrenamtlich engagierten Kolleginnen und Kollegen, sondern ihr Dienstleister.“

Eine schöne Gewerkschafterweisheit aus dem vergangenen Jahrhundert lautet: „Der hauptamtliche Apparat ist nicht der Vormund der ehrenamtlich engagierten Kolleginnen und Kollegen, sondern ihr Dienstleister.“ Diese Weisheit inspirierte ein paar Gewerkschaftsmitglieder in Dortmund, der vor sich hin dümpelnden Gewerkschaftsarbeit bei den kirchlichen Anstellungsträgern ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Dabei konnten die Aktivisten auf die … weiterlesen →

—————————————————————————-

Einhegungsmethode aktiver ehrenamtlicher Mitglieder in der Dienstleistungsgewerkschaft

Unter der Überschrift „Tarifrunde 2020: Tarifbotschafter*innen gesucht“ versuchte die Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) für die Tarifverhandlungen mit einer neuen Idee mobil zu machen. Auf den ersten Blick sah das Vorhaben recht gut aus, der zweite Blick offenbarte, dass dieses Modell nichts anderes ist, als das der alt bekannten Vertrauensleute. In neuer Verpackung soll das nun genutzt werden, damit bei den Tarifverhandlungen die Basis die Füße stillhält und nicht das passiert, was 2015 beim großen Streik der Erzieherinnen passierte: Auf der Grundlage einer demokratisch gewählten Streik-Delegierten-Konferenz wurde der Schlichterspruch kassiert.

Weil ver.di der unglaublich schwungvolle Arbeitskampf im Sozial- und Erziehungsdienst ihrer weiblichen Mitglieder von 2015 noch in den Knochen steckt, hatte man sich bei den vergangenen Tarifauseinandersetzungen im öffentlichen Dienst 2020 und für die folgenden, das Modell der Tarifbotschafter ausgedacht.  weiterlesen →

————————————————————————

Der ver.di-Vorsitzende ist absolut dafür, jetzt ein Sondervermögen zu schaffen

In einem Interview zum Krieg in der Ukraine und die Folgen für Deutschland und Europa nimmt der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke eine widersprüchliche Position ein. Zum einen lehnt er als „ideologisch getriebene Festlegung“ es ab, dass langfristig jährlich mindestens 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts militärischen Zwecken dienen soll, dagegen bezeichnet er das 100 Milliarden Sondervermögen als „vermutlich nicht ausreichend“. Er sagt: „Ich bin absolut dafür, jetzt ein Sondervermögen zu schaffen. Übersetzt heißt das ja nichts anderes, als dass der Staat in diesem Jahr zusätzliche Kredite aufnimmt, um Reserven angesichts des Krieges in der Ukraine zu bilden. Das ist notwendig und 100 Milliarden Euro werden vermutlich bei weitem nicht reichen. Ich sehe allerdings die dringlichsten Handlungsbedarfe nicht bei den Ausrüstungsdefiziten in der Bundeswehr“. weiterlesen →

—————————————————————————–

ver.di: organizing war gestern – machen bald Drückerkolonnen die Mitgliederwerbung?

Da würde sich Joe Hill in seinem Grab herumdrehen. Der US-amerikanische Arbeiterführer, Gewerkschaftsaktivist, Sänger und Liedermacher, dessen letzte Worte vor seiner Hinrichtung don’t mourn – organize (trauert nicht-organisiert euch) waren, war und ist für viele Gewerkschaftsaktivisten der Vater der neuen erfolgversprechenden Methode der gewerkschaftlichen Mitgliederaktivierung und -gewinnung. Viele hauptamtliche Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter waren zur Schulung in dieser Methode extra für einige Wochen in die USA geflogen.

Joe Hill würde ganz sauer aufstoßen, dass ver.di schon seit einigen Jahren „ein junges Unternehmen spezialisiert auf Dialogmarketing“ engagiert, das „realisierenden Face-to-Face-Kampagnen zur Mitgliederwerbung“ entwickelt hat. Einfach ausgedrückt heißt das, dass anstelle der Mitgliederwerbung durch eine gute Gewerkschaftsarbeit im Betrieb und vor Ort, ver.di nun auf öffentlichen Straßen und Plätzen Mitglieder gewinnen will, wie man es z.B. von den Tierschutzvereinen kennt, die vor den Kaufhallen stehen.  weiterlesen →

———————————————————————–

Entsorgung Dortmund GmbH (EDG) – Machtkämpfe und Korruption auf dem Rücken der Belegschaft

Die Entsorgung Dortmund GmbH kommt aus den negativen Schlagzeilen nicht mehr heraus. Im Mittelpunkt einer aktuellen Korruptionsaffäre steht der Verbundbetriebsratsvorsitzende der EDG Holding GmbH Marzouk C. Gegen den SPD-Lokalpolitiker und ehemaligen Verdi-Betriebsrat läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Vorteilsannahme. Kriminalpolizist*innen nahmen den Betriebsratsvorsitzenden fest, als er von einem Jobbewerber 3.000 € annahm, um ihm einen Job bei der EDG zu verschaffen.   weiterlesen →

————————————————————————-

Tarifrunde im Sozial- und Erziehungsdienst: ver.di hat die Streikdelegiertenkonferenz abgeschafft – Echte Streikdemokratie wird durch den Hauptamtlichenapparat kurz vor der Tarifrunde 2022 ausgeschaltet

Von Julian Koll  (VKG Dortmund)

„Die Demokratie und Entscheidungsmacht der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) ist tot. Es lebe die Informationsweitergabe und Transparenz über den aktuellen Verhandlungsstand durch die Verhandlungsführung.“

Das wäre eine ehrliche Botschaft der ver.di-Führung.

Stattdessen präsentiert man das „neue“ Konzept der Tarifbotschafter*innen (TB) und lobt sich selber. Laut ver.di sollen die TB die Tarifrunde in den Betrieben bekannt machen und Informationen aus der Tarifrunde und aus den Verhandlungen aktiv an die Kolleg*innen im Betrieb und der Dienststelle weitergeben.

Was als neue Errungenschaft dargestellt wird, ist einfach nur ein neues Wort für Vertrauensmann und Vertrauensfrau und ist tägliches Brot für aktive Gewerkschafter*innen und Betriebsgruppen.

In der Hoffnung keine große Aufmerksamkeit zu erregen, hat sich die Bundestarifkommission und die ver.di Führung still und leise dazu entschieden, aus dem von ihnen als Kontrollverlust empfundenen Streik 2015 zu lernen und die Streikdelegiertenkonferenz abzuschaffen.  weiterlesen →

———————————————————————–

VKG: TARIFABSCHLUSS ÖD LÄNDER – ENTTÄUSCHEND

Der Tarifabschluss vom 29. November hat sehr unterschiedliche Reaktionen in der gewerkschaftlichen Öffentlichkeit hervorgerufen. Aus den betroffenen Bereichen kommt häufig Kritik an dem Abschluss, vor allem von den angestellten Lehrer:innen und aus dem Gesundheitswesen. Wieder einmal wurde die Forderung nach gleicher Bezahlung von angestellten Lehrer:innen unter den Teppich gekehrt und eine generelle Erhöhung im Gesundheitswesen nicht erreicht. Lediglich verbesserte Zulagenregelungen für bestimmte Bereiche konnten durchgesetzt werden. Es wird sicherlich Mitglieder geben, die mit dem Abschluss zufrieden sind, müssen sie doch nicht bei möglichen unwirtlichen Temperaturen auf die Straße gehen, um für ihre berechtigten Forderungen zu streiten und zu streiken. Das ist für sie der einfachere und bequemere Weg. Aufgeklärte und verantwortliche Funktionär:innen sehen den Tarifabschluss natürlich anders und weitaus kritischer. Tariffragen sind schließlich auch immer Machtfragen und wenn die Gewerkschaftsführungen auf Bundesebene und in den Betrieben es nicht schaffen, ihre Mitglieder zu mobilisieren, ist schnell Schicht im Schacht.  weiterlesen →

Herzliche Grüße

von den Kolleginnen und Kollegen des gewerkschaftsforum.de und

viel Freude beim Lesen wünscht Euch

Laurenz Nurk

Share
Veröffentlicht unter Gewerkschaftsarbeit | Schreib einen Kommentar